Bilder und Berichte von Ausfahrten und Touren

flx

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Ich hatte für drei Fränkli eine Teekanne ersteigert, die ich heute in der Nähe abholte. Anschliessend musste sie erst 1800 Höhenmeter und hundert und eine Kurve erdulden, bevor sie ihrem gedachten Zwecke zugeführt wurde. Eigentlich war es eine Testtour für die neue Schaltung und meinen Formzustand, aber nicht nur, heute freue ich mich, weil ... natürlich war es auch einfach eine wunderschöne Ausfahrt über dem Nebelmeer. Und was ist heute kurioses im Strassenverkehr passiert? Ein kleiner Subaru mit einem dieser Voralpenjungbauern kam mir mit überhöhtem Tempo in einer Kurve quer zu seiner Fahrrichtung entgegen (die Strasse war weiss von Reif) - zum Glück überschlug er sich nicht noch mehrmals über mich drüber.
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-3 °C am Morgen, da hatte ich aufgrund meiner fortgeschrittenen Lebenszeit aber nicht die Verpflichtung Rad zu fahren. ;)

Also ging es nach dem Mittagessen bei sonnigen 3 °C mit dem Trike raus in die klare, schneidende Luft. Mit der Skydiver-Brille ein Vergnügen, vor allem in den schnellen Abfahrten, wo es schon oft über 60 km/h schnell wird. Keine tränenden Augen, kein eiskalter Fahrtwind, nur ein leichter Luftzug zur Belüftung und gegen das Beschlagen. Bei niedrigen Temperaturen nehme ich nichts mehr anderes, auch wenn der Stylefaktor jetzt nicht unbedingt en vogue ist ... :cool:

Bis zum Sonnenuntergang draußen gewesen und die Sonne genossen. Bei noch 1 °C ging es dann in der einbrechenden Dunkelheit nach Hause. Ein kalter, aber schöner Nachmittag auf dem Trike. (y)

fluxx.

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Wenn die weißen Blumen wieder am Wegrand stehen, dann wird es einsam da draußen. Die Zeit der Indoorspezialisten ist angebrochen und die Jagd nach virtuellen Erfolgen in den eigenen vier Wänden. Sowas wie "braten im eigenen Saft", während draußen der Nebel anfriert und die Landschaft zeitweise in ein Wintermärchenland verwandelt.

Es ist aber auch die Zeit der Wölvhammer angebrochen, die bedingungslos die Füße warm halten, was am Liegerad oder Trike nicht immer leicht ist, da das Blut tendenziell aus den Füßen und Beinen zurückläuft, so meine Erfahrung. Warme Waden und warme Schuhe helfen auch über eine 2,5-Stunden-Fahrt bei Minusgraden, dazwischen mal ein paar Schritte laufen ist auch nicht verkehrt. Aber durch das Fotografieren ist das sowieso gegeben.

-1 Grad und im Gegensatz zu gestern glasklare Sicht ... :ROFLMAO:

fluxx.

P. S.: Die beiden letzten Bilder sind von gestern, gleiche Stelle ...

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War heute auch mal unterwegs auf den Feldwegen in unserer Gegend. Ich musste wegen der Treibjagd anders fahren als geplant, war aber trotzdem sehr schön. Beim nächsten mal hab ich wärmeres an den Füßen.
 

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Heute war die Treibjagd vorbei und ich konnte die Fahrt durch die Kastaniealle zum Marienkappelchen auf dem Karmelenberg machen. Diesmal hatte ich die Kleiderwahl gut getroffen und mir wurde nicht kalt. Eigenartigerweise hatte ich zwei unterschiedliche Handschuhe an. Hier ein paar Bilder:
 

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Man sollte den Tag nicht vor dem Abend schlecht reden, oder: Wie man auch in grauen Zeiten Spaß haben kann.
Der heutige Mittwoch nahte, und die Mittwochsgang schützte berufliche Pflichten oder Unlust angesichts der vorhergesagten Nässe vor. Ich dachte mir, es würde vielleicht nicht so schlimm werden, und schlechtes Wetter wäre mal ein Anlass, den Regen den Staub von der Haube waschen zu lassen, da sie ja immer nur in der Ecke lehnt.

Alles vorbereitet, doch siehe da, der Mittwochmorgen zeigte sich eher von der trockenen Seite; die Wetter-App versprach keinen Regen vor 12 Uhr -- also die Haube zurück in die Ecke und los auf die 75 km-Klassik-Runde hinterm Vorgebirge. Venusberg-Anstieg zum warm fahren, und dann ab durch den Kottenforst in Richtung offenes Gelände.
Glück muss der Mensch haben, denn am Bahnhof Kottenforst werde ich mit der gefühlt einzigen Zugdurchfahrt des Tages belohnt; dafür war ich unten in der Stadt ohne Stop über die geöffnete Schranke gefahren, die gefühlt 20 von 24 Stunden geschlossen ist.

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Jenseits des Kottenforstes blies der Wind ordentlich aus West, das heisst überwiegend Gegen- und Seitenwind. Über allem eine gewisse Unsicherheit der Wetterlage, denn über den Höhen der Nordeifel hingen schwarz die Wolken; etwa 50 km entfernt, doch wer weiss schon, bei diesem Wind ...

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Die Seitenwindpassagen machten richtig Spaß; das DF verhielt sich teilweise wie ein bockiges Pferd und der Wind tobte in den Ohren. Irgendwie sah es so aus als hinge schlechtestes Wetter auch über den Höhen im Osten, dem Siegerland und Bergischen Land, und nur um mich herum gab es ein Fenster mit sonnigen Momenten ...

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In der nordwestlichen Ferne konnte ich sogar einen Regenbogen erkennen, der sich im Foto leider hinter dem Baum links versteckt:

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Gründlich durchgepustet und sturmerprobt adrenalisiert mache ich mich schließlich über Weilerswist auf den Rückweg ins Rheintal, im schönen Gefühl, dem Dezemberwetter ein herrliches Ründchen abgeluchst zu haben.

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