Dashcam für Velomobile

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Eigentlich müssten demnach ja schon welche ausgeliefert worden sein - hat jemand schon so ein Teil erhalten oder sollte es bald bekommen oder kennt jemanden der jemanden kennt der jemanden...
Oder muss ich jetzt tatsächlich doch noch selbst so ein Teil ordern und ein viertel Jahr drauf warten :X3: ?
Ich würde dringend davon abraten, jetzt zu bestellen. Bisher wurde noch keine einzige Dashbike ausgeliefert. In der Kickstarter-Kampagne wird nur vertröstet und es tauchen immer neue Gründe auf, warum es jetzt wieder nicht geklappt hat, den bereits mehrere Male verschobenen Liefertermin einzuhalten. Bisher hat auch noch niemand einen funktionierenden Prototypen gesehen... Aber die Gründer haben schon verlauten lassen, dass das eigentliche Geschäftsmodell, das Verkaufen der von der Dashbike generierten Daten sei :X3:
 
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Ich habe jetzt die Samsung Gear 360. Gab es für 79 Euro, wegen Auslaufmodell. Ist sehr gut für den Preis. Die kommt auf die Hutze und macht 360 Grad Videos. Somit ist rundum alles im Kasten.
 
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Ich habe mir mal folgende Dashcam besorgt. Das Ding ist gar nicht so schlecht. Mein Problem damit ist aber, dass ich die Daten nicht auf meinen Laptop oder mein Handy kriege.
Schwierig sollte es ja nicht sein, aber die chinesische Anleitung hilft leider nicht viel. Kann da zufälligerweise jemand weiterhelfen. Sonst muss ich mich halt mal konsequent damit auseinandersetzen.
Was ist Dein konkretes Problem? Die Files sollten auf der SD-Karte als mp4 oder mov landen, vermute ich. Wo und wie hast Du die an Deinem Strada angebracht? Gibt es Bilder davon? Auch vom Bildschirm? Ich finde das relativ schwierig das unterzubringen.
 
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Bilder kann ich nachliefern. Das Ding hat keine SD-Karte sondern einen internen Speicher.

Aber vielleicht muss ich mal genau nachschauen, weil ich den Karteneinschub übersehen habe. :unsure:
 
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Aber die Gründer haben schon verlauten lassen, dass das eigentliche Geschäftsmodell, das Verkaufen der von der Dashbike generierten Daten sei
Hast Du da zufällig eine Quelle?
Und ich weis zwar dass Daten absolut eine "Währung" (oder sogar die Währung der Zukunft...) sind und wir schon heute vieles mit Daten "bezahlen", vor allem wenn man die ach so beliebten "kostenlosen" Apps nutzt... "WartsAb" oder "Fratzenbuch" zum Beispiel :sick:
Aber was ist das interessante an den Daten bei der Dashbike?
Ich zweifle das gar nicht an, es interessiert mich halt...
Wenn es nur darum geht wo gerne Radfahrer langfahren habe ich kein Problem damit... gut, wenn das nicht anonymisiert und in Echtzeit ist fängt es natürlich schon an, das geht gar nicht...
Und wenn ich "viel" Geld für ein Produkt bezahle erwarte ich (mir ist klar wie naiv das ist!) dass meine Daten dann nicht auch noch verkauft werden - oder eben nur sicher anonymisiert, das wird ich irgendwann kaum noch verhindern lassen im Zuge des "technischen Fortschritt".
Davon lebt ja offenbar auch Gugel Maps (das ich nicht nutze) - wenn sich ganz viele Mobiltelefone in einem Bereich gleichförmig langsam bewegen, ist dort ein Stau...

Das interessante an der Dashbike wäre für mich halt tatsächlich die Abstandsmessung, rechtssichere und für eine Anzeige verwendbare Dokumentation der Überholvorgänge der KFZ.
Wenn das funktionieren würde wäre mir das den Preis auf jeden Fall wert.
Hast Du keine wasserdichte Dokumentation der Verstösse kannst Du es eh vergessen, bei LKW/Omnibussen schreibe ich halt immer die Arbeitgeber an (bisher habe ich zum Glück überlebt um das tun zu können, auch wenn es teils echt knapp war), bei PKW kannst Du praktisch nichts machen ohne wasserdichte Beweise.

Würde mich ja mal interessieren wie viele Dashbike sie schon "verkauft" haben und wann / wie viele geliefert werden.
Bisher sieht das leider mehr nach gutem Marketing aus muss ich zugeben.
 
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Hast Du da zufällig eine Quelle?

Man beachte auch das Datum des Artikels. Von den angeblich bis Juni hergestellten 5000 Dashbikes ist jedenfalls noch keine gesehen worden.

Ich habe die Tage ein Interview mit den beiden Gründern gesehen, wo sie noch expliziter gesagt haben, das der Fokus des Businessmodells eigentlich auf dem Datenverkauf für kommerzielle Anwendungen liegt. Ich finde es gerade aber nicht wieder.
Edit: Da, ab 1:58

Ich bin ganz froh, dass ich bei Kickstarter wieder ausgestiegen bin, obwohl ich das Produkt an sich auch sehr interessant finde.
 
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Aber was ist das interessante an den Daten bei der Dashbike?
verkehrsplaner, versicherungen, städe, gemeinden, alle firmen die im transport tätig sind, sportgeschäfte, touristik branche, veranstalter, vereine,
autohersteller, velohersteller, usw.
am meisten intresse habe diejenigen an den daten, die das velo einschränken wollen sprich potenziell jeder autofahrer da sie ja immer mehr diskriminiert werden....
sprich alle unsere gegener *zwinker*
Das interessante an der Dashbike wäre für mich halt tatsächlich die Abstandsmessung, rechtssichere und für eine Anzeige verwendbare Dokumentation der Überholvorgänge der KFZ.
es gibt auch noch den open bike sensor https://www.openbikesensor.org
 
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Man beachte auch das Datum des Artikels. Von den angeblich bis Juni hergestellten 5000 Dashbikes ist jedenfalls noch keine gesehen worden.
Danke für den Artikel!
Ich weis zwar von meinem Arbeitgeber wie schwer es geworden ist an gewisse Bauteile zu kommen bzw. wie lang manche Lieferzeiten geworden sind, aber wenn sie vor acht Monaten angekündigt haben bis vor einem halben Jahr 5.000 Stück bauen zu wollen und bis heute niemand recht weis wo die sein sollen... sie jetzt aber ständig neue Fertigungsslots verkaufen... das klingt dann schon nicht sehr seriös.
Ich habe die Tage ein Interview mit den beiden Gründern gesehen, wo sie noch expliziter gesagt haben, das der Fokus des Businessmodells eigentlich auf dem Datenverkauf für kommerzielle Anwendungen liegt.
Wie gesagt, grundsätzlich habe ich mit dem Verkauf der Daten kein Problem - wenn das zur Verkehrsplanung und als Feedback bei Änderungen genutzt würde wäre es ja sogar positiv.
Die Frage ist vor allem was exakt an Daten an wen verkauft wird, und der Nutzer sollte die Option haben den Verkauf seiner Daten abzulehnen.
Was dann vermutlich nicht möglich sein wird, sonst ist das Geschäftsmodell ja hinfällig...
Risikokapital-Anleger sind offenbar hoffnungsfroh. Etwa 1,2 Millionen Euro Kapital flossen bislang ins Unternehmen.
Wow... klingt wirklich nicht so als bräuchten sie von mir nochmal 219 Euro... wenn das nicht gereicht hat, dann weis ich es auch nicht...
Schade, und dabei war auch ich "hoffnungsfroh"...
es gibt auch noch den open bike sensor https://www.openbikesensor.org
Ja, aber da kannst Du nur den Abstand messen, richtig?
Besser als nichts, aber als Beweis wirst Du das kaum verwenden können... vermutlich nicht mal wenn Du parallel ständig eine Kamera laufen lässt - was als Beweis ja eh gerne abgelehnt wird... ich weis, ich kenne die Leier dass es einmal vor Jahren als Beweis zugelassen wurde, bitte nicht wieder auspacken!

Ich hätte mich halt gefreut wenn es ein kompaktes "plug and play" Gerät gegeben hätte mit dem man alle bisherigen Stolpersteine ausgeräumt hätte.
 
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