CIXI PERS system

Vermutlich haben die Kondensatoren und MOSFETs irgendwo eine Schmerzgrenze. Wobei... Ein E-Bike System nach ein paar alten Werkzeugakkus auszuwählen ist eh ...weich.
 
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Ein E-Bike System nach ein paar alten Werkzeugakkus auszuwählen ist eh ...weich.
Vollig unnötiger Diss. Das sind hochwertige, robuste, leistungsstarke Akkus und dass sie alt seien hast du dir komplett selbst ausgedacht.
Für jeden Einsatzzweck eigene Akkus zu managen ist nicht nur lästig, sondern für jeden Einsatzzweck eigene Akkus anzuschaffen ist auch ökologisch Unsinn. Gerade wenn man das Fahrzeug nur selten benutzten möchte und der Akku beim langen Lagern Ladung verliert und ungenutzt altert.
Die Wekzeugakkus taugen für jeden Einsatzzweck den ich fur Akkus habe, abgesehen natürlich von Kleinstgeräten wie Fernbedienung, Kopfhörer und Smartphone. Sie können natürlich allerhand Werzeug, Gartengeräte und andere Utensilien betreiben, sie können am motorlosen Fahrrad zum Beispiel Licht und Navi-Handy versorgen, wenn Dynamo nicht die richtige Lösung ist (wie es im Velomobil ja mit anderen Akkus üblich ist). Sie können unterwegs als leistungsstarke Powerbank für Smartphones und Tablets/Notebooks mit USB dienen oder mit Wechselrichter auch so manches Netzgerät. Nicht nur manche Bastler, sondern auch "echte Produkte" haben demonstriert, dass man Pedelecs und eScooter damit betreiben kann.
Es geht hier also nicht um irgendeinen Akku, der irgendwo noch rumliegt, sondern ein Prinzip/System, mit dem ich einheitlich alles betreibe(n will).
Es wäre nicht komplett ausgeschlossen, dass ich einen Akku für Pedelecs separat habe, aber lieber wäre es mir nicht. Mein Bedarf ist eben auch zu niedrig. Wenn es meinen Wunsch nicht erfüllt, kann ich eben einfach drauf verzichten. Naja, ich werde einfach weiter drüber nachdenken.
 
Du meinst jetzt, dass die Eigenschaften nicht alle genau bekannt sind, nicht dass es irgendwie "Noname" wäre?

Laut Hersteller beim großen Akku 1350W max je Stück, also 2700W zusammen? Bei meinem kleineren 900W, also 1800W? (Und im Notfall könnte man die maximale Entnahme im Controller einstellen, wenn man beobachten sollte, dass die Akku-BMS bei Vollast abschalten / bei sinkendem Ladestand die Unterstützunsstufe herunterschalten?)

Du lebst aber auch in einer Leistungswelt, an die ich an dieser Stelle doch gar keinen Anspruch habe. Ich habe beim aktuellen Motor eine Stromstärke eingestellt, die bei Nennspannung 250W ergibt und das reicht für alles, was ich mit der Kiste vorhätte. Wenn ich jetzt keine Kette mehr dran habe, reichen wahrscheinlich in der Regel 500W inklusive Generator-Output und Peak 1000W tut's fluffig.
Das Ding sollte mich nur im Zweifelsfall mal ein paar flache Kilometer zur Arbeit oder zum Hausarzt bringen. Höhenmeter im einstelligen Bereich. Gesamte Durchschnittsgeschwindigkeit 10km/h wären erträglich. Eine Fahrt zum Krankenhaus müsste es nicht schaffen. Und für längere Freizeit-Fahrten nehme ich eh was anderes.

Aber ist alles bis hier hin nur ein Spielgedanke. Hauptsächlich ist es eben ein Einsatzzweck, für den ich mir ein PERS vorstellen könnte: Das wartungsarme Reserve-Fahrzeug für widrige Umstände wie Krankheit und Unwetter gleichzeitig. Am Besten noch mit luftlosen Reifen, damit ich echt nur parat liegende Akkus aus dem Regal nehmen muss und das Ding nach Monaten Standzeit sofort einsatzbereit ist. Das Fahrzeug ist auch nicht fest vorgegeben, könnte durchaus ein anderes werden. Ob es für mich und meine anderen Kriterien tatsächlich passt, ist hier sowieso eher unbedeutend.
 
In einem Nebengespräch kam eben das Prinzip offene Systeme auf. Wenn Cixi die Kombination mit verschiedenen anderen Produkten erlaubt und ermöglicht, ist das ja schon sehr schön. Aber ein Faktor von offenen Systemen ist auch, dass man Teile tauschen kann, wenn diese Defekt sind und kein Ersatz mehr verfügbar ist. Für das PERS gibt es aber bisher kein Ökosystem für Alternativen. Ist der Motor kaputt, kann man einen anderen einbinden. Ist der Generator kaputt, gibt es jetzt erstmal Ersatz von Cixi. Aber wird es dauerhaft Ersatz mit der jetzigen Aufnahme geben? Einige Fahrzeuge sind für Kette entworfen und nachträglich mit PERS aufgebaut. Diese kann man jederzeit als normales Fahrrad oder Pedelec wieder aufbauen. Andere sind bereits genau für dieses System entorfen und davon abhängig.
Ist für mich ein Punkt, an den man bei einer Kaufentscheidung einfach mal kurz denken sollte. Bei einem großen, lange stabilen Unternehmen wie Bosch gibt es alte Pedelecs, die nicht mehr nutzbar sind, weil die neuen Motoren eine andere Aufnahme haben. Cixi könnte auch jederzeit eine neue Aufnahme entwickeln und die Versorgung für die alte irgendwann einstellen oder das ganze Unternehmen könnte einfach floppen und komplett verschwinden. Wenn z.B. ein Golo Lastenrad für 13k€ wegen eines Ausfalls an einem einzigen Bauteil nicht mehr reparierbar wäre, wäre das echt schade. Bei einem normalen Ice oder Steintrikes könnte man es in anderer Form wieder aufbauen.
 
War als guter Rat gemeint. Werkzeugakkus haben eine unterirdische Wh/kg Zahl. Und was @JKL denk ich meint ist dass du in der Regel Hersteller und Typ der Akkuzellen nicht kennst. Du kaufst die Katze im Sack. Die bauen ein was sie gerade günstig bekommen, schliesslich erreichen sie ihre tiefe Wh/kg Zahl mit quasi allen Low Cost Zellen die gerade vom Lastwagen gefallen sind. Meist sind es 18650 Zellen mit mauen 2.5 Ah.

Das ist alles ok für den quasi stationären Einsatz in Handwerkzeugen mit schwerer Ladeschale in Griffweite, aber in ein Fahrzeug gehören keine Billigzellen, sondern solche mit hoher Kapazität. Stand der Technik sind glaubs 3.9Ah für 18650. Das nächstgrössere Format ist auch schon gut verbreitet.
 
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War als guter Rat gemeint. Werkzeugakkus haben eine unterirdische Wh/kg Zahl. Und was @JKL denk ich meint ist dass du in der Regel Hersteller und Typ der Akkuzellen nicht kennst. Du kaufst die Katze im Sack. Die bauen ein was sie gerade günstig bekommen...
In Werkzeugakkus von Powertool-Markenherstellern (Izumi, Makita, Bosch, Milwaukee, etz) werden in der Regel "High-Power"-Markenzellen verwendet.

Diese Powertool-Hersteller nehmen seit Jahrzehnten jedes Jahr Millionen von Zellen ab und haben langfristige Lieferverträge mit den Zellherstellern. Wenn ich nen Powertool-Akku aufmache, finde ich dort drin ohne Ausnahme Zellen von Panasonic, LG, Samsung, Sony...

...schliesslich erreichen sie ihre tiefe Wh/kg Zahl mit quasi allen Low Cost Zellen die gerade vom Lastwagen gefallen sind. Meist sind es 18650 Zellen mit mauen 2.5 Ah.
Nö, das ist ein Gedankenfehler von dir.

Die geringere Wh/kg-Zahl der Zellen in Powertool-Akkus (2,3-3Ah pro Zelle bei 18650) kommt daher, das deren Zellchemie auf hohe Abgabeleistung (typisch 30-40A pro Zelle) und geringen Innenwiderstand optimiert wurde. Diese High-Power Zellmodelle haben auch eine höhere Lebensdauer.

Zellen mit hoher Wh/kg-Zahl (>3,5Ah pro Zelle bei 18650) wurden dagegen mit einem etwas anders gemischtem Elektrolyt auf hohe Kapazität "gezüchtet", haben einen höheren Innenwiderstand und können daher keine hohen Ströme abgeben (typisch max 5-15A pro Zelle). Meist haben Zellmodelle mit hoher Kapazität auch eine geringere Lebensdauer.

Anode, Kathode und Aufbau beider Zelltypen sind gleich. Lediglich durch das Elektrolyt werden sie auf High-Power, oder auf hohe Kapazität getrimmt.

Das ist alles ok für den quasi stationären Einsatz in Handwerkzeugen mit schwerer Ladeschale in Griffweite, aber in ein Fahrzeug gehören keine Billigzellen, sondern solche mit hoher Kapazität. Stand der Technik sind glaubs 3.9Ah für 18650. Das nächstgrössere Format ist auch schon gut verbreitet.
Nein! In ein E-Fahrzeug oder Powertool gehören keine Zellen mit möglichst hoher Kapazität und geringer Abgabeleistung als Antriebszellen!

Die 3,9Ah Dinger mit hohem Innenwiderstand kannst du als VM-Lichtakku nehmen.

Die LiIon-Zellen in Powertool-Akkus sind also im Gegensatz zu deinen Aussagen ideal für Ebikes!
 
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Wenn es ein 4 km Sprint ist nimm "high power" wenn Du den ganzen Tag unterwegs sein willst nimm "high capacity".

So und nun zurück zu wohl-abgeschmeckten Bausötzen von Cixi.
 
Wenn es ein 4 km Sprint ist nimm "high power" wenn Du den ganzen Tag unterwegs sein willst nimm "high capacity".

So und nun zurück zu wohl-abgeschmeckten Bausötzen von Cixi.
Wie gesagt, alle deine bisher geäusserten Annahmen zu Lithium-Zellen mit hoher Kapazität sind falsch. Ich hab einige Zeit beim Izumi-DE-Importeur professionelle Powertools repariert, deren LiIon-Akkus getestet, entsprechende Akku-Schulungen gemacht und auch einige Papers zu LiIon-Elektrolyt-Entwicklung gelesen.

High-Capacity-Zellen machen als Antriebsakku nur Sinn, wenn du in deinem Akku eine ganze Menge davon parallel verschaltest. Dann wird das aber ein riesiger Klotz. Ich weis zb genau, warum die beiden 10s8p Akkus in meinem eMilan aus Samsung INR21700 50E (max 15A) Zellen bestehen. Die geringere Lebensdauer dieser Zellen hab ich wissend in Kauf genommen.
 
50E (=5Ah) bei 21700 ist auch eher hohe Kapazität.
Im eMilan hängt ein Mini-Motorcontroller an nem 11kg schweren 2,5kWh-Akku aus diesen 21700-50E Zellen. Der Akku wurde von mir für genau diesen Einsatzzweck, in genau dieser Größe, aus genau diesen Zellen aufgebaut.

Aber es würde mir nicht einfallen jemandem für einen 500Wh Pedelec-Akku Hochkapazitäts-Zellen zu empfehlen.
Akkudiskussionen sind immer irgendwie wirr.
Nur wenn man nicht um die technischen Hintergründe weis. (erklärende Links spar ich mir, da schaut eh niemand rein)

Macht was ihr wollt.
Machen wir.
 
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Wir reden hier von Cixi. Einem E-Bike System von der schweren Sorte. Eben 800kg zulässige Achslast.
Naja. Erstmal ein Pedalkurbel-Generator, den man in eine ganz unterschiedliche Vielzahl von Fahrzeugen mit verschiedenster Motorisierung einbauen könnte. Sogar für Falträder gut denkbar, um neue Faltkonzepte zu ermöglichen. (Etwas Mehrgewicht müsste man natürlich hinnehmen.)
Ich stelle mir jetzt auch ein Liegerad vor, das man ziemlich schnell in mehrere Teile teilen und einpacken könnte, weil die Verbindung zwischen vorne und hinten außer dem Rahmen selbst nur aus steckbaren elektrischen Verbindungen bestehen braucht. Hinten am Besten auch keine Bremse außer der Rekuperation. Vorderrad kann ja Scheibenbremse und Felgenbrmse haben oder Trommelbremse und Felgenbremse.
 
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Ungünstig für die Bandscheiben. Das leichteste Kit wiegt 11.7kg.
Henri stellt sich immer noch vor, die fertigen Lösungen von CIXI frei modifizieren zu können, aber trotzdem keine Eigenentwicklungsleistung zur Systemintegration aufbringen zu müssen, wir hatten eine längere Unterhaltung.
Dann hat man in Gedanken ein leichtes System, verzichtet u.U. auf die Rekuperation und damit den Vorteil des Cixi und kommt so jetzt auf eine Art E-Roller in liegend nur nicht so praktisch weil aus zwei Teilen und man muß immer stecken.
Stell Dir ein freies Brainstorming vor.

Gruß,

Tim
 
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Ungünstig für die Bandscheiben. Das leichteste Kit wiegt 11.7kg.
Ist sicherlich nicht das richtige für jeden Menschen und jede Nutzung. Für mich wäre dieses Gewicht z.B. für Bahnhof und Bahn kein Problem, wenn die Teile dann einigermaßen handlich anzufassen und ungefähr gleich schwer sind. (Sind gesamt 30kg realistisch mit kleinen Rädern und nicht viel unnötigem Zeug dran? Jede Hand ein bisschen mehr Gewicht als eine Wasserkiste? Trage ich im Beruf locker und für kurz auch in jeder Hand zwei Wasserkisten, also insgesamt 56kg.) Wenn mir der Rest gefällt, wäre das cool. Und man kann eben die Teile auch einzeln heben. Beziehungsweise das Rad komplett in die Bahn schieben und dann erst auseinandernehmen und verstauen. Oder man hat es für die Reise in einem Rollkoffer verpackt.
Für's Gepäck im Flugzeug wäre das Gewicht viel (und auch die großen Akkus nicht erlaubt?), aber im Auto völlig egal und dafür hat man ein Liegerad, das man in recht kurzer Zeit auch in einem kleinen/vollbeladenen Auto noch vergleichsweise sehr gut unter bekommt. Vielleicht nicht so gut wie ein Brompton, aber das würde ich im Urlaub auch nicht fahren wollen.

Henri stellt sich immer noch vor, die fertigen Lösungen von CIXI frei modifizieren zu können, aber trotzdem keine Eigenentwicklungsleistung zur Systemintegration aufbringen zu müssen
Quatsch. Wenn man etwas haben möchte, was so noch nicht umgesetzt wurde, muss man natürlich entweder die Umsetzung selbst leisten oder sie kostenpflichtig in Auftrag geben.

Dann hat man in Gedanken ein leichtes System
Wer denkt an ein leichtes System?

verzichtet u.U. auf die Rekuperation
Kann man an manchen Stellen machen, wenn man Grund dafür hat. Wäre hier vielleicht denkbar für weniger Gewicht mit einem Getriebemotor. Auch möglich, dass bei diesem Konzept die Rekuperation nicht viel bringen würde, weil es kein sehr schweres System ist und die reingesteckte Energie eh für Fahrwiederstände verbraucht wird. Also wäre ein Getriebemotor vielleicht tatsächlich unter'm Strich sparsamer. (Oder wenn's dann mal die Freegen Motoren geben sollte, konnte man beides haben.)
Aber ein solches Fahrrad nutzt man vor tendenziell in der Stadt, wo man oft bremst oder in Urlaub, was oft bedeutet, dass man Berge hoch und runter fährt. Da kann Rekuperation sinnvoll sein. Muss aber nicht.

und damit den Vorteil des Cixi
Da sieht man nochmal, das du's selbst immer noch nicht verstanden hast. Rekuperation hat mit Cixi PERS direkt nichts zu tun.
- Es gibt eine Schnittmenge von Fahrzeugen, bei denen ein PERS engesetzt werden würde und bei denen Rekuperation sinnvoll ist. Also vor allem Schwere Fahrzeuge, die viel kinetische Energie und/oder Lageenergie speichern, die man teilweise zurückgewinnen kann, wenn man im Stadtverkehr / zum Entladen einzelner Pakete oft bremst oder wenn man oft bergab fährt.
- Wenn man ohne Kette bergauf fahren oder schwere Fahrzeuge anfahren muss, braucht man einen starken Motor mit guter Wärmeabfuhr. Das sind Direktläufer und die können rekuperieren, also baut man das auch ein.
-> Mit der Rekuperation holt man sich nicht die Verluste des PERS zurück, sondern die Verluste des Direktläufers! Und das kann man auch ohne PERS. Rekuperation war an Pedelecs schon "ewig" verfügbar, wenn man sich für den entsprechenden Motortyp entschieden hat. Sogar die Rekuperation durch Rückwärts-Pedalieren zu aktivieren ist nicht neu, nur dass man einen widerstand vom Generator bekommt. Es ist kein Vorteil von PERS, nur etwas, was man in einem PERS-Pedelec wahrscheinlich auch haben wird.
Der Vorteil von PERS ist, dass man Kette/Riemen und Schaltung weglassen kann. Punkt.
Das entfernt die häufigsten Wartungsaufgaben, reduziert wohlmöglich die Ausfallwahrscheinlichkeit und ermöglicht anders gebaute Fahrzeuge / kann bei besonderen Fahrzeugen den Entwicklungsaufwand an der Stelle verringern.

kommt so jetzt auf eine Art E-Roller in liegend
Wie kommst du jetzt vom Liegerad-Pedelec auf einen Roller?

nur nicht so praktisch weil aus zwei Teilen und man muß immer stecken
Wenn sperrige Fahrräder wie Liegeräder oder Tandems (insbesondere Liege-Tandems) reisetauglich sein sollen, werden diese oft teilbar gebaut. Der mechanische Antrieb und die Bremsen sind dabei maßgebliche Punkte. Bei Falträdern aber auch. Zerlegerad war jetzt zur Veranschaulichung, weil das der extremere Fall ist, wo man die Teile eben komplett voneinander trennt. Ein Falt-Liegerad wäre ebenfalls ohne Kette anders konstruierbar oder einfach nur mit weniger Gefummel und Risiko zu falten.
Ein Zerlegerad wäre in der Regel nicht für das tägliche multimodale Pendeln, sondern für seltenere Reisen oder Ausflüge.
 
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Da sieht man nochmal, das du's selbst immer noch nicht verstanden hast. Rekuperation hat mit Cixi PERS direkt nichts zu tun.
-> Mit der Rekuperation holt man sich nicht die Verluste des PERS zurück, sondern die Verluste des Direktläufers!
Das sieht CIXI anders, für sie steht und fällt mit der Nutzung der Vorteil gegenüber kettengetriebenen Pedelecantrieben im Alltag, ohne häufiges Abbremsen sind sie wie sie selbst zugeben den etablierten Systemen gegenüber benachteiligt.
Der Vorteil von PERS ist, dass man Kette/Riemen und Schaltung weglassen kann.
Das können die anderen seriellen Hybriden auch, können sich bisher aber nicht am Markt durchsetzen. Miese Reichweiten, mieses Tretgefühl, fehlende Leistungsaufnahme und mieser Wirkungsgrad, hohe Preise, teils hohe Defektraten wie beim frikar dürften alle eine Rolle spielen.

Wer denkt an ein leichtes System?
Du!
Sogar für Falträder gut denkbar, um neue Faltkonzepte zu ermöglichen. (Etwas Mehrgewicht müsste man natürlich hinnehmen.)
Ich stelle mir jetzt auch ein Liegerad vor, das man ziemlich schnell in mehrere Teile teilen und einpacken könnte,
E-Brommi hat knapp 17,5 kg. Wieviel ist "etwas Mehrgewicht" für Dich so in etwa?
ziemlich schnell: Der E-Brommi fahrer hier braucht ziemlich genau 20 Sekunden, 37 Sekunden mit posen und wegfahren.

Wie kommst du jetzt vom Liegerad-Pedelec auf einen Roller?
Ich stelle mir jetzt auch ein Liegerad vor, das man ziemlich schnell in mehrere Teile teilen und einpacken könnte,
Naja daß Du das zerlegen und einpacken möchtest wie einen E-Roller, das kenne ich jedenfalls bisher eher von den Teilen

Zerlegerad war jetzt zur Veranschaulichung, weil das der extremere Fall ist, wo man die Teile eben komplett voneinander trennt. Ein Falt-Liegerad wäre ebenfalls ohne Kette anders konstruierbar oder einfach nur mit weniger Gefummel und Risiko zu falten.
Ein Zerlegerad wäre in der Regel nicht für das tägliche multimodale Pendeln, sondern für seltenere Reisen oder Ausflüge.
Das stimmt, aber warum nicht einfach Frontantrieb nehmen? Gibt's bei Zox schon Jahrzehnte.
Flevo, MBB und Konsorten fallen auch noch ein, da hängt das Heck oft nur an einer Schrauben- oder Bolzenverbindung. Beim Flevo muß noch ein Splint gezogen werden.

Gruß,

Tim
 
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