Bilder und Berichte von Ausfahrten und Touren

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Seit dem Rheinhessentreffen bin ich nicht zum Fahren gekommen. Deswegen dachte ich daß ich heute, nicht zuletzt auch im Gedenken an den ausgefallenen Ersatztermin dieses Wochenendes
(wer weiß es noch?
Ersatztermin für die SPEZI in Germersheim am 18. und 19. September
)

eine für meine Verhältnisse etwas längere Tour fahre.
Es wurde ein Hunni, bis auf den Einstieg in die Strecke komplett auf der B271 gefahren.
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Nicht meine längste Tour, aber für heute war's genug.

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Südlich der A6 ist die B271 als Umgehung von Kirchheim an der Weinstraße Kraftfahrstraße. Bei der Fahrt durch den Ort fiel auf, daß (dadurch?) im Vergleich zu Bockenheim, Herxheim, Kallstadt und Ungstein deutlich weniger Betrieb ist, was Straußwirtschaften etc. angeht.

Auf dem Rückweg habe ich, wie schon beim letzten Mal (2019), die 300m am nördlichen Ortsende vom Flörsheim-Dalsheim geschoben (ohne Tacho :cool: ):
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Trotzdem ging der Schnitt auf dem Rückweg in die Knie (nicht wörtlich gemeint), erst bei Kettenheim ging er wieder auf über 20 km/h, kurz vor zu Hause auf 21 km/h.

Grüße,
Christian
 
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Schöne Runde heute gedreht mit @DoktorHh, Schloß Westerwinkel als westlichster Punkt. Imposantes Wasserschloss mit Golf-Café für die Halbzeitpause.
Rückweg über Drensteinfurt, ein Ort der seltsamerweise in 80% seiner Tracks auftaucht… da muss wohl das „Eishaus“ sein Routing-System gehackt haben und sich als obligatorischen Wegpunkt festgelegt haben.
Double-Choc und Zabaione waren aber auch echt lecker!
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LG
Jörg
 
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Eine kürzliche Zahn-OP hält mich vom Radfahren ab. Da blieb nun am Wochenende Zeit, ein Video abzuschließen, dass schon zu lange in Bearbeitung ist:

Das Wetter schwächelt, da ergötzt man sich doch gerne nachträglich an der kräftigen Mai-Sonne.
Was passiert, wenn man die Strecke kurz vor Fahrtantritt spontan um 50% verlängert, nichts zu Essen mitnimmt und sich trotzdem weigert, den Motor einzuschalten, erfahrt ihr hier:

Gute Unterhaltung
Markus
 
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Vor einigen Wochen hat mir @Kaefer von der Wunderschönen Tour nach Zell an der Mosel berichtet.
Bisher ist er wohl immer die selbe Strecke hin und zurück gefahren.
Beim diskutieren kamen wir darauf das man ja auch an der Mosel weiter bis Trier fahren könnte.
Vielleicht könnte man daraus ja eine wirkliche Runde und für ein ganzes Wochenende machen?

Mit einigem herumspielen der Route bin ich dann bei dieser Tour hier gelandet: Link
Etwas Über 600km und Höhenmeter eigentlich nur kurz nach dem Start und dann eigentlich nur noch leicht Bergab und schon ist man wieder zu Hause. Soweit die Theorie.

Da die potentiellen Mitfahrer keine Zeit hatten, bin ich nach einigem hin und her Überlegen alleine losgefahren und wollte endlich mal einen 600er schaffen. Für den Notfall hatte ich eine Isomatte und Schlafsack eingepackt.

Samstagmorgen um 4 Uhr klingelte der Wecker, abfahrt war gegen 5:20 Uhr.
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Die ersten Kilometer liefen zäh, irgendwie musste ich recht viel Leistung für die Reisegeschwindigkeit geben.
Dann meldete sich auch noch mein Magen, irgendetwas hatte ihn verstimmt und der Hosenbund hat zu sehr gedrückt.
Nach einer Biopause wurde es langsam besser.
Somit hatte ich zähe 30km hinter mir und bereits fast eine Stunde Pause gemacht, dazu der Nebel...
Also habe ich nach einigem Überlegen den Rückweg angetreten, bin allerdings an der nächsten Kreuzung doch wieder zurück und weiter auf der Tour gefahren.

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Auf dem Weg nach Speyer ist dann auch die Sonne aufgegangen, auch wenn ich davon durch den Nebel erstmal nicht viel mitbekommen hatte.

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Mittlerweile rollte es okay und mein Magen hatte sich wieder beruhigt.
Nach Speyer waren dann die Höhenmeter für die Tour dran.

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Auf dieser Strasse habe ich mich mit sanfter Steigung Stück für Stück hoch gekurbelt.
Immer ein Stück über mir war noch etwas Nebel, sehr idyllisch!

Oben angekommen ging es Bergab runter nach Kaiserslautern, endlich einfach mal rollen lassen!
Kaum bin ich dort aus der Stadt gefahren, war das Profil sehr wellig. Ein ständiges Bergauf und Bergab.
Bergab deutlich zu schnell für den abgetrennten Radweg, Bergauf zu langsam für die Straße.

Nach 200km war es Zeit für die erste größere Pause, bisher hatte die Tour schon ordentlich an meinen Kräften gezogen und ich hatte noch nicht mal die Hälfte geschafft.
Während der Pause habe ich festgestellt das es ab jetzt eigentlich nur noch Bergab geht, also weiter! Die welligen Höhenmeter möchte ich nicht noch einmal fahren!

Kurz nach der Pause war ich in der Nähe der Saar, schön ließ es sich dort fahren!
Konstant leicht bergab, so ging es eigentlich bis Trier weiter.



In Trier stand fest ich benötige etwas warmes zu Essen!
Also habe ich den Milan durch die Altstadt zum nächsten Dönerladen geschoben.
Samstagnachmittag bei gutem Wetter vielleicht nicht die beste Idee.
Alle haben mich angeschaut und es gab viele Kommentare, mir eindeutig zu viel Trubel!
Über Seitenstraßen konnte ich dem Trubel etwas aus dem Weg gehen.

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Nach 300km hat der Döner echt gut getan, aber einer macht mich nicht satt....
Der Blick des Verkäufers als ich wieder vor ihm Stand und das gleiche einfach nochmal bestellt habe, war echt super!

Schnell habe ich noch ein Bild vor der Porta Nigra gemacht.

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Beim nächsten Getränkemarkt habe ich alle leeren Flaschen abgegeben und mir einige neue gekauft.
Gestärkt und aufgetankt ging es jetzt also los auf den Heimweg.

Der Weg an der Mosel entlang war noch ein Stückchen schöner als an der Saar.
Es dauerte nicht mehr lange und schon wurde es Dunkel.

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Mit der Dunkelheit kamen auch so einige Zweifel, was ist wenn es wieder so neblig wird? Was ist wenn der Sommerschlafsack den doch kalten Temperaturen nicht standhält?
Also erstmal weiter fahren, solange es nicht neblig ist und ich nicht zu müde bin!

Einige Zeit später hatte ich die 400km Marke geschafft. Da kommt die Nachricht von zu Hause ob ich zum Frühstück bitte Brötchen mitbringen könnte…
Alles klar, das ist doch mal ein Anreiz! Auch würde mich @Subidium in Mainz abholen kommen.

So habe ich mich die nächsten Stunden durch die Nacht gekurbelt.
Wobei im dunklen die Zeit und Kilometer gefühlt deutlich langsamer verstrichen. Musik hat dagegen zum Glück etwas geholfen.

Nachts hatten mich irgendwann Zwei Moped Fahrer eingeholt, irgendetwas haben sie mir zugerufen das habe ich aber nicht verstanden….
Der hintere hatte kein Licht an…. Also mal kräftig Lichthupe gegeben - Was kam als Reaktion? Genau!! Daumen nach oben….
Naja was für Idioten, zum Glück sind sie ja jetzt weg….
Nein, 2-3 Minuten später habe ich sie wieder eingeholt. Nach 2 weiteren Überholvorgängen waren sie dann endlich weg.
Der Gestank hing mir aber noch ganz schön in der Nase.

Ansonsten verlief die Nacht ohne größere Ereignisse.
Viel gesehen habe ich neben Sternen und dem Mond aber auch nicht.
In einer kleinen Stadt hielt ich kurz an um mal nach dem Weg zu schauen, da läuft eine Gruppe Menschen vorbei.
Dabei wurde diskutiert was “Das” denn sei. Mit “Das ist so eine Trettkiste” waren sie dann garnicht so weit weg.
Es ergab sich noch ein Gespräch und man wollte mir fast nicht glauben wie weit ich damit schon gefahren bin und wohin ich noch will.

Gegen 2:30 Uhr hatte ich Koblenz durchquert und fast 500km erreicht.
Bald kenne ich also die Strecke wieder.
Aber nun war auch meine Energie so ziemlich am Ende.

Ab da musste ich mich zum weiterfahren durch beißen.
Alle Stunde war eine Pause nötig, auch wenn ich meist nicht mal ausgestiegen bin, da es draußen schon sehr kalt war.

Bingen hatte ich um 5 Uhr morgens erreicht, dort habe ich dann @Subidium angerufen.
Er hatte nicht so früh mit meinem Anruf gerechnet, sich aber wie versprochen auf den Weg gemacht.

Eine letzte Baustelle wollte mir noch den Weg versperren, aber irgendwie habe ich es dennoch durch geschafft.
Sonntagmorgens um kurz nach 6 Uhr fahre ich alleine auf den Hauptstraßen in Mainz und ständig wurden die Ampeln vor mir Rot.
Aber niemand sonst war dort und ist über die Kreuzung gefahren. Völlig unverständlich….

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Müde und erschöpft habe ich den Treffpunkt erreicht, kur vor mir ist bereits @Subidium angekommen.
Eine weitere Essens und Erholungspause später sind wir beide dann Richtung zu Hause und Sonnenaufgang gefahren.

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200 Meter vor zu Hause ist mir dann der Schlauch vorne im ProOne geplatzt, was ein Glück erst kurz vor Ende.
(Notiz an mich: ich fahre keine ProOne mehr der die Beulen-Pest hat!)
Pünktlich zum Frühstück waren wir mit Brötchen wieder zu Hause.

Das durchbeißen auf den letzten 100km hat sich gelohnt, denn jetzt konnte ich im richtigem Bett schlafen.

Daten:
1850hm
622km
26,5 Stunden insgesamt
Schnitt während dem fahren: 33,9km/h
 
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Die Tage ist @NiklasB auf seiner Urlaubstour quasi bei mir an der Haustüre vorbei gefahren und ich hatte leider keine Zeit ihn ein Stück zu begleiten. Gestern Abend kam die Info, dass er Morgen auf dem Rückweg wieder vorbei kommt.

Also den Wecker rechtzeitig gestellt und ihm morgens entgegen gedüst. Spontan hat sich @Subidium noch angeschlossen.
Nach 50km haben wir ihn dann getroffen!
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Nach knapp 90km gemeinsamer Fahrt haben wir ihn wieder alleine weiterziehen lassen.
Es war schön mal wieder ein weiteres Gesicht hier aus dem Forum kennengelernt zu haben!
Gerne wieder @NiklasB!
 
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Bin heute mein allererstes Brevet gefahren, 200 km mit dem ARA Nordbayern. Traumwetter, sehr schöne Strecke, aber gespickt mit ca. 2.500 Höhenmetern. Ich hatte aber schon im Vorfeld von Karls Faible gehört.

Ist für mich sehr gut gelaufen, hab 10:50 h gebraucht. Bin aber doch mehr allein gefahren als gedacht, das Feld zieht sich weit auseinander.

Gruß

Fetzer

P.S. Wahnsinnsabfahrten. Bin bestimmt 10x über 70 km/h gekommen.

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Hallo @Fetzer

schön, dass Du durchgekommen bist. Ich wollte schon fragen, wie es Dir ergangen ist.
War ja auch mein erstes Brevet, und ist gut ausgegangen in 10h21 brutto (8h58 netto). Die ersten 2/3 der Strecke fand ich genial, danach hat es sich etwas gezogen, weil ich fast alleine war, auf zunehmend langweiligerer Strecke, und müde wurde.
Am Anfang zu viele Körner verschossen -- meine Gruppe ist losgebraust wie gestört, 25km/h Schnitt auf den ersten 75km / 800 Hm.

Die Wahnsinnsabfahrten kann ich bestätigen (v_max 71,1km/h), aber mehr beeindruckt haben mich die Wahnsinnsanstiege... Einmal 16% zwischendurch, den Anstieg nach der Kontrollfrage und die 18% nach Absberg gegen Ende musste ich schieben. Mit 34/32 auf dem Up ging das einfach nicht mehr...

Trotzdem, bei dem Traumwetter eine Traum-Ausfahrt.
Ob ich die Höhenmeter mit der Windcheetah auch geschafft hätte? Kommt auf den nächsten Versuch an...

Viele Grüße
Radsammer (Guido)

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meine Gruppe ist losgebraust wie gestört
In meiner Startgruppe waren auch drei Typen, die nach 500 Metern als Windschattenformation losgebolzt sind, als ob es kein morgen gäbe. Für großes Gelächter hat dann gesorgt, dass sie nach 1000 Metern in Graben falsch abgebogen sind...

Mir war's ganz recht, dass es im letzten Drittel nur noch wenige Anstiege gab, das mittlere Drittel fand ich heftig genug.

Gruß

Fetzer
 
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Hier noch ein kleiner Videobeitrag zu meiner Kalmit-Tour (Südpfalz) im Mai mit meinem HP Scorpion fs26 (in Begleitung eines Rennrades).
War in diesem Fall nur motorisiert zu bewältigen. Mehr dazu im Video:

Gute Unterhaltung
Markus
 
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