Der Fluxkompensator

So, nachdem ich vom Flux-Sitz schon Rückenschmerzen bekommen habe, war es Zeit den schon begonnenen Stäbchensitzumbau zu realisieren. Ist ein ganz schön zusammengefriemeltes Provisorium geworden. Ich hoffe das bleibt nicht dauerhaft so. Vor unendlich länger Zeit hatte ich mir mal einen Velomo-Stäbchensitz in S für mein Mistral gekauft. Dann habe ich festgestellt, der ist zu groß und habe ihn zersägt, um ihn zu kürzen. Da dann aber das Flux dazwischen kam, würde er nie eingebaut. Dann hatte ich mal einen spannenden Stäbchensitz mit Sitzplatte gekauft, mit dem ich hoffte deutlich tiefer, als mit dem Flux-Sitz zu kommen. Allerdings ist der Sitz auch zu groß und überdies oben abgesägt. Als ich zuletzt mit 2x 26 nur noch beschwerlich auf den Boden kam, habe ich begonnen den Sitz zu zersägen und zu kürzen, um ihn aufs Flux zu packen. Den Rücken und das fehlende Kopfteil wollte ich durch ein Stück von einem Glasfasersitz (vom Harig) ersetzen. Da ich aber festgestellt habe, dass ein geschlossener Sitz zu nassem Rücken führt, habe ich die Idee verworfen und nun doch den oberen Teil vom Velomositz drangebastelt. Ganz so tief, wie gewünscht konnte ich doch nicht gehen, da schlägt die Kette am Sitz an, das macht sich im Zugtrum schlecht. So sieht der dreiteilige Sitz nun aus. Jetzt sitze ich wieder weiter vorn und muss erstmal Kette verlängern. Und dann erst recht am Lenker schrauben, denn nun kann ich nicht mehr so gut drüberschauen.
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So, heute morgen der erste Plattfuß mit dem schmalen CST Speedway. Zum Glück stand das Rad schon platt im Keller, da habe ich ein anderes genommen.
Ursache war ein kleiner Glassplitter.
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Der Plattfuß war ganz hilfreich, mir sind da ein paar Dinge aufgefallen:
In einer hohen Felge braucht man ja ein ungewöhnlich langes Ventil.
Das bekommt man nicht durch den Reifen rausgefädelt, sondern man muss den Reifen komplett von der Felge nehmen und das Ventil dabei mit rausziehen. Eventuell geht es auch, wenn man den Reifen am Ventil in die falsche Richtung runterzieht (also über das Felgenhorn der anderen Seite), das hab ich aber nicht probiert.
Wenn man dann einen Ersatzschlauch mit normalem Ventil hat, nützt der nix. Also: Ersatzschlauch mit langem Ventil kaufen!

Beim Reifen ist mir aufgefallen, dass da tatsächlich 28-451 draufsteht, ich dachte immer das sei ein 25mm Reifen. Dagegen wirkt der 28mm One wie ein Traktorreifen. Ich vermute mal CST/MAXXIS haben irgendwie ein anderes metrisches System. Da ist es nicht verwunderlich, wenn deren 37mm Reifen auch nur 28mm breit sind.
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Schwalbe One 28-451 wiegt 312g
CST Speedway 28-451 wiegt 250g

Ich wechsle trotzdem erstmal auf den One, mal testen, wie der sich anfühlt. Wobei aktuell die Temperaturen sinken, das verfälscht dann wieder das Gefühl...
 
Das Reifen schmaler ausfallen ist ja eher die Regel als die Ausnahme. Aber der Unterschied ist schon krass.
 
Wie breit sind die beiden Reifen
Schwalbe One 28-451 und
CST Speedway 28-451
tatsächlich im eingebauten, aufgepumpten Zustand.?
 
So, dieses Wochenende gab es eine schöne Radtour. Am Freitag nach der Arbeit mit dem Rad nach Weimar. Ca. 95 km, immer neben der Bahnstrecke, also jederzeit die Möglichkeit abzubrechen. Es war schon etwas zäh, da man Freitag Nachmittag fertig von der Woche ist und ich mich gar nicht so toll gefühlt habe. Dann noch ein permanenter Gegenwind und das brouter-Profil "Rennrad verkehrsarme Strecke" hat noch so ein paar Hügelchen eingebaut. Am Anfang waren auf den Landstraßen auch noch ein paar genervte schnell nach Hause Fahrer unterwegs. Aber je weiter ich kam, desto schöner würde es. Die Sonne kam raus, das Saaletal ist ja auch fantastisch! Irgendwann war dann klar, ich ziehe durch. Zum Fotografieren bin ich fast nicht gekommen. Nur die Dokumentation, dass ich fast da bin:
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und der Nachweis, dass ich etwas geschwitzt habe. Ich brauche wohl mal eine hellere Weste ;)
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Am Samstag ging es nach einem entspannten Stadtrundgang durch Weimar dann fein an der Ilm und Saale entlang nach Weißenfels. Schöne Stopps an dem ein oder anderen Café.
Am Sonntag dann ein Rundgang durch Weißenfels und danach die Saale entlang, bis zur Schleusenruine Wüsteneutzsch.
Danach am geplanten und teilweise fertiggestellten Elster-Saale-Kanal zurück nach Leipzig. Die Gravelstrecke dort war nicht so Schwalbe One optimal, aber der Reifen und das 16-Speichen Vorderrad haben gut mitgemacht.
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Auch mein zusammengedengelter und verkabelbinderter Sitz hat erstaunlich gut gehalten. Es war mal wieder eine Freude mit dem Fluxkompensator unterwegs zu sein.
 
zusammengedengelter und verkabelbinderter Sitz
hm, damit würde ich mich glaube ich nicht auf eine "gravel" Strecke trauen; hab schon Bedenken, eine "Überführungsfahrt" (ca. 10km, nur Asphalt) zum Kollegen, der eine stabile Befestigung für meinen Holzsitz verbauen soll, mit solch einer Kabelbinderbefestigung durchzuführen. Ok, würde bei mir beim Provisorium teilweise auch nur auf dem (schmalen) Rahmen aufliegen...
 
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