Ungünstig für die Bandscheiben. Das leichteste Kit wiegt 11.7kg.
Ist sicherlich nicht das richtige für jeden Menschen und jede Nutzung. Für mich wäre dieses Gewicht z.B. für Bahnhof und Bahn kein Problem, wenn die Teile dann einigermaßen handlich anzufassen und ungefähr gleich schwer sind. (Sind gesamt 30kg realistisch mit kleinen Rädern und nicht viel unnötigem Zeug dran? Jede Hand ein bisschen mehr Gewicht als eine Wasserkiste? Trage ich im Beruf locker und für kurz auch in jeder Hand zwei Wasserkisten, also insgesamt 56kg.) Wenn mir der Rest gefällt, wäre das cool. Und man kann eben die Teile auch einzeln heben. Beziehungsweise das Rad komplett in die Bahn schieben und dann erst auseinandernehmen und verstauen. Oder man hat es für die Reise in einem Rollkoffer verpackt.
Für's Gepäck im Flugzeug wäre das Gewicht viel (und auch die großen Akkus nicht erlaubt?), aber im Auto völlig egal und dafür hat man ein Liegerad, das man in recht kurzer Zeit auch in einem kleinen/vollbeladenen Auto noch vergleichsweise sehr gut unter bekommt. Vielleicht nicht so gut wie ein Brompton, aber das würde ich im Urlaub auch nicht fahren wollen.
Henri stellt sich immer noch vor, die fertigen Lösungen von CIXI frei modifizieren zu können, aber trotzdem keine Eigenentwicklungsleistung zur Systemintegration aufbringen zu müssen
Quatsch. Wenn man etwas haben möchte, was so noch nicht umgesetzt wurde, muss man natürlich entweder die Umsetzung selbst leisten oder sie kostenpflichtig in Auftrag geben.
Dann hat man in Gedanken ein leichtes System
Wer denkt an ein leichtes System?
verzichtet u.U. auf die Rekuperation
Kann man an manchen Stellen machen, wenn man Grund dafür hat. Wäre hier vielleicht denkbar für weniger Gewicht mit einem Getriebemotor. Auch möglich, dass bei diesem Konzept die Rekuperation nicht viel bringen würde, weil es kein sehr schweres System ist und die reingesteckte Energie eh für Fahrwiederstände verbraucht wird. Also wäre ein Getriebemotor vielleicht tatsächlich unter'm Strich sparsamer. (Oder wenn's dann mal die Freegen Motoren geben sollte, konnte man beides haben.)
Aber ein solches Fahrrad nutzt man vor tendenziell in der Stadt, wo man oft bremst oder in Urlaub, was oft bedeutet, dass man Berge hoch und runter fährt. Da kann Rekuperation sinnvoll sein. Muss aber nicht.
und damit den Vorteil des Cixi
Da sieht man nochmal, das du's selbst immer noch nicht verstanden hast. Rekuperation hat mit Cixi PERS direkt nichts zu tun.
- Es gibt eine Schnittmenge von Fahrzeugen, bei denen ein PERS engesetzt werden würde und bei denen Rekuperation sinnvoll ist. Also vor allem Schwere Fahrzeuge, die viel kinetische Energie und/oder Lageenergie speichern, die man teilweise zurückgewinnen kann, wenn man im Stadtverkehr / zum Entladen einzelner Pakete oft bremst oder wenn man oft bergab fährt.
- Wenn man ohne Kette bergauf fahren oder schwere Fahrzeuge anfahren muss, braucht man einen starken Motor mit guter Wärmeabfuhr. Das sind Direktläufer und die können rekuperieren, also baut man das auch ein.
-> Mit der Rekuperation holt man sich nicht die Verluste des PERS zurück, sondern die Verluste des Direktläufers! Und das kann man auch ohne PERS. Rekuperation war an Pedelecs schon "ewig" verfügbar, wenn man sich für den entsprechenden Motortyp entschieden hat. Sogar die Rekuperation durch Rückwärts-Pedalieren zu aktivieren ist nicht neu, nur dass man einen widerstand vom Generator bekommt. Es ist kein Vorteil von PERS, nur etwas, was man in einem PERS-Pedelec wahrscheinlich auch haben wird.
Der Vorteil von PERS ist, dass man Kette/Riemen und Schaltung weglassen kann. Punkt.
Das entfernt die häufigsten Wartungsaufgaben, reduziert wohlmöglich die Ausfallwahrscheinlichkeit und ermöglicht anders gebaute Fahrzeuge / kann bei besonderen Fahrzeugen den Entwicklungsaufwand an der Stelle verringern.
kommt so jetzt auf eine Art E-Roller in liegend
Wie kommst du jetzt vom Liegerad-Pedelec auf einen Roller?
nur nicht so praktisch weil aus zwei Teilen und man muß immer stecken
Wenn sperrige Fahrräder wie Liegeräder oder Tandems (insbesondere Liege-Tandems) reisetauglich sein sollen, werden diese oft teilbar gebaut. Der mechanische Antrieb und die Bremsen sind dabei maßgebliche Punkte. Bei Falträdern aber auch. Zerlegerad war jetzt zur Veranschaulichung, weil das der extremere Fall ist, wo man die Teile eben komplett voneinander trennt. Ein Falt-Liegerad wäre ebenfalls ohne Kette anders konstruierbar oder einfach nur mit weniger Gefummel und Risiko zu falten.
Ein Zerlegerad wäre in der Regel nicht für das tägliche multimodale Pendeln, sondern für seltenere Reisen oder Ausflüge.