Corona-Virus

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Auch wenn ich jeden Tag hier im Forum den Thread verfolge, habe ich leider nicht die Zeit mich so umfassend wie der ein oder andere hier zu informieren. Schon gar nicht, mir die Studien selbst durchzulesen. Das führt womöglich zu gefährlichem Halbwissen und dummen Nachfragen :D


Fragen: Wenn geimpft:
Wenn ich geimpft bin und mich dennoch infiziere, verstärkt sich mein Schutz dann?

Neben dem aufgebauten Schutz aus der Impfung baut der Körper dann doch noch einen Schutz gegen das "natürliche" Virus auf, oder?

Wenn ich mich als geimpfter infiziere, z. B. 1 Monat vor Ablauf meines Impfschutzes, ist das dann nicht sogar vorteilhaft, weil sich mein Impfschutz dann von selbst verlängert und ich durch die Impfung nicht mehr so stark betroffen bin?

Oder blockiert die Impfung die natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf das Virus und es verlängert sich nicht?


Fragen: Wenn ungeimpft:
Die ungeimpften gelten doch ca. 14 Tage nach der Infizierung, sofern dann nicht weiter positiv getestet, als genesen, oder?
Damit ist der natürliche Impfschutz bereits nach 14 Tagen aufgebaut?

Bei uns, meiner Frau und mir, hat es 8 Wochen gedauert. 1. Impfung, dann 6 Wochen später 2. Impfung und dann 2 Wochen warten.
Wir hatten zwar schon einen Teilwirkschutz, nur keinen vollen und wie ich das lese, gegen die Delta-Variante womöglich so gut wie gar nicht, oder (zweite Impfung war Ende Juli, ist da Delta schon abgedeckt?)?

Ist eine Infizierung bei Personen, die regulär keine schweren Verläufe haben sollen, nicht die bessere Wahl?
Würde pro Person 6 Wochen sparen. Mal davon ab, dass die Personen ansteckender sind als mit Impfschutz, sind doch die geimpften ohnehin davor besser geschützt.


Danke für jede Antwort.
 
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Das ist ja unglaublich, was Ungeimpfte für Propaganda verbreiteten. Wer kennt sich aus und kann mir sagen, wo die Lügen in seinem Vortrag sind, ich finde das Video muss sofort gemeldet und gelöscht werden :

Gruß Leonardi

Moin Leonardi,
auch wenn du in der Schule im Politikuntericht offensichtlich überfordert gewesen bist, die Volkshochschulen bieten in Abendkursen
Nachhilfe zu Themen wie Demokratie, Meinungsfreiheit usw. So könnte noch Hoffnung bestehen das du deine Blockwart Sichtweise
überwindest.

Ob der Knabe im Video Blödsinn erzählt oder nicht ist unerheblich.
 
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Ist eine Infizierung bei Personen, die regulär keine schweren Verläufe haben sollen, nicht die bessere Wahl?
Würde pro Person 6 Wochen sparen. Mal davon ab, dass die Personen ansteckender sind als mit Impfschutz, sind doch die geimpften ohnehin davor besser geschützt.
Ich bin so müde …….

Ja alle schön infizieren mit dem echten Virus.
Weil wenn der, bei dem ich mich anstecke nur einen milden Verlauf hatte, kann es ja nicht schlimm werden.

Wer weiß denn im Voraus wie der Verlauf und die Langzeitfolgen sind?



….. mich machen solche Aussagen so müde….

Vielleicht habe ich hoffentlich die Ironie einfach nicht verstanden in der Aussage.
 
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@IchBins
Ich denke, dass es in einer Situation wie dieser schon Sinn macht, sich ein bisschen in die Materie einzuarbeiten, um dann für sich vernünftige Entscheidungen treffen zu können.
Auf Deine Fragen kann hier ja jedes Forumsmitglied antworten und ggf. Den größten Blödsinn verzapfen - da helfen auch die geforderten links nicht so viel - dafür müsste man die dann ja auch gegenchecken. Ich empfehle also einen Blick in ein Biobuch, oder geeignete Internetquellen (z.B. RKI).
(In-)konsequenterweise ein paar Antworten zu Deinen Fragen
Fragen: Wenn geimpft:
Wenn ich geimpft bin und mich dennoch infiziere, verstärkt sich mein Schutz dann?
Ja.
(Ich würde mich aber nicht von einem Auto anfahren lassen, auch nicht, wenn es nur langsam fahren würde und ich dadurch meine Überlebenschancen im Falle eines späteren, erneuten Autounfalls steigern könnte - ich würde einfach den Unfall vermeiden und Sicherheitsmaßnahmen ergreifen - sieh die Impfung einfach als eine Art “Helm“ an - den kann man sich auch besorgen, ohne vorher einen Unfall gehabt zu haben)
Neben dem aufgebauten Schutz aus der Impfung baut der Körper dann doch noch einen Schutz gegen das "natürliche" Virus auf, oder?

Wenn ich mich als geimpfter infiziere, z. B. 1 Monat vor Ablauf meines Impfschutzes, ist das dann nicht sogar vorteilhaft, weil sich mein Impfschutz dann von selbst verlängert und ich durch die Impfung nicht mehr so stark betroffen bin?
Einen “Ablauf“ des Impfschutzes gibt es nicht - die Impfwirkung lässt im Lauf der Zeit nach.
Ob das so vorteilhaft sein würde, wage ich zu bezweifeln. Die Impfung macht es zwar unwahrscheinlicher, dass du dann einen schweren Verlauf hättest, schließt den aber nicht aus - und auch einen weniger schweren Verlauf würde ich nicht unbedingt den geringen Nebenwirkung eines Boosters vorziehen.

Oder blockiert die Impfung die natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf das Virus und es verlängert sich nicht?
Die Impfung löst im Prinzip die gleiche Reaktion des Immunsystems aus, wie eine Infektion - allerdings nur auf das Spike-Gen des Corona-Virus.
Fragen: Wenn ungeimpft:
Die ungeimpften gelten doch ca. 14 Tage nach der Infizierung, sofern dann nicht weiter positiv getestet, als genesen, oder?
Damit ist der natürliche Impfschutz bereits nach 14 Tagen aufgebaut
Bei uns, meiner Frau und mir, hat es 8 Wochen gedauert. 1. Impfung, dann 6 Wochen später 2. Impfung und dann 2 Wochen warten.
Wir hatten zwar schon einen Teilwirkschutz, nur keinen vollen und wie ich das lese, gegen die Delta-Variante womöglich so gut wie gar nicht, oder (zweite Impfung war Ende Juli, ist da Delta schon abgedeckt?)?

Ist eine Infizierung bei Personen, die regulär keine schweren Verläufe haben sollen, nicht die bessere Wahl?
Würde pro Person 6 Wochen sparen. Mal davon ab, dass die Personen ansteckender sind als mit Impfschutz, sind doch die geimpften ohnehin davor besser geschützt.
Da steckt viel drin.
Wenn es darum geht, „Zeit zu sparen“:
- Mittlerweile verkürzt man den Abstand zwischen den Impfungen - um eine schnellere Immunität zu erreichen.
- Der Impfschutz baut sich schon ab der 1. Impfung allmählich auf.
- auch gegen Delta wirken die Impfungen - nur nicht ganz so gut, wie gegen den Wildtyp
Das Risiko einer Infektion mit Corona würde ich IMMER vermeiden!!

Mir fehlt leider die Zeit, hier die entsprechenden Links beizufügen - ich würde Dir aber dringend empfehlen, dich selbst (ggf. Über die Links aus dem Thread) zu informieren - macht man ja auch, wenn man einen Computer kauft - und da ist die Tragweite nicht ansatzweise so groß (bis heute: 100.000 Coronatote in D Gegenüber 73 Todesfällen nach Impfung (laut BZ unter Berufung auf PEI). Und dabei muss man sich klar machen, dass wir in D viel mehr Impfungen haben (knapp 70% von 80Mio doppelt geimpft), als Coronainfektionen (ich meine ca. 4 Mio feststehende, bei zugegebenermaßen unklarer Dunkelziffer).
 
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dass seit Beginn der Schnelltests in seiner Klasse zwei Tests positiv ausgefallen sind, beide durch PCR nicht bestätigt. Über den Daumen gepeilt landet man damit bei einer Häufigkeit von 0,1-0,2% für falsch-positive Ergebnisse.
Dabei muß auch die Fehlerquote im Abnahmeprozess von PCR-Tests beachtet werden: Ein positives Ergebnis bestätigt die Infektion sicher, ein negatives heißt noch nicht, daß man nicht infiziert ist - 10-20% der Infektionen werden nicht erkannt, weil bei der Abnahme kein Virenmaterial erwischt wird.

Dank der krebstherapierten Kontaktperson zu Weihnachten
Die hat seit Montag ein positives Schnelltestergebnis und wartet momentan aufs PCR-Ergebnis :(

Dirk Paessler sieht schonmal schwarz: Seiner Privatsimulation nach hülfe nichtmal ein kompletter Lockdown ab Montag gegen lokale Überlastung des Gesundheitssystems mit zusätzlichen unnötigen Toten:


Passend dazu der Titel des aktuellen Coronaupdatepodcasts:


Gruß,

Tim
 
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Ich ziehe den Teil mal vor, damit er nicht am Ende der ziemlich langen Antwort untergeht.
Ist eine Infizierung bei Personen, die regulär keine schweren Verläufe haben sollen, nicht die bessere Wahl?
Würde pro Person 6 Wochen sparen. Mal davon ab, dass die Personen ansteckender sind als mit Impfschutz, sind doch die geimpften ohnehin davor besser geschützt.
Was heißt "regulär gar keine schweren Verläufe"? Sieh es als Lostrommel an. Eine Infektion entspricht einem Griff in die Trommel, und mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ziehst Du ein "Gewinn", auf dem "krank", "hospitalisiert", "beatmet" oder "tot" steht. Je besser deine vorhandene Immunabwehr, um so mehr Gewinne sind durchgestrichen, runtergestuft oder durch Nieten ersetzt. Zur Zeit werden viel zu viele "Gewinne" gezogen, deshalb haben die Krankenhäuser so zu kämpfen und müssen die "Gewinner" inzwischen überregional verlegen.
Ganz egal, ob Du geimpft oder ungeimpft in die Trommel greifen möchtest: Tu es bitte nicht jetzt oder in den nächsten Wochen!

Auch wenn ich jeden Tag hier im Forum den Thread verfolge, habe ich leider nicht die Zeit mich so umfassend wie der ein oder andere hier zu informieren. Schon gar nicht, mir die Studien selbst durchzulesen. Das führt womöglich zu gefährlichem Halbwissen und dummen Nachfragen :D


Fragen: Wenn geimpft:
Wenn ich geimpft bin und mich dennoch infiziere, verstärkt sich mein Schutz dann?

Neben dem aufgebauten Schutz aus der Impfung baut der Körper dann doch noch einen Schutz gegen das "natürliche" Virus auf, oder?
Jeder erneute Kontakt mit Viren(-bestandteilen) gibt eine Auffrischung.
Es gibt nicht einen "künstlichen Schutz" durch die Impfung, neben den dann noch ein "natürlicher Schutz" durch die Infektion gestellt wird, sondern beides führt jeweils dazu, dass mehrere Komponenten des Immunsystems die Virusbestandteile "kennenlernen" und beim nächsten Kontakt schneller reagieren. Ein Unterschied ist, dass die bisher in Deutschland (und der EU insgesamt?) verwendeten Impfstoffe dem Immunsystem nur das Spike-Protein anbieten, während die Viren ja aus noch anderen Komponenten bestehen. Das führt u.a. dazu, dass man anhand der Antikörper auch nach einer Impfung noch eine Infektion erkennen kann. Sind Antikörper gegen andere Virusbestandteile zu finden, hatte man eine Infektion. Fehlende Antikörper schließen eine lange zurückliegende Infektion aber nicht aus, denn irgendwann sinkt der Antikörpertiter wieder in Richtung Nachweisgrenze.

Wenn ich mich als geimpfter infiziere, z. B. 1 Monat vor Ablauf meines Impfschutzes, ist das dann nicht sogar vorteilhaft, weil sich mein Impfschutz dann von selbst verlängert und ich durch die Impfung nicht mehr so stark betroffen bin?

Oder blockiert die Impfung die natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf das Virus und es verlängert sich nicht?
Wie erwähnt, sind das nicht zwei konkurrierende Abwehrreaktionen, sondern es sind ähnliche Reaktionen, nur auf unterschiedliche Art hervorgerufen.
Für die Auffrischung der Immunantwort ist es nicht entscheidend, ob die durch eine Infektion oder durch eine Booster-Impfung passiert. Es ist aber schwierig, den genauen Zeitpunkt einer Infektion festzustellen, wenn Du nicht zufällig symptomatisch (oder schwerer) erkrankt warst und einen positiven PCR-Test hast. Ein Genesenen-Zertifikat statt Booster-Zertifikat auszustellen wäre also nur bei festgestellten Impfdurchbrüchen überhaupt möglich, und ob es gemacht wird, ist wohl nicht nur eine Aufwands-, sondern auch eine politische Frage. Man will halt nicht, dass sich Leute absichtlich infizieren.

Fragen: Wenn ungeimpft:
Die ungeimpften gelten doch ca. 14 Tage nach der Infizierung, sofern dann nicht weiter positiv getestet, als genesen, oder?
Damit ist der natürliche Impfschutz bereits nach 14 Tagen aufgebaut?

Bei uns, meiner Frau und mir, hat es 8 Wochen gedauert. 1. Impfung, dann 6 Wochen später 2. Impfung und dann 2 Wochen warten.
Wir hatten zwar schon einen Teilwirkschutz, nur keinen vollen und wie ich das lese, gegen die Delta-Variante womöglich so gut wie gar nicht, oder (zweite Impfung war Ende Juli, ist da Delta schon abgedeckt?)?
Auf was bezieht sich "Teilwirkschutz", und was wirkt so gut wie gar nicht gegen die Delta-Variante? Die im Einsatz befindlichen Impfstoffe sind alle noch aus dem Wildtyp abgeleitet. Starke Einbrüche in der Wirksamkeit gegen leichte Erkrankungen gab's mit dem AstraZeneca-Impfstoff gegen die Beta-Variante in Südafrika (wurde auch hier schon diskutiert, ein Griff in den damaligen Threadverlauf: klick). Beta ist inzwischen durch Delta verdrängt (hatte in Europa sowieso nie richtig Fuß gefassst), und AZ wird in Deutschland m.W. nirgendwo mehr verimpft. Gegen Delta schützen die beiden mRNA-Impfstoffe und auch AZ nicht ganz so gut wie jeweils gegen Alpha oder Wildtyp, aber das ist auf einem ganz anderen Niveau als bei AZ gegen Beta in Südafrika (die aktuellen Schätzungen findet man in den RKI-Wochenberichten, wenn man da nach dem Stichwort "Farrington" sucht).
 
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Die neue Regierung kündigt an zu versagen:

»Wir haben uns zehn Tage Zeit gegeben, um zu sehen, sind wir bei den Booster-Impfungen, sind wir bei den Schutzmaßnahmen weit genug gekommen«, sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock am Mittwochabend in der ARD. Der neue Bund-Länder-Krisenstab solle die Situation täglich unter die Lupe nehmen. Nach diesen zehn Tagen werde man gemeinsam analysieren, ob weitere Maßnahmen nötig seien.

ist das jetzt positiv, sein Versagen wenigstens im Voraus zu kommunizieren?


Gruß,

Tim
 
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Also das mit dem 3G im Nahverkehr ist jetzt nicht so konstruiert. Das betrifft alle Menschen, die ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen müssen um überhaupt eine zertifizierte Teststation zu erreichen. Dörfer ohne Arzt und/oder Apotheke gibt's schließlich genug.
Ich zitier mich jetzt mal selber. Es betrifft mich jetzt zwar nicht wirklich (wir sind im Haushalt alle geimpft und auch ohne ÖPNV uneingeschränkt mobil), aber als meine Frau sich gestern um einen Schnelltest für 2G+ (also eher ein Luxusproblem...) kümmern wollte hat mir das schon zu denken gegeben:
Die örtliche Schnellteststation der Gemeinde vergibt Termine mit aktuell 5(!) Tagen Vorlauf. Die 3 Apotheken im Ort bieten keine Tests mit offiziellem Zertifikat an, beim Hausarzt bekommt man ohne Erkrankung auf die Schnelle auch keinen Termin, da stehen die Leute für die Boosterimpfung Schlange. Im Nachbarort (5km oder 1 S-Bahn-station weiter) gibt' offenbar mehr Kapazitäten, da sind die Testtermine noch kurzfristig buchbar. Wir leben in Eching Lkr. Freising, Münchner Speckgürtel mit S-Bahnanschluss, ca. 14000 Einwohner. Soviel zu 'betrifft nur die Einsiedler im Wald'. Gerade weil der ÖPNV-Anschluss hier gut ist und man auch ohne Auto gut klar kommt wird das etliche betreffen. Der Einsieder im Wald würde dort nicht wohnen wenn er auf ÖPNV angewiesen wäre.
 
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Auch wenn ich jeden Tag hier im Forum den Thread verfolge, habe ich leider nicht die Zeit mich so umfassend wie der ein oder andere hier zu informieren. Schon gar nicht, mir die Studien selbst durchzulesen. Das führt womöglich zu gefährlichem Halbwissen und dummen Nachfragen :D
[...]
Ich bin so müde …….
[...]
Vielleicht habe ich hoffentlich die Ironie einfach nicht verstanden in der Aussage.
Das war ja auch keine Aussage, sondern eine Frage von jemandem der selber explizit sagt, dass er nicht richtig informiert ist.
Klar macht das müde - aber hey - so ist die Realität. Wir kommunizieren hier in einer wohl überdurchschnittlich gut informierten Blase außerhalb derer eben einfach Halbwissen, Desinteresse und/oder mangelndes Zahlenverständnis herrscht, da sollte man sich über jeden freuen, der etwas gegen sein Halbwissen tun will (y)
 
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Ich zitier mich jetzt mal selber. Es betrifft mich jetzt zwar nicht wirklich (wir sind im Haushalt alle geimpft und auch ohne ÖPNV uneingeschränkt mobil), aber als meine Frau sich gestern um einen Schnelltest für 2G+

Das beschreibt aber nicht das zitierte Problem, dass man ohne ÖPNV nicht den Test bekommt, den man dafür braucht (Zirkelschluss), sondern zeigt, dass das Abbauen der Testkapazitäten bei gleichzeitigem Einführen von 2g bei hoher Inzidenz einfach zu längeren Wartezeiten führen muss.
 
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Das war ja auch keine Aussage, sondern eine Frage von jemandem der selber explizit sagt, dass er nicht richtig informiert ist.

Mag sein, aber wer bis jetzt nicht verstanden hat, wie gefährlich COVID-19 ist….

so ist die Realität. Wir kommunizieren hier in einer wohl überdurchschnittlich gut informierten Blase außerhalb derer eben einfach Halbwissen, Desinteresse und/oder mangelndes Zahlenverständnis herrscht, da sollte man sich über jeden freuen, der etwas gegen sein Halbwissen tun will (y)

Ja …. gut das sich jemand informiert. Das sehe ich auch so. Trotzdem lösen solche Aussagen Kopfschütteln bei mir aus.
Mist, ich gehe schon wieder von gesundem Menschenverstand aus :rolleyes:
Der ist ja im Moment irgendwie verschwunden.
 
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Landesweit waren neun der zehn Landkreise in Sachsen über dem Inzidenzwert von 1000. Unterhalb dieses Wertes liegen nur noch die Großstädte Dresden (630,3), Leipzig (869,1) und Chemnitz (972,2) sowie der Landkreis Görlitz (735,6). Bundesweiter Hotspot bleibt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1688,0.

Also in den Ballungszentren ist die Inzidenz mal wieder niedriger. Komisch ... ;-)
 
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Mist, ich gehe schon wieder von gesundem Menschenverstand aus :rolleyes:
Ich gehe davon aus, daß Jeder gesunden Menschenverstand besitzt, aber leider nicht bei jedem Thema.

Ich kenne aktuelle Ergebnisse zu Phishing Versuchen. Da sind ca. 15% der Testkandidaten durchgefallen. Intensive Schulungen zum Thema änderten das Risiko im einstelligen Prozentbereich:eek:.

Ich würde mich nicht wundern, wenn bei nahezu jedem Thema der gesunde Menschenverstand zu ca. 15% durchfällt.
 
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