Die gesammelten "Verschrauber"

In dem Fall ist nur die Selbstentzündungstemperatur ausschlaggebend (entzündet sich selbst)

Der Flammpunkt und auch Vernebelung sind nur in Verbindung mit anderen Zündquellen von Belang
 
In dem Fall ist nur die Selbstentzündungstemperatur ausschlaggebend (entzündet sich selbst)

Der Flammpunkt und auch Vernebelung sind nur in Verbindung mit anderen Zündquellen von Belang
Wachs über der Zündtemperatur entzündet sich nur vernebelt, nicht als Flüssigkeit. Hier im Experiment passiert das durch Mikrorisse im Reagenzglas, durch die Wasser ins Wachs eindringt:

Der Mechanismus ist, daß die stattfindende Oxidation an der Flüssigkeitsoberfläche und des Dampfes in der Luft ihre Energie an die Flüssigkeit/die Luft abgeben und deswegen nicht selbstverstärkend wirken. In kleine Tröpfchen zerstäubt kann die Wärme nicht abgeführt werden und es kommt zur Entzündung.

Etwas anderes ist es, wenn die Luft ebenfalls über der Zündtemperatur liegt, aber das ist dann schon ein Vollbrand.

Gruß,

Tim
 
Gestern Abend traf ich meine Frau mit der Standpumpe in der Hand an:
"das Hinterrad am Pedelec war ziemlich platt, ich musste aufpumpen"
(Marathon Plus Reifen mit dickem Conti Butyl Schlauch:unsure: )
Gewohnt, irgendwelche Schleicher stets digital zu messen (die analogen Manometer sind oft üble Schätzeisen),
schraubte ich die Ventilkappe ab und drückte den neuen SKS Airchecker 2.0 (auch für Clik) auf´s Ventil
des frisch aufgepumpten Reifens.
0,0 bar - Nanu ?
Dunlopventil :oops:
 
Ich habe mit 17 Jahren angefangen akustische Gitarre zu spielen und bin, was Klänge angeht, über die Jahrzehnte ein Perfektionist geworden, vielleicht an der Grenze zum Neurotischen. Das geht mittlerweilen so weit, dass selbst das Fahrrad keine unerwünschten Geräusche produzieren soll. Am meisten nerven solche unklaren Ursprungs, die bei jeder Radumdrehung einmal "Tick", "Tschrp", "Fitz" etc. machen.

O.K., vor Abfahrt zu einer kleinen Tour hob ich deswegen auf dem Hof das Vorderrad meines roten Langliegers an:
Nerviges Geräusch.
Nochmal.
Anderes Geräusch, lang anhaltend.
Rad hochgehoben, Geräusch weg.
Rad etwas abgesenkt, wieder ein anderer Klang.
Aaaargh!
Rad angehoben, Geräusch weg.
Blick um mich.
Seufz.
Wusstet Ihr, wie laut Grashalme an der Lauffläche eines Marathon Plus wirken können, wenn man nur genau genug hinhört?
 
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Heute vormittag war Transportrad-Wartung dran. Bengal-Scheibenbremsen entlüften:
Am Sattel die Schraube gefunden und entfernt, Spritze angeschlossen, am Bremshebel schnell dasselbe gemacht. Hmm, aber man kriegt kein Öl rein, weder oben noch unten. An der anderen Bremse das Gleiche - keine Chance, irgendwie Öl durchzukriegen.

Wenn man ein zusammengehöriges Paar aus Bremssattel und Hebel nimmt, geht's plötzlich...
 
"Konzeptioneller Verschrauber":
Ich war schon länger dran, mein rotes Fateba mit V-Brakes statt der alten Maguras auszurüsten. Von meinem blauen weiß ich, dass auch die gut beißen können, vor allem mit guten, frischen Jagwire Bremszügen.
Dazu gehörte auch die Anschaffung einer (verchromten!) 20 Zoll-Gabel mit Anlötern für die Bremsen und die eines Adapters, an dem allerdings noch ein zusammengebritzelter Eigenbau-Kurzlieger hing. Alles in allem eine Generalüberholung, die auch nennenswert ins Geld ging. Ich habe die letzten Tage damit verbracht, alles genussvoll zusammenzubosseln. Vorhin dann vorläufiges Ende der Arbeiten und erste Probefahrt.
Sofort ein ausgesprochen unsicheres Gefühl, die Karre lässt sich ja kaum mit der Lenkung balancieren.
Kurz gestutzt, dann nicht zitierfähige Ausdrücke. Der Grund? Siehe Bild.
aP1030442.JPG
Ist ja logisch, dass der Adapter mit seiner weit außenliegenden Aufnahmebohrung für den vorderen Bolzen das Übersetzugsverhältnis zwischen dem USS-Lenker und der Gabel gegenüber dem Original, wo die Aufnahme direkt an der Gabelkrone saß, drastisch verändert. Vorher gefühltes Verhältnis zwischen Einschlagswinkel des Lenkers und der Gabel um die 1:2, jetzt nur noch 1:1.
Der Spruch vom großen Wendekreis der Langlieger trifft jetzt also wirklich zu. Ich muss sehen, ob ich mich daran ernsthaft gewöhnen kann.
Und: Wieso habe ich das nach über 30 Jahren Langliegerpraxis nicht von Anfang an in meine Überlegungen einbezogen?
Nie zu alt und erfahren, um elementare Denkfehler zu machen!
 
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Oder den Hebel am Lenker ebenfalls entsprechend verlängern?
Klar, Lösungen gibt es irgendwie immer und das macht auch einen Teil des Vergnügens aus. Mir kam es auf die Demonstration an, wie jemand viel Arbeit in eine Idee stecken kann, die auf der untersten Ebene einen elementaren Fehler enthält, der aber vor lauter Tunnelblick nicht bemerkt wird.
 
Ja klar, bur weil du meintest, ob du dich da dran gewöhnen kannst. Da fragte ich mich, ob du das wirklich so lassen wolltest. (Der begrenzte Lenkeinschlag wäre mein größtes Problem.)

Und hey, das ist halt so'n Ding, da kommt man beim ersten Mal nicht drauf und dann passiert es nicht wieder (außer man macht es sehr lange nicht nochmal und schafft es, das zu vergessen). Vielleicht hast du auch schon mehrfach sowas getauscht und nie war's ein Problem? Dann erwartet man es nämlich beim X-ten mal auch nicht mehr. :D
 
Hallo @HenriP ,
ich werde das definitiv nicht so lassen, da im Stadtverkehr und im untersten Geschwindigkeitsbereich eine agile Lenkung eine Lebensversicherung darstellt.- Zumindest bei Langliegern, das kann ich aus der Praxis bestätigen. Den Anlenkpunkt unter dem Lenker kann ich nicht nennenswert nach außen verlegen, weil dann die Schubstange irgendwann mit dem linken Kurbelarm in Konflikt kommt. Ich ordne das ganze Geschehen mal unter Lehrgeld ein und werde weitertüfteln.
Viele Grüße, Martin
 
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Noch ein Verschrauber.- Anscheinend sammele ich die gerade:
Für eine Bastelei suchte ich einen alten Lenkervorbau, den ich in den Gabelschaft eines Fateba einsetzen wollte. Der hat 25,4mm (1,0 Zoll) Außendurchmesser. O.K., im Netz war einer (Suchbegriff Lenkervorbau 25,4mm) gebraucht für einen schmalen Taler schnell gefunden und morgens noch vor dem ersten Kaffee bestellt, wurde gestern an meine Arbeitsstelle geliefert. Nach Ankunft zu Hause als erstes ab in den Schuppen und gecheckt.
Passt nicht, geht nicht rein, egal wie.
GRMPF!
Dann fiel der Heiermann.
Merke: Außendurchmesser ist nicht gleich Innendurchmesser.
Der beträgt laut Messchieber 22,2 mm.
Jetzt suche ich so einen. :ROFLMAO:
 
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