Brevets fahren

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Hallo,
seit langer Zeit bin ich mal wieder im Forum (solange her, das mein alter User gelöscht war). Einige kennen mich ja vom Stammtisch in Nürnberg. Ich habe beschlossen wieder Langstrecken mit dem Liegerad zu fahren. Erster Schritt bei mir ist für größere Projekte ja immer ein neues Rad dafür zu bauen => 28" Rennradbereifung und Heckflosse. Das Rad wird Anfang März fertig und dann wollte ich anfangen Brevets zu fahren. Diesen Winter habe ich auf der Rolle 3000km trainiert

Da dachte ich mir, vielleicht gibt es ja noch andere Menschen in der Region, die auch Brevets fahren (wollen). Da könnte man sich vielleicht zusammentun.

Grüße

Jens aus Nbg. Reichelsdorf
(der immer noch alle seine Liegeräder aus Stahl und Alu selber baut)
 
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Ich werde mal sehen, wie sich der 200er anläßt (mein erster Brevet überhaupt); wenn ich Gefallen daran finde, melde ich mich gleich für den 300er an und ggf. auch den 400er. Ich hab von Frau&Tochter zum letzten Weihn8n 5 komplett freie Tage geschenkt bekommen, die ich dafür nutzen will...
 
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Das 200er ARA Nordbayern Ende April habe ich auch als mein allererstes Brevet eingeplant. Bin aber noch nie so lange Strecken gefahren und habe keine Ahnung, ob ich das schaffe. Gestern mal knapp 140 km zum Testen hat gut geklappt, aber ich war schon auch rechtschaffen müde. Ich denke, ich könnte es knapp im Zeitlimit hinkriegen. Ich werde auf meiner Evil Cat fahren.

Gruß

Fetzer aus Fürth
 
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Uiii, ich habe gerade anhand der Streckenbeschreibung versucht, das 200er Brevet ganz grob auf Brouter einzuklicken. Ganz schön knackig!
 
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Ich habe über die Nordbayern Brevet auch schon gehört, das die Veranstalter gerne viele Höhenmeter integrieren, warum auch immer...
Meine Idee war es an dem 10.4.2021 an dem 200er Ostfalenbrevet teilzunehmen, ist in meiner alten Heimat und wahrscheinlich nicht so hügelig. Aber ist noch ungeklärt ob und wie er stattfindet.
 
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@jensNBG schau dir mal Nordbayern auf einer topographischen Karte an:
Rhön, Spessart, Steigerwald, ... wer bietet mehr?

Oder fährst du lieber am Flussufer entlang?

Die Fränkische Platte ist für ein Brevet leider etwas klein, da mußt du im Kreis fahren - falls überhaupt möglich. Und selbst die ist nicht ganz "platt".
 
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Nee, tut mir leid, den habe ich auf doof verdaddelt, als ich die Berechnung mit verschiedenen Rädern ausprobiert habe.

Wo findet man denn die Streckenbeschreibung?

Edit: Hier gibt's ein gpx vom 2018er Brevet. Vermutlich ist die Strecke ja weitgehend dieselbe.

Gruß

Fetzer
 
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den 200er bin ich 2018 gefahren. Ca. 2200 Hm, schöne Strecke, für mich sehr anstrengend :)
 
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Jetzt hört doch auf zu jammern. Fahrt es doch einfach mal und dann könnt ihr entscheiden, ob es euch gefallen hat.
Jeder, der zeitnah vor dem Brevet 100 km am Stück gefahren ist, wird das schaffen.

Hier ist der Track von 2019. Viele Streckenänderungen wird es nicht geben. Barometrisch gemessen waren es ca. 2300 hm. Wenn man kein Bachbettrutscher ist, hat man bei uns in der Gegend immer so um die 1000 hm / 100 km. Das ist normal.

Ich rechne ca. 1 Stunde länger pro 1000 hm und wenn man es nicht in der Zeit schafft, hat man doch trotzdem einen schönen Tag verbracht.

Hier noch das Roadbook
200km19 Graben-001.jpg200km19 Graben-002.jpg
 
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Die Höhenmeter an sich machen mir weniger Angst, eher die Prozente. Ich fahr lieber nen längeren Anstieg mit 4% als einen kurzen mit 2-stelligen Prozenten. Einfach aufgrund meines (Über-) Gewichts und weil ich da so viel Körner lasse, dass ich dann Bedenken hab ob es für die ganze Strecke reichen würde
Wenn, dann muss ich für so eine Aktion ein kleineres Kettenblatt einbauen, was auch wieder heißt Kette kürzen und ich weiß nicht ob es mir das aktuell wert ist.
 
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Ich fahre fast nur DIY-Brevets, da kannst Du Deine Lieblingsroute fahren, Leute zum Kaffetrinken besuchen, hin- und her, im Kreis... ohne Steigungen, Pausen, wo Du willst, alles Deine Sache. Das ganze mit Deinen (sicher zahlreichen, begeisterten :LOL: ) Liegeradkumpels, legal auch während dieser Virenk8cke.
:LOL:
Großartig!
so um die 1000 hm / 100 km. Das ist normal.
und kein Problem.
Gruß Krischan
 
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die Veranstalter gerne viele Höhenmeter integrieren, warum auch immer
Eine alte Brevet-Weisheit sagt: Nicht die Höhenmeter machen die Strecke schön, sondern schöne Strecken erzeugen (zwangsweise) Höhenmeter - jedenfalls da, wo es hügelig/bergig ist. Die gefahrenen Brevets der letzten Jahre bestätigen das.
Ansonsten: Wer schonmal über 100 km gefahren ist, schafft normalerweise auch ein 200er Brevet. Das sind ja auch nur maximal 99 km mehr ;). (Der Gedanke, dass es nur noch weniger als 100 km sind, hat mir mental schon oft geholfen). Traut euch!
 
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