Der neue Koalitionsvertrag (zum Thema Radfahren und Umwelt)

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Psst. Nicht so laut. Sonst schreibt es die Koalition - nur um solche Missverständnisse einmal komplett auszuräumen - in die nächste StVO, und dann ist Ende mit Spaß! ;)
Dann schreibt sie sicher auch Kennzeichenpflicht für Radfahrer in die StVZO. :sick:
Und nun? Das letzte Mal bewusst zu schnell gefahren bin ich übrigens 1993, danach gab's noch Fälle, in denen ich die geltende Begrenzung nicht kapiert hatte.
Nur was hat das damit zu tun, dass Du aus der fehlenden Möglichkeit, einen StVO-Verstoß nachzuweisen, die Ansicht ableitest, die StVO würde nicht gelten? Fährst Du auch anders, wenn Polizei in der Nähe ist?
 
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solche Missverständnisse
@VTom Es ist hier ja bereits erwähnt worden - die aktuelle StVO hat allgemeine Tempolimits für Kfz (darunter fallen keine Fahrräder), während die Schilder für Fahrzeuge (und damit auch Fahrräder) gelten. Wenn Du das anders verstanden hast, bitte gerne die Quelle... :)
 
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aber jetzt noch mal zum eigentlichen Thema

Der neue Koalitionsvertrag (zum Thema Radfahren und Umwelt)​

was würde ich mir als Radfahrer wünschen?

-gut ausgebaute Radwege wenn möglich nicht direkt neben einer Fahrbahn mit viel Abgasen
-breite Radwege damit man auch sicher überholen kann
-Radwege die ein zügiges Fahren erlauben
-gepflegte Radwege ohne Schlaglöcher und Wurzelschäden
-ein breitverzweigtes Netz an Fahrradwegen
-Fahrradschnellwege (Beispiel Münster)

mit dem Ziel dass ich mein Auto immer öfter zuhause lassen möchte und die Umwelt schonen kann.

Wer findet diesen Ausbau weniger schön?
Jeder der dadurch seinen Umsatz gefährdet sieht, und das sind einige...
 
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-Radwege die ein zügiges Fahren erlauben
Gibt es nicht, wenn sie nicht frei von Kreuzungen und Grundstückseinfahrten sind. Da benutze ich lieber die Fahrbahn. Ich habe Jahre ehrenamtliche Arbeit investiert und die meisten Radwegbenutzungspflichten in meiner Heimat wegbekommen, die möchte ich nicht wieder, zumal man für eine ausreichende Breite die eine oder andere Häuserzeile abreißen oder die Restfahrbahn einspurig als Einbahnstraße führen müsste.
 
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-Fahrradschnellwege (Beispiel Münster)
Nein, Münster hat keine Fahrradschnellwege! Und plant auch keinen einzigen! Die müssten in NRW bestimmten Standards folgen. Daher nennt Münster die Wege "Velorouten" und baut munter unterhalb der Standards für Radschnellwege. Und niemand merkt was.

Zu deinen anderen Wünschen: das ist genau (!) das was ich mir nicht wünsche: bessere, hübschere Nebenanlagen für Radlinge, während der überbordende Kfz-Verkehr auf der nun Radfahrer-befreiten Fahrbahn weiter beschleunigt wird.
 
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Dass die Grünen nicht auf das Verkehrsministrium bestanden haben ist schon selten dämlich. Aber hei, dafür haben sie Außenminister.
 
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