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Der Anti-Motor-Thread (oder zumindest der Versuch)

Dieses Thema im Forum "Velomobile" wurde erstellt von TheMexican, 26.07.2016.

  1. Gwynfor

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    Wobei es schon auch gesundheitliche Gründe geben kann, die Spitzen wegzunehmen.
     
  2. Kettcar

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    Für Reha Patienten ist E-Biken wohl eine der reizvollsten Betätigungen. Trainingsreize ist was für Gesunde die gesund bleiben wollen.

    Der Mensch ist für die Jagd gemacht. Angriff, Flucht, Rumsitzen, Schlafen. Vom E-Biken steht nichts in der Bibel, es könnte also vom Teufel sein. :LOL:
     
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  3. Sutrai

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    Per Reibrollenmotor? Dein Reifen dürfte sich nahezu instantan pulverisieren. Bei anderen Motoren dürfte die Schwachstelle wohl eher darin liegen, die anfallende Leistung in den Akku zu pressen.
     
  4. Felix

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    Natürlich Nabenmotor! Dann braucht man halt schnellladefähige Akkus die mit 20A geladen werden können.
     
  5. TheMexican

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    Mal ne blöde Frage zum Trainingseffekt: Meine App "Fitness" von "wahoo" koppelt Kadenz, Geschwindigkeit und Herzschlag zu einer Trainingsanalyse. Dort steht meist, dass ich die Stunde hin als auch zurück mit über 90% "anaerobic" farhe. Für mein Verständis bedeutet dies "nahe Vollgas". Steigert dies dann überhaupt die Langstreckenfähigkeit? Mit Motor habe ich mir über sowas nie Gedanken gemacht...
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2018
  6. Bayernradler

    Bayernradler

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    Ich pendle als fast sechzigjähriger mit einem WAW und elektrischem Helferlein entspannt mit einem 32'er Schnitt ins Büro. Ob mit oder ohne Laptop.
     
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  7. Felix

    Felix

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    Klar, aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Willst du mehr musst du nach Plan fahren, auch mal langsamer und Intervalle.
     
  8. Bayernradler

    Bayernradler

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    Ach, ja, der Akku ist nach 60 KM Hin- und Rückweg sowie 200 HM immer noch zu 80% geladen.
     
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  9. leving

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    Bewegung generell ist nicht verkehrt, für Langstreckentraining aber lieber Puls um die 130, Leistung massiv drosseln, aber dafür lange. Das fühlt sich komisch an, weil man glaubt nichts getan zu haben, trainiert aber die Muskelzellen, Fett als Brennstoff zu nutzen, und genug Sauerstoff zur Verbrennung zu haben ("aerob"). Dabei werden auch neue Versorgungsleitungen ("Adern") gebaut, die es erlauben, höhere Leistung zu bringen, weil notfalls überschüssiges Laktat besser abgeführt werden kann. Trainingstheorien :whistle::whistle::whistle: https://www.trainingsworld.com/sportarten/radfahren/zonen-training-1279039
     
  10. TheMexican

    TheMexican

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    Besten Dank. Schaue ich mir an. Dieses "weil man glaubt nichts getan zu haben" ist mein Problem. Belastung im Sinne von Last für meine Atmung / Herz empfinde ich erst ab 160er Puls. Ich habe heute extra mich vermeindlich zurückgenommen und doch waren oft über 150 bpm vorhanden. Hinzu kommt, dass wenn ich mich gar nicht drossel die Beine eher eine 105-110 Kadenz fahren und ich daher auch so gut wie nie übersäuere. Ich hab auch eigentlich nie Muskelkater.
     
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  11. Wade

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    Würde ich so pauschal nicht unterschreiben wollen. Gilt für alle unter der Gauß´schen Verteilung, aber selbst da ist der Puls abhängig vom Alter. Wenn man es genau wissen will: Ein paar € in eine Leistungsdiagnostik investieren und die anaerobe Schwelle individuell feststellen lassen. Will sagen: die Pulskurve an die Laktatkurve anpassen. Dann und erst dann kann man WIRKLICH den Puls zur Trainingsteuerung nutzen. Für 90% mag die Formel 220 - Lebensalter passen, aber sich ist das nicht.

    Wade
     
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  12. leving

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    Ziel sollte sein, mit niedrigem Puls lange Leistung bringen zu können. Individualität hin oder her, 160er Puls empfinde ich als hoch. Verbrennt gut die Glykogen Speicher, tut aber wenig für den Fettstoffwechsel. Wie sieht es bei dir aus mit Strecken über 2 Stunden?
    Am Anfang ging bei mir der Puls auch ohne Leistung bei hoher Kadenz in die Höhe, ist reine Gewöhnung. Ich kenn das Gefühl, Gas geben zu wollen, mit Grundlagen Training kommt das aber auch mit der Zeit.
     
  13. Kettcar

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    Wer sich auspowern will/muss mit niedrigem Puls, sollte dickere Gänge wählen. Niedrige Kadenz > niedriger Puls, mehr Fettstoffwechselanteil. Abwechselung ist aber auch ne gute Geschichte.
     
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  14. sanktnelson

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    Hehe, hatten dir das einige nicht schon nach post #1 gesagt? ;)
    Ach ja, damals als wir dich noch überzeugen mussten, überhaupt auf der Straße zu fahren... Das waren noch Zeiten...
    Aber im Ernst: Schön, daß du jetzt eine Variante gefunden hast, die für dich funktioniert und mit der du glücklich bist.
    --- Beitrag zusammengeführt, 13.01.2018 ---
    Habe grad aus nostalgie mal die erate Seite gelesen :)
     
  15. Wade

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    Seh ich auch so. Vielleicht war mein Post etwas unklar: Schon 130 Bpm können zu HOCH sein. Ich will ja jetzt nicht den Lightning Rider geben :D (Insiderjoke), aber für Normalos ist das Training im GA1 das Wichtigste. Nur: Man denkt anfangs, "das kann doch nie mit so einer niedrigen Belastung funktionieren".... Tut es aber, da es eben den Fettstoffwechsel trainiert. Allerding ist hier der Trainingsumfang auch zu beachten. 10 min sind definitiv zu kurz ;). Wer dann nach ein paar tausend Kilometern in den Beinen mehr will, der kann ruhigen Gewissens "härter" fahren, nur ohne GRUNDLAGENtraining (steckt ja schon im Wort), wird es auf Dauer nicht funktionieren, zudem steigt die Verletzungsgefahr/Burnout rapide an.
    Zum Fahren in "dicken Gängen": Hier wird Kraftausdauer trainiert, dabei geht der Puls hoch. Tut er das nicht, dann trainiere ich Kraft und mach die Knie kaputt auf Dauer. Ist auch eine Frage welchen Muskelfasertyp ich trainieren will. Meine Meinung.

    Wade
     
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  16. Kettcar

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    Sollte man auch individuell betrachten. Ein gesundes Knie was über die Ernährung mit allem versorgt wird was es benötigt, reagiert auf Belastung mit Wachstum. Es wird durch den Trainingsreiz belastbarer und kräftiger. Im Gegensatz dazu, baut es sich ab, wenn es weniger oder zu wenig belastet wird.

    Mit dem Gelenkwachstum ist es aber wohl wie mit dem Gras, Wasser und Sonne hilft beim Wachsen, dran ziehen eher nicht.

    Grundsätzlich gilt das für GA1 natürlich auch, wenn ich vorher kaum geradelt bin, ist GA1 natürlich der Burner. Hab ich gemerkt als ich 2004 anfing 6x die Woche zu Pendeln, Puls 130-140. Das hat vielleicht sogar mehr gebracht, als das Krawalltraining mit dem MTB in den 90ern.

    Aber noch besser, ist wohl Beides zu kombinieren.....ich geh dann mal etwas Walken...hat auch seinen zusätzlichen Trainingsreiz. :whistle:
     
  17. Sutrai

    Sutrai

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    An dieser Aussage ist wohl so ziemlich alles falsch, was man sich vorstellen kann. Niedriger Puls heißt niedrige Leistung. Mit der Kadenz hat das aber erstmal gar nicht zu tun. Und "auspowern" mit niedrigem Puls? Das Konzept musst du mir noch mal erklären.
     
  18. Kettcar

    Kettcar

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    ...nimmste ein Quest etwas Übergewicht, damit das System über 140kg kommt, dazu einen langer Anstieg und fährst hinten 28 vorn 30 mit 170mm Kurbelarmen und einem Puls von 135 den Berg hoch, wenn das nicht reicht noch einen, bis du dich darauf freust nur noch flach nach Hause tuckern zu brauchen. Hatte bei mir einen unerwarteten Trainingseffekt. Müsstich mir eigentlich patentieren lassen. :D

    Ich hab ja schon einiges trainiert aber das fehlte mir wohl noch.:cool:

    PS:
    wenn du wirklich der Bruder von Daniel bist, dann müsstest du auch schon mal was von dem Zusammenhängen von Trittfrequenz und Puls gehärt haben. Wenn nicht, trainiere mal mit anderen Radprofis zusammen, die können dir bestimmt was darüber erzählen.;)

    Durch das Team Alpecin und Milram hatte ich schon mal mit so Leuten zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2018
  19. Nobbi

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    gehört schon, erlebt habe ich selber aber eher dass der Puls mit der Leistung korreliert.
    Das ist aber gar kein Widerspruch - wenn man schneller tritt leistet man in der Regel auch mehr, auch wenn sich das vom Muskeltonus erst mal gar nicht so anfühlt (man müsste beim Schnellertreten ja bewusst Kraft rausnehmen um zu verhindern dass man dabei mehr leistet).
     
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  20. Kettcar

    Kettcar

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    wenn du einen Wattmesser besitzt, kannst du ja mal bewusst die Ausgangleistung konstant halten und dann einmal im dicken Gang über Kraft diese Leistung erzeugen und dann mal im kleineren Gang mehr über Trittfrequenz kommen.

    Es würde mich wundern, wenn du in beiden Varianten denn gleichen Puls hättest, weil auch die Ausgangsleistung gleich ist.

    Ich hab kein Wattmeter, aber wenn mir der Puls zu hoch ist, schalte ich in einen dickeren Gang um die Geschwindigkeit konstant zu halten.