Bilder und Berichte von Ausfahrten und Touren

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Hallo,
ich verlinke einen Bericht über die 300-km-Fahrt Berlin-Usedom am 19.6. Ich hatte noch etwas auf Bilder gewartet, aber bis dato tat sich nichts.
Die etwas geringere Geschwindigkeit, geschuldet durch die hohen Temperaturen um 36°C, war mir sehr recht, dadurch war ich am Ziel nicht komplett ausgepowert. Das abendliche Gewitter ließ die Temperatur um ca. 10 K sinken. Schön war die nächtliche Fahrt im Pulk nach Anklam, ich war "Besenwagen" damit mich keine nachfolgenden LED's übern Spiegel blendeten.
Keine Panne, eine Schrecksekunde durch einen herab fallenden Ast nach dem Gewitter, jede Menge blutgieriger fliegenden Bestien, während wir langsam die letzten Steigungen hoch kurbelten.
Die Strategie, etwa aller Stunden ein kleine 5...10 min Pause einzurichten, hat sich wieder bewährt.
Ich war der einzige Liegeradler.
Viele Grüße
Michael
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Nachtrag:
Wenn vom obigen Link eine Seite zurück geblättert wird, sind Bilder vom Start und Ziel zu sehen.
Ich fuhr in der "Rentnergruppe", der Autor des Link-Textes in der 1. Gruppe, den "Schnellen"
VG
Michael
 
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Hallo,
ich verlinke einen Bericht über die 300-km-Fahrt Berlin-Usedom am 19.6. Ich hatte noch etwas auf Bilder gewartet, aber bis dato tat sich nichts.
Die etwas geringere Geschwindigkeit, geschuldet durch die hohen Temperaturen um 36°C, war mir sehr recht, dadurch war ich am Ziel nicht komplett ausgepowert. Das abendliche Gewitter ließ die Temperatur um ca. 10 K sinken. Schön war die nächtliche Fahrt im Pulk nach Anklam, ich war "Besenwagen" damit mich keine nachfolgenden LED's übern Spiegel blendeten.
Keine Panne, eine Schrecksekunde durch einen herab fallenden Ast nach dem Gewitter, jede Menge blutgieriger fliegenden Bestien, während wir langsam die letzten Steigungen hoch kurbelten.
Die Strategie, etwa aller Stunden ein kleine 5...10 min Pause einzurichten, hat sich wieder bewährt.
Ich war der einzige Liegeradler.
Viele Grüße
Michael
Hallo, jetzt ist der bebilderte Bericht online gestellt. Viel Vergnügen beim Lesen und Bilder anschauen!
mfG
Michael
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Sechs Tage Rennradurlaub in der Schweiz mit meinem Kumpel, er mit dem Up, ich mit der Evil Cat. Ausgangspunkt Arth-Goldau. Heute eine erste Ausfahrt:

S-Bahn bis Biberbrugg (830 m), dann Einsiedeln, Sattelegg (1190 m), Siebnen (450 m), Glarus (470 m), Pragelpass (1550 m), Schwyz (516 m), Oberarth(470 m). 125 km, ca. 2.200 HM.

Gruß

Fetzer

P.S. Es ging mitnichten 18% hoch über 18 km, aber die Westrampe vom Pragelpass ist brutal, selbst beim Runterfahren. Hab 3 Abkühlpausen für meine Felgen gemacht.


IMG_20210711_231957.jpgIMG_20210711_232027.jpgIMG_20210711_232046.jpgIMG_20210711_232122.jpg
signal-2021-07-11-234004.jpgsignal-2021-07-11-234004 (2).jpgsignal-2021-07-11-234004 (1).jpg
 
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Fasziniert hat mich die Servicementalität der Postbusse: am Klöntalsee war die Pragelpassstraße wegen Erdrutsch gesperrt. 1 km vorher Streckenposten, die die Autofahrer, die die Schilder nicht gelesen hatten, von der Durchfahrt abhielten. Auf dem letzten km vor der Sperrung fahren wir an einem Postbus vorbei, der wendete und sich mit 2 Einweisern langsam rückwärts der Sperrstelle näherte. Was hatte der vor?

Die Lösung: die Sperrstelle war nur ca. 50 m lang und auf der gegenüberliegenden Seite stand abfahrtbereit ein zweiter Postbus. Die Fahrgäste mussten also nur 50 m laufen und konnten dann weiterfahren.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in Deutschland in so einem Fall eine Busverbindung aufrecht erhalten worden wäre.

Gruß

Fetzer
 
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Mal wieder eine lange, flache Tour die Donau entlang von Regensburg nach Vilshofen und retour. Ein perfekter Sommertag mit 15 Grad am Morgen und 25 Grad am Nachmittag. Kein Wind, durchgehend Sonne und meist Straßen ohne Verkehr. Traumhaft schöne Tour, die ich immer wieder gerne fahre. Ein kleines Mittagessen in Vilshofen am Wendepunkt. Aber soviel Zeit muss sein ... :LOL:

fluxx.

e0d89114da28b885c34b1f5bcaea1140.jpg
 
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Ich habe am letzten Samstag eine grössere Tour mit dem neuen Baron unternommen. Kocher und Jagst sind bei den Unwettern schwer über die Ufer getreten, und auch nach einer Woche steht überall noch Wasser. Auch die flussnahen Radwege sind teils überschwemmt. Bei dem ersten Bad dachte ich noch: "wow, das ist ja viel praktischer als mit dem Up, die Füße bleiben trocken." Die nächste "Pfütze" war allerdings etwas grösser. Und länger. Aber hey, davor hat es ja auch geklappt. Ich habe extra einen Schuh ausgezogen, um notfalls absetzen zu können, der baumelte dann an der Hand vom Tiller und war letztendlich nasser als der am Pedal. Und der Hintern war dann irgendwann unter der Wasserlinie. Hätte ich mal das Flux genommen, dann wäre das nicht passiert.
Bei diesen Wetterkapriolen nimmt man besser einen Schnorchel mit.

IMG_8049.jpeg
 
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Gerstern mal meine 2. längere Tour, seit ich meinen Milan habe gefahren, um mal meine Langstreckenkondition zu testen. Start war bei Dämmerungsbeginn das Zentrum von Wismar. Die Tour führte dann Richtung Osten über Rostock (vor Beginn des Berufsverkehrs) über ruhige Straßen bis nach Klempenow, wo es eine der wenigen Burgen hier im Norden gibt. Zurück dann über Dargun, Güstrow und Bützow. Bei geschickter Streckenplanung gibt es hier lange Strecken ohne Hindernisse und mit sehr wenig Verkehr, auf denen man es gut rollen lassen kann. Einzigster Negativpunkt waren mehrere Streckenabschnitte, auf denen spontan massig Rollsplitt frisch aufgebracht wurde - das hat natürlich kräftig gebremst und mir sorgen wegen der Reifen bereitet (vorne Pro One) - ist aber alles gut gegangen.

Start bei Dämmerung:
Start.jpg

Früh morgens, leere Straßen und Sonnenaufgang:
Sonnenaufgang (kitscht).jpg


O.K. auch zur "rush hour" sind die Straßen in den Weiten Mecklenburgs nicht wirklich überfüllt...
Landstraße im Irgendwo.jpg

Das Tagesziel Burg Klempenow, direkt am Fluss gelegen, mit prima Bademöglichkeit.
Burg klempenow.jpg


Burgtor: Hier finden das ganze Jahr über tolle Aktionen und Veranstaltungen statt, die sehr lohnenswert sind. Burg Klempenow
Burg Klempenow Tor.jpg

Die letzten Kilometer waren recht zäh, da frischer Rollsplitt und das rechte Knie fing auch noch an Probleme zu machen...:rolleyes:
Mecklenburg mittendrin.jpg

Am Ende einer schönen Tour durch Mecklenburg und Vorpommern standen dann knapp 329km auf dem Tacho, bei einer Fahrzeit von 7h20min. Meine bisher längste Tour. :)
 
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Übers Nordkap zum Verkehrsminister BW

Die Idee eines STADTRADEL-Teams im Landkreis Heilbronn:
Wir fahren über alle Berge bis ans Ende der Welt für die Reaktivierung der Zabergäubahn.

Ich: Ja, ich fahre für euch bis ans Nordkap und zurück, wenn dabei das zehnte Buffalo-Rad für World Bicycle Relief herausspringt. (Diese Geschichte beginnt im vergangenen STADTRADEL-Jahr hier => https://join.worldbicyclerelief.org/HN/challenge)

Nicht möglich in drei STADTRADEL-Wochen?
Doch, mit dem Velomobil dauert das bei mir drei Tage…

Tag 1: Heilbronner Land, Odenwald, Hanau, Vogelsberg, Bebra, Eschwege, Nordkap Albungen an der Werra

20210627_192952 Nordkap Montage.jpg


Auf dem Rückweg hab ich noch ein paar „Prüfungen“ und Ziele eingebaut, die mich schon eine Weile juckten. Alles mit voller Tarnkappen-Campingausrüstung mit Futter und Wasser für wenigstens einen und Strom (nur für Licht und Navi) für drei Tage.

Tag 2: StoppOmat Hoher Meißner, Wartburg, Ohra-Talsperre und Bobbahn Oberhof, Wasserkuppe

20210628_061923 Stoppomat auf hohem Meißner.jpg
20210628_063358 Stoppkarte_HMeißner.jpg 20210628_210804 Schild Wasserkuppe 917üNN.jpg


Tag 3: Webcam, Münzprägeautomat und Radom auf der Wasserkuppe, Besuch bei den netten Damen von World Bicycle Relief im Gebäude von SRAM Schweinfurt, Mainschleife Volkach

20210629_084850 Wasserkuppe_DF vor Radom.jpg
20210629_121713 DF bei SRAM Schweinfurt_gsch.jpg 20210629_131717 Mainschleife Volkach.jpg


Aufgrund der durch Dauernebel bedingten Startverschiebung ging es dann nicht über den Odenwald zurück nach Hause, sondern gleich weiter zum Familienradeln nach Gunzenhausen, einem äußerst schmucken Städtchen mit landschaftlich sehr schönen Radeloptionen um den Altmühl- und Brombachsee.

20210701_155215 Glockenturm Gunzenhausen.jpg 20210701_155519 Schirme Gunzenhausen.jpg

Dort erfuhr ich, dass wir endlich unsere STADTRADEL-Kurierfahrt für den Verein zur Reaktivierung der Zabergäubahn (nahe Heilbronn) antreten und unseren Verkehrsminister besuchen dürfen.

Eine „selbst geschnitzte“ Fahrkarte zur fiktiven Eröffnungsfahrt der stillgelegten Zabergäubahn sollte übergeben werden und eigentlich waren wir damit zufrieden, dass wir unser leicht provokatives Geschenk der Chefsekretärin übergeben durften.

Doch da war ein Hoffnungsschimmer:
Schnell noch ein paar Bilder von der Nordkaptour geschickt und siehe da: Die nette Dame interessierte sich bei unserem Zusammentreffen vor dem Verkehrsministerium in Stuttgart für unsere spezielle STADTRADEL-Aktion, die Fahrt zu Nordkap und besonders für das Velomobil.
Da müsse sie doch mal nachfragen, ob der Minister sich das nicht anschauen wolle.

20210706_113027 VerkehrsminBW Hermann+ZabergäuExpress vor Ministerium.jpg
Unser umgänglicher Herr Hermann kam, nahm die Fahrkarte mit einem Schmunzeln entgegen und schenkte uns bei einem entspannten Pläuschen über Nahverkehr und Velomobile sein neues Buch.

Das ließ uns den Kampf mit dem Verkehrsmoloch Stuttgart glatt vergessen und mein Kurierkollege, 75 Jahre jung, bewegte sein Pedelec die letzten der gut 140 km bei Regen mit leerem Akku geduldig und unbeirrbar auf auch für Velomobile geeigneten Schleichwegen durch den Feierabendverkehr das Zabertal hoch.

Die Entfernung zum echten Nordkap haben wir beiden natürlich im Rahmen unseres STADTRADELN auch noch geknackt.
 
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Übers Nordkap zum Verkehrsminister 2
Tour-Infos und Ergänzungen

Auch im Hochsommer können ausgedehnte Nebelgebiete unerwartet den Zeitplan sprengen. In meinem Fall wären die ersten 5 Stunden HN – Hanau komplett im Bodennebel untergegangen (=> Verschiebung um einen Tag)

Die wirkliche Herausforderung am Hohen Meißner ist die Abfahrt.
Ich zähle nicht zu den „Angstbremsern“ und fahre 90-er Trommeln mit Kühltürmchen. Trotzdem hatte ich Speichenklackern. Die von BRouter vorgeschlagene Abkürzung auf der Abfahrt durch Hausen erfordert vor und an der Abzweigung besondere Vorsicht und führt innerorts über steiles und holperiges Pflaster.

Die Auffahrt zur Wartburg kann sich in der Steigung durchaus mit dem Hohen Meißner messen. Ein Abschnitt ist mit angenehm glattem Basalt-Pflaster belegt, der aber in der Abfahrt bei Nässe vermutlich seine Tücken hat.

20210628_101224 Wartburg.jpg

Auf die Ohra-Talsperre hatte ich mich sehr gefreut.
Die Auffahrt bis kurz nach der Talsperre ist sehr steil (14-18%), aber von der Traktion her problemlos.

Danach sollte eine geteerte Straße bis zur Bobbahn von Oberhof führen.
Ein wunderschönes Tal. Die Straße ist aber bis zum Beginn der Rodel-Trainingsstrecke eher ein Trail, stark beschädigt, über lange Strecken weggespült, mit grobem Schotter und Schlaglöchern übersäht (mit Nutraks oder Marathons und Geduld durchaus fahrbar).

Auf der Sommertrainingsstrecke trainieren Kinder (ohne Warnung oder Hinweis) und mir kam der Rollenschlitten eines Gestürzten in voller Schussfahrt (zum Glück schnurgerade und berechenbar) entgegen …

Die Auffahrt entlang der Bobbahn ist aktuell Baustelle und darf eigentlich nicht befahren werden, hat enorm steile Rampen bis jenseits von 20% und im oberen Bereich teilweise keinen Belag …
Die Alternative wäre die östlich gelegene und flachere alte Ordrufer Straße nach Oberhof.

Oben angekommen kann man in der Sommerski-Anlage zumindest die optische Illusion einer Abkühlung empfangen und echten (Kunst)Schnee sehen.

20210628_161328 Oberhof Sommerski-Halle.jpg
20210628_142843 Rampe Ohra-Talsperre _Velomobil pinkelt.jpg 20210628_160448 Oberhof Rampe Bobbahn.jpg

Mir war das verwehrt, denn der Montag ist Ruhetag. Dafür habe ich auf der Weiterfahrt an einem schattigen Plätzchen bei Dermbach ein nettes Gespräch mit @diggydoo , der in seiner Gegend noch nie ein VM gesehen hat.
https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/gesichtet-thread.23847/post-1314909

Auf der Wasserkuppe findet man wie an vielen touristischen Orten Münzprägeautomaten, mit denen man sich per Handkurbel aus einem 5 Cent-Stück ein kleines Andenken mit ortsbezogener Prägung anfertigen kann.

Außerdem bietet sich dort die Gelegenheit, sich von einer Webcam aufnehmen zu lassen. Zuvor lohnt es sich, die Aktualisierungs- und Archivierungsintervalle zu studieren.

20210629_065902 Webcam Wasserkuppe_Guglas Gruß.jpg 20210629_085851Präge-Münzen Wasserkuppe.jpg


Was ich in der Abfahrt von der Wasserkuppe erlebt habe, dürfte allgemein gelten: Auch am Tag nach einem Unwetter muss man in steilem Gelände besonders in und nach Kurven mit Geröllablagerungen rechnen und kann die Freuden einer flotten Abfahrt nicht genießen.

Das nächste Mal würde ich mit wenig zusätzlichem Zeitaufwand nicht über Tann, sondern über Wasungen und den Ellbogen mit dem imposanten Segel Noahs zur Wasserkuppe fahren und eventuell auf die Herausforderung der Bobbahn verzichten.
https://www.komoot.de/plan/tour/d09AwUUpwCeLiw=GUkABN1FlTKid8hm3W8A/@50.5726847,10.0824049,18.184z
(für Bilder die roten Punkte anklicken)
 
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