Am Sonntag, 21. Juni, also eine Woche nach dem
slowUp Jura war es wieder so weit: Nach einem Jahr Pause rollte ich erneut am slowUp Hochrhein mit. Die Wetterfrösche meldeten Temperaturen bis 36 Grad. Zuerst musste ich aber irgendwie von Muttenz nach Stein kommen. In Zeiningen war ich gezwungen, die Hauptstrasse runter rollen, da sie seit einem Jahr die Veloroute wegen Baustelle sperrten, grummel. Aber als ich in Stein ankam, war ich überrscht, dass weitaus mehr Leute auf Velos unterwegs waren, wie am slowUp Jura. Zuerst rollte ich auf der Schweizer Seite.
Ach ja, die
Hinfahrt und die slowUp-Strecke kann auf
BRouter oder
hier nachgeschaut werden.
Nach dem ich die Vignette gekauft habe...
... und losfahren wollte, rollte das erste nicht so alltägliche Velo an mir vorbei.
Die Strassen waren bis
Hinter Göttisloo schön breit.
Und ja, Inliner gehören wie auch Velos dazu.
Und dann kam das nächste Trike vors Gesicht.
Nun wurde die Strasse schmäler, dafür ging sie durch den kühleren Wald ...
... und später wieder voll an der Sonne.
Wie immer: Das obligate slowUp-Bild.
Für was diese "Fackel" in der Landschaft steht, weiss ich leider nicht.
Unterwegs gab es immer wieder Rasensprenger, welche den Veloleuten kurz eine Abkühlung bescherten.
Ab und zu traf ich eine Hinweisblache zum slowUp an.
In
Laufenburg musste ich natürlich den Schwertlisturm ablichten.
Jep, auch der Wasenturm darf nicht fehlen.
Vor dem Wasenturm haben sie eine kurze Strecke mit Wassertröpfchen von oben eingerichtet. Sie wurde gerade wenig genutzt, aber ...
... als ich mir dieses Softeis in den Rachen schob ...
... rollten sie reihenweise unter der Wassertröpfchenstrecke hindurch. Da ich die Kamera nicht mit Softeis einsauen wollte, das bei gut 36 Grad schneller als mir lieb war schmolz, verzichtete ich grummelnd auf ein Bild.
Irgend so eine Stuhlkunstaustellung war auch da, denn ich traf zwei drei Stühle an.
Nachdem es mir das Gebiss aus dem Gefräss schüttelte (Kopfsteinpflaster) und ich auf Deutscher Seite von Laufenburg hochkroch, gab es doch einige Leute, welche das Velo bei 8% Steigung hochschoben.
Kennt ihr die netten Sprüche wie "Kondition statt Strom" oder "Waden statt Laden"? Es gibt anscheinend auch Sprüche für die andere Seite.
Dieses Jahr führte ein gutes Stück der Route nicht auf der langweiligen breiteren Hauptstrasse nach Säckingen, sondern auf dem schmäleren Weg am Rhein entlang.
Ja, hier ist der Rhein noch nicht so chemisch gereinigt wie in Basel.
Auf diesem schmalen Weg überholte ich eine Jugendliche, welche das Velo schiebend joggte. An geeigneter Stelle hielt ich rechts an und fragte sie beim vorbei joggen, ob alles in Ordnung sei. Ihr Vater, der hinter ihr fuhr, meinte allerdings, sie habe hinten einen Platten. Als ich fragte, ob sie etwa 20 Minuten Zeit hätten, um den Platten beheben, wurde diese Frage bejaht.
Bei der nächsten Schattenstelle reparierte der Vater mit meinem Material den Schlauch. Bei dieser Hitze trocknete leider der Leim ziemlich langsam, so dass es schlussendlich 35 Minuten geworden sind. In diesen Momenten hätte ich gerne den Schnüffelleim zurück. Irgendwann schoss ein Velomobil vorbei. Keine Ahnung, ob er mein Varibike gesehen hat und ob die Person auch hier im Forum hockt.
Nach der Reparatur wurde ich zu einem Glacé in
Bad Säckingen eingeladen. Man war dieses Glacé herrlich und ich empfehle allen, bei einer Durchfahrt in der Hitze bei "Mona Lisa" eines zu holen.
Bei der Weiterfahrt traf ich vor der Holzbrücke noch einen Trike-Fahrer an. Er ist allerdings bis jetzt nicht in diesem Forum registriert. Kurz nach der Holzbrücke hatte ich die slowUp-Runde geschafft und machte mich wieder auf den Heimweg.
Hier die nächsten paar cirka Daten der Fahrt:
Strecke: 80km
Höhenmeter aufsummiert: 496m
Geschwindigkeit Ø: 15.79km/h
Reine Fahrzeit: 5h 03min
Zeit mit Pausen: 8h 08min
Griessli
Tipsi