Df xl von 2fach zu 3fach

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61/34 ist schaltbar, das fahren hier einige.
Yep, ich fahre im Alpha vorn 60/34 und hinten 11-40. Ich kann die "obersten" vier Ritzel nutzen, wenn ich das 34ger vorn drauf habe. 11 - 14% Steigung fahre ich regelmäßig. Das Steilste bisher waren 21%. Heftig, aber für ein paar hundert Meter machbar.

EDIT:
Obiges mit "normaler Tourenausstattung". Mit 15kg Campingausrüstung waren 8% Steigung bisher die heftigste Steigung. Null Problemo ;-).
 
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61/34 ist schaltbar, das fahren hier einige. Man kann halt dann beim 34er Blatt nur noch die obersten zwei, maximal drei Ritzel der Kasette nutzen, weil sonst die Kette schlackert. Es spricht ja nichts dagegen, das 39er an deiner Kurbel zu tauschen.
Was hast Du denn für ein Schaltwerk hinten? Packt dass eine Kassette mit 40 Zähnen?
Da kommt ne XO von sram dran
 
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60/34 habe ich auch und nutze die ersten 4-5 Ritzel bei 34

Schlumpf hat den größten abdeckungsbereich. Dafür geht etwas Leistung verloren. 2-4 sagt Haberstock selbst. Mein Eindruck war mehr. Kann es jedoch nicht messen.
 
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Das ist ja eine Campingausrüstung mit 15 kg. Inklusive Zelt, Matte, Schlafsack, Kocher, Essen, Klamotten, Kamera, Ersatzteile, Werkzeug? Wie machst du das? Ich komme auf ca. 22 kg
 
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Ich habe momentan statt 65 und 11-28 zeitweilig auf 50/34 und 11-36 gewechselt.
Ist praktisch alles schaltbar, auch wenn theoretisch nicht gut sei, und 55-60 km/h ist noch tretbar, wenn auch sehr schnell.
 
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Das war die “nur für ein Wochenende bei schönem Wetter ohne Kocher” - Ausrüstung. Wie ich das Geraffel für die Uppsala - Tour unterbringen soll, weiß ich noch nicht.
 
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Vorne 3 Kettenblätter zu haben bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass man damit besser die Berge hochkommt. Das einzige, worauf es für diesen Zweck ankommt, ist das kleinere Kettenblatt. Dass hier bei einem großen Kettenblatt mit 60 Zähnen die Grenze üblicherweise bei einem kleinen Kettenblatt mit 34 Zähnen liegt und weniger als 34 Zähne zu durchhängender Kette und damit zu nicht schaltbaren Gängen führt, haben wir ja festgehalten.

Ein drittes, mittleres Kettenblatt hinzuzufügen führt somit im besten Fall nur zu feineren Abstufungen zwischen den Gängen, aber oft nur zu Dopplungen.

Wenn man damit leben kann, dass die Trittfrequenz kurz vor dem Hochschalten gefühlt zu hoch und kurz nach dem Hochschalten gefühlt zu niedrig ist, dann braucht man kein mittleres Kettenblatt.

Ja, damals im Quest hatte ich auch drei Kettenblätter. Effektiv bin ich meistens nur auf zweien davon gefahren. Hier, in meiner Heimatgegend, waren das das kleine und das mittlere, und bei langen, flachen Strecken das mittlere und das große. Aber alles, was ich auf dem mittleren gefahren bin, hätte ich auch, solange es nicht um die niedrigsten und höchsten Gänge geht, auch entweder auf dem kleineren oder dem größeren Kettenblatt fahren können.

Langer Rede kurzer Sinn: ich vermisse das dritte Kettenblatt nicht und bin, für meinen Anwendungsbereich, auch der Meinung, dass ich keines benötige. Für die Extreme, Steigungen und Geschwindigkeit, braucht man nur das kleine und das große Ketteenblatt.
 
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Man muss auch beachten, wenn man z.B. 60+34 als Kettenblätter fährt, am grossen Kettenblatt die Kette vermutlich schleift, wenn man auf dem kleinen Kettenblatt fährt. Bei 3 Kettenblätter hat man einen grösseren Abstand zwischen dem kleinsten und dem grössten Kettenblatt. Aus diesem Grund möchte ich auch von 2 fach auf 3 fach umrüsten. Und alle Versuche mit mit der Führung einer weiteren Umlenkrolle vor dem kleinen Kettenblatt, um das Schleifen zu verhindern und eine gleichmässige Kettenspannung zu erreichen, brachten manchmal ein Verklemmen der Kette. Das habe ich dann aufgegeben, weil dann eben auch die Umlenkrolle am grossen Kettenblatt schleift.
 
Wurde mal sagen besser ist die lösung die wirklich funktioniert und zu deine Beine passt. 1 fach plus Pizza wird ziemlich sicher technisch gut funktionieren. Weil fast kein hersteller noch dreifach vorne verbaut, wurde ich mal schatzen das es deutlich schwieriger sein wird das einwandfrei wirkend zu kriegen. Die Hersteller die es noch machen, haben eine deutlich andere lösung fur denn antrieb als beim Evo oder DF. Quest mit eine Rolle, Hilgo wirklich ganz anders.

Grusse, Jeroen
 
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Schlumpf hin oder her. Das ist aber auch eine hohe Investition, und wenn man da nicht mit zurecht kommt?. Zum Probieren reichen doch erst einmal verschiedene Ritzel Kombinationen, wie sie hier schon ausführlich beschrieben wurden. Ich fahre auch im Mittelgebirge, daher habe ich eine kleinere Übersetzung. Vorne 52 /34 und hinten 11-42. und eine E- Unterstützung als Hecknabenmotor der komplett entkoppelt, wenn man ihn ohne Unterstützung fährt, das war mir sehr wichtig.
 
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Ich sehe 1 fach unbrauchbar, wenn man eine Untersetzung für einen steilen Berg braucht und auch auf der Ebene eine artgerechte Speed haben will. Aus Effizienzgründen sehe ich 1 fach bei Bergfahrt mit z.B. 52 Kettenblatt-52 Ritzel auch nicht besser als 3 fach mit 32 Kettenblatt-32 Ritzel. Wenn man ein grosses Kettenblatt und grosses Ritzel immer beschleunigen muss, kostet es ja auch gegenüber dem kleineren Kettenblatt und kleinerem Ritzel mehr Körner.
 
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Efneo ist ein Tretlagergetriebe mit drei Gängen. Meines ist derzeit auf dem Postweg, wenn ich es eingebaut habe, melde ich mich mit Bildern und Erfahrungsberichten. Es kostet etwa 500 Euro und passt in BSA-Gewinde.
Ok, auf den Erfahrungsbericht bin ich echt gespannt.
Mittlerweile ist mein DF auf 42/11 und 39/59 umgebaut. Und ich glaube, dass ich damit gut zurechtkomme. Ich kann auf dem kleinen Blatt alle Gänge durchschalten, von 5 bis ca. 35 km/h und kann, wenn nötig, von da an auf das große Kettenblatt schalten. Bis 65 Km/h kann ich locker mitpedalieren. Natürlich kann ich auf dem großen Blatt nicht auf die größeren Ritzel schalten, ist ja aber auch gar nicht nötig. Und macht ja auch auf einem normalen Rad keinen Sinn. Und für die Berge reicht mir 42 und 39 Zähne dicke...
 
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Natürlich kann ich auf dem großen Blatt nicht auf die größeren Ritzel schalten, ist ja aber auch gar nicht nötig.
Hui, das ist aber eine heiße Nummer. Wenn du dich einmal verschaltest, zerreißt du dir irgendwas im Antriebsstrang. Die Kettenlänge muss so groß gewählt werden, dass groß-groß schaltbar ist, ohne etwas kaputt zu machen. Ich finde dreifach sehr angenehm und fahre auf dem großen Blatt alle Gänge, auf dem mittleren normalerweise vielleicht noch die untersten drei bis vier Gänge und habe das kleine Blatt lediglich als Rettungsring, auf dem ich die kleinesten zwei Gänge noch benutzen kann. Darüber wäre dann die Kette zu lang. Im Alltag fahre ich nur die zwei großen Blätter, das kleine ist lediglich für unterwegs, wenn es dann doch mal auch über 10% werden.
 
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Natürlich kann ich auf dem großen Blatt nicht auf die größeren Ritzel schalten, ist ja aber auch gar nicht nötig
Wäre mir auch zu deutlich zu heiß. Kette so verlängern dass groß-groß gerade noch geht. Weder ein kaputtes Schaltwerk noch ein abgerissenenes Schaltauge sind witzig. Man kann einfach nicht garantieren, dass man groß-groß nicht doch mal ausversehen schaltet
(also ich kann das aktuell ungewollt schon, denn vorne groß-hinten größtes Ritzel will aktuell in meinem DF nicht gehen, da muss ich den Radkasten etwas fönen um mehr Platz fürs SW zu machen)
 
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Für die Schlumpf gibt es entsprechende Aufnahmen:
{...}
also nix umständlich.
ja, beim df..

da du wohl auf mein "ist zu umständlich bei MEINEM VM" geantwortet hast:
bei meinem VM wäre es sehr umständlich..
fix einlaminierter Kohlefasermast..
hab schon gesehen was da zu machen ist.. der Mast wäre aufzusägen, schmäler zu laminieren etc... damit die Kettenlinie wieder passt..
drum: "für mich und mein VM zu umständlich"

sonst hätte ich vielleicht auch schon mal darüber nachgedacht und die Nachteile von Schlumpf der hohen möglichen ÜbersetzungsBandbreite gegenübergestellt
 
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Natürlich kann ich auf dem großen Blatt nicht auf die größeren Ritzel schalten
30-52-65 - und ich kann mit dem 52er und dem 65 alle Ritzel schalten
nur beim kleinen (das ich einlege wenns steil bergaufgeht) kann ich die kleinen Ritzel nicht verwenden, weil die Kette dann durchrutscht (aber es geht dabei nix kaputt)

beim Trike hab ichs "umgekehrt"...
und zwar so, dass wenn die Freundin fährt alles passt, alle Ritzelkombinationen gehen (ist ja auch nur 22-46-53 oder so ähnlich)

aber wenn ich dann mir den Ausleger wieder rausziehe auf meine Länge, und etwas zu großzügig beim rausziehen bin, dann blockiert groß/groß
dann auf keinen Fall reintreten wenn mans spürt, sofort wieder die Kette hinten runterreissen auf ein kleineres Ritzel

also immer dran denken müssen nicht groß/groß zu schalten ist blöd
irgendwann gehts doch schief
 
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ad 2fach vs. 3fach (oder 1fach)

ich seh nicht, dass bei 3fach "nur" ein mittleres Kettenblatt dazukommt, sonst kein Vorteil..

du kannst zwar mit dem kleinen Lochkreis ein 34er vorne fahren bei 2fach.. aber dann ist glaub ich bei 54 oder so schluss (gibt sicher spezialblätter die größer sind (?))
und wenn vorne dann so ein "kleines" (lol) großes Kettenblatt sitzt, musst hinten dann ein 11er fahren... das mögen viele nicht wegen Verschleiss, rauhen lauf usw.. (Bei 1-fach wirds dann mit den 10er und sogar 9er-Ritzeln noch schlimmer)

mit 3-fach kannst aber ein 30er Kettenblatt oder glaub auch ein 28er (?) vorne montieren und trotzdem ein 65er als großes haben
das kleine ist dann ein Rettungsanker der halt nur noch 1-2 oder 3 Ritzel hinten nutzen kann, aber dafür passts dann ja

jetzt gibts hinten halt Ritzeltürme von 10-45, 10-50, 10-51 .....
das entschärft das ganze Problem etwas, da brauchts vorne nicht mehr soviel...

ABER: dafür haben alle käuflichen Kassetten nur noch 2-Zahnsprünge bei den kleinen Ritzeln... :(
und selber zusammenstellen ist auch nimma so leicht, geht kaum..

all die Vorteile die einfach vorne und riesen Pizzateller hinten bieten, gehen leider auch mit ein paar Nachteilen einher
 
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