Der Abnehm-Thread

das ist ja ein normaler korrekter Vorgang. Ein Kritiker verdient aber sein Geld hauptsächlich mit Kritik, das ist was anderes.

Allein der Titel: Der Ernährungskompass: Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung ist mehr als ambitioniert.
ALLE Studien? Vom schreiben der ersten Seite bis zur letzten sind unzählige neue Studien dazugekommen die mitunter von ihm zitierte Studien obsolet machen, daher halte ich überholte Studien als Grundlage zu zitieren, für fragwürdig.

Kast stützt seine Fleisch-Kritik hauptsächlich auf Studien die Korrelationen aber keine Kausalität zeigen.
"Rotes Fleisch"-Esser in Studien sind oft:
- Fast-Food-Konsumenten (Burger, Hotdogs)
- Raucher, Bewegungsmuffel
- Gesundheitlich weniger bewusst.
Genau das sind die Faktoren die nicht ausreichend gewichtet werden.

Du bist mit ayurvedischer Diagnose und Therapie vertraut, aber was hat es dir bis heute geholfen, was hat funktioniert?
Die ayurvedische Medizin oder Lehre muß im zeitlichen und räumlichen Zusammenhang gesehen werden, das sind Texte und Ideen in Sanskrit, aus vorwissenschaftlicher Zeit, kann man machen, Evidenz ist äußerst dünn.
Freunde von mir sind gerade in Indien und machen eine Panchakarma, nein danke das brauch ich nicht.
Wer gibt während und nach dieser teuren Kur gerne zu, dass sich objektiv nix zum Besseren verändert hat?
 
Was kochst du denn sonst so, wenn du schreibst, dass du mangelnde Kocherfahrung hast? Oder bezieht sich das explizit auf die Mittelmeerkost?

Wenn dann Eintöpfe, am liebsten Linsen

und mit allem was weg muss.;)

andere Sachen habe ich auch mal nach dem Dr.Oetker Schulkochbuch gekocht,
als ich Mutter noch gepflegt habe.
Für mich allein koch ich nicht so gerne....
da kriege ich wohl zu wenig Feedback.
 
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Als Jugendlicher fühlt man sich stark, unbesiegbar und unsterblich.
Dann kommen im Laufe der Jahre viele Einschnitte in die Gesundheit dazu, die einen Reifer machen und überlegter Handeln lassen.
Die Einschnitte bei der Gesundheit nimmt man aber hin, weil einen der eigene Körper so ziemlich egal ist. Alles hat seine Konsequenzen.
Ich finde es aber erstaunlich, was so manch ein Organismus wegstecken kann. Das sieht man unter anderem bei starken Rauchern und Alkoholikern. Der eine verträgt es ziemlich gut. Andere wiederum sind schon mit Ende 30 auf der Liste für eine Spenderleber.
Das gleiche gilt auch im Sport beim Thema Medikamentenmissbrauch. Die einen sterben mit Mitte 20, andere wiederum kommen so gut wie unbeschadet aus der Sache hinaus.
 
Für mich allein koch ich nicht so gerne....
da kriege ich wohl zu wenig Feedback.

Das klingt nach einer guten Spur ;)

Was isst du sonst so? Oder nur Eintöpfe? Können ja durchaus abwechslungsreich sein. Ich lese hier immer wieder nur vereinzelte Punkte wie Chipssucht etc., aber ein Bild von deiner Ernährung hab ich irgendwie nicht so richtig.
 
Wenn wir einer Meinung über irgendetwas sind, warum sollten wir dann darüber diskutieren?
Warum sollten wir über Dinge diskutieren, wo wir unterschiedlicher Meinung sind ?

Ich hatte ja gestern zuerst eine Antwort gepostet, die wieder auf einige Aspekte deiner Kritik einging.
Mir wurde dann aber klar, das das für keinen was bringt, wenn wir das so weiter treiben.
Mich kostet es Zeit und verschlechtert meine Stimmung, und das ist genau das Gegenteil von dem, was mich abnehmen lassen könnte.
Ich benutze Essen ja traditionell zur Stressregulierung. Wenn ich hier also stressende Diskussionen über das richtige Abnehmen führe, passiert genau das Gegenteil. Das war schon so als ich noch mit @OldMax , @blackadder ,dem lieben @schwarzen Prinz (Gott hab ihn selig) und einigen anderen diskutiert gestritten habe.

Frederic Letzner schrieb aber in seinem Ernährungspsychologie-Buch, das Gelassenheit ein gutes Mittel gegen Stress ist.

Gelassenheit sagt: " geh Lassen !! "

Ich sollte also lernen, auch mal ruhig einen stehen zu lassen....Standpunkt, Gegenstand, Position, Menschen, Darmwinde >>

oder mal los lassen : schlechte Gewohnheiten, Fettpolster, Gerümpel, falsche Freunde, Expartner, Stressquellen, Recht haben wollen....

und was man sonst noch alles lassen lernen kann.....


Nachtisch:
bei der Analyse, ob eine Diskussion oder Streit, irgendwie Sinn macht, hilft mir ja jetzt, das "Dialog-Prinzip" von Dr.Mirriam Prieß:)
Ich hab das Buch ja jetzt endlich durchgearbeitet bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
aber ein Bild von deiner Ernährung hab ich irgendwie nicht so richtig.
Ich auch nicht. Ich habe dafür keinen Namen.....vielleicht Impulsgesteuerte Ernährung.

Die Chipssucht ist ja jetzt eher latent oder temporär vorhanden, weil sich die Konditionierung sich nicht von alleine löscht. Ich muss nicht mehr jeden Tag welche kaufen oder essen, so wie bis 2023
Das konnte ich ja mit Erdnüssen stoppen, ohne das ich mich an denen überfressen würde.

Eintöpfe ist ja eins der besten Dinge die man sich im Winter antun kann. Und, da muss bei mir auch kein Fleisch drin sein.
Ich mische da z.Z. frisches Gemüse, TK-Gemüse und Dosengemüse rein. Einen Traditionellen Steckrüben-, Linsen-, oder Westfälischen-Eintopf habe ich diesen Winter noch nicht gekocht.

Konstanten habe ich dann noch mit,
- Harrys Sonnenblumenbrot mit Butter und Käse in allen Varianten. Das muss ich immer im Kühlschrank haben.
- Möhren
- Äpfel
- Nüsse
- Joghurt
- Trockenobst
- Olivenöl

und jetzt muss ich noch probieren, Hafer da konstant einzubauen.....:unsure:

Haferwaffeln werde ich mit den Kernigen noch mal versuchen.
Mit Hafermehl klappte das nicht. Ich weiß aber gerade auch nicht mehr, ob ich da überhaupt Butter drin hatte,
oder nur Eier und Milch :unsure:
 
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hab mir heute Morgen überlegt:

...parallel zu mehr Hafermedizin im Alltagsessen, möchte ich mal versuchen, ob man eigentlich die Stressesser-Konditionierung torpedieren kann.
Da hab ich mich noch gar nicht wirklich ran gemacht. Klar macht es Sinn Stress und Stressquellen, dauerhaft zu minimieren, aber davon bliebe die Stress- u. Frustesser-Konditionierung ja unbeeindruckt weiter latent vorhanden, genau so, wie bei jeder Ernährungsumstellung oder Diät. Entscheidend ist da wohl, wie schnell mir bewusst wird, was ich da gerade tu und warum, wenn ein unbewusster Impuls mich in die Küche geschickt hat. Ich dürfte dann erst was essen, wenn das Stressgefühl abgeklungen ist und die Stresshormone Zeit hatten sich wieder abzubauen, denn Stresshormone und Insulin gleichzeitig im Blut, sollen ja das Signal zur Fettspeicherung bewirken.

Feste Essenszeiten wären da auch wohl sehr hilfreich. :unsure:...namalsehn, ob so eine bewusste aktive Entkopplung überhaupt möglich ist.

Nachschlag:
Man könnte auch probieren, sich vor jedem Snack oder Happen, kurz in gute Stimmung und Laune zu versetzen, durch Gedanken oder Gesten, wie z.B. die "Siegerpose", die ja eine Dopamin-Ausschüttung zu Folge hat. Dopamin wiederum senkt ja den Stresshormonpegel.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kettcar: Mir ging es gar nicht so sehr um einen Namen - den habe ich für meine Ernährung auch nicht so wirklich. Ich habe nur Schwierigkeiten, mir vorzustellen, was du an einem typischen Tag so isst. Hast du feste Mahlzeiten? Gekoppelt mit Hungergefühl? Snacks?

Dieses Frühstück-Mittagessen (warm)-Abendbrot-Schema, was recht verbreitet ist, hat ja schon einen gewissen Sinn.
 
Entscheidend ist da wohl, wie schnell mir bewusst wird, was ich da gerade tu und warum, wenn ein unbewusster Impuls mich in die Küche geschickt hat. Ich dürfte dann erst was essen, wenn das Stressgefühl abgeklungen ist und die Stresshormone Zeit hatten sich wieder abzubauen

Das Essen ist bei dir die Abbaumöglichkeit. Einfach abzuwarten, wäre vermutlich nicht so erfolgreich andere Stressregulationsmethoden.

Also: Stresslevel generell senken und andere Regulationsmethoden suchen?
 
Da ernähre ich mich schon wesentlich stressfreier und impulsiver.
Gegen mangelnde Impulskontrolle muss man was unternehmen. In jeder Lebenslage. Wer das allein nicht hinbekommt muss sich halt Hilfe suchen.
Nachschlag:
Man könnte auch probieren, sich vor jedem Snack oder Happen, kurz in gute Stimmung und Laune zu versetzen, durch Gedanken oder Gesten, wie z.B. die "Siegerpose", die ja eine Dopamin-Ausschüttung zu Folge hat. Dopamin wiederum senkt ja den Stresshormonpegel.
Du glaubst echt, Deine Biochemie mit solchen Taschenspielertricks überlisten zu können? "Habe gute Laune vorm Chips essen" spielt beim Abnehmen die selbe Rolle wie "Schokolade macht glücklich" und das ist keine gute.
Die "Flucht in die Nebensächlichkeiten" wird Dir nicht helfen, wenn Du die Grundlagen negierst.
Da sind
Feste Essenszeiten
schon mal ein guter Anfang.
 
Also: Stresslevel generell senken und andere Regulationsmethoden suchen?
...macht auf jeden Fall zusätzlichen Sinn.

bestimmte Atmungstechniken könnte man z.B. zu jeder Zeit und überall einstreuen. Das geht schneller und ist auch billiger, als ne Zigarette oder Chips.

Ich habe die Tage einen Weltrekord-Apnoetaucher auf dem NDR-roten Sofa gesehen,


der kann und lehrt das. Ich habe ja auch ein Buch zu dem Thema, aber noch nicht die Geduld gehabt zum Lesen und Praktizieren.:X3::sleep::whistle:
 
Gegen mangelnde Impulskontrolle muss man was unternehmen. In jeder Lebenslage.
Mangelnde Impulskontrolle generell, ist nicht mein Problem. Im Zwischenmenschlichen war meine Kontrolle eher zu stark als zu schwach.
In Verbindung mit Konfliktscheue, und passiv-aggressivem Verhalten, war das sogar sehr destruktiv in den letzten Partnerschaften und sonstigen Beziehungen. Das hat sich aber seit letztem Frühjahr schon geändert und hat den einen oder anderen sehr überrascht.

"Habe gute Laune vorm Chips essen" spielt beim Abnehmen die selbe Rolle wie "Schokolade macht glücklich" und das ist keine gute.
Würde aber wohl besser funktionieren als. "Was für ein Arschloch:mad: !! ICH brauch jetzt erst mal meine Chips !!":cautious:

"So !
Leute, Mittagszeit ! also erst mal Mittagessen, marsch, marsch!! "

"Mahlzeit ! ";):ROFLMAO:
 
...ob so eine bewusste aktive Entkopplung überhaupt möglich ist

Das praktiziere ich gerade. Deshalb schrieb ich ja von mir selbst als "einzigem Angstgegner". Da muss man zwar anfangs für ein paar Tage echt kömpfen, aber irgendwann sind die Fressattacken zwar nicht völlig verschwunden, aber immerhin gut beherrschbar. Je mehr "hormonaktives" Viszeralfett z.B. verschwindet, desto leichter sollte es irgendwann werden.

Gestern habe ich eine "Ausnahme" gemacht und etwas (das letzte halbe Stück) Stollen plus ein paar sehr gehaltvolle Plätzchen gegessen - und prompt abend wieder deutlich mehr zu kämpfen gehabt, nach 18 Uhr nix mehr zu essen. Heldenhaft gekämpft...und trotzdem verloren. Es gab dann gegen 20 Uhr noch eine "gesunde" Suppe. An sich ja nicht so schlimm, aber mit dem Effekt, dass sich die Waage heute früh eben nicht wie in den letzten Wochen gewohnt, ein paar hundert Gramm weiter unten einpendelte...kann man durchaus mal machen, aber dann halt bewusst als Ausnahme genießen. Heute gehts wieder "normal" weiter:

Früh über Nacht eingeweichte Haferflock3n mit Kleie, mittags gibts heute gebratenen Rosenkohl (oberlecker!) bis zum Abwinken und Salat. Kurz vor 18 Uhr dann den Rest der heute früh übriggebliebenen (daran merke ich, dass sich der Magen langsam verkleinert) Haferflocken und wenn das nicht reicht, noch eine Scheibe selbstgebackenes Schwarzbrot...und dann bin ich gespannt, was die Waage morgen früh so sagt.

Und das geht ziemlich gut - trotz Stress, ob auf Arbeit oder familiär. Ich muss mir nur in den entscheidenden Momenten der falschen Muster bewusst werden und dem inneren Schweinehund einen Maulkorb anlegen.

LG Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
dass sich die Waage heute früh eben nicht wie in den letzten Wochen gewohnt, ein paar hundert Gramm weiter unten einpendelte
Sich jeden Tag wiegen kann tatsächlich (psychisch) kontraproduktiv sein, denn man kann auch mal nichts weniger wiegen, obwohl man (Fett) abgenommen hat, zum Beispiel weil der Darm tags vorher keine Lust hatte oder man besonders viel getrunken und Wasser eingelagert hat oder sonstwas. Und gerade für Frauen kommt ja auch immer noch der Zyklus mit seinen (völlig normalen!) Gewichtsschwankungen dazu.
 
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