Ich habe es tatsächlich geschafft am 3.10 noch eine längere Tour zu fahren
Das Wetter war ja perfekt.
Die Tour ging nach Lüneburg und war lt. Garmin 107.7 km lang. Da ich hauptsächlich Radwege gefahren bin habe ich nicht mit irgendwelchen Geschwindigkeitsrekorden gerechnet.
Die Radwege waren überwiegend ausreichend gut zu befahren.
Die Elbe kurz vor Geesthacht

Dann kam eine lange gerade entlang der Bundesstraße die Wegführung war gut, nicht zu nah an der Straße.
Kurz vor Lüneburg kam mir ein Trike-Fahrer entgegen.
Wir haben ein nettes Pläuschchen gehalten. Er hat erzählt das er schon seit 27(!) Jahren Liegerad fährt. Anfangs ein Toxy (Einspurer) seit einigen Jahren Trike (Sinner???)
Nach den guten Wünschen ging es weiter über Bardowick in Richtung Lüneburg
Da hat mich mein Garmin geschockt mit der Meldung „Bitte Wenden“ (in …Km)
Es hat etwas gedauert, bis ich begriffen habe das der Umkehrpunkt der Tour in Lüneburg
am Markt gemeint war (Puhh). Also einfach weiter gerade aus.
In Lüneburg:
Ich hab dann erstmal lecker Mittag gegessen und bin etwas in der Altstadt umhergelaufen (ich hatte extra Schuhe mitgenommen)
Danach ging es Richtung Heimat. Am Stadtrand von Lüneburg geriet ich dann in eine kleine Gruppe von RR an denen bin ich bis Bardowick drangeblieben.
In Bardowick musste ich dann abbiegen
An der Mühle vorbei, weiter Richtung Tespe
In Tespe bemerkte ich ein RR das sich von Hinten näherteà da hat mich doch nochmal der Ehrgeiz gepackt à ich konnte bis zur nächsten Ampel gut dagegenhalten aber dann musste ich schauen, wo es weiter geht, und das Mädel hat überholt.
Naja, letztes Jahr wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen das zu versuchen J
Dann war ich wieder an der Elbe
Den weiteren Weg hatte ich als Fahrt durch HH Bergedorf geplantà Stadtverkehr muss man ja auch mal üben.
Das ging auch ganz anständig vom Zustand und Breite der Radwege mal abgesehen.
Ich bin dann eher Nebenwege gefahren incl. verfahren und einmal im Billepark mußte ich Berg hoch schieben àDas war eine Spitzkehre da habe ich mich nicht getraut
Bei Glinde da hat mich dann das Rad doch noch abgeworfen. Da waren auf dem Radweg solche Wurzelaufbrüche sowas hab ich noch nicht gesehen und natürlich am Ende einer Gefällestrecke.
Irgendein Witzbold hatte da schon mal weiße Kreise drumherum gesprüht. Die Farbe war aber auch schon verwittert à muss aber spektakulär ausgesehen haben, weil ein Autofahrer umgedreht hat, um zu fragen, ob ich in Ordnung sei àsehr Nett.
Also Krönchen richten und weiter. Die letzten Km auf dem Bahntrassenradweg waren dann auch kein Problem mehr.
Alles in allem war das eine sehr schöne Tour die Beine haben sehr gut mitgemacht
Die Strecke (Abgesehen von dem innerstädtischen Teil) war Ideal
Gedauert hat das Ganze 7h davon 5h fahrt.