Bremshebel Quest Velomobil richtig einstellen

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Hallo!
Ich habe das Problem, das mein Bremsweg zu lang ist. Das heisst ich drücke den Bremshebel bis zum Anschlag runter und rolle meiner Einschätzung nach viel zu lange weiter. Drehe ich an den beiden Muttern, so das die Bremszüge mehr gespannt werden, so wird der Bremsweg kürzer und ich muss den Hebel nicht so weit runter drücken. Eigentlich perfekt. Und so weit so gut. Aber...
Dann blockieren die Räder viel früher. Das heisst, wenn ich das Quest zur Seite lehne und an einem Rad drehe, macht es nur ein paar Umdrehungen und bleibt dann stehen.
Ein Mittelding scheint es nicht zu geben. Entweder Bremswirkung zu lasch oder Blockieren der Räder beim freien Rollen.
Zur Info: Ich habe 70er Trommelbremsen. Bei beiden Rädern tritt das gleiche Phänomen auf.
Hat da jemand noch einen Tipp?
Viele Grüße!
Marlon
 
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Hast Du die Bremsen schon mal aufgemacht?
Sprich Bremsenwartung?
Ist die Trommel mal entstaubt worden?
Dreht der Nocken leichtgängig?
 
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Schau mal, das der bremshebel in endstellung geht, vielleicht schafft er das nicht von allein und du musst ihn etwas mit der Hand hoch drücken.
 
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Das mit der Endstellung versuche ich morgen mal. Tatsächlich passiert es manchmal, das er nicht richtig zurückschnallt. Einen Punkt dazwischen gibt es vielleicht, habe ich noch nicht erreicht. Evtl. eine viertel bis halbe Drehung der Mutter am Bremshebel, aber ich fürchte, das wird auch nicht viel bewirken. Eine Bremse habe ich schonmal aufgemacht, als ich das Rad gewechselt habe. Da schien sie sauber gewesen zu sein. Ich muss dazu sagen, das ich vorher nie Trommelbremsen gefahren bin.
 
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Oder machen die Bowdenzüge irgendwo scharfe Bögen oder sind sonstwie ein wenig schwergängig? Ich hatte das mal bei einer mechanischen Scheibenbremse bei meiner Honda.

EDIT: der Bremshebel ging 100% zurück, aber die Stahlseele hing.
 
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Bremshüllen und Züge neu und prüfen, ob der Exzenter leichtgängig ist. Falls nicht, ausbauen und mit hitzebeständigem Schmiermittel schmieren. Fertisch!
Danke, Axel. Der Exzenter... damit sind die "Arme" IN der Trommelbremse gemeint? Und die soll ich dann schmieren?
 
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Danke für den Link! Ich habe mir heute 2 x 100cm Bremszug mit Hülle und Endkappen gekauft, die ich bei etwas besserem Wetter einbauen werde. Der Bremsweg ist bei 40 km/h 12-15 Meter, das kann so nicht bleiben.
 
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Hat jemand ne Ahnung, ob man Bremshülle + Bremszug einbauen kann, OHNE die Räder samt Tachokabel, etc. abzumontieren?
 
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So... die Sache ist erstmal auf Eis gelegt. Das Ding, das den Bremszug an der Bremse fixiert besteht aus 2 Schlitzschrauben und ist total festgezogen und verrostet. Das bekommt man mit normalem Werkzeug nicht losgeschraubt. Bei aller Liebe zum Quest und deren Hersteller: Aber warum verbaut man dort so einen Müll? Nunja, vielleicht hat es ja auch einer der Vorbesitzer verbaut. Aber warum gibt es sowas überhaupt? Schlitz? Und dann nicht rostfrei (ich kaufe für Fahrräder & Co. generell nur Edelstahlschrauben)?!?

Aber generell ist es wohl nur sehr schwer möglich daran zu arbeiten, wenn man nicht beide Räder abmontieren will. Das dies eine Monsterprozedur ist wissen Leute, die das schonmal selbst gemacht haben oder meinen Thread dazu (vor ca. 6 Monaten) gelesen haben.
Ich werde erstmal mit längerem Bremsweg leben müssen, mit Wohnwagen hinter dem Fahrrad (1 Zentner) wird es wohl noch schwerer.

Falls jemand eine Idee hat oder mir helfen kann (ich komme gerne vorbei und bezahle dafür) möge er sich bitte melden.
Ich bin auch gerne bereit auf 90er Trommelbremsen zu wechseln.
Viele Grüße!
Marlon
 
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Klappt es nicht, wenn du die Bremse aushängst? Also unten am Rad? Dann etwas Rostlöser drauf und hoffentlich geht es dann. Ich drück die Daumen. Oder Rad abbauen, ist beim Quest zwar aufwendig, aber dann kannst du wenigstens mal nen Blick drauf werfen. Ich drück die Daumen.
 
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Klappt es nicht, wenn du die Bremse aushängst? Also unten am Rad? Dann etwas Rostlöser drauf und hoffentlich geht es dann. Ich drück die Daumen. Oder Rad abbauen, ist beim Quest zwar aufwendig, aber dann kannst du wenigstens mal nen Blick drauf werfen. Ich drück die Daumen.
Nein, die Bremse habe ich ausgehängt. Das Kabel ist sehr kurz. Und dann wie gesagt mit Zange und Schlitzschraubendreher, bzw. zwei Schlitzschraubendreher in der eingeschränkten Haltung zu arbeiten bringt nix. Letztendlich ist mir klar, was zu tun ist. Mir fehlt bloß erstens die Routine und zweitens habe ich zur Zeit (wegen vieler anderer Baustellen) nicht die Nerven dazu.
Das aktuell verrückte Wetter und keine überdachte Möglichkeit zu arbeiten gibt mir den Rest.
Ich habe es jetzt so eingestellt, das ich wenn ich langsam fahre, damit klar komme. Aber das ist keine Lösung für Dauer.
Vor allem nicht für die geplante 4000+ KM Tour mit Fahrradwohnwagen.
Mal schauen, ich schlaf mal ein paar Nächte drüber...
 
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Das Ding, das den Bremszug an der Bremse fixiert besteht aus 2 Schlitzschrauben und ist total festgezogen und verrostet. Das bekommt man mit normalem Werkzeug nicht losgeschraubt.
War bei mir ähnnlich und mit ein wenig Rostlöser auch wieder zu lösen. Velomobiel.NL hat aber darauf schon reagiert und die Qualität dieser "Dinger" erhöht wurde mir von Theo gesagt als ich mir vorsichtshalber 2 neue bei ihm bestellte. Wenn nichts mehr geht einfach abschneiden und neu.
Nein, die Bremse habe ich ausgehängt. Das Kabel ist sehr kurz.
Sofern es der originale Tacho ist, lässt sich das Kabel samt "Nehmer" aus der Hülle ziehen (die am Federbein befestigt ist). Alternativ kannst du auch etwas Tachokabel von innen "nachgeben" somit hast du mehr Spielraum".
Auch wenn es lästig ist, aber einfachsten lässt sich an den Bremszügen/Bowdenzügen arbeiten, wenn man das ganze Federbein + Rad demontiert.
 
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