Der Abnehm-Thread

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Zur Frage nach der Milch kann ich vielleicht einfach mal meine Erfahrungswerte beitragen.
Ich habe sie eigentlich immer gerne getrunken. Trinke keinen Kaffee, daher war die morgendliche Routine eher Milch (Wahlweise als Kakao).
Das habe ich vor wenigen Jahren deutlich reduziert zu Gunsten von Orangensaft (sollte man morgens eher nach dem Zähneputzen trinken).
Ich kann natürlich nicht sagen, wieviel das im Verhältnis ausgemacht hat, weil ich in dem Zeitraum auch noch ein paar andere Veränderungen gemacht habe (weniger Arbeitszeit, wg. Nachwuchs, mehr Velomobilfahren). Aber ich habe so ca. 10kg abgenommen. Wobei das tatsächlich die einzige Nahrungsmittelveränderung war.
 
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Hallo, Ihr Lieben,

die Milch macht's - vor allem Probleme...

Damit meine ich nicht nur den häufig diskutierten Anteil der Milchproduktion bei der Entstehung von Treibhausgasen, sondern auch Forschungsfragen.

Grundsätzlich sind Menschen - auch im Hinblick auf die Ernährung - Opportunisten, d.h. im Laufe der Evolution haben sie so ziemlich alles gegessen, was ohne allzu großen Aufwand erreichbar und physiologisch verwerten war. Ob das "lecker" ist, hängt in erheblichem Maß von der Kultur ab, ob "verträglich" hauptsächlich von der Genetik, und zwar nicht nur der menschlichen, sondern auch der Darmflora. Und damit bewegen wir uns in einem noch ziemlich unerforschten Raum :whistle:...

Die Nutzung der Milch domestizierter Tiere ist schon relativ früh nachgewiesen wurde über mehrere Jahrtausende beibehalten; es ist also davon auszugehen, dass sie sich bewährt hat. Eine physiologische Anpassung der Menschen ist dabei zu vermuten; diese ist allerdings nur anhand des menschlichen Genoms nachgewiesen - es gibt m.W. keine Untersuchung zur Paläogenetik der menschlichen "Begleitmikroben" (hängt v.a. mit den schlechten Erhaltungsbedingungen zusammen). Insofern gibt es auch noch viele Fragen zur Laktoseintoleranz.

Hinsichtlich der Verträglichkeit bzw. Wirkungen von Milch hängt sicherlich auch vieles von den Produktionsweisen ab, d.h. welche Tierarten bzw. -rassen und welches Futter (Rinder sind als ursprüngliche Waldtiere nicht optimal auf das extrem energiedichte Hochleistungsgras bzw. gar Kraftfutter ausgerüstet), aber auch die Behandlung von Milch (Homogenisierung, Pasteurisierung) und die Herstellung von fermentierten Produkten (Joghurt etc.).

Es gibt also sehr viele Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen. "Die Milch" gibt es also ebensowenig wie "den Liegeradfahrer"...

Viele Grüße
Luise
(bei der die Verträglichkeit für Milchprodukte zu einem erheblichen Teil vom Stresslevel abhängt)
 
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@Kettcar Bei Schmerzen hier und -Schmerzen da empfehle ich erst mal - falls du das nicht ohnehin schon tust, auf SCHWEINEFLEISCH zu verzichten, da dies bekanntlich für die Gelenke nicht gerade die beste Ernährung darstellt.

Meinen Händen geht es auf Grund meines Schweinefleischverzichts (mit Ausnahmen bei gelegentlichen Einladungen und auf Reisen) seit 10 Jahren wesentlich besser ...
 
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Bei der Milch gab es auch mal einen Bericht dazu, wie sich die Laktosetoleranz beim Menschen - ins besondere im europäischen Raum - ausgebreitet hat. Sie war also auch ein Evolutionsvorteil.
 
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Ein Ehepaar aus meinem Bekanntenkreis war 2 Wochen zur Schrothkur. Ich habe die beiden seitdem noch nicht gesehen. Hat vielleicht jemand von euch ebenfalls Erfahrung mit Schrothkur gemacht?
 
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Ein Ehepaar aus meinem Bekanntenkreis war 2 Wochen zur Schrothkur. Ich habe die beiden seitdem noch nicht gesehen. Hat vielleicht jemand von euch ebenfalls Erfahrung mit Schrothkur gemacht?
Keine Erfahrung mit einer Schrothkur. Aber könnte es sein, dass die beiden Glücklichen so stark abgenommen haben, dass sie man gar nicht mehr sieht. Als Liegeradler kennen wir das ja.
SCNR
 
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...oder sie wurden der Aussage nach, fachgerecht geschrotet (y) und existieren als Streugut weiter. Möglicherweise im eigenen Garten...:eek:

Meine Mutter hat mal in meinen jungen Jahren, der ganzen Familie eine 2-wöchiege Körnerkur nach "Schnitzer" verordnet...
aber DAS, haben wir überlebt :ROFLMAO: holla die Waldfee :D
 
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Tja, bei Wikipedia hab ich auch nachgelesen. Meine Gedanken waren ähnlicher Natur :censored:
Vielleicht hätte ja doch jemand was positives zu berichten gehabt. Die beiden haben das Abenteuer ohne Schaden überstanden und sind etwas schlanker geworden. :cool:
 
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hmm Friss mit Ferstand?
oder Familiäres Mittelmeerfieber, oder irgendwas mit Auspuffanlagenn wenn man eine Suchmaschine befragt.
Ich kam vor Frankreich mit Salat und ein paar Langstrecken (also einfach mehr kcal verbrauchen als zuführen) etwas runter auf unter 70, aber irgendwie mag mein Körper lieber bei 72 kg bleiben. Nach ein paar Rennwochenenden bin ich wieder schwerer :whistle:
 
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und dadurch weniger Mahlzeiten
oh ja das ist ein interessanter Gedanke:
Je mehr ich längere Strecken fahre (10-15 h), desto weniger muss ich essen. Unterwegs eh nicht, da reicht 1 l OSaft auf 100 km bzw 2-3 h. Auch im Ziel kaum Hunger-Gefühl.
Trotzdem nicht messbarer Gewichtsverlust, zumindest nicht am nächsten Tag.
 
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