Corona-Virus

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An der Universität Oxford hat man jetzt eine Studie veröffentlicht, die einen Zusammenhang zwischen COVID-19-Erkrankungen und späteren psychiatrischen und neurologischen Problemen nahelegt. Basis waren dabei eine gute halbe Million Patientenakten von Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung durchstanden hatten, und anscheinend hat ein Drittel davon später psychiatrische oder neurologische Probleme - mehr als man von anderen Atemwegserkrankungen her kennt. Abschließend deutlich ist das natürlich noch nicht, aber es gibt wohl schon an, dass wir auch darauf achten werden müssen...
 
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So langsam wird bei uns dann auch über Öffnungen gesprochen... Sogenannte "Fieldlabs"-Events (Konzerte, Theatervorstellungen und andere Pilotevents bei denen gezielt untersucht wird, unter welchen Bedingungen diese wieder stattfinden können, i.A. mit Testpflicht, reduzierter Besucheranzahl, etc.) gibt es schon länger, aber jetzt möchte man das ausbreiten auf Museen, Zoos, Fußballstadien und eine ganze Reihe andere Dinge (Restaurants & Cafés noch nicht). Das Konzept dabei ist, dass man eine Eintrittskarte kauft und danach einen Testtermin reserviert in Teststraßen, die speziell dafür eingerichtet sind. Die Tests kosten nichts extra und müssen innerhalb von 40h vor dem Event stattfinden. Dann bekommt man den Testausschlag, den man - wenn negativ - in die "CoronaCheck App" laden und damit und mit der Eintrittskarte darf man dann teilnehmen.


Der z.Zt. größte Wermutstropfen (bzw. in meinen Augen Showstopper): Die App ist zur Zeit die einzige Methode, um einen negativen Test nachzuweisen - und die App gibt es nur in den App-Stores für Apple- oder Google-Smartphones, sprich: man ist verpflichtet, einen Account bei Apple oder Google zu haben um teilnehmen zu können... :mad: Eine Papierversion "ist geplant"... :rolleyes:
 
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Warum nicht mit dem Geld und den Kapazitäten mehr impfen? Die ganzen Tests kosten doch massig Geld und binden Produktionskapazitäten
Meine Vermutung: Weil (a) der Zusammenhang nicht so linear (weniger Testen = mehr Impfstoffe) ist, (b) mit dem ganzen Hickhack um z.B. AstraZeneca jetzt sowieso schon einiges an Verzögerung drin ist und man (c) die entsprechenden Organisationen nicht noch länger ohne Einkünfte sitzen lassen will... Wahlkampf kann es jedenfalls nicht sein - die Wahlen waren ja gerade erst (obwohl die ersten schon wieder auf Neuwahlen spekulieren - aber das ist ein ganz anderes Fass...)
 
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Die Hannover Messe (eine der weltweit größten Leitmessen der Industrie) wurde heute auf Mitte Juli verschoben (da scheint keiner einen Ferienkalender zur Hand gehabt zu haben). Ähnlich "Großevents" stehen entweder zur Disposition oder sind schon gecancelt.
Gibt es schon ein Statement von der Messegesellschaft bzw. dem Veranstalter der Spezi zu diesem Thema?
Ich frage mich, ob es die Impflage Ende September diesen Jahres ermöglichen wird, Messen exklusiv für Geimpfte durchzuführen; ich denke dabei natürlich an die Spezi vom 18. und 19. September in Germersheim. Voraussetzung dafür wäre so etwas wie der grüne Pass in Israel, am besten als EU-weit geltende Smartphone App.
Bis denne,
HeinzH.
 
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Die Einschätzung, ob wir uns im Sep. in Germershein sehen sollten, überlasse ich jedem selbst. Ich persönlich vermute, eher nicht, weil ein effektives Handeln auf Grundlage wissenschaftlicher Empfehlungen und Berechnungen nicht stattfindet. (verweise auf den YouTube Kanal jung und naiv, NDR mit Brinkmann/Drosten, LongcovidKinder). Bei staatlichen Entscheidungen/Regeln werden Grundlagen der Mathematik und Logik geleugnet!
Die Modulationen weisen eine klare Tendenz auf. Wir haben es derzeit mit ca 9 relevanten Mutationen zu tun. Eine Teilimmunisierung erfolgt erst ca 2 Wochen nach der Impfung. Ob die Impfung und Impfbereitschaft +75-80% erreicht, werden wir sehen.

Das mir derzeit heftigste Experiment erleben wir im Saarland, wo von Inzidenzwert / R-Wert bei Maßnahmen auf Belegung von ITS geschwenkt wird.
Inkubationszeit ca 7 tage ->Einlieferung KKH
Weiterverlegung ITS +4-14 T=3+ Wochen Vorlauf.
Jüngere Patienten blockieren die ITS länger, 1/2 der Beatmeten verstirbt
damit würde man fast 3-x Wochen nicht genug Kapa auf der ITS haben und Menschen können durch fehlende Versorgung versterben. Die ersten ITS machen gerade dicht. Moselle (France, nebenan) hat gerade Höchstwerte.

Was sollen Test bewirken?
eigentlich sollen diese A-typischer Infizierte herausfiltern (zielwert: 20% testen), und ergänzen die AHA. Testen ist besonders bei niedriger Inzidenz sinnvoll, bei hoher Inzidenz nutzen nur härtere Maßnahmen. Berechnungen zufolge stecken nur wenige Infizierte viele an, oft durch verbinden von Bubbles (zB. pendeln, enge Verhältnisse (Kreuzberg)) entstehen Hotspots.

Wenn die 16 Schulkinder auf der MPK kein Team bilden und zusammen mit der Klassensprecherin klare einheitliche Regeln verabschieden und umsetzen, sollten wir uns nicht zum Bier/Hasenbräu treffen.
 
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Ich frage mich, ob es die Impflage Ende September diesen Jahres ermöglichen wird, Messen exklusiv für Geimpfte durchzuführen; ich denke dabei natürlich an die Spezi vom 18. und 19. September in Germersheim. Voraussetzung dafür wäre so etwas wie der grüne Pass in Israel, am besten als EU-weit geltende Smartphone App.
Bis denne,
HeinzH.
Aktuell sind noch nicht alle Festivals für 2021 abgesagt, insbesondere in der 2. Jahreshälfte besteht noch Hoffnung:

Damit wäre auch für die Spezi noch was drin. Möglicherweise sind wir ja im Juli mit dem Impfen durch (schaunwermal...) und dann läßt sich Corona entspannt ausspielen...

--Rainaari
 
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Ihr macht es euch zu einfach. Auch mit 80% Impfquote wird Corona nicht einfach weg sein. Und wie schwierig die zu erreichen sind, sieht man gerade in Israel.

Großveranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern können wir dieses Jahr wohl vergessen. Nur, weil etwas nicht abgesagt ist, heißt es nicht, dass es stattfindet. Die Absage kommt dann nur kurz vorher, damit man doch stattfinden lassen könnte, sollte ein Wunder eintreten.
 
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Ich frage mich, inwieweit das mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Meines Wissens gilt für private Veranstalter der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Wenn nachgewiesen werden sollte, daß von Geimpften keine Gefahr mehr ausgeht, gibt es keinen Grund, ihnen nicht ihre bürgerlichen Rechte zurückzugeben. Erforderlichenfalls muß dies, Ethikrat hin oder her, verfassungsrechtlich geprüft werden.
Falls die staatliche Corona-Warn-App nicht um die Funktionalität einer "Geimpft-Dokumentation" ergänzt wird, werden mit Sicherheit, siehe Luca App, private Entwickler aktiv werden. Ob das israelische Modell funktioniert, werden wir in den nächsten Monaten sehen.
Bis denne,
HeinzH.
 
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Ich gehe auch davon aus, dass wir dieses Jahr noch keine Großveranstaltungen hier erleben werden. Fraglich überhaupt, wann das wieder stattfinden wird, unabhängig von Corona. Ich denke, dass sich da einiges in den Köpfne verändert hat.
Schließlich war so eine Großveranstaltung schon immer eine Treffen der unterschiedlichen Viren, nur hat es soweit keinen wirklich interessiert bzw. es wurde eben in Kauf genommen. Ich bin mir leider sicher, dass uns zumindest die Masken noch sehr lange begleiten werden.
 
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Möglicherweise muß hier zwischen per App leicht zu kontrollierenden Indoor- einerseits und Outdoorveranstaltungen andererseits unterschieden werden. Ich kann mir die Spezi ausnahmsweise(!) auch als reine Indoormesse vorstellen. Wie die Aussteller dies einschätzen, weiß ich nicht...
Bis denne,
HeinzH.
 

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07.02.21
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07.04.21
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Gruß Jörg
 
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Meines Wissens gilt für private Veranstalter der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Wenn nachgewiesen werden sollte, daß von Geimpften keine Gefahr mehr ausgeht, gibt es keinen Grund, ihnen nicht ihre bürgerlichen Rechte zurückzugeben. Erforderlichenfalls muß dies, Ethikrat hin oder her, verfassungsrechtlich geprüft werden.
Falls die staatliche Corona-Warn-App nicht um die Funktionalität einer "Geimpft-Dokumentation" ergänzt wird, werden mit Sicherheit, siehe Luca App, private Entwickler aktiv werden. Ob das israelische Modell funktioniert, werden wir in den nächsten Monaten sehen.
Bis denne,
HeinzH.
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Ihr macht es euch zu einfach. Auch mit 80% Impfquote wird Corona nicht einfach weg sein. Und wie schwierig die zu erreichen sind, sieht man gerade in Israel.

Großveranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern können wir dieses Jahr wohl vergessen. Nur, weil etwas nicht abgesagt ist, heißt es nicht, dass es stattfindet. Die Absage kommt dann nur kurz vorher, damit man doch stattfinden lassen könnte, sollte ein Wunder eintreten.
Wenn du mit der Impfquote über die kritische Masse kommst (iirc um 66% für den Wildtyp, 75-80% für die Britische Variante) heisst das ja ersteinmal nur, dass es keinen grossflächigen Pandemischen Verlauf mehr geben kann. Lokale Ausbrüche kann und wird es dabei immer noch geben. Auch wird es dann eine signifikante Anzahl von Re-Infektionen geben, da der Impfstoff ja 'nur' zu 80 -99% schützt. Aber diese sollten dann mild sein, da eine gewisse Grundimmunität da ist.

Für Veranstalter von größeren Events bedeutet das zwar immer noch, dass sie ein Sicherheitskonzept vorlegen müssen (kann, aber muss nicht Elemente wie Kontaktverfolgung, Beschränkung der Besucherzahl, Maskenpflicht, Luftfilter...), aber sie können stattfinden.

Es ist natürlich von hier aus und mit meinem Datenstand schwierig, vorherzusagen, wann das ist und welche Maßnahmen dann sinnvoll sind, aber so könnte ich mir einen Weg aus der Pandemie vorstellen.Irgenwann sind die Ungeimpften auch infiziert, dann ist das durch. Die Mutanten, die sicherlich entstehen, treffen auf eine adaptierte Bevölkerung, das Ergebnis ist dann der früher mal angekündigte Schnupfen / Grippe...

Veranstalter eines Grossevents möchte ich nicht sein, weil diese ja ein halbes Jahr oder länger (je nach Vorlauf) in die Zukunft gucken müssen und Ressourcen planen müssen, oder ggf. Absagen. Kurz vorher wird das teuer.

--Rainaari
 
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