Der innere Schweinehund

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Bei mir ist das relativ einfach:

Ich mag Süssigkeiten. Aber ich pendle nicht (ausser n paar Treppenstufen...) sondern fahre nur zum "Spass".

Wenn also der Schweinehund an der Tür anklopft, mach ich halt einfach die Tür nicht auf.
Ich MUSS fahren sonst erschlägt mich die Waage mit ihren unerbittlichen Werten.

Früher mit MTB hab ich die Tür regelmässig aufgemacht. Damals machte mir das Fahren nicht sonderlich Spass.
;)
 
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Velomo HiTrike Pi
@mbonsai um beim Thema des Forums zu bleiben ...
Laut Aussagen des Ärzteblattes kann regelmäßige körperliche Bewegung (zB Liegerad fahren) unter anderem:
  • dein Immunsystem stärken
  • dem Entstehen von Krebs entgegenwirken
  • lebensverlängernd wirken
  • Diabetes vorbeugen
  • das Herz-Kreislauf-System stärken
  • die Lern- und Merkfähigkeit verbessern
  • Demenz vorbeugen.
Schließlich wirkt Sport (also auch Liegerad fahren) auch wie ein natürlicher Stimmungsaufheller. Das liegt daran, dass durch körperliche Aktivitäten die Konzentration der sogenannten „Glückshormone“ Dopamin und Serotonin im Blut steigt. Diese können uns dabei helfen, Stress zu vermindern und unser psychisches Wohlbefinden zu steigern.

Falls der Schweinehund zum Liegerad fahren zu mächtig wirk, ist es auch OK nur am Liegerad zu schrauben, oder es zu putzen oder die Garage des Liegerads auf zu räumen oder im Internet über das Liegerad fahren zu schreiben (oder zu lesen), auch Ersatzteile für das Liegerad kaufen sei erlaubt
;)
 
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regelmäßige körperliche Bewegung (zB Liegerad fahren)
Haha natürlich nur Liegerad fahren. Ok ok ein bisschen gesund wäre auch Radfahren. Aber LIEGERADFAHREN ist unschlagbar. :giggle:


Falls der Schweinehund zum Liegerad fahren zu mächtig wirk, ist es auch OK nur am Liegerad zu schrauben, oder es zu putzen oder die Garage des Liegerads auf zu räumen oder im Internet über das Liegerad fahren zu schreiben (oder zu lesen), auch Ersatzteile für das Liegerad kaufen sei erlaubt
:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
 
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Als ich das las:
der Milan der grade abfliegt
dachte ich erst:
"Wie soll das helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden?"
Die Maus danach erklärte es (wobei mir die Maus in diesem Fall trotzdem leid tun würde).
Mein innerer Schweinehund hat noch ein bißchen Zeit, bis das Home Office wieder beendet wird.
Aber wenn ich dann doch die Besorgung mit dem Rad mache statt mit dem Auto und mit dann noch für den Rückweg eine lange Abfahrt mit anschließendem Anstieg suche, komme ich sehr zufrieden zu Hause an und freue mich auch über 6 km.
Sobald die Straßen wieder trocken und eisfrei sind, fahre ich auch im Home Office nach der Arbeit noch 'ne Runde - ganz ehrlich!
 
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dranbleiben, wenn das Gleiche 200 mal wiederholt wurde, ist es so eingespielt, dass es auch nach kurzer Schweinehundpause wieder klappt, bei mir neben Liegeradeln, einfach bewegen, z.B. Spaziergänge, kleine Wanderungen, kalt duschen...
 
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Ich mach seit über 10 Jahren mit beim Winterpokal, denn die Zeit November bis Ende Februar ist für mich fahrradmotivationstechnisch die schwierigste des Jahres. Mittlerweile habe ich somit viele Daten und Statistiken greifbar und es treibt mich ungemein an, schon mal erbrachte Leistungen nicht einfach wegfallen zu lassen, sondern immer wieder zu probieren dranzubleiben, oder wenn es irgendwie geht, auch mal wieder hier und da für mich einen neuen Rekord aufzustellen. Der Gedanke, einfach mal ein paar Tage nicht zu fahren, stellt sich mir so gar nicht: Das könnte ich ja nie mehr aufholen!
Es taugt sicherlich nicht für jeden, aber mir hilfts ungemein...
Gruß, heppo
 
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Eigenbau
Hi,

jeder kennt ihn, jeder hat schon mit ihm gekämpft und bestimmt auch einige "Kämpfe" verloren.

Der "Innere Schweinehund"

Mich würde mal interessieren

  • Wie geht ihr damit um?
  • Welche Gründe hat es, dass ihr den "Kampf" verloren habt? (War es die Kälte draussen, das Bett zu warm, Faulheit, etc.)
  • Habt ihr ein "Konzept" entwickelt den "Kampf" weitestgehend zu gewinnen?
  • Wir fühlt ihr euch nach Verlust/Gewinn des Kampfes?
Bin auf ein paar interessante Stories gespannt.

Gruß Bonsai
Ist meiner Meinung nach Psychisch und reine Kopfsache alles.
Wie ich es angefangen habe und was mir geholfen hat ist folgendes:
1. Mal fragen ob der aktuelle Gesundheitszustand und die Ernährung dazu beiträgt, das von innen eine Stimme sagt. tu es nicht, bleib zu Hause.
2. Das aller wichtigste ist für einen Gesunden Körper und Geist:
Unbedingt auf zu viel Schlaf, Alkohol, Zigaretten, Zucker, Fleisch verzichten. Viel Obst, Gemüse essen und Tageslicht (Sonne) tanken.
Ernährungstechnisch gibt es natürlich sehr viel Möglichkeiten, will ich gar nicht im Detail drauf eingehen.
3. Mit Freunden, Familie reden und sich gegenseitig Motivieren.
4. Ein geregelter Tagesablauf ist auch sehr wichtig.
 
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Quattrovelo
Ich habe mir mein QV zum Vergnügen gekauft, und nicht um irgendwelche Ziele zu erreichen. Und ich bin da weitgehend konsequent: Wenn mein innerer Schweinehund meint, es sei zu kalt draussen oder zu nass, dann bleibe ich einfach daheim. Oft wiird es dem Schweinehund dann nach einer halben Stunde langweilig, und dann gehe ich halt doch noch eine Runde fahren. Oder ich gehe Bogenschiessen oder Kanufahren oder mache was in der Werkstatt, oder ich lese ein Buch das ich schon lange lesen wollte, usw.

Und am Ende des Jahres frage ich mich dann, wie ihr zu all den VM- Kilometren gekommen seid...
 
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Einmal habe ich mir vorgenommen Schwimmen zu gehen. Doch das Wetter war so schön und ich fuhr mit dem Fahrrad :sneaky:
Mein innerer Schweinehund war früher stark, jetzt ist er gezähmt. Wichtig dabei ist eine Sportart zu haben die Spaß macht (Radfahren erfüllt den Zweck)
Spass ist denke ich sehr wichtig; bei meiner Mini-Route komme ich an landschaftlich sehr schönen Stellen vorbei und es tut gut, da kurz 'mal anzuhalten und z.B. Binsen, Schilf etc. an der Aare (leider ist viel zu wenig davon noch übrig) zu geniessen.

ch kann jedem nur empfehlen, die Bewegung zu dokumentieren,
wäre für mich ein Horror, ist so schon schwierig, mich nicht mit Anderen zu vergleichen. Wäre sicher gut, mit Anderen zusammen zu radeln. In meinem Freundeskreis sind leider fast nur coach-potatoes und wenige Super-Fitte. Bin da "stuck in the middle$".
 
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Bacchetta Carbon Aero
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Steintrikes Wild One
wäre für mich ein Horror, ist so schon schwierig, mich nicht mit Anderen zu vergleichen.
Es gibt Fitness-Tracker oder Smartwatches, die das ohne Zutun des Nutzers erfassen. Und in der App am Smartphone ist alles gut übersichtlich dargestellt. Herzfrequenz, Schritte, Kalorien, Aktivitäten, Karten mit den Tracks.

Und ich denke, das motiviert jeden, der ernsthaft etwas ändern möchte.

Und vergleichen ist nicht verkehrt, finde ich. Man sieht, wo man steht. Wie beim Blutbild, ohne Richtwerte oder Vergleichswerte sagt es nicht viel aus. (y)

fluxx.
 
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Mein innerer Schweinehund sagt mir täglich: Fahr Rad!
Meine Cheffin sagt: Homeoffice.

Und weil man so kurz vor der Rente nicht einfach den Job kündigt, bleibe ich also zuhause.
Gerade eben gewogen: 63 kg mit Bekleidung.
Noch etwa 4 kg draufgefressen und ich bin nicht mehr untergewichtig:rolleyes:
Kilos drauffressen ist echt harte Arbeit, aber es gibt schlimmeres.
Noch ein Jahr Lockdown und mein Doc ist wieder mit mir zufrieden.
 
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Einfach ausprobieren, welche Taktik einem hilft. Ich verliere meistens dann, wenn ich anfange, nach Lust am Radeln zu suchen ...
Mir helfen:
Einstellung: Keinen Bock? Egal, darum gehts nicht. Los. Meistens kommt dann die Freude am Fahren beim Fahren.
Ziel finden: Ach, dann fahre ich eben noch einkaufen. Zur Bank. Gucken, wie der Wald jetzt aussieht.
Regeln, die der Pflicht die Rote Karte zeigen: Unter 0 Grad sicher nicht, ist mir einfach zu kalt. An den paar Tagen richtig Winter muss ich einfach nicht radeln, denn:
Ersatz: Rudergerät im Keller, Theraband im Zimmer und Nordic Walking Stöcke im Flur. Und ein Recurve-Bogen freut sich auch auf das Ende des Lockdowns.
Und so geht es hundertgrammweise gegen die Coronaplautze.
Wenn gar nichts hilft: Einfach mal sein lassen. Sport passt eben nicht in jeden Tag gut rein. So what?
 
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