Brainstorming: 4-Rad Velomobil

Dieses Thema im Forum "Velomobile" wurde erstellt von Reinhard, 05.02.2016.

  1. Reinhard

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    Gibt es dazu auch eine Begründung? Oder ist das so wie mit den Farben?
     
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  2. hogla

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    deckt sich mit meinen Erfahrungen..
     
  3. labella-baron

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    Du beschreibst ja 1:1 schon fast mein Fahrzeug :)
    Ich bin mir noch nicht sicher, ob abkoppeln wirklich notwendig ist - auch ein BionX läuft ständig mit - wäre mal interessant wieviel Watt der neue 48V-Motor bei 45km/h und abgeschaltetem System wirklich schluckt.
    Mehr als 500W würde ich meinem System nicht zumuten wollen. Das sind bei 80% Wirkungsgrad bereits 125W Heizleistung.
    Mit weniger als 2kg kommst du bei größer als 500W nicht hin. Vielleicht, wenn du dich bei der Akku-Kapazität auf 50Wh beschränkst - damit hast du dann aber auch nur die Energie für 100 Hub-Höhenmeter an Bord - aber wenn dies für eine Strecke reicht ...

    Was hier überhaupt noch nicht angesprochen wurde:
    Selbstverständlich muss das System bergab mittels Reku Energie in den Akku zurückliefern und die Bremsen entlasten - das notwendige Equipment hierfür hat man dann ja ohnehin schon an Bord.
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2016
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  4. volker

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    Möchte man diese Kernforderung in einem Fahrzeug, das noch /auch mit Muskelkraft nicht nur in der Ebene bewegt werden soll verwirklichen , so dürfte es, vollausgestattet und mit Motor und Akku die 40kg Marke nicht erreichen.
    Einfach zu installierende Standard-Komponenten sind entweder Nabenmotoren oder Tretlagerantriebe (wobei ich solche, die vor einem Tretlager mit Kette auf dieses wirkend montiert sind ausnehme, Grund: Platzprobleme, zusätzliches Gewicht, Reibung) . Ein Nabenmotor kann mit einer 10fach Kassette bestückt werden und vorne sind Optionen wie Schlumpf oder 3fach Kettenblatt möglich. Das ergibt eine Entfaltung die es einem auch noch ermöglicht in hügeligem Gebiet tüchtig mitzuarbeiten und das Ding auch einmal bei E-Ausfall nach Hause zu bringen.
    Installiert man einen Mittelmotor (ein Kettenblatt! ) so muß man hinten wenigstens ! die Entfaltungsbreite einer Rohloff haben , denn mit einer normalen 10fach Schaltung ist sonst unten oder oben zu wenig Entfaltung.
    Beispiel:
    20" Räder , 120kg Systemgewicht , Mittelmotor mit 70er Blatt 11-36 Kassette . Entfaltung 2,89 - 9,48 m.
    9,48m in der Ebene oder bergab ist fein aber mit 2,89m auf einen 16% Hügel mit einem 350W (Spitzenwert 800W) Motor zu treten ist für einige vielleicht machbar für den Großteil wohl eher nicht mehr, vor allem wenn Alter , Knieleiden oder allgemeine Fitness dagegen sind. Und ohne Motorunterstützung - das probiere wer will , ein "normal" trainierter Radfahrer wird passen . (Ich denke da an das neue QV von velomobiel.nl bei dem genau das vorhanden ist)
    Ich meine mit diesem Exkurs, daß schon bei der technischen Auslegung der Fahrwerkskomponenten die Art der Motorisierung berücksichtigt werden müßte (Integration der Motoraufnahme) im Hinblick auf eine möglichst breite Entfaltung , außer man will nur eine bestimmte Käufergruppe ansprechen .
    Alle anderen Dinge wie gute(!) Federung , Wetterschutz, Platzangebot sind eigentlich selbstverständlich und auch schon in einigen Fahrzeugen gut realisiert.
    Sicher , bei einem genügend starken Motor spielt das alles keine Rolle aber das ist dann kein Velomobil -kein Fahrrad- mehr . Persönlich würde ich , so sehr ich die Bauleistung des schwedischen Vierradfahrzeugbauers (ich finde momentan den Beitrag nicht, aber ihr wißt wen ich meine) bewundere eher nicht in so einem putzigen Autoverschnitt herumkurven wollen , aber wat dem eenen sin Ul.....
    Und verzeiht das lange Gelaber über Entfaltung aber ich muß jeden Tag von der Schwelle weg 18% erklimmen (mit Schlumpf und Nabenmotor) , und würde das gern in einer gut gefederten Vierradkarosse tun.
     
  5. Reinhard

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    Entfaltung ist schon wichtig und ich sehe das ähnlich wie Du, auch ohne die täglichen 18% ... ;).

    Ich denke, das wird noch spannend werden ... Bei einem Tadpole mit 2-seitiger HR-Aufnahme ist ein Nabenmotor mit 10-fach Kassette kein Problem und man hat alle Freiheiten wie Du oben schon schreibst. Im 4-Rad wird das m.E. nur als ZG vernünftig gehen und da hätte ich schon gerne eine Lösung, die einen problemlosen Wechsel zwischen Kettenschaltungsnabe bzw. Kassette, Getriebenabe und Nabenmotor ermöglicht. Ähnlich wie im Mango, nur mit mehr Platz für den Einbau.
     
  6. didi28

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    Mit einer so motorisierten Pedelec-Rikscha (der fette Direktmotor geht auf die in Fahrtrichtung rechte Halbachse, der menschliche Antrieb geht über die NuVinci N360 auf die in Fahrtrichtung linke Halbachse) habe ich mich in Bari chauffieren lassen :):

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  7. Reinhard

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    Das mag ja alles funktionieren, aber viel leichter und geschützter sollte es schon sein ... ;):
     
  8. didi28

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    Klar, es geht um die prinzipielle Lösung ... :D ... die Rikscha ist für 320 kg Gesamtgewicht ausgelegt.
     
  9. Marc

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    Farben sind mir, solang es kein Pink ist, relativ Banane. :rolleyes:

    Mir gehts eher um die Traktion auf nicht ganz perfekten Untergründen und um Kurven. Hier würd ich mir die gleiche Antriebsleistung auf beiden Hinterrädern wünschen.
    Nur mal als Beispiel: Auch bei 10-20cm Neuschnee komm ich, durch das gleichmässige Drehmoment mit dem der Nabenmotor im Trike unterstützt, noch locker vorwärts wenn ich nur mit pedallieren schon hoffnungslos steckenbleibe. Keine Ahnung wie das mit zwei unterschiedlich angetriebenen Hinterrädern ausschaut. Warscheinlich nicht besser.
     
  10. didi28

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    Meinst Du ein Differentialgetriebe hätte da Vorteile?
     
  11. oDKo

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  12. marquee

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    Fänd ich auch super, würde ich bei einem VM auch ggf. nachrüsten. Aber dann bitte auch vorne (also vor dem Vorderrad) und nicht bei den Spiegeln in der Mitte des Fahrzeugs...
    Da die Scheinwerfer auch die Breite des VMs wiederspiegeln sollten, könnte man die ja auch einfach per Halterung "frei" positionieren und nicht unbedingt in die Karosserie integrieren wie beim Orca.
    --- Beitrag zusammengeführt, 07.02.2016 ---
    Bei wenig Grip hat ein Differentialgetriebe nur Nachteile. Da wird immer das Rad angetrieben, welches weniger Widerstand hat... also das, welches eh gerade durchdreht.
    Die Diskussion hatten wir ja auch schon öfters hier. :whistle:
    Kann man beim Auto immer schön sehen, wenn jemand mit einem Rad im Schnee steckt oder mit einem Rad auf Eis am Berg anfahren möchte.
    Beim Auto wird das über das ESP mit gezieltem Bremsen des Durchdrehenden Rades verhindert (Traktionskontrolle). Durch den zusätzlichen "künstlichen" Widerstand auf dem durchdrehenden Rad wird Drehmoment auf das andere Rad transferiert und man bleibt nicht stecken.
    Beim VM würde ich aber gerne auf ein ESP verzichten :rolleyes:
    Mit Freilauf pro Rad hat man eigentlich genau das was man braucht. Einziger Nachteil ist, dass in der Kurve das kurveninnere Rad angetrieben wird (weil das das langsamste ist). Beim kraftvollen Beschleunigen aus einer engen Kurve kann das dann durchrutschen, da kurveninneres Rad meist weniger Anpressdruck hat.
    Differential + möglichkeit das zu sperren wäre super, aber das wird dann glaub ich alles zu schwer und auch keine Ahnung, ob es ein solches Fahrrad (Sperr-)Differential überhaupt gibt...
     
  13. DanielDüsentrieb

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    Hi jacky
    Ist aber nicht mehr ein reines vm mehr oder.
    Antrieb hört sich wie bei uns an. Verbundlenkerachse haben wir auch. Ok nur deutlich unter 30kg halt. Also mehr Geld pro Kilo. Hmm
     
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  14. Mike

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    Bei weiter auseinander liegenden Scheinwerfern könnte man es mit einem weiter entfernten Pkw verwechseln. Dann vielleicht doch besser wie beim Orca plus Begrenzungsleuchten. Ich glaube das dass bei Quad´s auch so ist.
     
  15. Marc

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    Kann ich nach fast 12.000km mit zwei Frontscheinwerfern im täglichen Einsatz zu unterschiedlichsten Tageszeiten nicht bestätigen.

    --- Beitrag zusammengeführt, 07.02.2016 ---
    Nö.
    Je ein Freilauf pro Rad ist besimmt ausreichend, günstiger und leichter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 07.02.2016
  16. Kulle

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    Aber auch nicht schlechter...
     
  17. Jack-Lee

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    Es wird wohl noch 2 Tagfahrlichtstreifen an den "Ecken" geben. 2 Scheinwerfer haben aber den Nachteil der höheren Kosten und des Gewichts. Zudem sind sie schwerer einzubinden.
    2 "Positionslichter" + Hauptscheinwerfer ist derzeit der Favorit und wird erstmal so umgesetzt. Änderungen sind aber jederzeit möglich, da die Frontpartie einfach austauschbar ist..
    Naja, die sollen erstmal ein Fahrzeug bauen, das ca. 1/40tel! ihrer derzeitigen Karren wiegt.. Bei beinahe gleicher Nutzungsmöglichkeit.

    @DanielDüsentrieb : Aber die Verbundlenkerachse ist doch hoffentlich aus Carbon oder wenigstens Stahl? In Alu wird die binnen kürzester Zeit wegbröseln ^^.
    Das Teil ist tendentiell mehr als hybrid angedacht. In der Ebene/Bergab ohne Motor, bergan mit. Ca. 40-50kg Leergewicht (inkl. Ausstattung) sind nicht ohne in unserer Gegend. Da aber genug Platz für 30kg Einkauf + Kindersitz ist, ist eine Motorunterstützung für den "normalo" auch sinnvoll und erwünscht. Deshalb wirds direkt darauf ausgelegt, ohne jetzt gleich in die 3stelligen Gewichtsklassen abzurutschen.
     
  18. velomobilix

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    Kam zwar nicjt von mir aber: Maximale Traktion im Winter will ich auch ohne Motor haben. Deshalb beide Räder über Kettenantrieb. Der Hammer als Ergänzunh wären 2 kleine Nabenmotoren vorne - dann hätte man sogar Allradantrieb. Ich bevorzuge aber trotzdem eine Lösung mit schnell demontierbarem Motor aufs Zwischengetriebe (VM auch uneingeschränkt für Rennen nutzbar).
     
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  19. gyps

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    Da fällt mir ein, dass ich vor ca. einem Jahr fast einmal beim Abbiegen einem Quad-Fahrer die Vorfahrt genommen hätte. Er sah im Dunkeln exakt aus aus wie ein Auto nur halt eines, das mehr als doppelt so weit weg ist.
    Meint Ihr zwei Lichter sind wirklich besser?
     
  20. AxelK

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    Auch meine Meinung. Grundsätzlich sollte man besonders aufmerksam sein, wenn man ein Licht auf der Straße sieht. Sollte ich nur durch das Licht die Geschwindigkeit und Abstand nicht einschätzen können, bleibe ich stehen. Soll jetzt auch jedes Motorrad, Scooter usw mit einem weiteren Scheinwerfer ausgerüstet werden? Wieviele Autos fahren mit defekten Scheinwerfern durch die Gegend? Letzteres soll jetzt nicht der Maßstab sein, mir gehts hier nur um die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Radler sind nunmal die Schwächeren und das werden sie auch bleiben, also müssen wir für die Stärksten denken. Eine Lichthupe am VM fände ich sinnvoll (manchmal jedenfalls :D)
     
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