Der Off Topic Faden

Für's Telefonieren/Erreichbarkeit föllich (TM) ausreichend, Akku-Laufzeit unschlagbar.

Neuere Nokia Modelle dieser Bauart bieten inzwischen auch 4G-Unterstützung, wichtig für die Erreichbarkeit z.B. in der Schweiz (dort ist 2G/GSM) bereits abgeschaltet).

Vorteile eines Smartphones gibt es sicher etliche, aber brauche ich die wirklich Tag und Nacht/überall/jederzeit?

Grüße,
Christian
 
Immer mehr Europäerinnen und Europäer fragen sich, ob sie US-Techmogule wie Elon Musk, Mark Zuckerberg und Jeff Bezos wirklich noch mit ihrem Geld unterstützen wollen. Dazu kommt der Ärger über Donald Trumps Zollkrieg. Das Reddit-Forum »BuyFromEU« ist eine Reaktion auf diesen Frust – seit seiner Gründung im Februar haben sich dort über 200.000 User versammelt, um sich über europäische Alternativen zu US-Produkten auszutauschen.

Die 34-jährige Rumänin Laura Catz, eine Marketingexpertin, stieß früh zur Community und baute mit »Go European« in ihrer Freizeit eine Datenbank für genau solche Alternativen. Im Interview erklärt sie, warum sie trotz politischer Motivation nicht von einem Boykott sprechen will – und warum der komplette Umstieg auf EU-Produkte gar nicht das Ziel ist.
Catz: Mir ging es nie darum, die USA oder irgendein anderes Land zu boykottieren. Ich habe selbst noch US-Produkte. Ich bin »BuyFromEU« beigetreten, als dort nur ein paar Tausend Leute aktiv waren. In den Kommentaren sagte jemand, man bräuchte eigentlich eine Datenbank, um die ganzen Empfehlungen besser zu überblicken – und so habe ich die Website »Go European« erstellt.
Catz: Am Anfang gab es gar kein Ziel. Es war einfach eine Website mit Links. Aber je mehr ich mit Menschen sprach – auch mit Firmen –, desto mehr wurde mir klar: Es gibt eine riesige Informationslücke, die wir schließen wollen. In Europa gibt es viele tolle Marken, die einfach niemand kennt, weil ihre Marketingbudgets nicht mit denen großer US-Konzerne mithalten können. Meine Plattform soll ein Ort sein, an dem man Alternativen entdeckt. Wer weiter Nike tragen will – okay. Aber wer lieber bei einem kleinen portugiesischen Modelabel kaufen möchte, sollte wenigstens wissen, dass es existiert.
SPIEGEL: Auf Ihrer Website schreiben Sie: »Wir wollen politisch neutral bleiben.« Aber angesichts der aktuellen politischen Weltlage klingt das doch, als würde Fridays for Future sagen: »Wir mögen es einfach nur, mit Protestschildern auf der Straße zu stehen.«
Catz: Klar, viele Leute, die unsere Plattform nutzen, sind politisch motiviert. Aber wir können keine politische Bewertung jeder Firma vornehmen. Aktuell sind wir ein Team von etwa 60 Freiwilligen, 2000 Unternehmen haben wir schon gelistet, fast 2000 sind noch in der Warteschlange. Ein Beispiel: Nestlé ist europäisch, aber sehr umstritten. Wir haben bewusst gesagt: Unser einziges Kriterium ist, dass der Firmensitz in Europa liegt – wenn es sich um Tochterfirmen von Fonds oder Konzernen handelt, müssen die ebenfalls in Europa sitzen. Das können wir leicht verifizieren.
der Spiegel-Artikel ohne Zugangsbeschränkung: https://archive.is/TABVE

A community-driven directory that helps you buy European products and services, based on personal recommendations
 
Zuletzt bearbeitet:
... mäßig schlechter Witz über Heuschnupfen ...
Den gabs früher schon, aber er scheint weniger in Mode gewesen zu sein.

Wenn es Euch interessiert, lest es. Es ist keine Mode und es ist auch
keine Anstellerei. Die Lebensbedingungen haben sich gewaltig verändert.

 
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