DF-Erfahrungsberichte

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Kann man das reparieren ohne das ganze Rohr zu tauschen?
Der Schäden i
Liegt ja mittig zwischen dem Sitz der Klemmschellen. Das Rohr hat also unter Klemmkraft _und_ Tretkräften aufgegeben.

Ich würde die Innenseite des Masters schön sauber machen und entfetten.
Dann auf ein gereinigtes Stück Fahrradschlauch (mit Ventil) etwa 6-8 Lagen Gewebe wie einen riesigen Fahrradflicken (20 cm Länge) auftragen. Das Ganze an die richtige Stelle einziehen, aufblasen und mit etwas Temperaturzufuhr aushärten.
Schönen Gruß aus der Kanalsanierungstechnik :):)
 
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Ostrad Adagio
Wenn es perfekt werden soll, außen mit Winkelschleifer im Bereich des Risses eine "Badewanne" ausscheiden und noch 2 Lagen Kohle drüber, so dass alles wieder bündig ist.
 
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Vor lauter Lesen ueber Schellen hatte ich diese Woche das Gefuehl, dass irgendetwas da vorne locker ist. Die Kurbel bewegte sich, aber nicht immer. Komisch. Heute mal den Deckel aufgemacht, und siehe da, die Kurbel lies sich ca. 1mm von rechts nach links schieben. Mal nen Montagevideo von einer Rotor Kurbel angeschaut und dann hab ich bei mir auf der linken Seite so Winzling von Schraube aufgemacht und dann auf der Innenseite des Kurbelarms diese grosse "Mutter" gedreht bis die Kurbel wieder fest sass. Dann den Winzling wieder zugedreht. Ob da jetzt ne Dinstanzscheibe gefeht hat oder ich alles richtig gemacht habe weiss ich nicht. Die Kurbel muesste eigentlich letztens bei Ymte abgewesen sein, als sie den Mast gewechselt haben. mmmmhhh......
 
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Also zwar bei ICB ein Tretlagerrohr bestellt, gibt "nur" noch Alu, welches morgen abgeschickt wird. Evt stoppe ich die Bestellung.
Dennoch dann mit zwei Lagen Carbongewebe und Megabond den Riss überklebt. Das ist natürlich dicker geworden und auch nicht 100%ig eben (hätte Brett gegen pressen sollen) und deswegen hat Jürg recht mit
die Klemmschellen passen dann nicht mehr.
Also einerseits am Carbonmast geschliffen und außerdem
die Schellen größer feilen
gemacht. Zumindest passt es und nach der ersten Probefahrt war das Klacken aus Tretlagerrichtung weg. :D(y)
Der Tipp von Antonie kam etwas zu spät, klingt aber genial.
Gruß aus der Kanalsanierungstechnik
Kann evt. noch nachträglich gemacht werden, um die Stelle zusätzlich zu unterstützen.

Noch die Kette geölt, auch die Rädchen vom Schaltwerk. Das "große" Kettenblatt mit 58Z installiert und 2 km mit 50 km/h Spaß gehabt.
Jetzt wieder die Wartungsdeckel drauf und der Frau im Garten helfen.

Euch Unterstützern DANKE für die Tipps!
 
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Ein Bus hatte die Kurve geschnitten und ich musste gegen den Bus fahren, dabei hat der Mast von vorne einen kraeftigen Dotzer bekommen
 
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Da ist was kaputt, oder?
Liebes Fachpersonal, @Fritz machte mich vor einiger Zeit darauf aufmerksam, dass die Vorderräder meines DF nicht zentral im Radkasten stehen. Anhang anzeigen 19976920200322_122638.jpg
rechtes Rad: "Spaltmaß" vorne ca. 17, hinten ca. 12 mm.
20200322_123021.jpg20200322_123016.jpg
linkes Rad: "Spaltmaß" vorne ca. 20, hinten ca. 8mm.
Ich habe den Eindruck (und leichte Spuren im Radkasten scheinen zu bestätigen), dass das rechte Rad beim Bremsen innen schleift.
Die Länge der Gewindestange, die die Lenkplatte (heißt die so?) nach vorne abstützt, ist auch unterschiedlich.
20200322_123545.jpg20200322_124100.jpg
linke Seite ca. 117, rechte Seite ca. 111mm.
Beide scheinen auch verbogen zu sein, möglicherweise ist das aber normal.
Was kann oder muss ich tun?
Nur die Länge der Gewindestangen so einstellen, dass das Rad wieder zentriert im Radkasten steht?
Soll ich die Gewindestangen austauschen und neue gerade montieren? Sind das handelsübliche 6mm-Gewindestangen?
Was passiert mit der Spur, muss die korrigiert und neu eingestellt werden (was ich mir nicht zutraue)?

Sorry, Fragen über Fragen, die, so fürchte ich, längst schon woanders beantwortet wurden, was ich jedoch nicht finden konnte. In dem Fall bitte ich um Hinweise auf die Reparaturanleitungen und -berichte.

Vielen Dank und viele Grüße
Willi
 
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Da die Biegungen auf beiden Seiten sind, ist es wohl nicht auf einen Bordsteinrempler o.ä. zurückzuführen.
Die Gewindestangen bei meinem DF sind nicht gebogen.
Ich würde die Längen anpassen, dass die Räder mittig im RK stehen und gut ist...
Wichtiger ist, dass keine großen Verspannungen drin sind, d.h. wenn der Gelenkkopf an der Lenkplatte losgeschraubt ist, sollte der Lenker ungefähr an die richtige Position zeigen (natürlich in Geradeausstellung der Räder). Wenn dem nicht so ist, kann eine Biegung helfen.
 
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@slowride das ist so nicht i.o ich würde die Stangen tauschen und den Einbau mittig zum Radhaus vornehmen zuletzt dann vorne im Radhaus mäßig anziehen, wie auch von @PeterH beschieben wichtig danach Spur kontrollieren, das würde ich auch vor dem Zerlegen einmal notieren also eben hinstellen an die Laufräder 2-3meter Stangen anlegen und dann vorne und nach hinten messen. Nicht das sich da etwas großartig verstellt.

Wie ist aktuell den Reifenverschleiß?

Marcel
 
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Ich bin ja noch Anfänger und kann zum Reifenverschleiß kaum genaues sagen - mir kommt da nach rund 1t km nichts ungewöhnlich vor.
 
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Eigenbau
Die Länge der Gewindestange, die die Lenkplatte (heißt die so?) nach vorne abstützt, ist auch unterschiedlich.
Das Ding heißt Längslenker.
Beide scheinen auch verbogen zu sein, möglicherweise ist das aber normal.
Ich halte das für unkritisch (d.h. ich denke nicht, dass sie leicht bricht), trotzdem ist das nicht ideal. Und normal schon gleich gar nicht. Es gab zwar Velomobile, wo das Lenkgestänge gebogen war. Aber das DF gehört mWn nicht dazu (jedenfalls scheint bei mir alles gerade zu sein).
Soll ich die Gewindestangen austauschen und neue gerade montieren? Sind das handelsübliche 6mm-Gewindestangen?
Ja, sind mWn normale Gewindestangen. Ja; wenn du dir schon die Arbeit machst, das alles einzustellen, dann würde ich auch die Gewindestangen tauschen. Kostet nicht viel, und ist nicht viel zusätzliche Arbeit, wenn man sowieso schon am Lenkgestänge herumschraubt.
Was passiert mit der Spur, muss die korrigiert und neu eingestellt werden (was ich mir nicht zutraue)?
Ja, würde ich auf jeden Fall messen und korrigieren. Ist echt nicht schwer! Wenn du es nicht machst, riskierst du erhöhten Reifenverschleiß; und die Zeit, die du beim Einstellen gespart hast, investierst du dann beim Reifenwechsel. Dass die Reifen bisher über 1000 km durchgehalten haben, heißt zumindest, dass die Spur nicht stark verstellt sein kann; und die Änderung am Längslenker sollte die Spur auch nur wenig beeinflussen.

Aber lieber sich einmal Zeit nehmen und alles sauber einstellen, statt alles nur mittelprächtig, und immer Ärger damit.
 
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@slowride Die verbogenen Längslenker sind in der tat komisch. Da sie das einzige sind was das Rad davon abhält bei Belastung von vorne oder beim Bremsen hinten im Radkasten anzuschlagen und abrupt zu bremsen oder zu blockieren wenn sie brechen, würde ich sie gut pflegen und in Deimen Fall tauschen. Ymte fragen was Du kaufen sollst oder ihn bitten Dir das Material zu schicken, sollte ja per Brief einigermaßen günstig sein.

Leider ist die Hülle des DF nicht symetrisch. Wenn Du die Räder mittig in den Radkasten stellst, wirst Du bemerken, dass das VM bei seitlich schräger Fahrbahn entweder rechts oder links wegzieht. Wichtiger ist, dass Du lenken kannst ohne dass Dein Reifen schleift und beim Bremsen sollte es auch nicht schleifen. Letzteres dürfte sich bei Dir daraus ergeben, dass sich die gebogene Stange leicht gerade biegt und das Rad dann an den Radkasten kommt zusammen mit der leichten Bewegung nach hinten, die das Fahrwerk beim Aufnehmen der Kräfte sowieso schon macht, könnte das schon reichen.

Die Spur wirst Du nach dem Tausch der Längslenker auf jeden Fall neu einstellen müssen. Die Gummiplatten beim Einbau nicht zu heftig anknallen, das versteift die Lenkung und kann Brüche des Längslenkers provozieren. Zu locker führt dagegen zu rythmischem Klopfen bei kurzen Bodenwellen weil die Gewindestange im Loch "hüpft".

Soweit die Kombination meiner Erfahrungen mit den Aussagen von Frank und Peter von ICB, ich hoffe das war einigermaßen hilfreich.
 
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