Brevet Brevet-Berichte 2016 [Sammelthread]

Dieses Thema im Forum "Treffen, Rennen und Veranstaltungen" wurde erstellt von Nemberch, 14.03.2016.

  1. SebHeine

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    Dank dir für die Klarstellung. Das klingt dann doch anders als wenn man nur das Foto sieht. Induzierte Schwingungsbrüche sind eine andere Hausnummer. Auch verstärkt das sofort meine Abneigung gegen gepflasterte Radwege mit einer handfesten Begründung.

    Gruß, Sebastian
     
  2. RaptoRacer

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    Ok, dann kann ich meinen M5 CHR weiterfahren:sick:
     
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  3. jostein

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    400er Brevet Spich - Norddeich Mole 26.05.2016:

    Man glaubt's kaum, aber Paffi kann auch flach, noch weniger Höhenmeter als der "alte" 400er rund ums Ruhrgebiet. Dafür diesmal one-way 400 km nach Norden. Und dann entweder Kurzurlaub an der See, Rückfahrt mit dem IC oder als VM-Fahrer im VM wieder zurück.
    Um den verschiedenen Vorlieben/Strategien entgegenzukommen, hat Rainer 3 Startzeiten angeboten: 4 h, 6 h und 9 h. Als ich zum Start um 6 die gut 20 km nach Spich gefahren bin, kamen mir so die 4h-Starter entgegen, PeterF im orangen Milan vorweg - dahinter Roger, Stefan, Rudolf. So 8-10 sind um 4 h los. Um 6h sind mit ein paar Minuten Verspätung ca, 15 Randonneure in die Morgensonne. Andreas mit der Liege und Jürgen und ich mit VMs.

    Die ersten 20 km fahren Jürgen und ich zusammen - aber Jürgen mit etwas Urlaubsgepäck etwas mehr beladen - will insbesondere bergauf etwas langsamer fahren. Da wir bei früheren Ausfahrten schon die Erfahrung gemacht haben, dass egal, ob ich hinterher oder vor fahre, er sich mehr verausgabt, als geplant, ist das für den 400er wahrscheinlich eh keine gute Idee.
    In Schildgen führt der Track fast zu Hause vorbei und ganz entspannt fahre ich so, wie ich immer vom Flughafen nach Hause fahr und bin plötzlich neben dem Track und Jürgen woanders - auf dem Track. Eigentlich müsste er jetzt vor mir sein - aber ich sehe ihn erst wieder einen halben Tag später als ich wieder auf dem Rückweg bin und er kurz vor der Küste.

    Also Aufwachen & Puls hoch in den Serpentinen von Altenberg nach Blecher, dann eher gemächlich die Balkantrasse nach RS-Lennep und in Wuppertal lerne ich nach dem 200er einen weiteren Teil der Nordbahntrasse kennen.
    Weiter gehts durch Dörfer und Stadtteile des Ruhrgebiets, in Witten treffe ich die ersten 4h Starter. Später im Bereich der 1. Kontrolle bei Olfen muss ich wohl bei Peter vorbeigefahren sein, der an einem Bauernhof Pannenhilfe bekam. Das erste Schotterstück durch einen Wald ist seinen Reifenflanken wohl nicht so bekommen. Als ich diesen Waldweg gesehen hatte, hab ich sofort die Biege gemacht und einen Umweg über einie leer Kraftfahrzeugstraße genommen.

    Irgendwann stehe ich dann aber wirklich auf dem Acker bwz. sitze öfter fest. Der ausgefahrene Schotterweg hat große Löcher und auch Ziegelsteine liegen da rum. Da - oder an einem huppeligen Radweg vor Leer hat mein Kettenkanal am Boden des VM einen Knax bekommen ;-(. Den Ackerweg, den Rainer ja vor ein paar Tagen noch abgefahren ist, hätte er ja, wenn er auch keine Zeit mehr hatte, eine Alternative abzufahren - wenigsten auf dem Track markieren können. Dann hätte jeder auf sein Risiko eine Umfahrung suchen können.

    11:30h schließe ich zu Stefan, Roger, Rudolf und einen 4. Randonneur auf. Die kurbeln mit 40 Sachen nordwärts, Stefan im Wind und Roger kommuniziert ;-)

    Nordhorn, Kontrollfrage am Radweg entlang des Kanals. Aber wie komm ich da runter. Rainers Track scheint mehr Programm auf 500 punkte gekürzt zu sein und damit auch die Zufahrt. Ein paar Holländer weisen den Weg. Der Radweg mit den vielen Unterführungen unter Straßen knallt auch ganz schön. Irgendwann bin ich dann raus aus Nordhorn Richtung Kontrolle 3 13 km weiter an einem Grill vor Lohne. Den entdecke ich auf der anderen Seite einer Schnellstraßen Brücke über die Autobahn??

    Aber ab da geht's ins Emsland - viele flache grade km durch Wälder, Moore und Wiesen. Hier kann man fast Stunden pausenlos Treten. Bei 200 bis 250 W 50 Sachen - aber ohne natürliche Zwangspausen (Bergabstücke Kreuzungen) muss ich mir selbst Abwechlsung machen. Ganz so dramatisch wie Rainer beschrieb, ist die Versorgungslage aber nicht. Man kommt an dem ein oder anderen Supermarkt vorbei und auch an einem Campingplatz kann man Wasser nachtanken, merke ich mir für die Rückfahrt.

    Zum Glück ist so wenig Verkehr, dass ich auf der Straße fahre. Nur vor Nordhorn und Leer ist der so dicht, dass ich den Radweg nehme. einaml rumpel/hüpfe ich über Wurzelschäden und stoße mir ordentlich die Schulterblätter am Süllrand. Teilweise sind die Radwege grausam gefplastert.

    150 km später kurz vor dem Ziel Kontrollfrage in Greetsiel. Ich muss mich nachmittags um5 durch die Touris kämpfen und stehe denen dann auf dem schmalen Deichweg im Weg, als ich versuche, die Gedenktafel zu identifiziern.
    Jetzt ist es wieder richtig sonnig geworden - als ich kurz vor 6 in Norddeich Mole einlaufe. Um das Zeitlimit einzuhalten, bitte ich im ZielHotel, mich erst mal frisch machen zu dürfen. Aber die Dame von der Rezeption hat korrekterweise die Ankunftszeit eingetragen, wie ich später gemerkt habe.

    Auf den letzen km durch Ostfriesland hab' ich öfter an Joachim gedacht, hätte mich gefreut, ihn heute besuchen zu können...
    So ist der Plan, hier noch Getränke für den Rückweg einzukaufen und dann Retour - soweit es geht - bzw. vielleicht ein kleines Nickerchen im DF oder was man so findet.

    Auf dem Rückweg treffe ich zuerst Jürgen, später auf dem welligen Verbundpflasterweg das verbliebene Trio Roger, Stefan und Rudolf - dann auch den älteren Japaner aus der 4h Gruppe und Arndt mit eienr Gruppe.
    In Nordhorn 23:30 diesmal über Straße und Fußgängerzone. Hier könnte ich noch einkehren - aber ich hab ja noch reichlich Verpflegung an Board. Jetzt Richtung Ochtrup nehme ich einen andere Weg zurück, nicht durchs Ruhrgebiet sondern über Ahaus, Wesel und Niederrhein. Teilweise sind die Sträßchen um Ochtrup arg hubbelig - die Rheinbrücke bei Wesel toll mit blauem Licht angestrahlt. Es fängt an zu regnen, kein Platzregen aber ausdauernd.
    Die steilere Sitz- und höhere Lampenposition verglichen mit dem SL ist in einer nassen Nacht entspannter. Als es hell wird zw. Gladbach und Grevenbroich wirds auch wieder trocken . Puls dümpelt zwischen 80 und 90, selbst hinauf zur Leverkusener Rheinbrücke kaum die 100. Um 7:00 bin ich nach 850 km zu Haus. Das Unterhemd klebt an den Schulterblättern und ich muss so unter die Dusche, um es schmerzfrei ablösen zu können, dann ein heißes Süppchen und noch ein paar Stunden schlafen.
    25 h fahren, keine Platten an den Ones, ein paar mal haben die Füße etwas geschmerzt, ansonsten keine Sitzprobleme auf dem DFxl Sitz ohne Matte und kein Zwicken in Knie oder Achillessehne ;-)

    Grüße - Hajo


    Die Daten der Runde auf Strava:
    https://www.strava.com/activities/589375232
     
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  4. tjs

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    Moin Hajo
    ich bewundere und strebe an es Dir nachzumachen mit den Rad zu Veranstaltungen zu fahren.
    Mit deinen Bericht hast du mich bestärkt in den Vorhaben zum 24 Std. Rennen Brelingen Berg mit dem AW anzureisen, allerdings etwaaaaaaaaaaaas langsamer wie Du mit dem DFXL.

    Tom
     
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  5. ArnoldM

    ArnoldM

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    Meine bisherigen diesjährigen Jahreskilometer an einem Tag auf öffentlichen Straßen :eek: - abartig, aber toll (y). Respekt!
    Gruß
    Arnold
     
  6. Sturmvogel

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    Kleiner Preview vom 400er im/vom Münsterland

    Auch dieser schöne Track ging an Nordhorn vorbei.
    Da ich abends eine Familienfeier hatte reichte es für mich nur zu einem Stündchen Begleitung für die anderen Velonauten @knightrider und @MeToo.
    Den Koffie met appelgeback haben wir zusmmen mit @tomacino in Vriezenveen eingenommen, da ging es allen noch sehr gut!
    Ich danke für die Gelegeneheit, mir kurz dei Beine vertreten zu können, vor Tortenschalcht und Grillbuffet ;-)

    Ich hoffe, Ihr habt den Rest der Tour bei dem schönen Wetter Unfall- und Pannen-frei genossen!
     
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  7. TarnKappe

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    Interessant! Mir geht's ähnlich beim Encore, während @mach_3 das ruhige Fahrverhalten lobt.
    Da ich das Problem bei vielen Rädern (Up) kenne, schob ich es einfach auf meine Nerven. Bis ich mir letzten Dezember einen Cyclocrosser/Randonneur als Pendlerrad kaufte, welches bergab wie auf Schienen läuft. Völlig neue Erfahrung für mich! Kein Flattern des Rades (und meiner Nerven ;))
    Unterschied zu @mach_3 : er hat den Sitz - glaube ich - aufrechter, ansonsten sind die Räder sehr ähnlich aufgebaut. Wobei der Rahmen meines Encore länger ist. @mach_3 ist ein gutes Stück kleiner und ich würde sagen deutlich leichter, auch in Relation zur Größe.
     
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  8. norfiets

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    Milan gesichtet, 400 km Ostfalen Brevet

    nein, ich meine nicht Uwe in seinem gelben SL, sondern einen echten Milan in den Lüften. Es war ein beeindruckendes Schauspiel diesen Milan zu beobachten, wie er mit den Aufwinden im Unstruttal spielte. Einen Blick, den wohl nur Lieber genießen können.
    Zum ersten Mal in Ostfalen dabei. Nach vielen Jahren Niederrhein, Emsland und auch in diesem Jahr den 200, 300 in Münster war die Zeit Reif, eine andere Region zu erkunden. Die Vorbereitung machte schon Lust auf mehr. Der Track von @Guzzi war von einer Detailtreue, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Gefahrenstellen, Versorgungsstationen und Friedhöfe, um sich in der Einsamkeit des Harzes versorgen zu können.
    Selbst Parkplatzempfehlungen für einen erholsamen Schlaf im Wohnmobil gab es von Hartmut.
    Passend dazu das Wetter. Sonne mit ca. 15-25°C, Wind aus S/W 3 waren topp Bedingungen für die 400 km rund um den Harz. Die Strecke, die sich das Team um @Guzzi ausgesucht hatte, hat alle Anforderungen an ein schönes Brevet erfüllt. Ein munteres Auf und Ab hat mich an PBP erinnert.
    Das erste Teilstück von 70 km von Warberg nach Holle war so richtig zu warm fahren. In Holle wurden wir dann vom ortsansässigen Liegeradclub empfangen. Sehr schön. Ich hätte vielleicht mal anhalten sollten. Ist mir nicht in den Kopf gekommen. Sorry. Von hier aus nochmal einen Gruß nach Holle. Das zweite Teilstück von Holle nach Heiligenstadt in SW Richtung brachte dann einen zunehmenden S/W Wind. Die ständigen Blickwechsel von der Kuppe ins Tal waren eine reizvolle Abwechselung. Erstaunt war ich von den vielen freundlichen Autofahrern. Kein Hupen, kein Drängeln nein einfach ein vorsichtiges Miteinander, so wie es sich gehört. Sehr schön. Nicht wie im Münsterland.
    Alle Kontrollstellen waren Tankstellen. Hier wurden wir immer sehr freundlich bedient. Später hatte ich sogar das Vergnügen, persönlich bedient zu werden. "Ach, bleiben Sie sitzen, ich bringe Ihnen die Bockwurst". Vielleicht sah ich so schleckt aus...
    Das dritte Teilstück von Heiligenstadt nach Greußen fand ich landschaftlich und fahrrerisch am schönsten. Die Fahrt durch das Unstruttal mit der Milansichtung hat einfach nur Spaß gemacht.
    Ich habe die vielen netten Menschen am Straßenrand vergessen. Immer wieder gab es sehr positive Reaktionen vom Straßenrad. Lag vielleicht auch an meinem liegenden Auftreten.
    Der vierte Teil von Greußen nach Oschersleben sollte nicht nur in die Nacht führen, sondern auch mit einigen deftigen zweistelligen Steigungen eine besondere Herausforderung für einen Liegenden werden. Gegen Mitternacht brauchte ich dann eine kurze Ruhephase. In Alexisbad bot sich ein Bushäuschen für ein kurzes Nickerchen an. Anschließend ging es etwas entspannt weiter. Nachdem die letzten Höhen auf dem Weg nach Oschersleben genommen waren, folgte eine ca. 30 km lange flache Passage. Diese kam mir plötzlich langweilig vor. Aber so ist das. Erst über die Steigungen fluchen und dann, wenn es flach wird, ist es schon wieder langweilig.
    Die letzten 35 km von Oschersleben nach Warberg waren wie immer am Schluss sehr zäh.
    Dieses Brevet war dann von einer gewissen Einsamkeit geprägt. Bei 26 Teilnehmern auf 400 km nicht anders zu erwarten. Somit eine Tour, die fast schon einen meditativen Charakter hatte. Vor allem bei dem tollen Naturerlebnis rund um den Harz.
    An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an @Guzzi und sein Team. Ich habe es nicht bereut, bei Euch zu fahren. Ich freue mich schon auf die 600 km; dann aber im Mango.
    Norbert
    Nachtrag: 17 Std.06 Min Fahrzeit; Gesamt 20 Std.
     
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  9. obelix

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    Hallo Norbert

    OTon Einen (Luft) Milan ist wunderbar beobachten! Aaber 5 die in der Luft miteinander und umeinander fliegen ist noch sehr viel toller!! OToff
     
  10. tomacino

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    Mir gehts immer noch sehr gut:D
     
  11. knightrider

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    das war eine wunderbare Tour.
    Die Strecke voll VM-tauglich und auch noch sehr nette Begleiter.

    20160528_090513.jpg 20160528_095244.jpg 20160528_111446.jpg 20160528_121735-1.jpg 20160528_143349.jpg 20160528_164114.jpg
     

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  12. Ankece

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    Dann kann ich bald auf einen Bericht hoffen:whistle::D
     
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  13. tomacino

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    Mal sehen, war ein ziemlich flotter Ritt. Das ZOX lief wie Hölle bei dem Wetter.
    Der Chef (Ben) ist diesmal selber mitgefahren und hat an der Spitze gleich ordentlich Tempo gemacht. An diesen ersten Zug habe ich mich drangehängt. Das ging natürlich nur bis zur ersten P-Pause gut und ich habe sie kurz nach Einbiegen auf die Radbahn hinter Laer ziehen lassen.
    Dennoch konnte ich das Tempo weiter hochhalten und habe dann bis Arnhem mit Marita und Thomas im DF und XS fangen gespielt.
    Futterpausen gabs diesmal keine, nur kurze Blasenpausen und die Kontrollpunkte, sowie die eine Kaffeepause (s.o.)
    Ich wollte mal ausprobieren, wie schnell ich so eine Strecke eigentlich fahren kann. Bisher hatte ich eigentlich immer 'bremsende Elemente' dabei, was ich jetzt bitte nicht negativ ausgelegt haben möchte.
    Brevets in der Gruppe machen einen Riesenspass, diesmal waren halt bis auf die VM Pilotin+Pilot keine passenden Mitstreiter vorhanden.
    So konne ich mal austesten, was Magen und Kreislauf so aushalten, auf den deutschen Radwegen bin ich tatsächlich neben der Angst um mein Fahrzeug seekrank geworden, so hat das gerappelt. Meist bin ich aber in D sowieso Fahrbahn gefahren
    Was etwas den Schnitt gedrückt hat waren die Durchfahrten durch Zutphen und Arnhem, in ersterem ein und in Arnhem zwei Navi-Abstürze. Wann kriegt Garmin das mal hin?
    Das letzte Viertel war wie immer zäh mit etwas Gegenwind und leicht wellig, wodurch die letzten Körner gefragt waren.
    Start war erst gegen 8:15, das Heftchen habe ich um 1:22 in Albachten in den dafür vorgesehenen Briefkasten geworfen.
    Etwas über 17 Stunden sind für mich sehr ordentlich, ich bin noch keinen 400er unter 20 Stunden Gesamtzeit gefahren.
    Noch besser gefällt mir die Zeit in Bewegung: 15:05h, Schnitt 26,7km/h
    Auf dem Rückweg von Albachten nach Hause musste ich nochmal auf die Tube drücken, im Osten fing es an zu blitzen. Kurz vor Ortseingang Telgte kamen auch schon dicke Tropfen von oben um dann doch wieder aufzuhören. Glück gehabt, als ich um 2:55 Uhr im Bett lag fing es an zu regnen.

    Für die Stravaisten und Statistikjunkies:
    https://www.strava.com/activities/591591344
    Da sind auch ein paar wenige Fotos dabei, zu mehr war keine Zeit:whistle:
    Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.05.2016
  14. tomacino

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    Achja, ich habe auf diesem Brevet endlich nach Jahren die Quelle der verxxxxten holländischen Pflasterklinker gefunden.
    Sie haben das Lager direkt an der deutschen Grenze hinterm Rheindeich in Spijk versteckt.
    DSC00123.jpg
    Das ist nur ein ganz kleiner Teil der reichhaltigen Auswahl...:ROFLMAO:

    Tho-Pflasterklinker-sind-fast-so-schlimm-wie-deutsche-Wurzelaufbruch-Radwege-mas
     
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  15. Martin D.

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    Tolle Leistung!

    Eine Frage zu Bild "NL-Radschnellweg":
    Ist es ein reinrassiger Radweg, oder dürfen auf der grauen-mittleren Spur auch Kraftfahrzeuge fahren?
     
  16. tomacino

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    Das ist eine weitverbreitete Sorte von Straßen in den NL die mir extrem gut gefällt. Es ist eine Straße für alle Fahrzeuge, also auch KFZ.
    Ein Gegenstück dazu fällt mir in Deutschland nicht ein, diese ausserörtlichen Straßen in NL haben allermeist eine Zonen Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.
    Die Bedeutung für den Verkehr liegt irgendwo so in dem Bereich wie bei uns für eine Kreisstraße bzw. darunter.
    Die Kreuzungen sind meist aufgedrempelt, es wird zu 99% auch wirklich nicht schneller als 60 gefahren, auch weil die roten Streifen die Straße optisch schmal machen.
    Viel motorisierter Verkehr ist dort auch meist nicht, da die irgendwie auch so angelegt sind, dass sie als Schleichweg neben den Hauptverkehrsachsen nicht taugen/erreichbar sind.
     
  17. Ankece

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    Das kann man wohl sagen.
    Hut ab(y)

    Da hätte ich dann aber nicht mehr mithalten können.

    ohne wäre ich dann wohl irgendwo vom Rad gefallen:D

    Ich habe mir aber vorgenommen, die Strecke dieses Jahr noch zu fahren. Für mich mal schauen, was geht.
    Das bestimmt nicht:sleep:
     
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  18. tomacino

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    Na gegessen habe ich schon was, es gab halt keine Restaurant, eetcafe oder friture Stops.
    Gefühlt habe ich aber erstaunlich wenig gegessen, dafür bei der schwülen Wärme relativ viel getrunken.
    Da muss ich mir doch mal etwas Salz extra mitnehmen, ich neige zwar überhaupt nicht zu Krämpfen, aber bekömmlicher ist es bei dem vielen Schwitzen mit einer Prise. So hatte ich am späten Nachmittag mit etwas Übelkeit zu tun, was nicht nur an den deutschen Holper-Radwegen lag.
    Den Salzhaushalt hat dann eine Packung TUC wieder reguliert(y)
    In der Nacht habe ich mir noch 2x0,5l Cola, 0,25l kalten Cappucino (diese Becher aus der Kühltheke) und eine halbe Dose Scho-ka-kola reingezogen.
    Von Freitag auf Samstag habe ich kaum geschlafen (geht mir oft so vor Prüfungen:rolleyes:), da war das wohl nötig obwohl ich eine Nachteule bin.
     
  19. RaptoRacer

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    Ich regele das mit einer Tablette Natron auf 1,5l Wasser.
    Zudem habe ich dadurch auch keine Magensäureprobleme, die ich sonst ab 300km bekomme.
     
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  20. bike_slow

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    Krass, Du oller Raser!
     


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