Corona-Virus

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Wahrscheinlich ein Ausdruck der Enttäuschung , über die Wirksamkeit. Noch vor einem Jahr wurde kolportiert , daß mit der Impfung die Pandemie zu Ende ist. Nun stellt sich heraus , daß es "nur" einen schlimmeren Verlauf verhindern kann und weitere Mutationen möglicherweise mit den derzeitigen Impfungen noch weniger beizukommen ist.
Sicher ein Stück weit - wobei vorher andere Argumente gegen das Impfen die Entscheidung begründet hatten.
Ich denke, dass man oft eine Position (finde ich gut / finde ich doof) hat und sich dann seine passenden Argumente raussucht - ein Stück weit mache ich das ja zugegebener Weise auch so….
Ich sehe die Impfungen auch als auf lange Sicht einzige ernsthafte Option - wobei ich befürchte, dass Corona durch Mutationen, welche regelmäßige Auffrischungen erforderlich machen und die defizitären Gesundheitssysteme speziell in Entwicklungsländern sich zwar in Europa / USA, /… managen lässt, in ärmeren Ländern aber eben leider nicht…
 
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Wie auch immer , die Impfung ist , derzeit , die einzige und alternativlose Möglichkeit , sich zu schützen.
Du solltest wissen, daß der Begriff "alternativlos" eher negativ besetzt ist.
Es reicht Abstand und Maske, Ansammlungen, speziell in Innenräumen vermeiden, schon bist du geschützt. Selbstisolation wäre auch noch für ein paar wenige etwas...
 
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von Leuten mit schwacher Immunabwehr tragen deutlich mehr zum Muatationsrisiko bei als eine Massenimpfung.

Wenn ich, von dem was ich über Schwächungsfaktoren des menschlichen Immunsystem weiß, ausgehe,
halte ich es für eine utopische Fantasterei,
wenn man so eine Pandemie über die Stärkung der Immunsysteme in den Griff bekommen wollte.

Massenimpfungen isst Alltag :
- Glyphosat im Urin
- Medikamentenrückstände im Trinkwasser
- Bisphenol a, in Lebensmittelverpackungen und Behältern

Und da, sollen jetzt 2 kleine Einheiten Impfstoff die vergleichsweise seltenst vom Körper verkraftet werden müssten,
ein riesen Problem darstellen.

Das leuchtete mir nicht ein.
 
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Du solltest wissen, daß der Begriff "alternativlos" eher negativ besetzt ist.
Es reicht Abstand und Maske, Ansammlungen, speziell in Innenräumen vermeiden, schon bist du geschützt. Selbstisolation wäre auch noch für ein paar wenige etwas...

Die letzten 18 Monate 8 Monate haben gezeigt: Nein, das reicht nicht. Ganz zu schweigen davon, dass wir mehrere Millionen Menschen haben, die Ansammlungen in Innenräumen gar nicht vermeiden können.

Edit: Corrected.
 
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Ich bin über diesen kurzen des SWR Beitrag gestolpert, zum Thema "Erhöht das Impfen das Mutationsrisiko". Hatte ich so noch nicht gehört.
Ganz kurz: Infektionen von Leuten mit schwacher Immunabwehr tragen deutlich mehr zum Muatationsrisiko bei als eine Massenimpfung.
Was am meisten zum Mutationsrisiko beiträgt: Regierungen, die anhaltende Infektionswellen zulassen. Südafrika, Brasilien, Indien, UK - mich wundert, daß es keine Variante aus den USA gibt.

Die letzten 18 Monate haben gezeigt: Nein, das reicht nicht.
Gegen den ursprünglichen Wildtyp ja. Bei Alpha war das schon nicht mehr so, bei Delta gibt es Nachweise von Infektionen bei flüchtigem Kontakt mit Sicherheitsabstand beim Vorbeigehen..

Gruß,

Tim
 
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Es reicht Abstand und Maske, Ansammlungen, speziell in Innenräumen vermeiden, schon bist du geschützt. Selbstisolation wäre auch noch für ein paar wenige etwas...
Naja - wirklich geschützt bist Du aber auch nur dann wenn Du das absolut konsequent machst (und machen kannst). Also Abstand und Maske zu allen(!) inklusive der eigenen Familie und auch diese nur noch draußen treffen. Falls kein Dauerhomeoffice geht den Job kündigen. Lebensmittel und alles andere online bestellen und kontaktlos liefern lassen.
Dass das nur sehr wenige so durchziehen können ist doch offensichtlich (vom Wollen reden wir hier noch gar nicht). Die große Mehrheit hat zur Impfung doch gar keine adäquate Alternative. In den meisten Fällen kann man das Risiko mit Maske und Abstand doch nur graduell verringern, aber nicht ausschalten und damit letztendlich eine Infektion langfristig gar nicht zuverlässig verhindern sondern nur hinauszögern.
Ich selber lebe seit Monaten äußerst kontaktarm mit Dauerhomeoffice. Mein (volljähriger) Junior geht aber wieder ins Fitnessstudio und ins Kino, das kann ich ihm nicht verbieten. Meine Frau arbeitet als Lehrerin. Ich könnte natürlich ausziehen. Tolle Wurst :-(
Ich hab mich daher natürlich impfen lassen sobald es für mich möglich war und hoffe, dass ich den zweiten Impftermin hinter mich bringe ohne mich vorher noch zu infizieren.
 
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Ich hab mich daher natürlich impfen lassen sobald es für mich möglich war und hoffe, dass ich den zweiten Impftermin hinter mich bringe ohne mich vorher noch zu infizieren.

Das Risiko ist eher klein. Selbst bei einer anhaltenden Inzidenz von 1.000 (Infektionen pro Woche und 100.000 EW) dauert es zwei Jahre bis es alle mal hatten. Wenn man einen Jahresdurschnitt von 100 annimmt sind es 20 Jahre oder 1040 Wochen. Wenn du heute spontan impfen gehst (in Sachsen ist das z.B. möglich) und noch 3 Wochen bis zum 2. Impftermin und 2 Wochen bis zum Schutz rechnest bist du mit ziemlicher Sicherheit bei den 99,5% die sich in dieser Zeit nicht infizieren. Wenn du jetzt noch Inzidenz 10 statt 100 annimmst, weil die die Werte im Moment niedrig sind gehörst du ziemlich sicher zu den 99,95%. Selbst bei einer Verdopplung der Wahrscheinlichkeit bei 50% bereits Immunen ist das alles eher unkritisch.

viele Grüße

Christoph
 
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#ImpfungsteigertMutationsrisiko
Die Mutationsrate bleibt - auf den Replikationsmechanismus der Viren (durch ihren Wirt) bezogen - immer die gleiche (sofern man nicht die Radioaktivität erhöht oder mutagene Substanzen verabreicht).
Die Veränderung spielt sich auf anderer Ebene per Selektion ab: Wenn jemand geimpft ist, wird im Fall einer Infektion das Immunsystem die Viren (besser als ohne Impfung) bekämpfen. Sollten unter den Viren im Körper solche mit durch Mtation bedingtem Immunescape sein, so entgehen sie evtl. der körpereigenen Abwehr. Es bleiben also evtl. v.a. solche übrig (=werden positiv selektiert) Und werden u.U. weiterverbreitest, die vom Immunsystem nicht / nicht so effektiv bekämpft werden.
Die Alternative zur Impfung (also keine Impfung) hätte vermutlich eine relativ ungebremste Ausweitung des Virus zur Folge - damit eine hohe Anzahl von Virenreplikationsmechanismen und folglich eine proportional erhöhte Anzahl an Mutationen. Sofern man dann naheliegenderweise von geringerer Selektion durch das Immunsystem hin zu Mutanten mit Immmunescape ausgeht, blieben also auch mehr von diesen übrig - in einem lustigen Mix verschiedener Mutanten.
Bei welchem Vorgehen mehr (gefährliche) Mutanten entstehen / übrig bleiben, ist ein Zahlenspielerei.

Die Anzahl der Mutanten nachhaltig zu reduzieren erreicht man, indem Infektionskettem enden. Das geht ohne Impfungen (besonders bei Delta) wenn überhaupt nur mit drastischen Maßnahmen…..und funktioniert mit Impfungen umso besser,
je mehr Menschen geimpft/immun sind…
und umso besser ihre Impfung wirkt…
UND je weniger „ungeschützte Kontakte“ man hat…
 
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Gegen den ursprünglichen Wildtyp ja. Bei Alpha war das schon nicht mehr so, bei Delta gibt es Nachweise von Infektionen bei flüchtigem Kontakt mit Sicherheitsabstand beim Vorbeigehen..
Was ich jetzt nicht in dem Artikel finden konnte (vielleicht hab ich es auch überlesen): Hatten die beiden Personen Masken auf? Waren sie geimpft?
Falls ja, wäre das schon ein Grund für "höggschde Konzentration" ;) bzw. Vorsicht...
 
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Das Risiko ist eher klein.[...]
bist du mit ziemlicher Sicherheit bei den 99,5% die sich in dieser Zeit nicht infizieren.
Abgesehen davon, diese "me, myself and I" Betrachtung die Infektion Anderer außer acht lässt, möchte ich dieses "kleine" Risiko für einen selbst mal veranschaulichen:

Ist so wie einmal pro Jahr auf dem Weg zur Arbeit zu verunglückten. Auf dem Rückweg natürlich auch.
Selbst russisches Roulette ist "zu 83% sicher".
 
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Um dieses "kleine" Risiko mal zu veranschaulichen
Wobei deine Vergleichsbeispiele schlecht gewählt sind, weil sie (besonders im Fall von russisch Roulette) sehr ernste und oft tödliche Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Coronainfektion ist in den allermeisten Fällen nach ein bis zwei Wochen ausgestanden.

Bei einer FMEA werden aus gutem Grund immer Schadensrisiko und Schadenshöhe bewertet.

viele Grüße

Christoph
 
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