ChatGPT ein AI BOT auf überraschend hohem level?

Himmelherzgott, ein Handy hat gewöhnlich keine Blende.
Artikel aus 2023:
Erster-Xiaomi-14-Pro-Teardown-zeigt-die-stufenlos-verstellbare-Blende-aus-dem-Leica-Kamera-Flaggschiff-q82-w480-h.webp


Artikel aus 2026:
...aber auch Apples Konkurrenz hat Smartphones mit variabler Blende im Portfolio. Kommt das iPhone 18 Pro mit variabler Blendensteuerung, wäre dies also nur für Apple ein Novum.

Nachtrag:
Die Belichtung wird durch Verschlußzeit, Blende und ISO (Lichtempfindlichkeit) bestimmt. Keine Blende haben ist IMO doof, aber mit der Kombination aus variabler Verschlußzeit (je nach Modell bis 1/25.000sek, 1/45.000sek, oder 1/125.000sek gefunden) und variabler ISO-Bereich von 21-3200 ISO* lässt sich ein sehr sehr weiter Belichtungsbereich abdecken.

*nach kurzer Durchsicht der passenden Artikel aus 2min Websuche hab ich keinen Bock mehr deine Aussagen weiter zu zerflücken.
 
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Ich wollte fur den M5 Tieflieger ein etwas breiteren Reifen vorn. Den SX-R geviel mir gut nur die Lebensdauer war viel zu kurz. Daher suchte ich mir was anderes ebenfalls so 30-32mm breit. Aber "alle" 451x 1 3/8 Reifen sind doch enger als 37mm? Nun mein erster versuch war den Michelin Pilot, der als einziger tatsachlich 37 breit ist. Und auch 34mm passt nicht.

Suche auf English nach wirkliche Breiten von solche Reifen brachte mir Daten von Leuten die mal mit ne Schieblehre nachgemessen hatten. Leider keiner in das gewunschte Bereich. Von den Primo Comet in 451 fand ich das der auch etwa 30mm breit ist. Den kannte ich noch von fruher, wurde am Ruderrad auch benutzt, und auch an einige Shockproof's mit Monogabel passte der. SX-r mit Beule lief an, also 34 wurde wohl nicht passen.

Mit AI kam ich zu bessere Ergebnisse da es ein Blog von ein Japaner fand ( auf Japanisch). Da gab es auch Bilder von eine Digital Schieblehre der 30,nochwas mm angab bei ein IRC Siren Comp. Da mein 1 1/8 Siren Comp auch deutlich enger war als die 28 die er sein sollte hab ich das versuch gewagt. Leider ist meine eigene Schieblehre verschwunden, also kann ich keine Bilder nachliefern. Nach Augenmass ist er ziemlich ahnlich mit nen die normale Breite vom SX. Um die 30mm. Freu !

Hatt AI doch was geschafft was mir nicht gelang.
 
Ich hab das Blog zufällig über die normale Suchmaschine gefunden.

Heute Claude und Gemini nach 24" Felgen befragt. KI hat ziemlich versagt, da hab ich bisher auf konventionellem Weg schon mehr gefunden (allerdings auch mehr Zeit investiert).
 
Screenshot_20260920-212832~2.jpgIch wollte eigentlich nix mehr schreiben, ich schrieb oben das gewöhnliche Smartphones keine Blende haben, nicht aber nicht das es Sie nicht gibt. Blende am Smartphone gab's schon vor 10 Jahren bei Samsung und ist wieder verschwunden. Ich kenne mich auch mit Photographieren aus, ich brauche hier keine Nachhilfe.Screenshot_20260920-212749~2.jpg
 
Ich wollte eigentlich nix mehr schreiben, ich schrieb oben das gewöhnliche Smartphones keine Blende haben, nicht aber nicht das es Sie nicht gibt. Blende am Smartphone gab's schon vor 10 Jahren bei Samsung und ist wieder verschwunden. Ich kenne mich auch mit Photographieren aus, ich brauche hier keine Nachhilfe.
Ja Daniel. Whatever. Was sind schon läppische 1000std Recherche und 30.000std praktische Erfahrung gegen Daniel Düsentrieb.
 
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Ich kenne mich auch mit Photographieren aus, ich brauche hier keine Nachhilfe.
Genau und der Rest von uns sind nur stümperhafte Amateure!...

Ja, bei einem Bild im RAW-Format bekommt man mehr Macht über das Bild. Aber es gibt nicht das RAW-Format, da kann jeder Hersteller nach seinem Gutdünken heraus rotzen was er will und gleich noch die Software verkaufen um vernünftig mit den Daten umzugehen (das war zumindest nach meiner Erfahrung eines der Probleme damit in den Anfangsjahren der digitalen Photographien. Ich hoffe, dass die Hersteller inzwischen standardisierte RAW-Formate benutzen (aber wirklich interessiert mich das frühestens wenn ich eine neue Kamera suche)).
Die Bilder im z.B. jpeg-Format sind natürlich dementsprechend nachbearbeitet, aber nicht zwingend per KI (auch nicht auf dem Smartphone), weil das jpeg-Format eine entsprechende Behandlung per Algorithmus vorsieht. Wenn du diesen Algorithmus bereits als KI ansiehst, dann darfst du natürlich auch keine Musik per CD, DAB oder MP3 mehr hören, weil alle per Algorithmus verschandelt. Auch moderne Vinyl-Schallplatten solltest du dann meiden (weil dort in der Vorproduktion vermutlich auch Algorithmen eingesetzt werden).

Genauso wie es Smartphone mit Blenden gibt, kann es natürlich auch Smartphones mit KI-gesteuerten Kameras geben, mir ist aber keines bekannt. Momentan kommt die KI Unterstützung über die Software (und wird vermutlich auch nicht lokal berechnet, sondern brav an eine Zentrale geschickt...) und da gibt es Alternativen. Soweit mir bekannt, bietet z.B. LineageOS keine KI-Unterstützung an, dort bekommt man, was man hat und nicht was sich ein KI denkt was man sehen will.
 
... ein Bild eines Smartphone ist immer wenn es nicht im RAW Format kommt ki nachbearbeitet. Bei einer Digitalkamera ist es exakt das gleiche
Da kann es ja nicht mehr lange dauern, bis der erste T-800 Cyberdyne Systems Model 101 auftaucht, wenn sie jetzt schon die Zeitreise entdeckt hat. ;)

Kann es sein, dass hier ein wenig Begriffsverwirrung mit im Spiel ist?

Eine kamerainterne digitale Bearbeitung ist kein Synonym für den Einsatz eines KI-Modells.

Bei meiner Canon D5 Mark IV wird die JPEG-Datei unmittelbar bei der Aufnahme erstellt. Die kamerainterne Verarbeitung erfolgte anhand fest definierter Aufnahme- und Bildparameter. Dabei wurden die vom Bildsensor erfassten Bilddaten durch regelbasierte Bildverarbeitung des Prozessors technisch aufbereitet (Weißabgleich, Schärfung, Rauschminderung, Belichtungs- und Objektivkorrekturen) und als JPEG komprimiert. Das Gesagte gilt auch für erweiterte Funktionen, wie etwa Belichtungsreihen oder HDR/LDR-Aufnahmen. Hier kommt kein KI-Modell zum Einsatz, es ist weder implementiert (das Modell ist von 2016), noch über ein Update der Firmware nachgeschoben, noch hat die Kamera die Möglichkeit "nach Hause zu telefonieren".

Das Gesagte gilt grundsätzlich auch für Smartphones, wobei hier in aller Regel ein HDR/LDR-Verfahren (HDR+, Smart HDR) zum Einsatz kommt, bei dem mehrere Belichtungen kombiniert werden. Aber auch hier handelt es sich im ein klassisch-deterministisches Verfahren.

Jetzt wird es kompliziert...

Bei einem Smartphone kann ich trotzdem keine abschließende Aussage machen, ohne mir mir vorher bei einem Bild die EXIF Daten angeschaut zu haben und auch die sind kein abschließender Beweis, dass nicht durch irgendein Update oder eine App nicht doch die Bearbeitung durch ein KI-Modell "eingesickert" ist, auch wenn es sich dabei nicht unbedingt um ein generatives KI-Modell handeln muss.

/edit/: Eine RAW wird gerne als "digitales Negativ" bezeichnet, was ich inhaltlich für zutreffend halte, auch wenn hier eine Bearbeitung durch den kamerainternen Prozessor erfolgt, irgendwie müssen die Sensordaten ja in den RAW-Container und auf das Speichermedium kommen. Es findet aber keine regelbasierte Bildverarbeitung wie bei einem JPG statt.
 
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Ja, bei einem Bild im RAW-Format bekommt man mehr Macht über das Bild. Aber es gibt nicht das RAW-Format, da kann jeder Hersteller nach seinem Gutdünken heraus rotzen was er will und gleich noch die Software verkaufen um vernünftig mit den Daten umzugehen (das war zumindest nach meiner Erfahrung eines der Probleme damit in den Anfangsjahren der digitalen Photographien. Ich hoffe, dass die Hersteller inzwischen standardisierte RAW-Formate benutzen (aber wirklich interessiert mich das frühestens wenn ich eine neue Kamera suche)).
Nö, die Kamerahersteller kochen immer noch bei jedem neuen Kameramodell ein neues RAW-Süppchen mit ihren .nef (Nikon), .raf (Fuji), .crw, .cr2, .cr3 (Canon), .orf (Olympus), etz. Zudem legen sie ihre RAW-Formate meist nicht offen und verschlüsseln auch einige Parameter (Weißabgleich, u.a.) :(
Bei Leica, Hassi und einigen anderen bin ich mir nicht sicher, die verwenden Adobe DNG.

Das ist (für mich) besonders ätzend, weil eigentlich alle RAW-Konverter der Kamerahersteller (looking at you, Nikon and Fuji!) für einen nutzbaren Workflow traditionell und aktuell weitgehend unbrauchbar sind. Nikon kann Kameras und Objektive, aber bei ihrer Software haben sie schon immer erbärmlich abgek...t.

Mein "neues" MB Air M1 ist zwar 5x schneller als die Quad Core Win7 "Workstation" und 8x schneller das alte Dual Core MBP, aber da ich mich weigere PS und Lightroom von Adobe zu mieten, "kann" das hübsche Ding nicht mal die Hälfte der alten PCs. Da ich nur noch knipse und 12MP für Webbildchen mehr als reichen, ist mein gesamtes Kamerasystem und der Software-Workflow nun "eingefroren". Wenn eine der Kameras die Grätsche machen sollte, such ich mir eine gute gebrauchte des gleichen Modells. Zur (für mich) "fast perfekten" Fuji X30 gibts eh keine vergleichbare Alternative.

Die Bilder im z.B. jpeg-Format sind natürlich dementsprechend nachbearbeitet, aber nicht zwingend per KI (auch nicht auf dem Smartphone), weil das jpeg-Format eine entsprechende Behandlung per Algorithmus vorsieht. Wenn du diesen Algorithmus bereits als KI ansiehst, dann darfst du natürlich auch keine Musik per CD, DAB oder MP3 mehr hören, weil alle per Algorithmus verschandelt. Auch moderne Vinyl-Schallplatten solltest du dann meiden (weil dort in der Vorproduktion vermutlich auch Algorithmen eingesetzt werden).
Platt gesagt, werden bei der verlustbehafteten JPG Komprimierung ähnliche Farbwerte angrenzender Pixel zur einem gemeinsamen Farbwert zusammengefasst.

Typisches Ergebnis dieser JPG-Kompression sind dann zb bei Landschaftsaufnahmen die Blöcke und Streifen im Himmel:
jpeg-bildkompression-beispiel-1024x448.png

Bei Audio bin ich überfragt. Das wird hier erklärt:

@Düsentriebin das Vorschaubild in den (IIRC auf TIF basierenden) RAW-Containerformaten ist übrigens ein in der Kamera erzeugtes JPG. ;)
 
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Einen hab ich zu dem Thema noch, wenn auch ein wenig TO, aber vielleicht doch auch zum besseren Verständnis...

Aus meiner Sicht hat die Begriffsverwirrung ihre Wurzeln in der Vorstellung, dass es so etwas wie die "reine Fotografie", also unbearbeitete Fotografien überhaupt gibt. Wer das nachvollziehen möchte, muss sich nur einmal entsprechende Diskussionen in Fotografie-Foren durchlesen.

Es gibt keine "reine" Fotografie, weder auf der Basis eines chemischen, noch auf der eines elektronischen Verfahrens. Es kann bei einer Abgrenzung daher immer nur um die Art und den Umfang der Bearbeitung gehen.

Selbst in etablierten Medien wird in der Berichterstattung gerne mal von "reiner" oder "ursprünglicher" Fotografie geredet, wenn es z.B. um das Werk von Ansel Adams geht - ausgerechnet der Gute Ansel Adams, dem Entwickler der Zonensystems, der sein halbes Leben in der Dunkelkammer verbracht hat, um durch intensive Bearbeitung eine Fotografie zu erstellen.

Selbst die Manipulation von Inhalten ist gaaanz tief verwurzelt in die Geschichte der Fotografie und beginnt nicht erst, nachdem die Fotografie als Medium von der politischen Propaganda entdeckt wurde: Bei dem Werk „Excursions daguerriennes: Vues et monuments les plus remarquables du globe“ von Noël‑Paymal Lerebours aus dem Jahr1840, wurde nicht nur zeichnerisch übertragen, sondern dabei auch schon fleißig ergänzt, hinzugefügt oder weggelassen.

Die Methode der generative KI-Bearbeitung ist neu, das Prinzip der Konstruktion durch Bearbeitung schon immer ein Bestandteil der Fotografie.
 
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Vorsicht,eher philosophisch zu betrachten.
Da möchte ich @Diogenes zustimmen,schon allein die Bildauswahl schließt eine objektive Betrachtung aus. Was ich nicht schlimm finde,weil eh nur selektiv die Welt wahrgenommen wird.
Ich war mal wieder auf der Gegendemo in Köln für das Leben. Nervig wie die Jahre davor auch.Die "selbsternannten Lebensretter" haben permanent Herzchen mit ihren Händen geformt. Was sie aber in der Realität, wie ich sie wahrgenommen habe,war ein großer Stinkefinger bedeutet hat,versteckt hinter einer angeblichen lieben Freundlichkeit.
Ein Photo davon, hätte meine Wahrnehmung nicht wiedergeben und wäre ohne Kontext nicht verstanden worden.
Allein die Auswahl eines Photos ist subjektiv, wird nie die Objektive Realität spiegeln. Ein Film kommt dem näher,aber auch er ist der Selektion ausgeliefert. Ein Photo ist die selektive Auswahl der eigenen Realität.Egal ob gemalt oder fotografiert.
 
Einen hab ich speziell für die RAW-Knipser unter uns auch noch.

"Expose to the right" ist euch ein Begriff?

Verkürzt: 2048 der möglichen 4096 Graustufen eines 12bit RAW Bildes liegen in den hellsten 20% des Belichtungsspielraums. Um einen maximalen Dynamikumfang bei der Aufnahme einzufangen und es später im Bild wiederzugeben ist es daher vorteilhaft das Bild bei der Aufnahme deutlich heller zu belichten und im RAW-Konverter die Belichtung wieder herunterzuschrauben. Bei aktuellen Kameras mit ca 8 Blenden Belichtungsspielraum vielleicht nicht mehr soo wichtig wie damals™ zu Beginn der Digifotografie, als die Sensoren uns nur 5-6 Blenden zur Verfügung stellten, aber bei komplizierteren Belichtungssituationen immer noch hilfreich zu Wissen.

Original Artikel von Michael Reichmann (RIP) auf Lumious Landscape:

Wiki-Artikel:
 
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Vorsicht,eher philosophisch zu betrachten.
Da möchte ich @Diogenes zustimmen,schon allein die Bildauswahl schließt eine objektive Betrachtung aus. Was ich nicht schlimm finde,weil eh nur selektiv die Welt wahrgenommen wird.
Ich war mal wieder auf der Gegendemo in Köln für das Leben. Nervig wie die Jahre davor auch.Die "selbsternannten Lebensretter" haben permanent Herzchen mit ihren Händen geformt. Was sie aber in der Realität, wie ich sie wahrgenommen habe,war ein großer Stinkefinger bedeutet hat,versteckt hinter einer angeblichen lieben Freundlichkeit.
Ein Photo davon, hätte meine Wahrnehmung nicht wiedergeben und wäre ohne Kontext nicht verstanden worden.
Allein die Auswahl eines Photos ist subjektiv, wird nie die Objektive Realität spiegeln. Ein Film kommt dem näher,aber auch er ist der Selektion ausgeliefert. Ein Photo ist die selektive Auswahl der eigenen Realität.Egal ob gemalt oder fotografiert.
Ich würde sogar noch etwas weiter gehen.

Nach meiner Überzeugung ist die Erstellung eines "guten Bildes" das neben der Bildinfo auch Emotionen im Betrachter erzeugt, nur durch die selektive Auswahl von Motiv, Bildschnitt, Belichtung durch den Fotografen/in möglich.

Alles andere wäre "nur" eine Repro-Fotografie. Die hat natürlich ihre Berechtigung, aber je nach Thema und Anspruch an die persönliche Bildsprache gehört halt etwas mehr dazu als "draufhalten" und den Auslöser drücken. Es hat Jahrzehnte gebraucht bis "draufhalten und abdrücken" gleich, oder zumindest sehr ähnlich, aussah wie ein sorgsam "komponiertes" Bild. Na ja, wenigstens hin und wieder...
 
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Vorsicht,eher philosophisch zu betrachten.
Oh, ich sehe schon, wir werden über kurz oder lang ermahnt, zum Thema zurück zu kehren. ;)

Hierzu noch ein wenig Medientheorie:
Eine Fotografie kann weder "die Realität" abbilden, noch eine "Geschichte erzählen", weil es dem Medium grundsätzlich an den hierfür notwendigen Voraussetzungen fehlt.

Die Fotografie überträgt den dreidimensionalen Gegenstand der Aufnahme, der aus Körpern und Texturen besteht, in ein zweidimensionales Medium aus Punkten, Linien und Flächen, das ist nicht "die Realität" sondern ein Konstrukt. Für das erzählen einer Geschichte braucht es die zeitliche Abfolge von Ereignissen; ein Text kann das, ein Film kann das, eine Sequenz von Bilden kann das, aber nicht die einzelne Fotografie. Die Fotografie erhält ihre Bedeutung ausschließlich über ikonographische Zeichen.

OK, ich könnte jetzt irgendwie noch die Kurve zum Thema bekommen, wenn ich es mir recht überlege schon auch recht spannend für das Training einer KI.

"Expose to the right" ist euch ein Begriff?
Ich bin unter der Voraussetzung moderner Sensoren, einem 12-Bit RAW und den Möglichkeiten digitaler Entwicklung für Standards eher ein Anhänger von ETTL / -1. Kurz, ausgebrannt ist ausgebrannt, da beißt die Maus kein Faden ab und eine für den Betrachter "glaubwürdige Wahrscheinlichkeit" funktioniert eher im Kernschatten, denn im Schlaglicht - ausgefranste Lichter werden eher als "unglaubwürdige Unwahrscheinlichkeit" wahrgenommen, als abgesoffenne Kernschatten. Oder wie der Anwalt sagt: Es kommt darauf an, im Zweifel ETTL. :ROFLMAO:;)
 
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Oh, ich sehe schon, wir werden über kurz oder lang ermahnt, zum Thema zurück zu kehren. ;)

Hierzu noch ein wenig Medientheorie:
Eine Fotografie kann weder "die Realität" abbilden, noch eine "Geschichte erzählen", weil es dem Medium grundsätzlich an den hierfür notwendigen Voraussetzungen fehlt.
Hmm... Wie umfangreich soll die Geschichte sein?

07044_17-crop.jpg
07027_23.jpg
dsc_5009-sw.jpg

card-playing-soldiers.jpg
ms15661-sw.jpg
07036_14_crop.jpg


Die Fotografie überträgt den dreidimensionalen Gegenstand der Aufnahme, der aus Körpern und Texturen besteht, in ein zweidimensionales Medium aus Punkten, Linien und Flächen. Für das erzählen einer Geschichte braucht es die zeitliche Abfolge von Ereignissen; ein Text kann das, ein Film kann das, eine Sequenz von Bilden kann das, aber nicht die einzelne Fotografie. Die Fotografie erhält ihre Bedeutung ausschließlich über ikonographische Zeichen.
Ich bin offensichtlich nicht der gleichen Meinung. Schau dir zb Bilder von Salgado an.
OK, ich könnte jetzt irgendwie noch die Kurve zum Thema bekommen, wenn ich es mir recht überlege schon auch recht spannend für das Training einer KI.
Ich bin unter der Voraussetzung moderner Sensoren, einem 12-Bit RAW und den Möglichkeiten digitaler Entwicklung für Standards eher ein Anhänger von ETTL. :)
Du Blitzer! :ROFLMAO:
 
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Isch abe gar keinen Blitz... :LOL:
Ich bin Available Light Purist und wer mehr braucht, als ein 50er am Vollformat ist ein Blender. :)
(OK, den Naturfotografen sei es verziehen.)

Fahrrad, Kleinkind, Erwachsenenhände -> ikonographische Zeichen.
Männer, sitzend, eine Karte im Bildzentrum ->ikonographische Zeichen.
Mann, Helm, Werkzeug, Funkenflug -> ikonographische Zeichen.
Die Geschichte dazu konstruiert der Betrachter nach seinem kulturellem und biographischem Kontext.

Ein Kind versucht sich das erste Mal im Fahrradfahren, ist unsicher, droht hinzufallen. Der Vater eilt herbei und greift unterstützend an den Lenker, verhindert so den Sturz des Kindes - erzählte Geschichte, zeitliche Abfolge, Anfang, Mitte, Ende.

Bildsequenz: Fahrrad / Kind / Kind steigt auf Fahrrad / Vater eilt herbei / Vater greift an Lenker - erzählte Geschichte, zeitliche Abfolge.

Das ist schon recht spannend, weil je nach Kulturkreis ikonographische Zeichen unterschiedliche Bedeutungen haben können und wie geht die KI damit um? Muss es ein besonderes Training geben, wenn die Farbe Weiß in einem Kulturkreis die Bedeutung von "Reinheit" und in einem anderen Kulturkreis die Bedeutung von "Trauer" hat?

Prompt: Erstelle ein Bild einer Frau in Trauer.
Korea: Weißes Kleid.
Europa: Schwarzes Kleid.

Noch komplexer: Durch den Einfluss des westlichen Kulturkreises hat sich in Korea auch die Bedeutung der Farbe des Hangbok gewandelt und das traditionelle Weiß wurde durch Schwarz als Farbe der Trauer verdrängt -> kultureller und biographischer Kontext.
 
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Was soll dann ETTL bedeuten? :unsure:
ETTL: "Expose to the left"
ETTR: "Expose to the right"
In der Praxis ist es heute einfacher, bei der Bearbeitung eines RAW die Tiefen hoch zu ziehen.

ETTL: Sicher ist sicher, passt schon
ETTR: Bestmögliche Qualität, no risk no fun

/edit/ MDE: Mir doch egal - interne Belichtungsreihe -1 +-0 + 1 :ROFLMAO:
 
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Ich bin Available Light Purist und wer mehr braucht, als ein 50er am Vollformat ist ein Blender. :)
:giggle: _R5_6398_DxO_crop.jpg _R3_9036_DxO.jpg

ikonographische Zeichen.
...
Die Geschichte dazu konstruiert der Betrachter nach seinem kulturellem und biographischem Kontext.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis die KI das selbst kann. Solange kein Verständnis der phyischen Welt vorhanden ist, muß man sie noch bei der Hand nehmen und haarklein anleiten, was sie tun soll.
Ich hatte erwartet, daß die "Mixture of Expert" Modelle einen viel größeren Fortschritt machen. Und auch agentische KI als weiteren Schritt in die Richtung (und Anhebung des Energieverbrauchs um den Faktor zehn) hat gezeigt, daß "Bedeutung" wohl doch nicht so emergent ist, wie erhofft. Bis ein Text-to-Movie Model in der qualität eines 80er-Jahre Spielberg Streifens halluzinieren kann, dauert's wohl noch mindestens fünf Jahre. Bis jetzt ist kein weiterer Fortschritt in Sicht (in Sachen wissenschaftlicher Artikel).

Das Transformer-Paper ist von 2017 (GPT = Generative Pre-trained Transformer), Mixture of Experts gar von 1991. Reasoning ist von 2022 und hat auch nichts gebracht, weil heutige Modelle nicht lernfähig sind, nachdem das Training abgeschlossen wurde. Heutige Modelle sind allesamt zustandsfrei, was bedeutet, daß die gesamte Unterhaltung mit jeden neuen Prompt erneut komplett durchgekaut werden muss, um den neuen Prompt in deren Kontext verarbeiten zu können (Kontextfenster). Deswegen dauert es auch mit zunehmender Unterhaltung immer länger, bis die KI etwas von sich gibt (Time to First Token). Solange man sich mit seinem Problem in der Chomsky-Hierarche bewegt, ist alles top. Überall sonst versagt die KI noch. Sprachmodelle sind dann doch bloß Sprachmodelle.

Über "Geschichten mit einem Foto erzählen" wird lange gestritten :LOL:. Oder "Spannung erzeugen". Funktioniert das so?

Keine Geschichte:
NoStory.jpg

Geschichte:
Story.jpg

Möglicherweiese wird uns die KI das irgendwann erklären ;).
 
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