Bilder und Berichte von Ausfahrten und Touren

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Ein großer Service für mein df war schon länger mal wieder in Planung, jetzt wurde es ernst.
Da die Wetterfösche den Spätsommer ankündigten, habe ich Abstand von der Auto-Transport-Planung genommen, eine Vrienden -op-de-fiets-Übernachtung für den Sonntag klargemacht damit ich Montag in Dronten sein konnte.
Die Reparaturen dauerten leider recht lang, da die HR-Buchse in der Schwinge locker war und erst geklebt werden musste.
Starzeit für den Nachhauseweg war dann 17:15 ... Ankunft zuhause um 01:30.
Die Nachtfahrt ging erstaunlich gut, besonders Dank der umgebauten Lumos von @schadddiiieee, mit Aufblendlicht, was den Land-Straßen in NL den Schrecken nahm. Batteriepower für ca. 7h Vollbeleuchtung war dabei, die erste Batterie hat bis eine halbe Stunde vor Zuhause durchgehalten.
im Brouter habe ich diesmal mit dem Profil Rennrad-verkehrsarm geroutet , was mir sehr gut gefallen hat.
Strecke war 20km kürzer als mit VM-Profil?! Trotzdem sehr gut zu fahren, wenn auch der Kanalweg (siehe Foto) bei Gegenverkehr recht eng war, schön war er trotzdem!

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LG
Jörg
 
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Bacchetta Corsa
Ich habe die Tage eine kleine 2,5 Stunden Tour mit dem Bacchetta gedreht.
Mit 12KG Eigengewicht und ohne Federung kommt man die Berge echt klasse hoch und auch flink wieder runter, vorallem wenn das Rad wie ein Brett liegt.
Und bergauf den ein oder anderen Rennradler zu überholen ist auch ganz nett. ;)

Velbert Langenberg.
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Immer wieder klasse der Moment, wenn man feststellt, dass 100 km mit dem CHR nur Halbtagestour darstellt. :D
Das machte Lust auf etwas Längeres. Vorletztes Wochenende fuhr ich dann mal 190 km und merkte am Ende, dass ich immer noch nicht ganz ausgelastet war. :giggle: Ich hatte aber auch kleinere Probleme, bspw. drückte die Sitzvorderkante nach ca. 150 km unangenehm.

Mir schwebte schon länger mal eine große Ostrunde vor: von Berlin an die Oder, ein gutes Stück der Oder folgen und wieder zurück nach Berlin. Eine kleine Inspiration war auch dieser Bericht eines Langstrecken-Rennradlers. 300 km sollten es zwar nicht werden, doch ich konnte mir gut vorstellen auf die 190 nochmal 50-60 km draufzulegen. Damit es eine halbwegs runde Zahl wird also 250.

Los ging es Sonntag morgens um kurz vor 8 Uhr an der Haustür in Berlin-Prenzlauer Berg. Da sitzen die meisten noch beim Frühstück, somit sind die Berliner Straßen noch relativ ruhig. Erster Zwischenstopp nach nur 23 km in Berlin-Friedrichshagen, lange Frühstückspause bei der Verwandschaft.

Weiter ging es über Erkner, Karutzhöhe dem Spreeradweg folgend, Richtung Fürstenwalde. Angenehm ruhiger, abwechslungsreicher Abschnitt mit größtenteils gutem Asphalt. Kurz vor Fürstenwalde und auch durch den halben Ort durch dann leider sehr welliger Asphalt (smoothness "intermediate" für die OSM Nerds). Ich hatte gehofft dass wenigstens die Hauptstraßen etwas besser sind, aber Fehlanzeige. Alles südlich der Spree scheint holperig zu sein.

Nach Fürstenwalde war der Plan dem groben Verlauf des Oderbruchbahnradwegs zu folgen, aber einige holprige, teilweise mit undurchfahrbaren Drängelgittern versehene Abschnitte auf Landstraßen zu umfahren. Zudem ist der Radweg auch noch mit Bio-Hazards :eek: gespickt:
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Die L- und K-Straßen über Steinhöfel - Hasenfelde - Arensdorf haben erstaunlich guten Asphalt, nur geringen Verkehr und bedeuten auch nur 2 km Umweg im Vergleich zum Bahnradweg. Der kurze Abschnitt "paving stones" auf dem Bahnradweg zwischen Arensdorf und Falkenhagen stört noch ein bisschen, lohnt aber nicht zu umfahren.

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Der Abschnitt Falkenhagen - Döbberin - Niederjesar gehört mit zu den schönsten Strecken, die ich in der Umgebung von Berlin kenne. Vergleichbar mit einigen schönen Uckermark Abschnitten. Sehr ruhige, gut asphaltierte kleine Straßen, verträumte Ortschaften, leicht hügelig, sanfte Kurven, schöne Ausblicke über die Landschaft.

Falkenhagen-Döbberin-Niederjesar-Tableau.jpg

Schönfließ - Lebus wird gerade ein neuer Radweg an der B167 gebaut. Aufgrund der Baustellen auch auf der Fahrbahn muss man momentan noch ein paar kurze Gravel-Einlagen in Kauf nehmen. Umfahren lohnt aber nicht.

In Lebus hatte ich nach knapp über 100 km das Gefühl, noch "gar nichts" geleistet zu haben - ein gutes Zeichen. Lag sicher zum einen an der abwechslungsreichen Landschaft, aber auch dass ich mit nur wenig Pedaldruck und sehr gleichmäßig gefahren bin.

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Auf dem Oder-Neiße Radweg ging es weiter bis Kienitz, wo eine größere Pause zum Wasserauffüllen und Kuchenessen geplant war. Wenn man "nur" noch 100 km Reststrecke hat, kann man ja mal eine Pause einlegen. ;)

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Es scheint psychologisch wirklich hilfreich zu sein, die "Mittelpause" hinter die Streckenhälfte zu verschieben, denn nach Kienitz rollte es wieder so gut, dass ich mich echt zügeln musste. Also Smartphone-Display mal ausnahmsweise eingeschaltet und eine Weile die Wattanzeige im Auge behalten. :D

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Die Oder verließ ich dann bei Neuglietzen Richtung Bad Freienwalde. Jetzt lag noch ein unbekannter Abschnitt vor mir, bis ich bei Hohenfinow wieder auf altbekannte Strecke treffen würde.

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Die B158 Umfahrung über Gabow war so einigermaßen brauchbar. Mittelprächtiger Asphalt und einige längere "paving stone" Abschnitte. In Schiffmühle wurde mir klar, dass das trotzdem die bessere Wahl war, denn Blechdosen im Sekundentakt auf der B-Straße musste ich mir so nicht antun.
Bis Bad Freienwalde führt dann glücklicherweise ein brauchbarer straßenbegleitender Radweg.
Von Bad Freienwalde bis Hohenfinow gibt es leider keine Alternative zur B-Straße, die aber dort deutlich weniger Verkehr aufwies. Nicht so wenig, dass es wirklich Spaß macht, aber überlebbar. Die Dosentreiber waren auch ausnahmslos geduldig während sie an den kurvigen Steigungen hinter mir her schleichen mussten.

Der Rest der Strecke war dann "Heimspiel" und spulte sich auch gut ab, von den "smoothness=intermediate" Abschnitten einmal abgesehen.
Größere physische Probleme hatte ich keine, außer einen üblen Oberschenkelkrampf beim Ampelstopp in Bernau. :eek: Ging dann beim Fahren aber schnell wieder weg.

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Das Gefühl, aus eigener Kraft wieder am Startpunkt anzukommen und die eigenen Grenzen wieder etwas verschoben zu haben, ist durch nichts zu ersetzen. Hätte auch nicht gedacht, dass die Steigerung so schnell möglich sein würde (die ganze Saison nur kurze Feierabendrunden von 1-2 h und in den letzten paar Wochen 3 Halbtagestouren bis 120 km, sowie 1x 190 km gefahren).

 
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Ja sauber, hört sich gut an. Wenn Du heute normal gehen kannst, außer Treppen runter, dann haste aĺles richtig gemacht :)
Schöner Bericht. Der Track sieht elegant aus. Verschieb den Kringel nach Westen und Du bist einaml rum ums Hauptstädtchen ;)
Gruß Krischan
 
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Wenn Du heute normal gehen kannst, außer Treppen runter, dann haste aĺles richtig gemacht :)
Treppen waren "interessant", ansonsten keine weiteren Probleme.
Auf Radfahren hatte ich aber absolut keine Lust. ;)
Selbst heute auf der Regenerationsrunde fühlte sich alles über 130 Watt noch richtig anstrengend an. Mit 100 Watt im Schnitt habe ich es dann immerhin noch in einer Stunde bis zur Stadtgrenze und zurück geschafft (23 km). :LOL:

So sieht Leerlauffahren mit dem CHR aus:

Rückblickend fällt mir noch auf, dass ich unterwegs mit relativ wenig Nahrung auskam. Frühstück war aber reichhaltig: 1 Schale Müsli, 2 belegte Brötchen, 2 Eierkuchen (mit Apfelscheiben im Teig und Agavensirup gesüßt), 1 Stück Pflaumenstreusel. Unterwegs dann noch 3 Eierkuchen (die gingen richtig gut runter), 4 Corny Hafer-Kakao-Riegel à 152 kcal und 1 Quarkkuchen.

Zu Trinken nur (Mineral-)wasser mit etwas Salz (ca. 2,6 l).
Vor dem Frühstück 1 Magnesium-Kalium Pille (400/300 mg) und nach der großen Pause sicherheitshalber nochmal eine nachgeworfen.
Schien geholfen zu haben, denn ich hatte während der ganzen Fahrt keinerlei Krämpfe außer dem einen Ampelbeinkrampf in Bernau (Fußkrämpfe sind sonst bei mir immer der Klassiker).
 
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Hab heute einmal eine nette Runde im Nordschwarzwald gedreht.

Als erst mal rauf auf die Höhe nach Dobel
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dann weiter bis zum Kaiser Friedrich Turm auf dem Hohloh ...

Bad Herrenalb
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Schwarzwald Highway
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Blick zur Hornisgrinde
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Und dann zurück durch das Eyachtal
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Wetter war super, hat alles gepasst

Grüßle Harry
 
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Vielleicht die letzte schöne Tag zum fahren, also war wieder den Schöppingerberg Mein Spielplatz.
Alles Super, bergauf klappte gut und ich habe zwei jüngere Mountainbiker davon gefahren. Bergab auch gut, aber zuviel Wind um richtig schnell zu gehen. Und das offene Land reizt mich. Schwer um das Gefühl mit den Handy fest zu legen. Trotzdem ein paar Fotos.
Schöne Grüße, Arend.
 

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Nutze die Kamera (eine YI 4k), nur als Hilfe für die OpenStreetMap Bearbeitung. Die Kamera läuft deswegen auch nur im Serienbildmodus.
Wenn der Nebeneffekt ist, dass sich Dosentreiber besser benehmen, wenn sie das Ding sehen, ist das natürlich willkommen. ;)

Man könnte sie prinzipiell auch als Dashcam benutzen (zumindest tagsüber). Kennzeichen erkennen ja, Gesichter eher nein wegen spiegelnder Scheiben und Abschattung im Auto.
 
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Umrundung der Zülpicher Börde
... und ein paar Impressionen. Wir waren zu dritt, ein alter weißer Mann im Feldwaldundwiesen-DF, ein jüngeres Kraftpaket im DF-Spezial mit Hosen und Haube, sowie ein Jungspund im WAW mit E-Antrieb. Letzterer wurde für den ersten Anstieg auf den Venusberg als Hase eingesetzt, den es wieder einzuholen galt. Wurde noch im Kottenforst gestellt.
Dann die üblichen schönen Straßen über die Dörfer Richtung Norden mit leichtem Schlag nach West. Lief sehr gut und Dank WAW in der Flotte erholsam. Hier und da ballten sich die Wolken rechts, links, vorn oder hinten dunkelgrau und es regnete, doch meistens nicht gerade dort wo wir waren. Observiert von den Besatzungen dutzender Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei passierten wir den Hambacher Forst und die Geisterstädte Manheim und Morschenich.
Danach ging es mit Dampf Richtung Süden, östlich ab Düren vorbei wo uns das WAW verlassen hatte (dessen Fahrer sich zuvor auf den gut rollenden schnellen Stücken die Beine leergefahren hatte) und über kleine Straßen um Zülpich herum und so langsam wieder Richtung Heimat — von dem ein oder anderen Hügel aus war bereits das Siebengebirge zu sehen.
Für mich 155 erfrischende Kilometer, denn es blies ein kräftiger Südwest und ich fuhr als einziger ohne Haube.

hier einige Bilder:


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