DF-Erfahrungsberichte

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@Gugla definitiv ja. Hab selber eine rote UND blaue Feder verbaut. Wenn ich zwischen 622 (Sommer) und 559 (Winter) wechsel, wird eine der Federn durch eine längere ersetzt. Die Längen habe ich im Moment nicht parat.
 
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Velomobil "DF" - Symbolbild:
1653374424399.png

Zumindest habe ich mich gestern früh so gefühlt auf meiner kurzen Wachmachrunde :ROFLMAO:
Ca. 17° Aussentemperatur, Luftfeuchtigkeit 100% und leichter Nieselregen.
Das Visier war schnell zugenieselt, was natürlich übler ist als ein kräftigerer Regen bei dem man zwar verschwommen sieht - aber zumindest noch etwas sieht.
Also Visier hochgeklappt und drunter durchgespäht - für einen Brillenträger auch nur sehr bedingt hilfreich und auf Dauer nur durch regelmäßiges Abwischen der Brille machbar. Dazu hat es mir ständig auf die Brust gesuppt durch die hereingewehten Tropfen, die sich unten am Visier ansammeln und die, die vom Vorderdeck abprallen. So richtig doof waren leider auch die angelaufenen Seitenscheiben, an den Kreuzungen blieb mir nix anderes übrig als in Anlehnung an "Calimero" (die Älteren erinnern sich ggf. noch dran) meinen "Hut" zu lüften um den Querverkehr zu sehen. Im Straßenverkehr wäre das so nicht gegangen.
Ich erzähle Euch damit sicherlich nichts Neues, aber alles in allem finde ich das sehr unbefriedigend für ein Fahrzeug, das eigentlich für Sauwetter das Maß der Dinge sein sollte.
Das muss sich ändern. Ich werde wohl als Übergangslösung erstmal das Fadenwischer-System einbauen. Auf Dauer wird es aber eine andere Haube mit Glasscheibe und richtigem Wischer. Dazu ein Lüfter, der seinen Namen auch verdient und die Front- und Seitenscheiben freibläst. Die Kanäle integriert in einen Aufprallschutz für Schulter- und Kopfbereich. Der Querschnitt wird aber wohl problematisch. Mal schauen.
 
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Hier und da schrieb ich zuletzt wieder einmal über meine Umlenkrollen. Es rieb und klapperte also weiterhin, vollkommen egal, was ich machte. Seltsamerweise mal mehr, mal weniger, aber ohne dass ich Zusammenhänge hätte erkennen können. Nach der letzten Durchsicht hatte Werner zudem gemeint, dass meine Kette die Tendenz dazu hätte, immer mal gerne auf den Rändern der Umlenkrolle zu laufen - mit anderen Worten: die Kette ist zu lang! Ich hatte sie durchaus auch schon kürzer gemacht, dann konnte ich aber nicht mehr wirklich gut und ohne Materialgegenwehr vorne auf das große Kettenblatt schalten.

Kleiner Rückblick:
Mein altes DF #125 hatte 56/34 und 36/11. Damit kam ich hier gut die Berge hoch, auch 2017 in Frankreich die TdF-Pässe liefen.
Das neue DF #238 wurde mit 56/36 und 40/11 bestellt, kam aber mit 56/39 und 40/11. Also habe ich vorne das 39er durch ein 34er ausgetauscht, zeitweise auch mal mit einem 61er experimentiert, aber das führte zu Schaltproblemen wegen - ach?! - zu langer Kette.

Ich habe jetzt mal vorne das 34er wieder durch das ursprüngliche 39er ausgetauscht. Schalten lässt sich alles wunderbar, und durch die 5 Zähne und daher etwas Umfang mehr hängt die Kette jetzt nicht mehr ganz so sehr durch.

Mal schauen, wie sich das bewährt.
 
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Frage zum Umwerfer. Ich fahre 56/39 vorne, aber der Umwerfer schafft es nicht, die Kette auf kleine Blatt zu werfen. Da muss ich immer mit der Hake vom Schuh nachhelfen. Hab nur ich das Problem? Der Umwerfer steht auch schon am Mast an, weiter geht also nicht.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.

Grüßle
 
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Der Umwerfer steht auch schon am Mast an, weiter geht also nicht.

Wenn Du den Arm, an dem der Werfer befestigt ist, etwas steiler einstellst, so dass der Werfer sich oberhalb des Mast bewegt, dann hat er das kleine wenig mehr Platz, das ihm zum schalten fehlt. Ich hatte das zumindest auch schon bei mir gesehen, dass der Käfig links am Mast anschlug. Das ganze hat natürlich Grenzen - wenn Du den Arm zu steil stellst, kann es sein, dass die Kette unten am Käfig schleift.
 

Sunny Werner

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Frage zum Umwerfer. Ich fahre 56/39 vorne, aber der Umwerfer schafft es nicht, die Kette auf kleine Blatt zu werfen. Da muss ich immer mit der Hake vom Schuh nachhelfen. Hab nur ich das Problem? Der Umwerfer steht auch schon am Mast an, weiter geht also nicht.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.

Grüßle
Muss schon gehen, etwas an den schraubchen drehen damit das Schaltwerk ein grössere weg machen kann. Also linker etwas aufdrehen.
 
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Ich hab irgendwann mal die Lager der Kurbel gewechselt, ist da irgendwo vorher vielleicht ein Spacer verbaut gewesen, den ich verbummelt haben könnte, bei den Rotor 3D Kurbeln?
 
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Hoffentlich bin ich bei der Suche nach den Klappergeräuschen in meinem DF etwas weitergekommen. Zumindest habe ich festgestellt, dass die Kette manchmal schräg durch die Umlenkrolle unter dem Sitz läuft:

1655027185847.png

Da wundert es dann auch nicht, dass die O-Ringe nicht so lange halten...

Wenn ich sie dann mit dem langen Inbus (zum lösen der Vorderräder) nach unten drücke und verschiebe, bis die Kette wieder sauber sitzt, dann habe ich ein wunderbar ruhiges Fahrerlebnis - zumindest bis ich aufhöre zu treten. Die Geräusche bei Kettenstillstand sind nochmal eine andere Sache, und bei denen weiß ich immer noch nicht, woher sie kommen.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie ich diesen Schräglauf verhindern kann? Das einfachste erscheint mir eine Umlaufrolle mit Zahnrad, auch wenn ich mit der auch schon meine Probleme gehabt hatte.
 
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Kann das nicht nur an zu langer Kette liegen?

Nein, denn das Schleif-/Reibgeräusch ist geschwindigkeitsabhängig. Das muss irgendetwas an den beweglichen Teilen sein. Aber soweit ich das überprüfen kann, hat da nichts Spiel und ich sehe auch nichts, was z.B. im Radkasten hängt und stört.
 
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Nein, denn das Schleif-/Reibgeräusch ist geschwindigkeitsabhängig.
Lager im Freilauf? Ich hab auch immer wieder ein Schleifen/Reiben wenn die Kette bei Fahrt still steht (und nur dann). Ich habe die Ursache noch nicht gefunden aber @laafelose meinte mal zu mir das sei der Anfang vom Ende der Lager.
Seitdem ich die Sperrklinken in ordentlich Fett gepackt habe, höre ich es noch deutlicher (weil der Freilauf nur noch ganz lieblich summt)
 
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Könnte es sein das sich die Kette dreht?

Den Gedanken hatte ich auch schon gehabt, aber da ich die Kette immer mit einem dicken Draht miteinander verbinde, wenn ich das Kettenschloss öffne, müsste ein Dreher, wenn überhaupt, bereits schon von Anfang an drin gewesen sein müssen. Ich habe darum gerade mal einen Faden in die Kette geknotet und es getestet: nein, der Faden kam auf der selben Seite wieder raus, also kein Dreher.
 
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Ich hatte mal ein verdreht eingebautes Kettenglied im VM das machte auch Geräusche. Die Kette lief gerade aber das kleine Teilchen sorgte für Krach, allerdings bin ich auch echt Geräusch empfindlich.
 
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Nun bin ich zur Überzeugung gekommen das am Anfang des Übels diese Hülse ist zwischen Kassette und Schwinge
Diese hat sich minimal in das Carbon eingearbeitet
Da kannst du die Schraube anknallen wie du willst du hast trotzdem minimal Spiel zwischen Nabe und Freilauf
Dadurch hat das äußere Kugellager in der Nabe mehr Druck und es verschleißt schneller
Sauschnell
Dies ist der Fall wenn du die Achse außen mit dem Gabelschlüssel locker drehen kannst
Ich habe mir meine dünnste Unterlegscheibe ausgesucht auf 19 mm aufgebohrt mit einem Senker
Nun muss ich die Achse nicht mehr gegenhalten beim festziehen und es ist ruhig
Die Schaltung musste ich frisch einstellen
Dafür löst sich jetzt so alle 500 km die Befestigungsschraube da ich kein Locktite benutze aber damit kann ich leben
Gruß Laafelose
 
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Dies ist der Fall wenn du die Achse außen mit dem Gabelschlüssel locker drehen kannst

Die kann ich seit Tag 1 frei drehen, die saß also nie fest. Das war bereits bei dem DF davor so gewesen.

Allerdings schaffe ich es auch beim besten Willen nicht, innen die Schraube zu lösen, um die Achse rausziehen zu können. (Ja, andere Richtung als üblich, ich weiß.) Die Tipps, dass man das ganze erwärmen soll, habe ich noch nicht verfolgt. Das DF hat jetzt 7600 km auf dem Buckel, da sollte meiner Meinung nach eigentlich noch nichts kaputt sein.
 
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Wir haben doch unsere ziemlich Zeit gleich bekommen
Ich habe nun 17100 km
Mein erster Achsausbau war bei @AxelK da die Schwinge kaputt ging,wir hatten schon zu kämpfen ich Glaube bei 6800 km
Gruß Laafelose
 
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