Beratungsdefizit bei Behinderung

Dieses Thema im Forum "Trikes / Quads" wurde erstellt von j.p., 05.08.2019.

  1. j.p.

    j.p.

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    Ich stelle das bewusst bei Trikes ein, da der Weg vom Einspurfahrrad, oder daran vorbei, am stringentesten zum Trike führt.
    Nach einem Schlaganfall 2017 war mein Gleichgewichtsinn soweit geschädigt, dass an RR fahren nicht mehr zu denken war. In der Reha habe ich bereits Recherche betrieben, und mit Händlern Kontakt aufgenommen. Die Informationen meinerseits: Masters C Lizenzfahrer, Maratonna Finisher, Self supported long distance Fahrer. Natürlich mit beträchtlichem Trainingsrückstand.
    Heraus kam ein Gekko 3x10, ein Ackergaul.
    Ein Freund, ( genauere Einschätzung habe ich nicht, Spasmus) erhielt vom gleichen ein Hase mit Steps. Er ist voll im Leben, Enwickler bei BMW und wollte seine Mobilität verbessern. Natürlich gehr das. Er fährt allerdings 90 km mit niedrigster Unterstützung.

    Ich möchte diesen Thread öffnen, damit Betroffene sich vor dem Kauf austauschen können. In de Hilfsmittelindustrie ist zuviel Geld verdient, dass man mit ehrlicher Beratung nicht weiter kommt. Nicht generalisiert, aber ich fühlte mich über den Tisch gezogen. Entweder verstand der Händler die Vorabinformationen nicht oder sie waren ihm egal
     
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  2. Landradler

    Landradler

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    Wenn man das liest, wäre ein Velomo Hi-Trike GTI die bessere Wahl gewesen, aber...
    ...da liegt der Hase im Pfeffer begraben...
    Die Auswahl an Trikes mit Hilfsmittelnummer tendiert gegen Null, das ist das Dilemma.
     
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  3. j.p.

    j.p.

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    Das habe ich jetzt auch, das velomo
    Deswegen der Ansatz. Nicht testen und Gebrauchtware weitertesten, sondern ordentlich beraten werden, zumindest die Schlüsselinformation bekommen . Daher der Ansatz. Das Velomobilforum war auch eine Anlaufstelle. Ich möchte denen Informationen liefern können, die bei Los keine 4000 bekommen.Das ist der Ansatz.
    Im Übrigen: bei Verordnung des Trikes ist es zumindest nicht erstattetes Hilfsamittel
     
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  4. TitanWolf

    TitanWolf

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    Auch bei Eigenfinanzierung des "Hilfsmittels" werden spezifische Marken genannt. Firmen, welche auf Hilfsmittelnummern bei ihren Fahrrädern Wert legen, sind den verschreibenden/empfehlenden Instanzen natürlich bekannt..

    Die Möglichkeit existiert, Trikes mit Hilfsmittelnummer mittels Finanzierung/Übernahme der Kosten oder zumindest eines Teils dieser zu beziehen, sofern durch Krankheit / Behinderung notwendig. Die Auswahl ist leider gering. Hase und HP sind zwei der Anbieter mit derartigen Trikes im Angebot.

    Edit: Starke Einschränkungen der Gehfähigkeit (bspw. durch Durchblutungs- oder Nervenschäden) reichten vor 6,5 Jahren leider nicht aus für KK-Übernahme. Sensorische/Motorische Einschränkungen d. Kopf hätten eine höhere Erfolgschance bei der Übernahme von Kosten erfahren.

    Viele Grüße
    Wolf
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.08.2019
  5. igel-radler

    igel-radler

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    Das Grundproblem entsteht schon früher. Schon Neurologen haben meist viel zu wenig Ahnung. Nach meiner Erfahrung (Gleichgewichtsdefizit nach Kleinhirnblutung) sind Hirngeschädigungen bei Sportlern (und erst recht bei Radfahrern) zu selten. D.h., der dich beratende Mensch (egal, ob Händler, Therapeut oder Arzt) muss auf beiden Gebieten (Hirnschädigung und Radfahren) Ahnung haben; das ist höchst selten (ich bin ja schon froh, wenn ein Händler oder Schrauber von Fahrrädern Ahnung hat, bei Liegerädern, Dreirädern etc. ist das ziemlich dünn; bei Reha-Kliniken gibt es nach meinen Informationen in ganz Deutschland zwei, die allein aufgrund ihrer Spezialisierung auf Hirnschäden und entsprechenden Fallzahlen eine entsprechende Kenntnis erworben haben). Dazu hat die Gesundheitsindustrie sehr hohe Margen und damit entsprechende finanzielle Interessen.

    Du bist, was dein Liegedreirad angeht, ziemlich sicher nicht gut beraten worden. Allerdings sind deine Interessen auch so divergent (eher schnelles Fahren oder eher Langstrecke mit Gepäck), dass ein einzelnes Modell auf dem Markt nicht beides kann. Ich bin früher hauptsächlich Tourenradler gewesen, und habe meine Anforderungen entsprechend formuliert; aber erst nach zwei Saisons auf einem Gebrauchtrad war ich so weit, dass ich mein Liege-Trike genau genug spzifizieren konnte.

    Gruß

    Igel-Radler
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 06.08.2019
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  6. Fanfan

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    Oder sich darauf einlassen, diese Ahnung anderweitig einzuholen - das hat mich an dem Orthopäden, der mich nach meinem Steißbeinbruch behandelt hat, beeindruckt. Aber da war's auch einfacher, weil ich selber ja schon Ahnung von Liegerädern hatte. Wer die noch nicht hat, weiß auch nicht, wo er danach suchen müsste - Henne-Ei-Problem.
    Die braucht's noch nichtmal als Grund, wenn niemand weiß, wo man nach Trikes suchen müsste.

    Wo hast du denn recherchiert und wie bist du auf das Gekko gekommen? Und falls du noch andere Trikes in der Auswahl hattest, warum sind es die nicht geworden?
     
  7. sretlaw

    sretlaw

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    Vor inzwischen zwölf Jahren war ich Patient in einer Reha-Klinik in der es einige Liegetrikes gab. Allerdings gab es sehr wenige, d.h. 2 oder 3 Physios die mit den Geräten vertraut waren. Daher kam ich leider nicht in den Genuss zu testen. Die Anschaffung glich dann auch einem Blindflug...
    Viel später schon als Besitzer eines Trikes traf ich einen Physio der örtlichen Filiale dieser Klinik im Radladen. Er befragte mich, und kritisierte heftig dass es in der Klinik aus versicherungstechnischen Gründen keine Trikes gibt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 07.08.2019
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  8. smallwheels

    smallwheels

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    Problem dabei ist, dass meines Wissens die Hilfsmittelnummer für ein Produkt zu bekommen nur dann sinnvoll ist, wenn es einen gewissen Produktdurchsatz via Hilfmittelnummer gibt, ansonsten lohnen Aufwand und Kosten dafür wohl nicht. Nicht umsonst sind soweit ich weiss die Hilfsmittelversionen von Hase und HP fühlbar teurer als die ohne. Und was sonst so an Fahrrädern mit Hilfsmittelnummer für Leute mit Einschränkungen für sehr teures Geld offeriert wird will man lieber gar nicht wissen, wenn man seine gute Laune behalten möchte.

    Es gibt allerdings vielleicht einen Weg aussenrum: Juliane Neuss ist ja hinreichend bekannt. Die macht nicht nur Brompton-Umbauten sondern u.a. auch Fahrräder für Kleinwüchsige. Und da das meist in irgendeiner Art und Weise Individualanfertigungen sind haben die keine Hilfsmittelnummer. Über die Krankenkasse abrechnen lässt sich das aber trotzdem, dazu braucht es aber ein zwischengeschaltetes Sanitätshaus. Die machen am laufenden Meter Individualanfertigungen und können daher quasi Einmalnummern vergeben. Da hängt natürlich eine Menge Bürokratie dran und kostenlindernd wirken natürlich weder so ein Zwischenhändler noch die Bürokratie noch die Zahlungsmoral der Krankenkassen. Prinzipiell könnte ein Fahrradhersteller oder -händler das vermutlich auch selbst tun, aber da ist dann wieder die Durchsatzfrage, so dass das wohl idR nicht lohnt von Kosten, Aufwand und Prozesswissenerwerb her. Sonst kommt man gar nicht mehr zum Radschrauben vor lauter Bürokratie. Für ein Sanitätshaus ist das hingegen Alltagsgeschäft und sie kennen sich mit den Prozessen aus, aber dafür nicht mit Fahrrädern.

    Könnte also sein, dass sowas ein gangbarer Weg ist, allerdings braucht es dazu neben eigenem Engagement einen Überzeugungstäter als Fahrradhändler, der willens ist sich das anzutun und zudem länglichst auf sein Geld zu warten (und zuvor ebenso länglichst auf die Kostenzusage von der Kasse). Vielleicht im Zweifel einfach mal Juliane kontaktieren(http://www.junik-hpv.de/html/kontakt.htm - nicht von der Old-School Homepage abschrecken lassen) - keine Ahnung ob sie Zeit, Kapazität und Lust hat bei sowas auch ausserhalb ihres Kerngebietes zu unterstützen. Fragen kostet ja nichts...
     
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  9. TimB

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    Hi,

    drei Punkte:
    -Mit Deiner Vorinformation wüsste ich auch nichts anzufangen, was Du möchtest. Ich hoffe, Du wurdest den Händlern gegenüber spezifischer.
    -Ein Händler kann Dir nur verkaufen, was er auch verkaufen kann. Da Velomo kein Händlernetz haben, kann Dir der Händler das nicht anbieten.
    -Wer zur Reha ein Rad sucht, braucht das rasch. HPVT und Hase bieten das. Bei den anderen kann sich das schon ziehen. Ansonsten bleiben nur die Vorführmodelle der anderen Marken.

    Gruß,

    Tim
     
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  10. ulibarbara

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    Ich finde den Thread wichtig. Ein Bekannter hat nach Schlaganfall ein Trike bekommen, das selbst von gesunden Menschen nicht brauchbar zu fahren ist. Es ist seine einzige Mobilitäts-Möglichkeit, und so ein furchtbares Gefährt...

    Es ist doch nicht jeder mit Behinderung auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Dem einen oder anderen reicht ja vermutlich schon die Information, wo er das gewünschte bekommt - und bezahlt es dann aus eigener Tasche. Von daher wäre es schon gut, hier nicht nur Infos zu Trikes mit Hilfsmittelnummer zu geben.

    Allerdings ist das Velomobil-Forum der falsche Platz: Wer hier landet ist ja schon richtig:) Die Infos müssten dort stehen, wo bislang von LR- und VM-Fragen völlig Unbedarfte nachschlagen. Ich weiss nur nicht wo das sein könnte....
     
  11. Rainaari

    Rainaari

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    Hier wird ja auch über Trikes und Liegeräder diskutiert. Von daher ist die Unterrubrik Trikes / Quads schon ok...
     
  12. j.p.

    j.p.

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    @igel-radler . Zur Info: self-supported long distance ist nicht Radreisen, sondern ein Rennformat, z.B. French divide, Transcontinetal race und auchBrevets.Hier sind 10 kg das absolute Maximum. Gefahren wird mit Lenkertasche, Oberrohrtasche und Arschrakete ( große Satteltasche z.B Apidura). Gepäckträger ist no go. Hat der Radhändler auch nix damit anfangen können.
     
  13. erne

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    Muss er auch nicht.
    Er ist Fahrradhändler, nicht Radsportjournalist. Man erwartet von einem Autohändler auch nicht, dass er sich mit den verschiedenen Rennklassen im KFZ-Bereich auskennt...

    Und das Gekko ist für viele Menschen auch kein „Ackergaul“, sondern ein durchaus brauchbares, flexibles und für deren Massstäbe auch sportliches Fahrrad.
    Das wiederum mit einem motorisierten Kettwiesel zu vergleichen (oder die beiden zumindest in einem Atemzug entsprechend zu erwähnen) ist auch Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Dass Du nun Deine Unzufriedenheit über den Händler und Deinen Kauf dazu nutzen möchtest, eventuell anderen bei der Auswahl eines geeigneten Fahrrades solche Enttäuschungen zu ersparen mag positiv sein, die Art, wie Du Deine Entscheidungsfindung in kurzen Worten beschreibt ist es nicht.

    Grüße
    Marc
     
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  14. TimB

    TimB

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    Bis auf das Gefühl, über den Tisch gezogen worden zu sein, hat er doch neutral formuliert.

    Oh ja! Was aus dem englischsprachigem Raum an Renndreirädern zu sehen ist bei Langstrecke oder hier am Bodensee an Rehakrücken unterwegs ist, ist wirklich grausam. Da war ein Gekko schon richtig gut.

    Was mich wundert ist, daß das Gekko gekauft wurde - gabs keine Probefahrt? Da muss doch auffallen, daß es nicht für die Wunschaktivitäten passt.
    Ebenso, daß z.B. kein ICE-Trike in die Auswahl fiel, wo doch einer der year-round Rekordaspiranten damals sowas fuhr mit gebrochenem Knöchel.


    Gruß,

    Tim
     
  15. ulibarbara

    ulibarbara

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    Du hast mich falsch verstanden. Jemand, der einen Schlaganfall hat oder dem ein Arm abhanden kommt, wird nicht primär nach Velomobil, Trike oder Liegerad googlen sondern er wird - eben leider unvollständig oder sogar falsch - von irgendwem aus der Gesundheitsbranche beraten. Sollte derjenige trotzdem hier landen und lesen, reicht es einen Thread zu erstellen "Kaufberatung für Einarmigen, Blinden, Gleichgewichtsgestörten o.ä." und die Informationen sprudeln nur so.

    Insofern hilft der Thread-Titel bei der Google-Findung. Noch besser wäre allerdings eine Seite dort, wo der "Frisch-Behinderte" sie auch erwartet, irgendeine Reha- Physio- sonstwas-Seite (ich kenne mich da leider bzw gottseidank nicht aus).

    Aus Sicht eines Lizenzfahrers und Langstreckenrennradlers ist ein Gekko ein Ackergaul!!! Das ist doch nicht wertend. Und genau da ist das Problem bei der Beratung: Geht's ums Pflug ziehen oder Holz rücken, wäre ein Englisches Vollblut auch nicht das richtige Pferd. Allerdings sind Gekko, Kettwiesel, Anthrotech etc... mit und ohne Motor immerhin richtig gute, vollwertige Fahrräder, die jeweils ihren Einsatzzweck haben. Die unsäglichen Trikes von denen mein Bekannter eins erwischt hat...… das ist nicht ein kräftiger Ackergaul der sich auf die Rennbahn verirrt hat, das ist einfach ein krankes Pferd mit nur drei Beinen. Aber es gibt eben auch leichte schnelle Trikes, die kaum jemand kennt (z.B. Velomo) oder die SUVs wie Fatbikes etc.... mit allen Vor- und Nachteilen. Die darzustellen ist doch eine gute Idee.
     
  16. j.p.

    j.p.

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    Probegefahren wurde es, vielleicht war meine physische Verfassung damals auch dem Gekko angepasst. Habe jetzt auch ein Velomo, und bin zufrieden damit. Das Gekko hat der Händler zurückgenommen.
    Zum Thema wissen: ein Rennradhändler sollte sich mit Lizenzen etc auskennen, ein Händler, der mit behindertengerechten Rädern wirbt, sollte sich damit auch auskennen.
    Leider sind die Trikehändler oft nicht in der Stadt und damit kaum mit dem ÖNV zu erreichen. Zu diesem Zeitpunkt durfte ich wegen des Schlaganfalls nicht Autofahren und war auf einen Händler im Bereich des MVV angewiesen
     
  17. Knarf

    Knarf

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    Guter Anstoß, dieser Faden.
    Liegeräder sind so unbekannt und speziell, welcher Neurologe, Orthopäde, Physiotherapeut etc. kennt das schon und kann das einschätzen? Oder hätte die Zeit, sich da reinzufuchsen? Da braucht es gezielte Werbung seitens der Produzenten und der Nutzer. Ich bin mit dem Trike beim Physio vorgefahren, damit er sich das anschaut. Immerhin der weiß das jetzt. Und der Preis ist einfach abschreckend hoch. Wenn jemand um seine Gesundheit kämpft und nicht mal weiß, ob er/sie berufstätig bleiben kann, dann schrecken ein paar tausend Euro für ein "Fahrrad" sehr ab.Tipps hier im Forum sind deshalb um so wichtiger.
     
  18. Fanfan

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    ...nur für Leute, die das VM-Forum kennen oder bei der Suche auf die richtigen Stichworte gekommen sind.
    Stell dir eine Person vor, die bisher viel und gern Rad gefahren ist, nach einem Schicksalsschlag ihr Leben neu sortieren muss und für's Radfahren weiterhin einen Platz darin vorsehen möchte. Auf was für Ideen kommt die, wo sucht sie und wen fragt sie, wenn sie bisher nichts von der hier im Forum vertretenen Fahrzeugwelt weiß?

    Ein bisschen könnte auch die typische Eingewöhnungsphase daran beteiligt sein, viele finden am Anfang flache und tiefe Sitze gewöhnungsbedürftig und fangen mit einer aufrechteren Geometrie an. Das sollte ein Händler allerdings genauso wissen wie dass es am Markt noch rennradähnlichere Trikes gibt als ein Gekko.
     
  19. j.p.

    j.p.

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    Für mich ist das auch ein Gewichtsproblem. Zum Teil meines, aber auch das des Trikes. Von 7,5 kg auf 14 kg, ist schon ziemlich was. Außer man weiß, dass ein Trike meistens mit 20 kg kommt. Dann ist man froh.
    Thema monitorisiertes Fahren: Ich habe das schon gekannt, allerdings ist beim Umstieg vom RR auf ein Trike eine Watt-Kennlinie toll. Da kommen wir halt zum Thema Entfaltung, Gangabstufung etc. Vor allem weil das Trike nicht den Turbo Wiegetritt kennt. War zu Beginn ein Problem, jetzt verinnerlicht. Wichtig zu wissen.
    Gibt etliches mehr, ich habe das Glück, dass mich die 400.- € Umtauschverlust nicht geschmerzt haben.
     
  20. sretlaw

    sretlaw

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    Nö; so kannst du es nicht sagen. Nach Ende des Komas wurde ich zu verschiedenen Tests in der Klinik herum gekarrt, dabei kamen wir an einem Home-Trainer vorbei. Nach meinem damaligem Kenntnisstand dachte ich;"wenn schon nicht mehr laufen, dann radeln". Unmittelbar danach realisierte ich;" da fällst du schneller runter als du draufkommst." Ca. 10 Monate später entdeckte ich die Trikes in der Reha. Da hat es ZooM gemacht. Von dort an begann die Suche nach Infos im Internet.
     


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