Bilder und Berichte von Ausfahrten und Touren

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Ich war im Böhmerwald, leider nur mit der Blechdose, der geübte Blick hat die Gegend trotzdem als Tourenradelparadies erkannt: Jede Menge wenig befahrene, gut ausgeschilderte Nebensträßchen durch schöne Landschaft und dementsprechend viel Fahrradverkehr. Und:
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Regionalbahnen mit großzügigen Fahrradwaggons.
Hier muss ich irgendwann mal mit dem Fahrrad hin.
 
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Wenn die Mittwochsgang mal nur aus zwei Fahrern besteht, macht das die Bilder leider etwas eintöniger. Doch dafür hatte die Route viele Blicke zu bieten, die sich im Bild kaum einfangen lassen, nicht nur dann, wenn man beide Hände an Lenkung und Bremsen braucht, um nicht abzuheben.
Sehr schöne, oft idyllische Tour bei fantastischem Wetter, mit 120 km und knapp 1500 hm für mich, 30 km und 150 hm mehr für @gyps.
Route und Profil:

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Heute bin ich vom Bahnhof Glaubitz gestartet...kleine "Abkürzung" per Zug, um den späten Start zu kompensieren - abends/nachts sollte es ja regnen.
Von da über Streumen und Wülknitz nach Nieska, wo ich am Ortsausgang die
Grenze zu Brandenburg passierte.

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Die Gegend ist zusätzlich zum beispielhaften Radwege-Knotenpunktsystem auch sonst gut erschlossen. In jedem Dorf findet sich eine Karte der Region mit Rad- und Wanderwegen und allen wichtigen Infos. Ich hab' das Handy heute nur für die Fotos aus der Tasche geholt - Navigation ganz altmodisch nach den Karten und Wegweisern. Hat sehr gut gefunzt. Wo nicht, war ich selbst schuld.

Über Zeischa nach Bad Liebenwerda, und von dort den Radweg parallel zu B101 in Richtung Elsterwerda.

Bevor ich nach links in Richtung Kraupa abbog, konnte ich noch meine heutige gute Tat vollbringen: ein alter Herr schob einen 26" Mifa-Oldtimer mit plattem Hinterrad. Ich konnte das völlig verrutschte und dadurch extrem schräge Ventil einfach wieder ausrichten und einmal halbwegs ordentlich Luft drauf tun. Dann hab' ich ihn schnell weggeschickt, solange die Luft noch einigermaßen hielt. Als ich ihn dann einholte, sah das ganz gut aus - er dürfte die 2 fehlenden Kilometer bis Biehla wohl geschafft haben. Besser, als die ganze Strecke zu schieben wars auf alle Fälle...

Über Kraupa nach Hohenleipisch - das heißt nicht umsonst so! Aber dank Rückenwind waren die Anstiege heute kein Problem. Richtige "Berge" sind es allerdings nicht...

In Hohenleipisch rechts weg Richtung Grünewald/Lauchhammer - und das werde ich beim nächsten Mal anders machen...und auf der Straße bleiben. Oder ein anderes Rad dabei haben.
Die Landschaft ist zwar fantastisch - "Der Loben" ist ein schönes NSG und auch der Grünewalder Lauch, wo ich letztlich 'rausgekommen bin, ist mehr als nett - aber die Wege...

Heute war ich mit dem schmal bereiften Musashi teils überfordert. Zuerst gefühlt kilometerlang grobes Pflaster. Ging, weil ich ja Zeit hatte und langsam gefahren bin. Das Musashi "schaukelt" das dann schon und ist sehr komfortabel. Dann Schotter...auch nur langsam, diesmal aber aus Rücksicht auf die Reifen - vorn ist seit einer Woche mein letzter Durano in 28/451 drauf und den will ich ja nicht mutwillig zerstören. Groß und auch scharfkantig genug für Schnitte in der Seitenwand sind die Steine an manchen Stellen nämlich durchaus. Und wenn die lose Schotterauflage plötzlich zu dick wird, fährt das Rad dahin, wo es will...oder gräbt sich vorn ein. Also schön langsam und vorsichtig.
Der Gipfel sind aber die wunderbar anzuschauenden Kiesstrecken.

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Die Wege fallen zu den Rändern ab und wenn da viel Kies liegt, geht das Rad vorn und hinten dem Gefälle nach. 2x beinahe ins Gebüsch gefahren und einmal ein kurzes Stück geschoben. Aber die Natur...zum niederknien! Und ab und zu stehen "Gestalten" am Wegesrand...

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Vom Grünewalder Lauch führt ein Asphaltband mit nur kurzen Unterbrechungen (bei Straßenquerungen z.B.) bis nach Lauchhammer.
Ich bin nochmal nach Kostebrau abgebogen, um vom Aussichtspunkt in Richtung F60 zu schauen - ist beeindruckend, wie tief das 'runtergeht...kommt auf dem Foto leider nicht so wirklich 'rüber.

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Alte Bergbautechnik an jeder Ecke...das gefällt mir sehr und ich entdecke auf jeder Tour neue Sachen.

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Dort habe ich nochmal den Wetterbericht angeschaut und festgestellt, dass es bereits ab 22Uhr regnen soll. Deshalb ab hier keine Fotos mehr weil ich zusehen musste, trocken heim zu kommen. Was auch geklappt hat. Während ich Punkt zehn die Packtaschen 'reingebracht habe, fing es schon Mal probeweise an, auf das Fahrrad zu tröpfeln...perfekt gelaufen!

LG Holger
 
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Heute eine Runde rund um Hamm gemacht, um bei Louis 2 M.Blaze.Pin zu kaufen.
Um die Ecke ist die Halde Humbert, da sind wir neulich schon mal mit dem Tandem hochgekrochen, nun wollt ich es mal mit dem df versuchen…
Der 1.Gang hat graaaad so gereicht um da hochzudrücken, hätte kein Prozentchen mehr sein dürfen!
Dafür dann ein schöner Blick auf das abziehende Gewitter.
Gruss
Jörg
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Gestern habe ich mich nochmals an eine 300km-Tour getraut.
Das Wetter war bis auf 1/2 Stunde Regen, traumhaft. Ganz anders als es @Fritz und die „tollkühnen Superhexler“ momentan erleben.
Es ging Richtung Offenburg, die Schwarzwaldhochstraße von Oppenheim (270m) über den Kniebis (knapp 1000m) bis Freudenstadt, Nagold, Pforzheim (+Ottilienberg als Abschluss) und heim.
Zusammen kamen 328km über 13h.
Es waren einige klasse Abfahrten dabei, natürlich auch ein paar Baustellen.
Jetzt weiß ich auch warum es Kniebis heißt: „bis das Knie knirscht“;).
 

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In den diesjährigen Urlaub nach Dänemark nahm ich natürlich mein neues S600 mit, um meine Fahrpraxis in schöner Umgebung weiterzuentwickeln.
Die erste Brötchenrunde führte mich z.T. über div. Gravelstrecken auf denen ich zunächst große Mühe hatte das Gleichgewicht zu halten.
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Später drehte ich eine wunderschöne Panaroma-Runde über Thyborøn, die kilometerlang geradeaus hinter den Dünen entlangführte.
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Die von Komoot vorgeschlagene Streckenführung war teilweise sehr abenteuerlich :rolleyes:
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Nachdem ich im Rahmen einer anderen Tour über Lemvig auf vielen sandigen Passagen schieben musste, habe ich das gewünschte Steckenprofil in Kommoot auf Rennrad umgestellt.
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Eine weitere Tour mit überwältigend schöner Landschaft unternahm ich rund um den Nissum Bredning, dem westlichsten Sund des Limfjords.
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Dazu nahm ich die Fähre von Thyborøn nach Agger und arbeitete mich gegen den Wind zur Oddesund-Brücke durch, wo ich eine Rast einlegte.
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Die wellige Gegend forderte mich mehr als erwartet, daher nahm ich den Rückenwind auf dem letzten Streckenabschnitt dankbar an.

Einen weiteren Hunderter fuhr ich um den Nissum Fjord, der mich u.a. über Thorsminde und Ulfsdorf führen sollte. Das S600 hatte ich dazu umgebaut, d.h. die Flaschenhalter wurden unterhalb des Sitzes montiert, um auf dem Gepäckträger Platz für einen Koffer zu machen. So gerüstet startete ich meine Tour gen Süden mal wieder dem Wind entgegen.
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Nach ca. 20 km hatte ich ein wundervolles Aha-Erlebnis: ich schaffte es meinen Bauch und meinen Oberkörper vollständig zu entspannen und habe mich zum allerersten so richtig auf der Rückenlehne abgelegt (y) Wow - ich brauchte nur noch meine Hände locker auf den Griffen zu lassen und die einzigen benutzten Muskeln waren die in meinen Beinen :love: Berauscht von dieser Erleuchtung hielt ich bei nächste Gelegenheit an und stellte die Sitzneigung zurück in eine flachere Position, um noch besser unter dem Wind durchschlüpfen zu können.

In Thorsminde hatte ich mir einen Cappuccino verdient …
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… und in Ulfsborg beschaffte ich mir ein kühles Carlsberg, das ich zusammen mit einem Brötchen genoss.
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Eine letzte Pause genehmigte ich mir bei den beiden Wikingern von Rammedigge, um meine Beine zu entspannen.
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Dänemark hat eine schöne Fahrrad-Infrastruktur, wenn auch die spontan wechselnde Streckenführung von Radwegen manchmal sehr überrascht. Die Menschen erschienen mir wohlgesonnen, so ziemlich alle Radfahrer grüßen freundlich und in einer Deutlichkeit, die ich in Deutschland so nur von Motorradfahrern gewohnt bin, oder wie es früher bei Strichachter- und Enten-Fahrern üblich war.

Mit meinem Flux bin ich sehr gut zusammengewachsen. Ich hab jetzt ca. 650 km darauf gelegen, habe mit der Haltung auch die Ausdauer weiterentwickelt und kann nun auch Steigungen deutlich besser bezwingen. Mit dem Unterlenker komme ich zwar gut klar, finde ihn aber in vielen Situationen unpraktisch. Beim Schieben, Auf- und Absteigen, Wenden und an Engstellen wirkt es trotz Übung oft nicht sonderlich graziös - der Blick in der Spiegel ist nicht so beiläufig möglich wie an einem UDK, zudem muss man ihn ständig einstellen weil man damit irgendwo hängen bleibt.


Aber ob so oder so: Ich freue mich auf jeden weiteren Kilometer damit :D
 

CBR

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In den diesjährigen Urlaub nach Dänemark nahm ich natürlich mein neues S600 mit, um meine Fahrpraxis in schöner Umgebung weiterzuentwickeln.
Die erste Brötchenrunde führte mich z.T. über div. Gravelstrecken auf denen ich zunächst große Mühe hatte das Gleichgewicht zu halten.
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Später drehte ich eine wunderschöne Panaroma-Runde über Thyborøn, die kilometerlang geradeaus hinter den Dünen entlangführte.
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Die von Komoot vorgeschlagene Streckenführung war teilweise sehr abenteuerlich : rolleyes:
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Nachdem ich im Rahmen einer anderen Tour über Lemvig auf vielen sandigen Passagen schieben musste, habe ich das gewünschte Steckenprofil in Kommoot auf Rennrad umgestellt.
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Eine weitere Tour mit überwältigend schöner Landschaft unternahm ich rund um den Nissum Bredning, dem westlichsten Sund des Limfjords.
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Dazu nahm ich die Fähre von Thyborøn nach Agger und arbeitete mich gegen den Wind zur Oddesund-Brücke durch, wo ich eine Rast einlegte.
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Die wellige Gegend forderte mich mehr als erwartet, daher nahm ich den Rückenwind auf dem letzten Streckenabschnitt dankbar an.

Einen weiteren Hunderter fuhr ich um den Nissum Fjord, der mich u.a. über Thorsminde und Ulfsdorf führen sollte. Das S600 hatte ich dazu umgebaut, d.h. die Flaschenhalter wurden unterhalb des Sitzes montiert, um auf dem Gepäckträger Platz für einen Koffer zu machen. So gerüstet startete ich meine Tour gen Süden mal wieder dem Wind entgegen.
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Nach ca. 20 km hatte ich ein wundervolles Aha-Erlebnis: ich schaffte es meinen Bauch und meinen Oberkörper vollständig zu entspannen und habe mich zum allerersten so richtig auf der Rückenlehne abgelegt (y) Wow - ich brauchte nur noch meine Hände locker auf den Griffen zu lassen und die einzigen benutzten Muskeln waren die in meinen Beinen : kærlighed: Berauscht von dieser Erleuchtung hielt ich bei nächste Gelegenheit an und stellte die Sitzneigung zurück in eine flachere Position, um noch besser unter dem Wind durchschlüpfen zu können.

In Thorsminde hatte ich mir einen Cappuccino verdient …
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… und in Ulfsborg beschaffte ich mir ein kühles Carlsberg, das ich zusammen mit einem Brötchen genoss.
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Eine letzte Pause genehmigte ich mir bei den beiden Wikingern von Rammedigge, um meine Beine zu entspannen.
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Dänemark hat eine schöne Fahrrad-Infrastruktur, wenn auch die spontan wechselnde Streckenführung von Radwegen manchmal sehr überrascht. Die Menschen erschienen mir wohlgesonnen, so ziemlich alle Radfahrer grüßen freundlich und in einer Deutlichkeit, die ich in Deutschland so nur von Motorradfahrern gewohnt bin, oder wie es früher bei Strichachter- und Enten-Fahrern üblich war.

Jeg voksede meget godt sammen med min Flux. Jeg har nu været omkring 650 km på den, jeg har også udviklet min udholdenhed med min kropsholdning og kan nu erobre skråninger meget bedre. Jeg kan godt klare mig med det nederste led, men finder det upraktisk i mange situationer. Når man skubber, kommer af og på, vender og i trange rum, ser det ofte ikke særlig yndefuldt ud trods øvelse - at se sig i spejlet er ikke så afslappet som på en UDK, og man skal hele tiden justere det, fordi man sidder fast et sted.


Men om det er på den ene eller den anden måde: Jeg glæder mig til hver yderligere kilometer med det : D
Welcome to Danmark
 
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Gemütlich wollte ich heute über Land fahren, mal einen Mittwoch nicht im rechtsrheinischen Auf und Ab schwitzen, sondern durch die Zülpicher Börde rollen ... und vielleicht ein paar Rennradfahrern zeigen was ein Velomobil ist.

Anfangs schien der Plan aufzugehen; gerade eingerollt laufen wir hinter Peppenhoven auf die erste Rennradgruppe auf. Doch, oje, der letzte in der Gruppe hat nicht mal cleats, sondern hängt mit seinen Turnschuhen irgendwie auf den Pedalem.

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Also, zügig vorbei, bringt ja nichts … Einer hing sich trotzdem dran, gab alles, wollte seinen Kumpeln was beweisen, doch jenseits 45 km/h liess er schon abreißen. Hätte mich auch gewundert.
Später, in der Nähe von Nideggen, gab es noch mal einen, der sich hätte lohnen können. Wir sind mit ihm aus Hergarten hinaus geklettert, doch er konnte den Vorsprung nicht nutzen, den wir ihm mit einem Biostop zuteil werden ließen. Wieder nichts.

Keine Ablenkung deshalb vom eigentlich Drama: Rüstiger Rentner von Velomobilmeute fast zu Tode gehetzt. Über 160 km jagten zwei drahtige Youngster einen Rentner im sackschweren DFxl durchs Land, kreuz und quer, rauf und runter. Was Opa Karl (der richtige Name ist der Redaktion bekannt) anfangs noch für einen Spaß hielt, wurde bald bitterer Ernst.

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Egal, was der alte Mann auch anstellte, die in viel leichteren Rennvelomobilen steckenden Verfolger ließen sich nicht abschütteln. selbst einsamste Sträßchen hinein in die Eifel konnten sie nicht schrecken.

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Ebensowenig vermochte Opa Karl, dessen richtiger Name der Redaktion tatsächlich bekannt ist, die Plagegeister auf tollkühnen Abfahrten über schmale Buckelpisten abzuschütteln.

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Wann immer er glaubte, gerettet zu sein, tauchten die Verfolger doch wieder hinter irgendeinem Maisfeld auf.

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Es schien aussichtslos. Doch der wackere Grufti gab nicht auf, hielt das Tempo hoch und gab im Anstieg auf Rösberg noch einmal alles. Das half. Einer der Verfolger gab auf der Kuppe auf und verschwand in den Höhen des Vorgebirges. Der andere dagegen blieb dran; immer wieder konnte der nun stark geschwächte Rentner den heißen Atem des Verfolgers im Nacken spüren, bis … ja bis, dieser auf die Nordbrücke abbog. Opa Karl, dessen Name zum Schutz des Betreffenden verändert wurde, war noch mal davon gekommen. Für dieses Mal, für diese Woche.
Wieso bist du schon wieder zurück, wollte die beste aller Ehefrauen wissen als sie unseres Helden ansichtig wurde. Stimmt irgendwas nicht? Nein, nein, alles bestens, gab der Ruheständler zu verstehen und gab ihr einen Kuss. „Ich brauche ein Bier.“
 
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