Corona-Virus

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auch für diejenigen, deren Arbeit nicht im Homeoffice erledigt werden kann reduziert sich die Zahl der Kontakte sowohl im ÖPNV als auch auf allen Begegnungsflächen im Betrieb die mit den Büromitarbeitern gemeinsam genutzt werden wie z.B. in der Betriebskantine.
Betriebe müssten verpflichtet werden nicht nur Hygienekonzepte aufzustellen, sondern die Einhaltung der Regeln auf dem Betriebsgelände auch durchzusetzen
Und wenn die Betriebe sich selber an die Regelungen halten würden. Ich war heute im Geschäft, Kantine offen wie bisher, nur die Stuhlanzahl nochmals halbiert. :mad:

Jo, bspw. die Behörden selbst ...
In der Familie sind zwei in Behörden beschäftigt. Eine war im Dezember zum Mitarbeitergespräch das letzte Mal im Büro, die andere ist max. zweimal in der Woche im Büro, eher einmal - Assistenztätigkeit.
Wer Publikumsverkehr hat, ist natürlich vor Ort und wird entsprechend wahrgenommen.
Wurde gerade auch auf NOS gemeldet - die niederländische App funktioniert z.Zt. unter Android ebenfalls nicht. Störung bei Google.
Stürzt nicht ab, aber gestern 17:40h letzte Schlüsselkommunikation.

Gruß,

Tim
 
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Welchen Anteil betrifft das überhaupt?
wohl ca. 40% - las ich allerdings ohne Quellenangabe in der Presse.

In den Verwaltungen wird nur zum Teil Home-Office gemacht. In der Frankfurter Stadtverwaltung ist beispielsweise Wechselpräsenz mit 2 Teams implementiert und zudem Maskenpflicht auf den Fluren.

Von den Bedingungen bei Amazon und Tönnies redet man allerdings leider nicht mehr. Und auch nicht davon, wie man die Zahl der Menschen in Bussen und Bahnen weiter begrenzen könnte. Ein wichtiger Unterschied zu den Maßnahmen vom März letzten Jahres. Da wurden entsprechene Konzepte umgesetzt und teilweise sogar Trennwände eingebaut.

In meiner Tiefgarage wird übrigens wieder gebaut - die Arbeiter natürlich ohne Masken.

Was mich aber am meisten ärgert ist,d ass man dort, wo die Krankheit am schlimmsten wirkt, nämlich in den Pflegeheimen, nur halbherzig vorgeht. Solange man die besonders vulnerablen Mitmenschen nicht wirklich konsequent schützt, bleiben alle noch so scharfen Maßnahmen an anderer Stelle zwangsläufig Makulatur.
 
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Was mich aber am meisten ärgert ist,d ass man dort, wo die Krankheit am schlimmsten wirkt, nämlich in den Pflegeheimen, nur halbherzig vorgeht
Die vollstationären Pflegeeinrichtungen mit ihren reichlich 800.000 Menschen sind doch bald durchgimpft. (Das ist allerdings nicht mal ein Viertel aller Pflegebedürftigen in Deutschland.)
Hier in MS wird das so ernst genommen, dass auch Hospize vor den Intensivstationen geimpft werden.

Gruß
Christoph
 
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Was mich aber am meisten ärgert ist,d ass man dort, wo die Krankheit am schlimmsten wirkt, nämlich in den Pflegeheimen, nur halbherzig vorgeht. Solange man die besonders vulnerablen Mitmenschen nicht wirklich konsequent schützt, bleiben alle noch so scharfen Maßnahmen an anderer Stelle zwangsläufig Makulatur.
Stimmt, das ist jetzt auch der FAZ aufgefallen:
 
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Dann schreibt doch mal was zu dieser These:
? Was soll ich dazu schreiben? Zugegeben: Ich BIN Bartträger (allerdings ist der eigentliche Bart so gestutzt, dass er komplett innerhalb der Maske bleibt). Und ich bin darum herum auch nicht immer so glattrasiert, dass die Maske komplett direkt auf der Haut aufliegt. Aber wenn ich mir ansehe, wie die meisten Leute die Nicht-FFP2-Masken tragen, glaube ich nicht, dass bei denen die Luft besser gefiltert wird....
Sicher wird bei mir immer etwas Luft „bartbedingt“ (ich liebe das Wort!) ungefiltert bleiben. Bin gespannt auf die ersten Preprints dazu, welche Masken bei welchem Bartwuchs sicherer ist. So lange reicht mir die eine Aussage aus dem von @Gwynfor verlinkten Artikel:

. "Wenn sie nicht absolut dicht aufgesetzt wird, wirkt sie nicht besser als eine einfache Einwegmaske", so Knobloch.
Auch, wenn er sich damit nicht auf die Bartproblematik bezieht:
Nicht besser ist für mich OK, solange sie nicht schlechter ist.
Würde ich im Krankenhaus arbeiten, würde ich mich wohl besser / öfter rasieren....

Was ich allerdings schon finde, ist, dass der Staat bei Maskenpflicht die Mehrausgaben in irgendeiner Weise mitsatteln sollte - zumindest für finanziell knappe! Und natürlich sollte man den korrekten Gebrauch kommunizieren. Ich glaube nicht, dass die Gefahr besteht, dass Bartträger in D irgendwann mal bestimmte Bereiche (abgesehen vielleicht von Reinrräumen o.ä.) nicht betreten dürfen...
 
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Gehört es eigentlich in den Nerv-Faden, wenn man Probleme damit hat, dass Profisportler lustig durch die Weltgeschichte tingeln, sich Maskenfrei jubelnd umarmen, etc. und alle Naselang getestet werden? Zugegeben bin ich abends auch ab und zu gelangweilt, aber: Wie systemrelevant ist das?
 
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@Nupsi: epidemiologisch nicht von Bedeutung, die paar Sport-Profis gehen im Rauschen unter. Ätzend finde ich es trotzdem, weil da mal wieder Leute gleicher sind als andere.

sind doch bald durchgimpft.
in der ersten Runde. D.h. ihr Risiko wird sich demnächst ungefähr halbiert haben. Weil diese Gruppe so extrem anfällig für die Erkrankung ist, ist das immer noch unzureichend, sogar epidemiologisch (aufs Individuum bezogen sowieso).
Die Leute in den Heimen tragen aber ganz erheblich stärker zu den Todesfällen bei als die Menschen, die daheim gepflegt werden. Und in den Heimen, in denen die Konzepte tatsächlich konsequent umgesetzt werden, also kein Besucher ohne Schnelltest und mit FFP2-Maske, Pfleger mit täglichen Tests und ebefalls Maske, gibt es augenscheinlich auch keine Ausbrüche.

Und von denen erwartet man dann offenbar, dass sie ihr Pflegebett unter den Arm klemmen und 30 km ins nächste Impfzentrum tigern (falls es ihnen überhaupt gelingt, einen Termin zu vereinbaren). Ich stelle mir das gerde lebhaft bei meiner Mutter vor - 95 Jahre alt, halbseitig gelähmt, Pflegegrad 5, Versorgung noch daheim.
 
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gestern 17:40h letzte Schlüsselkommunikation
Derartige Informationen gibt die niederländische App nicht her, dafür ist sie zu simpel. Es gibt einen grünen Haken der zu einer roten Glocke wird wenn es eine "gefährliche" Begegnung gegeben hat und ein paar Links um einen Test anzufragen oder den Code vom Testresultat einzugeben. Ansonsten hatte ich nur noch eine Meldung, dass die App sich seit 24h nicht verbinden konnte. Das war's. Die ganzen Diskussionen über Schlüssel usw. kann ich daher nicht nachvollziehen.
Edit: Unsinn. Tief verborgen in den Settings kann man das auch bei der niederländischen App sehen - das hatte ich lediglich noch nicht gefunden... :rolleyes:
 
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Die vollstationären Pflegeeinrichtungen mit ihren reichlich 800.000 Menschen sind doch bald durchgimpft.
Hier in Sachsen durfte lange Zeit nicht in Heimen mit Coronafällen geimpft werden, was bei der Vielzahl der Fälle (allein in Chemnitz sind derzeit 13 Pflegeheime betroffen) wahrscheinlich zu dem defacto Impfstopp führte.

Bei einer Corona-Quarantäne in einem Pflegeheim wurde bisher dort nicht geimpft. Bleibt es bei dieser Strategie?

Nein, Sachsen wird davon abweichen. DRK-Chef Unger sagte, dass man sich mit den Gesundheitsämtern auf folgende Verfahrensweise verständigt habe: "Sofern nicht ein unfassbarer Generalausbruch in einem Heim passiert, können wir impfen." Er gehe davon aus, dass man nur noch in "Ausnahmefällen" in Pflegeheimen gar nicht mehr impfen werde. Sozialministerin Köpping wies darauf hin, dass laut den Pandemieplänen die Heime infizierte Bewohner sowieso separieren müssten.
https://cvd.de/tVs5A?x?y

viele Grüße

Christoph
 
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Und wenn die Betriebe sich selber an die Regelungen halten würden. Ich war heute im Geschäft, Kantine offen wie bisher, nur die Stuhlanzahl nochmals halbiert.
Was willst Du denn?
Dass die Leute sich zu hunderten auf dem Weg zum Imbiss und zum Edeka machen und sich dort dann durch die Gänge schieben.
So sah es nämlich im März aus und so sieht es immer noch aus.

Ich finde die kontrollierte Essensausgabe mit einem einhaltbaren guten Konzept viel besser und zuträglicher.

Den Einwand, die Leute sollten besser...
den kann man sich sparen, den das machen sie nicht, so lange es nicht verboten ist.
Würde sonst jemand Rauchen, Trinken oder Glückspiel betreiben, wenn der Mensch 100% Rationalmaschine wäre?
Diese Realität anzuerkennen und die Maßnahmen danach sinvoll abzuwägen ist die Kunst.
Der Bogen wird sonst überspannt und dann reißt den Leuten irgendwann der Geduldsfaden.
 
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Einmal angebrochen und abgemischt darf der Impfstoff nicht mehr transportiert werden. Heißt also 1 oder 2 Personen impfen, den Rest entsorgen. Dafür fehlt die Masse.
Ist mir bewusst. Der Biontec-Impfstoff taugt für diese Gruppe nicht. Dazu wird wohl wenigstens das Material von Moderna, eher wohl noch der nicht zugelassene Impfstoff von Astra Zeneca verwendet werden müssen - wenn ich mich nicht irre, kann dieser ja bei normalen Temperaturen verarbeitet werden.
 
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