Corona-Virus

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wie sieht es denn mit der Hospitalisierung aus, in den Nachrichten hört man grad nicht viel darüber ?
Zu letzt hieß, es das es sich wieder etwas beruhigt hat, natürlich auf zu hohem Niveau, aber immerhin haben Maßnahmen und Impfen da etwas geholfen.

Ich habe vorgestern meine neue Immunkarte in der Apotheke bestellt, damit auch die Boosterung mit vermerkt ist. Da hab ich den Angestellten mal gefragt wie es hier auf dem Dorf mit Passfälschern aussieht und er erzählte mir Einiges. Also selbst hier im Dorf versuchen viele Impfmuffel sich Impfnachweise zu erschleichen. Er sagte, das sie jetzt jeden melden dürfen, der es versucht, weil es jetzt als offizielle Straftat gewertet wird. Die meisten kommen da von Ausserhalb und machen sich schon dadurch verdächtig. Ich möchte nicht in deren Haut stecken...bin aber auch viel dicker als nä Nadel.;)

Da fällt mir noch ein, das im Impfzentrum über einen Bildschirm informiert wurde, das man auch, wenn man Blutverdünner nehmen würde, man sich impfen lassen kann. Es müsste dann nur vom Arzt beobachtet werden.

PS:
Eine Mennonitin, die in der Apotheke schon seit Jahren arbeitet und sich aus religiösen Gründen wohl auch nicht impfen lassen wollte,
berichtete das es früher in Russland für sie geheißen hätte: " Impfen, oder Arbeitslager !! " da wurde also nicht so lange aufgeklärt, diskutiert und demonstriert wie in einer Demokratie.
 
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Es kursieren halt immer noch viele falsche Aussagen bezüglich der Impfung. Das ist dann genau einer der Gründe, warum man sich angeblich nicht impfen lassen kann, genauso wie Asthma, der 0815-Heuschnupfen oder Thrombose. Wenn dann die Kids oder Enkel ins Impfzentrum gebracht werden, kann so eine Information nicht schaden. Vielleicht wird dann beim Arzt nachgefragt und dann ist man schon aufgeklärter und aufgeschlossener als nach jedem gelesenen Artikel.
 
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wie sieht es denn mit der Hospitalisierung aus, in den Nachrichten hört man grad nicht viel darüber ?
Die Diskussion darüber ist in NL gerade in aller Schärfe entbrannt, da unser Kabinett sich heute bzw. morgen entscheiden muss, wie es jetzt weitergeht (der Lockdown läuft bis einschließlich morgen). Viele Expert:innen verweisen auf die Zahlen aus UK und DK, wo die Steigung der Anzahl der Krankenhausaufnahmen weit hinter der Steigung der Infektionszahlen bleibt - erst recht, wenn man es mit früheren Wellen vergleicht. In diesem Artikel der NOS werden die Grafiken für UK und DK gegeben ("besmettingen" = Infektionen, "ziekenhuisopnames" = Krankenhausaufnahmen).

Gleichzeitig steigt die Unzufriedenheit in der Bevölkerung massiv. Ladenbesitzer:innen in den Grenzregionen verzweifeln, weil ihre Kund:innen nach D und B weglaufen. Psychiater:innen warnen, dass der Lockdown (insbesondere der Universitäten und Fachhochschulen) zu bleibenden psychischen Schäden bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen führt. Der Preis ist hoch, also kann es so nicht weiter gehen.
 
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Vorhin auf BR24 im Radio kam ein Beitrag über die digitalisierte Organisation der griechischen Corona-Impfkampagne: Dort klappt es, sowohl mit der einheitlichen Terminvergabe, der Durchführung der Impfung, der Zertifikatserstellung und auch mit der zentralen Datenerhebung über den Fortschritt der Impfquoten - das läuft alles über eine einheitliche Plattform... es ginge also...

Link hab ich dazu auf BR24 leider keinen gefunden; im Web gibt es dazu diesen Artikel von RND (allerdings schon vom Februar 2021).
 
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wie sieht es denn mit der Hospitalisierung aus, in den Nachrichten hört man grad nicht viel darüber ?
Gibt ja auch noch nicht so viel zu berichten. Die gemeldeten Hospitalisierungen hängt der Inzidenz ja etwa 2 Wochen hinterher, man sieht vom aktuellen Anstiegt daher in der Mehrheit der deutschen Bundesländer noch nichts.
Bremen ist den anderen Bundesländern ja etwas vorraus. Inzidenz dort aktuell bei ca. 1400, Hospitalisierungsinzidenz bei ca 12.
Bundesdurchschnitt der Inzidenz 427 bei einer durschnittlichen Hospitalisierungsinzidenz von etwa 4, siehe Berliner Morgenpost, für die Hospitalisierungsinzidenz etwas nach unten scrollen). Die Hospitalisierungsinzidenz vor 1 Woche war etwa gleich, die Inzidenz ist seitdem um 155% gestiegen.
Wenn man noch berücksichtigt dass Bremen die höchste Impfquote Deutschlands hat (fast 85% doppelt geimpft, fast 50% geboostert) würde ich nicht damit rechnen dass das Verhältniss von Inzizierten zu Hospitalisierungen hier in De in gleichem Maße wie z.B. in Großbrittanien abnehmen wird.
Ist aber alles andere als klar. Hamburg steigt ja schon ebensolange an wie Bremen und hat wohl auch einen höheren Omikron-anteil aber gleichzeitig eine deutlich niedrigere Hospitalisierung.
In 8-14 Tagen wenn sich der aktuelle Inzidenzanstieg dann bundesweit in der Hospitalisierung realisiert werden wir es genauer wissen.
 
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Moin,
Bremen ist den anderen Bundesländern ja etwas vorraus
ja und nein. Aber ich verlinke lieber auf die Nachrichtenvideos.
Buten un Binnen vom 12.01.2022, bei Zeitstempel ungefähr 16:22 gibt es einen kurzen Beitrag zum Bremer Gesundheitsamt (leider nicht als Einzelvideo gefunden). Aus der Sendung stammt auch dieses Einzelvideo zu der Lage in den Krankenhäusern in Bremen.
Bei der Suche habe ich dann noch dieses Video von heute gefunden, bzgl. der aktuellen Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt...

Ciao,
Andreas
 
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12.019
Ein sehr guter Artikel von Sascha Lobo, der sich mit der sehr alten Problematik befasst, daß die Psyche des Menschen immer einen Schuldigen sucht - in der Coronapandemie trifft das jeden einmal. Bei mir ist es gehäuft der Förderalismus ;)


Gruß,

Tim
 
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Zur Abwechslung mal eine gute Schnapsidee.
So lustig das erstmal klingt, ich glaube nicht, dass so was in Deutschland juristischen Bestand hätte. Und zwar ganz einfach deshalb, weil es reine Schikane gegenüber Ungeimpften ist. Ein medizinischer oder pandemischer Grund ist ja vermutlich kaum herzuleiten.

So sehr es mich häufig nervt, wie hierzulande gegen alles mögliche, gerade auch gegen Pandemie-Maßnahmen geklagt wird, dies ist für mich ein schönes Beispiel dafür, dass eine unabhängige Justiz in Pandemiezeiten echt wichtig ist.

Gruß

Fetzer
 
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Ich meine, Canada hat nun durchaus auch eine unabhängige Justiz, also abwarten… und akzepieren, das andere Länder zu anderen Gewichtungen kommen können.Kennen wir ja auch aus Europa.
 
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Wie werden eigentlich Hospitalisierungen erfasst, wenn (konkretes Beispiel bekannt) sich eine geimpfte positive asymptomische Person das Bein bricht und ins Krankenhaus muss? Ich gehe davon aus, das sie als Hospitalisiert / Geimpft geführt wird, und sie belegt ja auch einen Platz unter COVID Regeln.
Führt das aber nicht zu einen tendenziellen Überbewertung des Hospitalisierungsidexes im Vergleich zu den Inzidenzen? An der COVID Stationsauslastung der Kliniken ändert es natürlich nicht so viel.
 
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12.019
und sie belegt ja auch einen Platz unter COVID Regeln.
Richtig, das ist vor allem der Grund, nicht zwischen ursächlichen und kollateralen Covid19-Einweisungen zu unterscheiden. Wenn die Person aber eine Fettembolie bekommt und daran verstirbt, wird sie nicht als Coronatote in die Statistik einfließen.
Führt das aber nicht zu einen tendenziellen Überbewertung des Hospitalisierungsidexes im Vergleich zu den Inzidenzen?
Nein, die Belastung im Krankenhaus ist dann ja eher höher: Die Person liegt in Isolation und muß dann unter diesen Bedingungen womöglich operiert werden. Wenn ich mir vorstelle, daß die Ärzte mir die Nägel vollvermummt ins Bein hätten schrauben müssen o_O
Das Verhältnis wird ja sowieso nur für grobe Verlaufsabschätzungen verwendet.

Gruß,

Tim
 
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@TimB , ich denke auch nicht, das die Daten falsch sind, aber tendenziell die „Gefährlichkeit“ des Virus überachätzen.
Wieviel? Keine Ahnung,
 
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Nein, die Belastung im Krankenhaus ist dann ja eher höher.
ja, ich bekomme gerade mit, wie viel Zeit es kostet, sich vor jedem Isolierzimmer komplett umzuziehen. Von der Arbeitsbelastung mal ganz abgesehen.
Nach zwei Jahren Corona und weiter steigender Belastung stellen sich allmählich "Abnutzungs-Effekte" ein: Flucht in Teilzeit / Elternzeit oder man verlässt das Krankenhaus ganz. Im Ergebnis werden die verbliebenen noch weiter "ausgelutscht". Christiane hat im Januar 17 Dienste, das ist nicht zu leisten.
 
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12.019
aber tendenziell die „Gefährlichkeit“ des Virus überachätzen.
Wieviel? Keine Ahnung,
Wenn auf einmal 3.5% aktiv infiziert sind (Sachsen in Deltawelle) und 20% (17% ITS in BaWü aktuell) wegen Corona eingewiesen werden, steigt der Anteil erst einmal von 20 auf 23%, also um 15%. Gleichzeitig steigt eine Woche später der Anteil der ursächlich Eingewiesenen drastisch und gleicht das wieder aus. Immer daran denken, daß die Werte mit Zeitverzug gekoppelt sind.

Kollegen flüchten in Teilzeit / Elternzeit oder verlassen das Krankenhaus ganz.
Eine Bekannte wurde nach vielen Monaten Krankheit gerade erst wieder integriert und überlegt jetzt ernsthaft, wo sie ohne entsprechende Ausbildung ähnlich viel Geld verdienen könnte, sie will auch weg.

Gruß,

Tim
 
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12.019
Die STIKO ändert das erste Mal eine Impfempfehlung des Übertragungsschutzes und nicht nur des individuellen Schutzes wegen. Allen 12-17-jährigen wird eine Boosterimpfung ab 3 Monaten nach der zweiten Dosis empfohlen.
Die derzeitige Lage mit den stark ansteigenden Fallzahlen durch die Omikron-Variante mache eine entsprechende Ausweitung der Impfkampagne notwendig, hieß es. Durch eine Auffrischimpfung werde der wenige Monate nach der Grundimmunisierung abnehmende Impfschutz wieder verbessert und auch die Übertragungswahrscheinlichkeit von Corona-Infektionen reduziert.

Gruß,

Tim
 
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Das Schlimme ist ja..... je mehr Mühe sich die Angestellten auf den ITS geben und je mehr sie sich dafür überfordern müssen,
um so weniger Eindämmungsmaßnahmen werden für nötig gehalten und beschlossen.

Die allgemeine Impflicht wird doch von der Politik schon jetzt, gar nicht mehr ernsthaft ins Werk gesetzt.

Also, je besser die ITS-Pfleger + Ärzte ihre Arbeit schaffen, um so höher steigt die Belastung.
Da werden also mit offenen Augen, diese Heilberufe krank gemacht und vor die Wand gefahren.(n)

Ein Trauerspiel :cry:
 
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12.019
Was, wenn einem vorgeschrieben werden soll, sich der Gefahr einer Infektion auszusetzen? Eine 13jährige Schülerin (edit: Risikopatientin) hat das für sich so beantwortet, daß sie den Pflichtpräsenzunterricht verweigerte und solange auf dem Schulhof unterrichtet wurde, bis das von der Bezirksregierung verboten wurde. Sie ist jetzt in einem leeren Büro untergebracht und nimmt von dort am Unterricht teil.
Die Hälfte der Schüler und einige Lehrer seien ungeimpft, sie wolle ein Zeichen setzen, daß sich jeder impfen lasse und damit auch die Umgebung schütze und nicht nur sich selbst.

edi: Mehr Info

Gruß,

Tim
 
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wie sieht es denn mit der Hospitalisierung aus, in den Nachrichten hört man grad nicht viel darüber ?
Zu letzt hieß, es das es sich wieder etwas beruhigt hat, natürlich auf zu hohem Niveau, aber immerhin haben Maßnahmen und Impfen da etwas geholfen.

Da hört man nicht viel, da es aktuell sehr niedrig ist (im Vergleich zu früheren Werten) und sich damit nicht gut verkauft. Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser, deshalb ist die hohe Inzidenz wieder mehr im Vordergrund.
Bei uns an der Klinik ist es sehr ruhig, hat schon vor Weihnachten angefangen. Aktuell ca. 20% Covidbelegung im Vergleich zum Vorjahr.
 
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Die Person liegt seit ein paar Tagen im
Heute die lang ersehnte Nachricht sie lebt noch. Seit heute kann sie wieder sprechen sich wieder normal ernähren aber sitz im Rollstuhl braucht noch Sauerstoff ob sie je wieder arbeiten kann wird sich zeigen.
Das war eine bittere Zeit für alle, keiner bekam Informationen ob sie überhaupt noch lebt.
 
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