Der Off Topic Faden

BTW: der durchsichtige Kunststoff-Geldsammelkasten um den Hals der Luigi-Figur enthielt deutlich mehr Geld als der Becher des Bettlers. Sollte man mal drüber nachdenken.
Meinst du mit Bettler die niedergeschlagene Passantin?
Und den psychologischen Trick, in eine Spendensammelbox vorab Geld reinzulegen, um mehr Einnahmen zu generieren, kennst du?
 
Vielleicht sollte sich der Bettler verkleiden, um eine bessere Einnahmenhöhe zu erzielen. Mann ej, das war der Witzefaden! Wenn auch zu einem eigentlich traurigen Umstand.
 
Vielleicht sollte sich der Bettler verkleiden
Solange sich der Bettler z.B. im bunten Kostüm hinstellt und die Kinder & Passanten erheitert, könnte er durchaus vielleicht mehr einnehmen. Andersherum jedoch verschmähe ich solche Verkleidungen - Leute die sich als Bettler ausgeben, um andere abzuziehen bzw. deren Gutmütigkeit auszunutzen. Gab es schon vor Jahrzehnten. Heutzutage haben wir mafiaartige Bettler-Banden, die dafür sorgen, dass man bzw. ich eher weniger gewillt ist, jemandem Geld zuzustecken. Bei manchen ist es recht offensichtlich, dass sie den Organisationen angehören, bei anderen kann ich es wiederum kaum einschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich hat vor Langem, als ich noch jung war, ein Bettler an gequatscht. Er hatte kein Geld, ich auch so gut wie keines. Ich habe ihn gefragt, warum ich ihm Geld geben sollte. Er hat mit mit wunderbar gelangweilter Stimme von seinem triesten Schicksal erzählt und alle Klischees bedient. Ich musste herzlich lachen und habe ihm mit dem Kommentar "Diese Show ist eindeutig Geld wert!" Etwas gegeben. Er ist zufrieden gegangen.

Komik braucht nicht unbedingt Verkleidung!

Lg!
georg
 
Mich hat vor Langem, als ich noch jung war, ein Bettler an gequatscht.
Da erinnerst du mich... Ich war noch Kind, hockte am Elternhaus im abgelegenen Dorf vor der Kellertür und schraubte an meinem Fahrrad. Da kam ein älterer, hager Mann angelaufen mit einem Pappschild, auf dem er um Geld bat. Die Situation hat mich so überrascht und überfordert und ich wusste nicht, was ich tun solle - er hatte unser Gartentor geöffnet und ist etwa 20 m durch unseren Garten zu mir zur Kellertür gelaufen. Er erweckte den Anschein, als spreche er kein Deutsch. Ich war allein zu Hause. Ich bin reingegangen, habe den Schlüssel der Kellertür abgezogen und die Tür hinter mir geschlossen, um ein paar Euro von meinem Taschengeld zu holen. In der Zeit hatte ich Sorge, er würde mit meinem Fahrrad oder Teilen davon abhauen. Ich hab ihm das Geld in die Hand gedrückt und er zog weiter.
Mir ist die Situation bis heute unangenehm und ich habe mich nie getraut, mit meinen Eltern darüber zu sprechen. Wie kommt ein einsamer Bettler in ein abgelegenes Dorf? Bzw. wieso gerade dort um Geld fragen? Ich dachte erst, es wäre irgendein Rentner aus der weiteren Nachbarschaft, kannte ja auch nicht alle Leute.
 
Da erinnerst du mich... Ich war noch Kind, hockte am Elternhaus im abgelegenen Dorf vor der Kellertür und schraubte an meinem Fahrrad. Da kam ein älterer, hager Mann angelaufen mit einem Pappschild, auf dem er um Geld bat. Die Situation hat mich so überrascht und überfordert und ich wusste nicht, was ich tun solle - er hatte unser Gartentor geöffnet und ist etwa 20 m durch unseren Garten zu mir zur Kellertür gelaufen. Er erweckte den Anschein, als spreche er kein Deutsch. Ich war allein zu Hause. Ich bin reingegangen, habe den Schlüssel der Kellertür abgezogen und die Tür hinter mir geschlossen, um ein paar Euro von meinem Taschengeld zu holen. In der Zeit hatte ich Sorge, er würde mit meinem Fahrrad oder Teilen davon abhauen. Ich hab ihm das Geld in die Hand gedrückt und er zog weiter.
Mir ist die Situation bis heute unangenehm und ich habe mich nie getraut, mit meinen Eltern darüber zu sprechen. Wie kommt ein einsamer Bettler in ein abgelegenes Dorf? Bzw. wieso gerade dort um Geld fragen? Ich dachte erst, es wäre irgendein Rentner aus der weiteren Nachbarschaft, kannte ja auch nicht alle Leute.
So eine Situation ist sehr schwer ein zu schätzen, nicht nur als Kind. Bei uns war (und wahrscheinlich ist es teilweise immer noch) üblich, am flachen Land in ein Haus rein zu gehen und laut zu grüßen. Die Häuser hatten meistens auch keine Klingeln. In den Garten kommen ist noch eine weite Stufe davor. Ob der Bettler aus einer Gegend gekommen ist, wo das auch so war? Oder, er hatte sehr hohen Druck, endlich etwas zu essen. Dann steigt die Chance, dass er näher kommt, als normalerweise.

Ich habe einmal, auch als Junger, einen Obdachlosen, der Auto gestoppt hat, mit genommen. Der war durchaus unterhaltsam. So hat er mir erzählt, "die Gendarmen (= Landpolizisten damals) sind alle meine Freund!" , wobei heraus kam, dass er davor offenbar eine Nacht im Kotter, der Arrestzelle, verbracht hatte. Was er nicht übel nahm. Er wollte "seinen Sohn in Salzburg besuchen." Der lebte, eigenartiger weise, natürlich in Bahnhofnähe. Als ich ausstieg, habe ich das Geldtaschl immer mit genommen, was er mir nicht üben genommen hat.

Wir bilden uns nur ein, dass uns viel von Menschen in großer Not unterscheidet. Dabei kann Ähnliches alle treffen, und die, die es trifft, sind auch nur Menschen, wie wir.

lg!
georg
 
Im Fernsehen läuft immer wieder mal Werbung für Gürtelrose-Impfung, und meine Schwägerin riet uns ebenfalls dazu.

Nachdem eine Freundin nach einer Gürtelrose dauerhaft üble Nervenschmerzen zurückbehalten hat haben wir uns impfen lassen.

Die Nebenwirkungen bei mir waren (bei beiden Pieksern der 2-Stufigen Impfung) ähnlich wie bei meiner Grippe- und Coronaimpfung (Schwächegefühl, "krank", unter die warme Decke will), aber am nächsten Tag schon wieder weg.

gegen Gürtelrose impfen

scheint mir sinnvoll; unsere Freundin können wir seit Jahren immer noch nur sehr vorsichtig in den Arm nehmen. Drücken ist nicht....

Grüße,
Christian
 
Zitat aus dem heutigen Schreiben meiner Krankenkasse, in dem mir der Zugang zu meiner Elektronischen Patientenakte als kostenpflichtig erklärt und dafür mein Monatsbeitrag mit Sonderregelung weiter erhöht wurde:

"Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit unseren Online-Services."

Viele Grüße, Luise

(mehr als leicht vergrumpft)
 
Zitat aus dem heutigen Schreiben meiner Krankenkasse, in dem mir der Zugang zu meiner Elektronischen Patientenakte als kostenpflichtig erklärt und dafür mein Monatsbeitrag mit Sonderregelung weiter erhöht wurde:

"Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit unseren Online-Services."

Viele Grüße, Luise

(mehr als leicht vergrumpft)
Da könnte ein Wechsel der Kasse helfen.
Wir sind trotz eRA weiterhin ohne Zusatzkosten unterwegs.
(mich wundert eher wer da alles ungefragt eingetragen hat)
 
Kassenwechsel oder der ePA widersprechen wäre auch meine Reaktion auf ePA-Gebühren.

Mich wundert eher, wie wenig da eingetragen wird und dass ich teils den Praxen hinterherlaufen muss, damit dort ein Befund für einen anderen Arzt eingestellt wird (weil "wir können es nicht Faxen" - ja, manche meiner Ärzte sind eben schon im jetzigen Jahrhundert angekommen und haben kein Fax).

Was mich aber wundert und stört: Zu Anfang letzten Jahres konnte man in der ePA-App noch für jeden Arzt einzeln einstellen, auf welche Daten er Zugriff haben soll. Zahnarzt z.B. nur auf Zahnarztsachen. Das wurde dann wohl mit einem Update still und heimlich abgeschafft. Jetzt kann ich nur pauschal einer Praxis Zugriff gewähren oder sie blockieren. Und wenn die Krankenkassenkarte eingelesen wird, ist die jeweilige Praxis automatisch für 3 Monate freigeschaltet (es sei denn, ich nehme sie manuell wieder heraus). Das war zu Anfang nicht so und eine Kommunikation darüber wäre schon nett gewesen.
Auch leicht vergrumpft.
 
Vielen Dank für das Feedback!
Das "kostenpflichtig" bezog sich darauf, dass ich kein Smartphone besitze und mir daraufhin von der KK beschieden wurde, ich müsse mir entsprechende Gerätschaften kaufen, um Einblick in meine EPA zu bekommen. Das sei bei allen GKVs der Fall.

Natürlich bringt mich das nicht an den Rand des Ruins, aber dennoch wird da, wie so oft, das Problem auf den Kunden abgewälzt.

Aber mich noch mit "Weiter viel Spaß" zu verhöhnen, hätte mich doch fast die Contenance verlieren lassen.

Hinsichtlich der Beitragsgeschichte muss ich noch einmal mit der KK in den Clinch; die Korrespondenz ist für alle Beteiligten nicht wirklich spaßig, aber ich zahle ja durch meinen Beitrag gern dafür...

Viele Grüße, Luise
 
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