Die Pros und Contras: Delta oder T-Pole

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Ich sehe Vorteile beim Delta. Durch die indirekte Lenkung ist das Delta viel wendiger. Ein weiterer Vorteil sehe ich darin, dass das Delta auch sehr steile Steigungen bis zu 20% bei entsprechender Ausrüstung meistern kann. Da hat das Trike keine Chance, da das antreibende Hinterrad hinter dem Sitz ist und somit zu wenig Grip hat. Beim Delta sitzt man auf den Hinterrädern. Ideal ist es natürlich mit Differential und es braucht eine entsprechende Schaltung.
 
Ich sehe Vorteile beim Delta. Durch die indirekte Lenkung ist das Delta viel wendiger. Ein weiterer Vorteil sehe ich darin, dass das Delta auch sehr steile Steigungen bis zu 20% bei entsprechender Ausrüstung meistern kann. Da hat das Trike keine Chance, da das antreibende Hinterrad hinter dem Sitz ist und somit zu wenig Grip hat. Beim Delta sitzt man auf den Hinterrädern. Ideal ist es natürlich mit Differential und es braucht eine entsprechende Schaltung.
jedes Design hat seine Vorteile und die sind hier auch schon ausgiebig diskutiert worden. Zumindest auf Straße sehen ich selbst bei 20 % Steigung nicht im Ansatz Probleme mit Grip mit meinem ICE Sprint x 26 (Reifen CCU, 26 * 1.75).
 
Delta bietet Vorteile beim händischen Rangieren, einfach am VR anheben und ziehen/schieben. Das Tadpole ist da wegen des Auslegers und der gelenkten VR unhandlicher. Wenn am Heck nichts übersteht kann man ein Delta auch auf den Hinterrädern parken, spart evtl. Platz im Abstellraum.
Delta ist oft einfacher beim "Ein- und Aussteigen".
Dafür braucht es für den Gepäcktransport idR. speziellere Lösungen. Tadpoles kommen auch gut mit Standard-Gepäckträgern und -Taschen klar.
Deltas haben kaum Gewicht auf dem VR, Tendenz zum Untersteuern ist gerade auf rutschigem Untergrund ausgeprägter. VR neigt auch eher zum Flattern bei hohen Geschwindigkeiten (zb bergab).
Tadpoles sind einfacher mit großen HR auszustatten,Kettenschaltungen mit langem Schaltwerk machen bei ihnen weniger Probleme.
Traktionsprobleme können beide bekommen. Beim Tadpole ist es evtl. einfacher mit dem HR den Grip zu treffen. Beim Delta ist das einseitig angetriebene HR vielleicht auch mal genau an der falschen Seite. Und Differential ist genau dann ein Nachteil wenn eines der beiden Räder gar keinen Grip hat. Das dreht dann einfach durch und das andere HR bekommt keine Antriebskraft.
Wer Wert auf gute Federungen legt wird wohl eher bei Tadpoles fündig. Das liegt aber wohl auch am Markt statt nur am Bauprinzip.
Eindeutig besser ist weder die eine noch die andere Bauweise. Kommt halt drauf an wofür und wie man es nutzen möchte.
 
Beim Tadpole ist es etwas leichter zu schätzen ob es gelingt zwischen zwei eng stehenden Pfählen durch zu fahren.
sind hier auch schon ausgiebig diskutiert worden.
und
 
NB: Ein Tadpole-Trike habe ich nie ausprobiert. Ich kann also nicht vergleichen.

Meine einseitige Erfahrung mit Delta-Hase Kettwiesel mit Differential und 350W-Bafang BBS01-Motor bestätigt Reiner Zoxys Behauptungen:

1. Mit der kleinsten Entfaltung von ca. 1,3 m schaffe ich bei jeder Tour eine 30%-Steigung problemlos (im Sommer wie im Winter; mit oder ohne Ladung).

2. Der (von mir noch nie gemessene) Wendekreis meines Hase KW aus dem Jahr 2013/14 erlaubt es mir, auch bergab Haarnadelkurven ohne vorheriges Eindringen in die Gegenspur zu bewältigen: ein willkommener Pluspunkt!
 
Die Suchmaschine finde ich hilfreich, aber das Updaten alter Fäden auch: vor zehn Jahren hätte ich hier meinen Senf nicht dazugeben können. Das KW besitze ich erst seit 14 Monaten.
 
Waldweg downhill ist aber auch speziell.
T-Pole, 26/26/26 und MAXXIS DHR und DHF, Downhill-Karkasse. Auf den beiden Forderrädern mit einer Super Tacky Mischung und zwei 4-Kolben-Bremsen mit großer Scheibe.

Ich fahre zu 95% Wald-, Wirtschaftswege und Trails mit bis zu 20% Steigung Up und Down.
Beton, fester Schotter-/Waldboden, grober loser Schotter, ausgewaschen mit losen Basaltsteinen und als Endgegner Schotter-Sand-Gemisch gegen Starkregenereignisse. Ja, es gibt Bedingungen, bei denen dann der Grip auf dem Hinterrad nicht genügt; starke Steigung, nasses Laub auf Beton. Kommt da ein Delta noch hoch?

Vorteil: Ich bin noch nie über die beiden Räder der Lenkachse gerutscht und habe so die Kontrolle über das Trike verloren.
Nachteil: Down auf Asphalt muss man bei dieser Konfig in der Lage sein angepasst zu Bremsen, auch bei einer Notbremsung. Das Trike steht wie festgenagelt und das Hinterrad möchte gerne auf dem einzigen möglichen Weg überholen - aufwärts und darüber.

Fahrverhalten
Vorteil Delta: Das Trike fährt sich nach meinem Empfinden sehr leicht und es nur wenig Übung erforderlich.
Nachteil Delta: Das Trike fährt sich nach meinem Empfinden sehr leicht und der Fahrer bleibt weitestgehend passiv.

Konstruktion
Jedes Mal wenn ich ein Kettwiesel von hinten sehe denke ich bei mir: Jo, da kann halt auch mal verdammt viel kaputtgehen, was es an meinem T-Pole gar nicht gibt.
 
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Delta bietet Vorteile beim händischen Rangieren, einfach am VR anheben und ziehen/schieben. Das Tadpole ist da wegen des Auslegers und der gelenkten VR unhandlicher.
Eigentlich nicht. Einfach am Gepäckträger anheben und ziehen.

Die Vor- und Nachteile beider Bauweisen sind im Alltag nicht so gravierend, dass ich eine allgemeingültige Empfehlung geben könnte.

Für mich war der tiefe Sitz ausschlaggebend.
 
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