Bilder und Berichte von Ausfahrten und Touren

Gestern so: ein kräftiger Hauch von Frühling, die dünnen Handschuhe und teilweise zwei Schichten Merino reichten. Mal wieder nach Westen, und zwar nach Salem zu einem unserer Lieblingscafés, dem Baader am Kreisverkehr. Durchs DeTal hingewollt und mit einer kleinen Schleife über Mühlhofen (@Paff war wieder mal nicht da ;)), Grasbeuren und Kluftern wieder zurück. Dann musste Swen noch mal in seine Firma und die 75 km waren fast voll.
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Gestern ging es aufgrund morgendlicher Termine erst gegen 13:00 auf die schöne Strecke nach Basel. Die ersten 40 Kilometer bei schönstem Wetter (cirka 8 Grad) danach legte sich abrupt ein Wolken-Nebelband auf die Szenerie und kühlte einerseits spürbar von „Halstuch und warm“ auf „Schal und immer noch bissl frisch“ ab und trübte andererseits die Sicht signifikant ein.

Die Daheimgebliebenen beklagten „mach’ doch mal Fotos“, aber da hätte ich auch echt irgendwelche zufälligen Fotos meiner Arbeitsstrecke bei Nebel schicken können - hätte niemand bemerkt. Irgendwie komme ich bei diesen Verhältnissen mit der Mopedhaube trotz de-fogger und Wischer nicht richtig klar und fahre lieber Kombihaube. Lieber etwas frösteln, als nüschd sehen.

Gerade bei Abfahrten kann man wunderbar einhändig lenken und bremsen und mit der anderen Hand das Taschentuch für die Brille kreisen lassen… aber pssst!
Das schöne an Strecke ist, dass man es einfach rollen lassen kann -
ein paar unangenehme, aber kurze Anstiege werden durch fast 70 km leichtes Gefälle mehr als ausgeglichen. Netto -300 Höhenmeter auf 140 km. Perfekte Velomobil-Verhältnisse.

Nach 2/3 der Strecke verzog sich das schlechte Wetter in Balsthal so schnell, wie es vorher gekommen ist und der Anstieg zum Hauenstein hoch (cirka 350 Höhenmeter) erstrahlte in der Abendsonne.
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Leider sind die Tage doch noch arg kurz und alle 50 Höhenmeter wurde es dämmeriger und kälter. Die rasante Abfahrt bis Liestal (410 Höhenmeter auf 17 km) ging dann schon in Dunkelheit über. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sank trotz Kenntnis der Strecke unter Pedelec-Niveau. Am Rhein war es zappenduster, auch wenn die Äppelkamera mit ganz viel Rechenleistung dagegen anpfuscht.
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Die SL-AX macht nachts einen tollen Job, aber sobald man Gegenverkehr hat, ist bei nicht völlig klarer Luft fertig lustig. Gefühlt fahren in der Schweiz nur noch SUVs mit viel zu hoch eingestellter LED-Bullshit-Lichtleiste-Festbeleuchtung herum.

Heute morgen dann gegen 8:45 los.
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Diesmal hat mich das Garmin-Navi mit Bikerouter-Track ohne jeden Verfranser durch Basel, Muttenz, Pratteln zurück gebracht. Ich wandele die Strecke rückwärts nur insofern etwas ab, dass ich einige Strecken Hauptstrasse im Frenkental durch Nebenstrassen ersetze, die bergauf keinen Geschwindigkeitsnachteil aufweisen. Man ersetzt um diese Tageszeit am Sonntag drängelnde Autos durch ängstliche Hunde...

Route im Bikerouter
 
Drei Erkenntnisse heute.

1. 10 °C fühlen sich trotz Wind und Regenschauer gut an.

2. Am Anstieg meldet sich das Gehirn.
Wir müssen reden. Werden wir verfolgt?
Nein.
Verfolgen wir jemanden?
Nein.
Warum zum Teufel machen wir denn dann nicht langsam?

3. Im Hinterland muss man mit allem rechnen.

:)

fluxx.

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Heute war der Bodensee wieder im Wetterglück: wir sahen Sonne und es war wunderbar mild. Ein leichter Föhneinfluss bescherte uns eine gigantische Fernsicht und ein wunderbares Alpenpanorama. Nach frühem Feierabend schnell am See entlang nach Westen gehuscht, in Mühlhofen mal wieder knapp bei @Paff vorbeigeschraddelt und an der Aach entlang über Ahausen nach Ittendorf. Dort mal wieder im schönen Hofladen Steffelin Kaffee und Kuchen bekommen. Zurück war es dann schon wieder ziemlich grau, deswegen heute nur ein Foto.
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Ich hab dem Winter heute die kalte Schulter gezeigt, .....und immer, wenn ich auf die Cati liege, wird mir eh warm ums Herz. :rolleyes: ;):LOL:
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Bodensee ...... Sonne und es war wunderbar mild.....
Am Untersee war davon nichts zu spüren.
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..... also Dagmar, wenn du wieder mal den
...... Föhn.......
hältst, dann doch bitte so, das ich auch was davon habe!;)

nach einem bescheidenen Januar läuft es wieder rund, und um den See herum ist auch noch alles beim Alten:
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Das
.....Im Jahre 1915 als SM9 von der k.u.k.-Gebirgsmarine gekauft(e).....
U-Boot liegt immer noch im Trockendock,

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und Imperia hat nch wie vor noch keine Probleme mit dem Musculus biceps brachii:LOL:

Direkter Weg ins Kletterwerk ist langweilig....
 
Gestern auf den späten Nachmittag war noch Zeit und das beste Wetter der letzten 5 und für die nächsten 5 Tage (laut Wetterbericht).
Also Victoria Xanthippe rausgeholt und einfach mal 'drauf los. Am Brienzersee führt der Radweg auf der schattigen Südseite durchs Gehölz bis zum Gran Hotel Giessbach. Eigentlich mehr eine Gravelpiste, aber ich wollte mal schauen, wie das im tiefsten Winter (?) so ist.
Die Ausschilderung war irgendwie niedlich: In Bönigen hätte hätte (Fahrradkette) man sich umentscheiden können, danach ist die Strecke alternativlos (sorry für CDU-Sprech), da sah aber alles noch gut aus. Nach 5 Kilometern klebt dann (immerhin vor dem ersten echten Anstieg) ein Schild in Schriftgrösse 12 Punkt am Radwegweiser, dass es bis Ende Februar nicht durchgeht. Umdrehen ist aber für Loser - also umdisponiert auf die Strasse zur Bättenalp.

Erst geht es rund 100 Höhenmeter hoch nach Iseltwald und dort aber nicht runter zu dem Steg (Netflix: Crush landing on you ;)),
sondern direkt weiter hoch. Nach ein wenig Geplänkel mit 10% Durchschnitt wechselt man nach der ersten Kehre auf 14% Durchschnitt und das bleibt dann auch für 200 Höhenmeter so. Ein Kollege sagte mir, das würde auch bis ganz hoch (1850hm) nie gemütlich. Ein Glück fehlt dem Vtx nicht das zweite Vorderrad (wie den meisten Liegerädern...also ich könnte sowas ja nich' ). Also nur Knie-Aua, aber null Angst und Stress im Spiel.

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Ganz bis hoch ist aber die meiste Zeit des Jahres nicht zu empfehlen bzw. unmöglich.
Immerhin ist man auf der Berg-Nordwestseite und im Steilgelände. D.h. im Frühjahr / Herbst: Steinschlaggefahr und im Winter dasselbe, plus Lawinen.

Ich habe es aus Zeitgründen nur bis 1040 Höhenmeter geschafft und die Strasse war überall schneefrei (es waren auch oben Plusgrade)
Ohne Wertung, aber die bittere Ironie muss man sich mal geben: Da fährt man im Winter vor Ort Liegerad, wobei die Strassen leer, immer weiter hinauf fahrbar und das Klima velofreundlicher wird und die Skifahrer müssen sich jedes Jahr in immer grösserer Zahl, immer weiter entfernt auf immer kleinerem Gelände "knubbeln", womit sie sich selbst der Grundlage Ihres Hobbys berauben...

Track
 
..... Am Anstieg meldet sich das Gehirn.
Wir müssen reden.
Das kommt mir sehr bekannt vor. Ich wollte heute eigentlich unten bleiben. Als ich den Blick auf den 1000002789.jpg
Hohen Stoffel
hatte, bog ich kurz ab, nur etwas die Anhöhe hoch fürs Bild, und dann zurück ins Flache. Dann sehe ich den sanften Anstieg,.... vage erinnere ich, wie ich da vor langer Zeit mal mit dem Up runter geschossen kam. 'Soll ich, soll ich nicht?'
Im Affekt wollte ich dem Gehirn einen Platzverweis erteilen, griff dann aber zu sanfteren Mitteln: Redeverbot!

Aber mal im Ernst: Frage mich manchmal schon: warum tu ich mir das an? Heute wollte ich kurz was erledigen, direkter Weg ca. 17km einfach. Klar sind die direkten Wegen meistens nicht die schönsten, und 2 Stunden radeln dürfens auch immer gerne sein. Geworden sind es dann 84 km. Warum musste auch der RRler vor mir abbiegen,.... da wollte ich eigentlich gar nicht lang. Was tut man nicht alles für die kleinen Freuden!

Und der besagte Anstieg,
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....wenn man oben ist, stellen sich keine Fragen mehr!

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Abschluß einer 437km-Woche
:love:
 
Nachdem ich über eine Woche in Felsenkellern, Höhlen und Stollen Fledermäuse gezählt habe und kaum Tageslicht gesehen habe, musste ich bei blauem Himmel und Sonnenschein heute mit dem Rad raus.
Eigentlich wollte ich wie schon öfter in den letzten Wochen durchs Wiesenttal fahren. Am Abzweig nach Nankendorf bin ich aber spontan die Staatstrasse weiter Richtung Aufseß gefahren. Da war ich mit dem Orca noch nie. Ein schönes Auf und Ab. Zwischen Sachsendorf und Hollfeld gab es einen sehr gut fahrbaren Radweg, ganz ohne Spaziergänger. Der Bereich hat Potential für Verlängerungen und Streckenvariationen und ist zum gründlichen Erkundigen vorgemerkt.
Fotostopps gab es heute nur wenige. Da fällt die Bildauswahl doch gleich leichter.

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Aufseß

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Himmelssteuberer bei Neuhaus

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In der Dorfladenbox noch ein paar Flaschen Aufseßer Hopfentrunk gekauft. Kann ja nicht sein, dass ich den Brauereienweg fahre und nichts mitbringe.

Fast wieder zu Hause und gerade das Ortseingangsschild passiert, rumpelt es vorn links. Ich denke an einen Platten, bremse und sehe mein Vorderrad davonrollen. Da haben sich bei der Fahrt die Schrauben lockergerüttelt und sind verloren gegangen. Mein Mann musste das Rad dann abschleppen. :oops:
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49,3 km. Die 50 sind wegen der Panne nicht voll geworden.
 
Gestern war spontan noch ein Schönwettertag. An solchen Tagen ist meine "Hausstrecke" nach Beatenberg leider eine Autorennbahn (Unvorsichtige Subarus und Pickups, Appenzeller übervorsichtige Touristen und Kolonnen von Sixpacks mit Paraglidern im Umsatz-Stress).
Daher ein wenig mehr in die Ferne schweifen nach Brienz und dort den nächstbesten Hügel hochfahren.

Es begann noch sonnig gegen 15:30 auf 700 (knapp 140 Meter über Seeniveau)
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Ab 850hm gab. es dann auch Schneereste
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Und am Kulm auf 1070hm sah es doch tatsächlich nach Winter aus:
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Bergab gegen 16:45 zog es zu.
Hier gibts für den Kenner sogar zwei Seen zu sehen:
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Track (Bikerouter)
 
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