Beratung Radcomputer vorwiegend für Navigation

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Ich bräuchte mal Hilfe bei der Auswahl eines Radcomputers für meine Tochter, die inzwischen mit dem Rennrad die andere Ecke Deutschlands unsicher macht.
Das Gerät soll
  • vorwiegend für Navigation genutzt werden, mit anderen Worten strukturierte Trainingsessions sind derzeit nicht so Thema,
  • Routen unterwegs umplanen können wäre ein Pluspunkt
  • Nutzer-Interface halbwegs logisch und nicht überfrachtet mit unnützen Optionen
  • ein Radar-Rücklicht wäre toll, wenn es eingebunden werden könnte (kein Muss)
  • gut ablesbares Display (Farbe)
  • brauchbare Akkulaufzeit
  • Preis...
Ich selber nutze seit Urzeiten einen Hammerhead Karoo, der würde all diese Punkte erfüllen, bis auf die Akkulaufzeit und den Preis, aber vielleicht gibt es ja auch inzwischen jede Menge Alternativen. Ich höre gute Sachen von Wahoo.

Habt ihr Tipps für mich, damit ich mir einen Überblick verschaffen könnte, was in Frage kommt?
Danke!
 
Bei Garmin könnten die 530/540 oder 830/840 passen, deren Flaggschiffe 1030(+),1040 und 1050 fallen eher aufgrund des Preises raus (gebraucht lässt sich noch ordentlich sparen, in die höhere Serie gehen)

Bei Wahoo kenne ich mich nicht aus
 
Äh, anderthalb Stunden und mann bekommt nicht mal des Ding in Aktion zu sehen?!?! :eek: (nicht falsch verstehen, danke Dir, aber ich verstehe das Format für den Videomitschnitt eines Podcasts vielleicht nicht so richtig)

Aber die Laufzeit ist wohl wirklich nicht von schlechten Eltern:

Und Coros scheint ein halbes Jahr nach dem ziemlich desaströsen Start in ziemlich unfertigem Zustand einiges per Firmware nachgeliefert zu haben:

Ich hatte das Ding nach den ersten ernstzunehmenden Reviews ziemlich abgeschrieben, danke, dass Du mir das noch einmal in Erinnerung gebracht hast. Ich werde dem zumindest noch einmal nachgehen.
 
Ich nutze seit einiger Zeit den bryton 420 (bis 34 Stunden) in Kombination mit dem Gardia R300L. Der 420 ist zwar nur s/w und ohne Karte, reicht für einfache Navigation aber aus (ich hab ihn eigentlich nur für das Radar mitgekauft, für Reisen etc. hab ich noch ein - für mich unschlagbares - etrex 32). Grössere Modelle gibt's dann auch in Farbe und mit OSM-Karten. Die Kombi gab's bei Ali*** für unter 200 CHF.
 
Ich nutze den Karoo zum navigieren und finde ihn hier unübertroffen. Ich weiss immer wo ich lang muss. Wenn ich mal auf den 1040 wechseln muss werde ich kirre. Also lieber für ein paar Euro ne Powerbank als sich einen schlechteren Computer zum navigieren holen.
 
Ich sollte vielleicht erwähnen dass ich den Apfel benutze und auch beim Apfel bleiben werde...
Dito, aber Problem ist beim Smartphone das große, stromhungrige Display.
Für kurze Touren (so unter 100 km) mag das noch okay sein, aber auf Dauer kannst Du gar nicht so viel Akku einpacken, wie das Ding frisst.

Zweiter Nachteil: Wenn Du mal was anderes machen willst - Fotos, was googlen, Nachricht lesen etc. musst Du ständig aus der Navigation raus. Sehr lästig.
Habe ich in Notfällen mal probiert, auf Dauer ist das aber nix für mich.
Welche App nutzt du da?
Würde mich auch interessieren.

Google Maps? Apple Karten?
Funktioniert beides nicht mit custom Tracks. Und ich will ja nicht Fahrrad oder Auto routen (maximal im Notfall), sondern einen GPX-Track von Bikerouter.de - da fiele mir nur Komoot ein, dort kann man Tracks importieren.

Oder dieses Osmand-Maps. Damit komme ich aber nicht klar.
 
Ich bräuchte mal Hilfe bei der Auswahl eines Radcomputers für meine Tochter, die inzwischen mit dem Rennrad die andere Ecke Deutschlands unsicher macht.
Das Gerät soll
  • vorwiegend für Navigation genutzt werden, mit anderen Worten strukturierte Trainingsessions sind derzeit nicht so Thema,
  • Routen unterwegs umplanen können wäre ein Pluspunkt
  • Nutzer-Interface halbwegs logisch und nicht überfrachtet mit unnützen Optionen
  • ein Radar-Rücklicht wäre toll, wenn es eingebunden werden könnte (kein Muss)
  • gut ablesbares Display (Farbe)
  • brauchbare Akkulaufzeit
  • Preis...
Hier tut ein alter Wahoo Elemnt Bolt V1 seit Jahren seinen Dienst. Kein Farbdisplay zwar und nur mit Smartphone nutzbar, aber sparsam im Verbrauch und simpel in der Bedienung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sollte vielleicht erwähnen dass ich den Apfel benutze und auch beim Apfel bleiben werde...
Hier, noch einer
Dito, aber Problem ist beim Smartphone das große, stromhungrige Display.
Für kurze Touren (so unter 100 km) mag das noch okay sein, aber auf Dauer kannst Du gar nicht so viel Akku einpacken, wie das Ding frisst.
Ich fahre mit Nabendynamo & Forumslader, null Problem.
Oder dieses Osmand-Maps. Damit komme ich aber nicht klar.
MapOut. Kann nur Tracks anzeigen. Ist dafür aber echt gut. Ist auch nur für IOS.
 
Hier auch Handy mit LocusMaps.
Habe eine Powerbank dabei und Schnelllader mit 40W. Handy in kurzen Pausen mal anstöpseln an jene oder Steckdose ist bisher nie ein Problem gewesen.
Reichweite 300 KM/Tag und mehr ist möglich.
Die APP nutzt OpenStreetsMap Karten. Kann also immer eine Hilfe sein. Als Silber-Premium-Variante schaltet sich das Display automatisch aus und vor nächsten Punkt wieder an.
BikeRouter-Profile können für die Navigation benutzt werden.
 
Mein Förmchen ist aber bunter als Deines!

Ich finde dieses Werten kindergartenmäßig.

Es geht mir nur darum, für die andere der beiden Plattformen eine ähnliche Funktionalität zu erwähnen. Einfach, weil beide relevant sind.
 
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