Cycle Vision 2024

Die schnelle Runde war mit nasser Fahrbahn… das ist schon doof in den Kurven dann kann man die nur noch mit 50km/h fahren anstelle von 57-59km/h
 
 
Hallo zusammen,

nun bin ich wieder zu Hause und kann mal meine Eindrücke von der Cyclevision hier zum Besten geben:

Am Freitag ging es Nachmittags mit dem Wohnwagen nach Amsterdam. Da das Rad mit Hutze zu Lange ist um es quer drauf zu packen kam die Hutze ab und ins Auto. Erstaunlich wie "klein" so ein Razz Fazz sein kann. Um kurz nach 18 Uhr kamen wir in Amsterdam an und meine Frau machte sich im Vorfeld schon Sorgen ob wir dort noch ein Parkplatz bekommen. Als wir da waren war zu unserer Überraschung der Parkplatz so gut wie leer und wir konnten noch weit vorne parken.

Das kam die Hutze an das Rad und ich habe mich umgezogen, bevor es zur Anmeldung ging. Zu meinem Erstaunen waren weniger Starter gemeldet als letztes Jahr bei der Zomercompetitie in Assen.

Nach etwas Warmfahren kam dann das erste Rennen; das Elimination race: gemütlcih mit 30 km/h anfangen und jede Runde 4 Km/h draufgepackt. Also Warmfahren inklusive. Es waren nur fünf offene Lieger am Start. Mit Bernhard, Alexander und Jan waren drei Fahrer dabei wo ich im vorhinein wusste das sie für mich nicht erreichbar sind. Blieb Boyd; Immletzten Jahgr bei uns bei seinem ersten Rennen im Velomobil direkt aufs treppchen war er heute mit einem offenen Lieger da, weil sein Quest nach einem Unfall in Reparatur war. Also Taktik zurechtlegen und probieren. Ich bin entgegen der anderen Jahre nicht hinten im Windschatten mitgefahren sondern vorne bei den Velomobilen. Da mein Ziel war in der 46km/h Runde meine schnellste Runde zu fahren habe ich in der 42er mich von vorne etwas zurückfallen lassen um dann noch einmal Gas zu geben. Ergebnis Platz 4 von 5, womit ich zufrieden bin.

Dann ging es mit dem Wohnwagen zum Camping Amsterdam City, wo die Liegeradler einen kleinen Bereich hatten wo sie zusammen standen. Da es schon an die 22 Uhr war als wir alles fertig hatten haben wir Abends nicht mehr viel gemacht. Wir haben noch etwas mit Rembrandt und Alexander bei uns im Wohnwagen gequatscht und dann ging es auch schon zur Nachtruhe über.

Samstags waren wir um kurz nach 9 Uhr wieder am Sportpart Sloten und wir haben noch einige getroffen die Freitags noch nicht da waren, wie z.B. Peter der mit seinem M5 CHR. Ich habe mir 38 km/h als Minimumziel gesetzt und bin mit um die 40 km/h gestartet, die ich recht gut halten konnte. Mit 39,7 km/h konnte ich eine neue Bestleistung für diese Strecke fahren - und das im Einzelzeitfahren ohne Windschatten. Diese Leistung reichte für Platz 3 von 6 bei den offenen Liegern.
Nach dem Rennen habe ich mit Rene noch einen alten Bekannten getroffen der jedoch das Rennen fahren an den Nagel hängen musste, aber zum schauen nach Amsterdam gekommen war; Er hätte sich auch über mehr Teilnehmer gefreut ;-)

Bevor es zu 14 Uhr auf die Innenbahn gab es noch das Alltagsfahrer-Rennen (wo ich nicht mitgefahren habe). Es startete vor der Brücke und machte man eine Kehrtwendung und für zurück. Also kurzgesagt: Eine halbe Stunde immer wieder über die Brücke fahren. Da gewann Boyd souverän (er ist die Stunde morgens nicht mit mitgefahren).

Das Velodrom bin ich früher schon oft gefahren, aber mit dem Razz Fazz mit dem UDK noch nie. Daher habe ich erst einmal geschaut ob ich mich dort mit dem Rad wohlfühle und habe mich etwas warm gefahren. Mit einem Max von um die 44 km/h war ich aber alles andere als zufrieden.
Beim 200m Sprint also war treten angesagt. Ich habe hochbeschleunigt auf so schnell es ging und hatte in der vierten Runde gefühlt die beste Zeit und wurde zum schluß sogar schon was langsamer. Es reichte für 49,24 km/h und somit Platz 5 von 7 bei den offenen Liegern. ",2 km/h hinter Bernhard und keine 4km/h langsamer als der Sieger . - War ich mit zufrieden
Anhand der Zeiten von den 200m wurden die Paarungen für die 1000m Verfolgung vergeben 1. gegen 2. , 3. gegen 4. usw. Es wurde gegenüberliegend mit Glocke gestartet und es war interessant anzuschauen. Peter schaffte es in seinem Lauf sogar seinen Kontrahenden zu überholen und beendete das Rennen bereits vor den 1000m. Das letzte Rennen des Tages war das Rennen "schnelles Rad gegen schneller Fahrer", oder ich gegen Boyd. Mit dem leuten der Glocke bin ich los und habe die Gänge nach und nach schön ausgefahren und als ich nicht mrh konnte habe ich mir gedacht "sch...egal, weitertreten". Ich hatte so auf 49/50 km/h hochgezogen und diese dann, im Gegensatz zu den 200m, auch gehalten. Ich habe nie meinen Gegner auch nur Ansatzweise gesehen und daher hatte ich auch keine Mögllichkeit mal leicht den Druck rauszunehmen. Nach der Zieldurchfahrt wusste ich nicht wer gewonnen hatte.Ich habe dann gehört das unser letztes Rennen das spanneste war. Boyd ist deutlich leichter als ich, hatte die breiteren Reifen, so das er beim Start schneller wegkam. Er soll bis zur dritten Runde vorne gelegen haben und dann kam ich mit konstant hoher Geschwindigkeit von hinten und habe ihn noch eingeholt; muss knapp gewesen sein, aber das Duell ging zu meinem Gunsten aus; -also ein Bonuspunkt für die 1000m.

Danach war das Rennwochenende für mich zu Ende. Wir hatten noch eine Einladung zur Silberhochzeit in den Niederlanden und die hatte Priorität vor den 3 Stunden am Sonntag, zumal ich deswegen bereits in Sneek 3Stunden gefahren bin (allerdings dort ohne die beliebte Brücke)

Es war ein schönes Rennwochenende bei dem man viele Bekannte wieder getroffen hat, Allerdings war die Teilnehmerzahl abnormal niedrig. Wenn ich bei der Cyclevision beim Einzelzeitfahrer bei den offenen Liegern den dritten Platz mache, dann ist etwas verkehrt!

Bleibt die Frage ob man den Aufwand mit der Anzahl an Teilnehmern auf Dauern fortführen kann. Das Bild zeigt welche Startnummern früher mal vergeben wurden und das nicht mal zu den Hochzeiten wo es um die 300 Teilnehmer waren.

Also Info an Alle: Nicht nur sagen "ich möchte Rennen fahren", sondern auch hingehen und mitfahren (z.B. am 3. 8 in Rütenbrock)

lieben Gruß

Uli
 

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Die Teilnehmerzahl wird dem Event leider nicht mehr gerecht.
Genauso ist es. Wenn sich die Teilnehmerzahlen noch weiter nach unten entwickeln, wird sich ein dreitägiges Event in Zukunft wohl kaum noch lohnen. Das die Zahl der Einspur-Liegeräder immer weniger werden, ist seit Jahren zu beobachten. Dies wurde durch die Velomobilfahrer bisher mehr als ausgeglichen. Warum die jetzt auch weniger werden, ist mir nicht klar. Wenn Ymte mit Familie bereits das halbe Velomobil-Startfeld stellt, dann stimmt etwas nicht.

Ich bin alle Rennen gefahren und bin super zufrieden, wie es gelaufen ist. Ich hatte keine Pannen und die Leistung ist auch noch in Ordnung. Beim Stundenrennen bin ich 18 Runden gefahren mit 45.1 km/h. Platz 10 gesamt, nur Velomobile vor mir. Matze hat hier ein Feuerwerk abgebrannt, obwohl die Bahn stellenweise noch nass war. Das war letzte Rille, da darf nichts mehr schief gehen. Beim 6-Stundenrennen sind wieder mehrere Reifenpannen vorgekommen. Unfälle gab es zum Glück keine. Zunächst sah es so aus, wie wenn Theo v.A. mit seinem Snoek das gewinnen würde. Der ist gegen Ende des Rennen aber ein Weile gestanden. Keine Ahnung was los war. Auch Pieter Sijbr. hatte ein Stopp, aber nicht so lange und hat letztlich knapp gewonnen.
Ich bin ohne Stopp durchgefahren, 90 Runden, 225 km, 37.6 km/h und nur in der ersten halben Runde etwas Windschatten. danach von vorne meist allein. Die Leistung ist nach 3 Stunden etwas eingebrochen, weil ich nichts mehr essen konnte. Die Herzfrequenz ist stellenweise unter 100 bpm abgesunken. Gegen Ende des Rennens ging es dann erstaunlicherweise wieder besser. Platz 8 insgesamt, wieder nur Velomobile vor mir.

Ansonsten: Snoek L Live und Farbe gesehen. Schönes Teil.

Danke an die Organisatoren!
 
1h

Die Teilnehmerzahl wird dem Event leider nicht mehr gerecht :cry:
Wie jetzt? Wir haben nichts mit bekommen. Wirklich nichts. Beide nicht. Ich bin komplett platt jetzt,
Nichts war bisher wichtiger. Die Wm in Englisch mit Visum interessiert uns nicht
 
Wir haben nichts mit bekommen.
Dann verpasst das hier nicht:

 
Ja, das 6-Stunden-Rennen war interessant.Mein Eindruck war, dass Theo anfangs geringfügig schneller war als Ymte und Pieter. Pieter hatte einen platten Vorderreifen, konnte ihn aber trotzdem in die Box fahren, um ihn schnell gegen einen Ersatzreifen auszutauschen.

Aber nach ein paar Stunden ließ Theo langsam nach, während Pieter das Tempo erhöhte und Theo einholte. Pieter hatte jedoch wieder einen Platten, diesmal den Hinterreifen, den er irgendwo auf der Strecke austauschte. Und Theo ging dann wieder 4 Runden in Führung.

Nach 5 Stunden hatte Theo einen Muskelkrampf und musste für einige Zeit anhalten. Pieter konnte dann die 4 Runden zurückholen. Theo startete erneut, aber er konnte die Führung nicht mehr behalten. So gewann Pieter am Ende das Rennen, obwohl er 2 Platten hatte, darunter einen Hinterreifen!
 
Interessant war auch, dass Team Sybrandy einige Probleme mit der Lebensmittelversorgung hatte. Peter musste einen Supermarkt finden, um das team provisorisch mit Vorräten einzudecken. Diese Vorräte mussten dann während des Rennens abgeladen werden, was einige spektakuläre Drive-by-Nachschub-Stunts ermöglichte :) Später horte ich, dass Pieter während des Rennens auch an Dehydrierung litt, was dazu führte, dass er etwa in der Mitte des Rennens an Geschwindigkeit verlor. Anscheinend erholte er sich später im Rennen wieder
Das Rennen wäre wahrscheinlich ganz anders verlaufen, wenn Sie diese Probleme vermieden hätten.
 
I had fun weekend at CV. Despite a molar extraction on Wednesday. And a lot of coughing in spring due to a bacterial infection. Result was that my power output was lower than I'm used to having.

On Friday evening the final sprint went suprisingly well. I could only see Maarten in my mirror. Including 2 ugly corners I averaged 58km/h.

The 1 hour felt tough. By now I had learned the corners. I had profit of a modification I'd made, harder front suspension. Only other change was Scorcers instead of Urbans. 51.1 was okay for today.

Indoor sprinting was fun. My head did feel a little light though all afternoon. Tuna number zero felt good. But I prefer the Apeldoorn velodrome.

The next day I first helped my team mates with their 6 hour race. My own 3 hour race went according to plan, sort of. Roughly just over 120w average and more than 135km. Heat was a problem for me. Opening the visor during 2-3 laps (out of 55) was sufficient.

After the finish I saw that Wouter averaged 35 over 3 hours, he is 11 years young. And my other team mates did really good too. So, I was happy)

More participants would have been nice. The track and facillities are good. Racing together is fun.
 
Das die Zahl der Einspur-Liegeräder immer weniger werden, ist seit Jahren zu beobachten. Dies wurde durch die Velomobilfahrer bisher mehr als ausgeglichen. Warum die jetzt auch weniger werden, ist mir nicht klar
Ich habe den Eindruck, dass der Nachwuchs ingesamt weg von Rennen auf der Straße geht.
Viele Gravler (die Szene explodiert ja gerade). Kenne Viele die keinen Bock mehr haben zwischen aggressiven Autofahren. Die fahren sogar den Mt. Ventoux abseits der Straße hoch ( mir reichte schon die Straße)
Auch bei den VM Fahren mehr „Nutz“- als Rennfahrer, was ja prinzipiell gut ist. Bei BurningRoads dürften in etwa soviele VMs wie bei der CV gewesen sein:unsure:

Vielleicht sterben wir langsam aus:oops::ROFLMAO:
 
Wir haben nichts mit bekommen.
Zuviel Rennen gefahren? ;)
Die Wm in Englisch mit Visum interessiert uns nicht
Welcher Nationalität gehörst Du denn inzwischen an? Reisepass genügt für Deutsche, sogar ein vorläufiger:

Gruß,

Tim
 
Wir haben keinen Reisepass, wir bräuchten ein Visum. Lass uns das nicht diskutieren. Schrieb Berhard auch schon
 
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