AZUB Ti-Fly26 Erfahrungen

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Azub TI-Fly 26
In diesem Forum sind die AZUB Trikes recht wenig verbreitet. Daher werde ich mal was posten. Ich bin schon verschiedene Trikes gefahren zur Probe. Ich war auch Besitzer eines AZUB Tricon26. Das hielt bei mir nur 3Jahre. Schwachstellen gab es mehrere: Zu breite Vorderradnaben führte zum 2maligen Tausch der Vorderradachsen (waren einfach zu dünn), Schnellspanner an den VR (Schnellspanner kann den Querholm beschädigen). Die Sitzaufnahme hat zu wenig Fleisch (ist bei mir zerbröselt, konnte ich nachbearbeiten mit Säge und Feile). Schwingenlagerung durch Industrielager ( leiern aus, dann wackelt die HR-Schwinge). Titanfaltgelenk beschädigt.

Die diesjährige SPEZI ermöglichten mir ein Upgrade auf ein Ti-Fly26. Auf der SPEZI 2018 bin mal die Luxusversion mit Pinion und E-Motor gefahren. Hat Laune gemacht. Nun habe ich selbst eins. Es wiegt mit Motor, Akku, Kettenschnellverstellung, Schutzblechen, Kombipedalen.... um die 40kg, schwerer als ein TRICON26. Den Motor habe ich vom Tricon26 übernommen. Den habe ich deshalb so schnell wieder eingebaut, weil der den Antrieb schont. Die Kassette des HR hat schon 7000km runter und ist immer noch gut. Außerdem bin ich schneller auf Arbeit.

Man bin ich müde. Wird fortgesetzt...
 
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Mann oh Mann. Für die 1000km habe ich ja nicht lange gebraucht. Zeit, um über erste Erfahrungen zu berichten. Meinen ersten Crash hatte ich mit dem Ti-Fly26 auch schon. Da bin bei einem Ausweichmanöver, bei dem ich die Kurve nicht mehr gekriegt habe, gegen einen stationären Mülleimer gefahren. Danach war das große Kettenbatt und die rechte Bremsscheibe verbogen. Der Schaden war schnell behoben.

Ich fahre enge Kurven schnell. Das geht mit dem Trike ganz gut. Die auf der Spezi gefahrenen Ti-Fly haben in den Kurven mehr radiert. Gut das ich mich für die harte Federung entschieden habe. Das Fahrwerk ist top. Wenn das Trike nur nicht so schwer wäre. Eine Akkuladung reicht bei mir ca. 60km mit Geschwindigkeiten um die 30. Ist der Akku leer, lässt es sich mit 15- 20 km/h fortbewegen. Gut, dass ich vorne 3 KBs habe, auch wenn der Akku leer ist, komme ich trotzdem noch fast jeden Berg hoch.

Was mich am neuen Trike nervte, waren die Schutzbleche vorne. Die fingen nach kurzer Zeit an am Reifen zu schleifen. Heute habe ich sie erst mal entfernt. An der Stelle, wo die Radschützer am Trike fest geklemmt sind, ist die Aufnahme rund. Mit Gewebeklebeband werde ich Schutzblechaufnahme verdrehsicherer gestalten.

Wieder Schlafenszeit. gute Nacht
 
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Mein Ti-Fly sammelt fleißig km, aktuell 1700km. Die vorderen Schutzbleche mussten wieder ran, bei Regen unverzichtbar. Gewebeband auf der Halteraufnahme hat das selbstständige Verdrehen der Schutzbleche währen der Fahrt eliminiert. Beim schnellen Durchfahren von Pfützen werde ich trotzdem von unten geduscht.

Mein Sitz ist leider nicht optimal. Azub hat die Sitze für steile Lehnenwinkel konstruiert. Aber flacher gestellt sitzt es sich viel bequemer. Das habe ich denen ja bei der Trikeneubestellung auch mitgeteilt. Leider ist der Querholm für die obere Sitzaufnahme ( wo die Gewindestangen dran verschraubt sind) zu weit unten verschweißt. Das ergibt einen langen Hebelarm. Beim Anlehnen schaffe ich es problemlos, den Sitz durchzudrücken.

Diese Woche war sehr plattenreich. 2 im HR und einer links. Bordwerkzeug habe ich immer dabei. Kein Problem.

Für die Kettenblattgarnitur hatte ich Ersatz besorgt. Leider zu billig, alle Ritzel waren vernietet. Die Suche im örtlichen Fachhandel war nach mehreren Besuchen in verschiedenen Läden von Erfolg gekröhnt. Aber der hatte nur das 48er KB, kein Kettenschutz. Jetzt habe ich die KB-Garnitur wieder zurück getauscht mit neuem großen KB und halben Kettenschutz. Mit der billigen 3er Garnitur konnte ich nicht mehr so gut schalten. Jetzt läufts wieder.

Das sehr hohe Gewicht ist schon spürbar. Der MAXON Bikedrive macht seine Arbeit gut. Wäre da nicht der hohe Stromverbrauch und der schnell alternde sehr teure Akku (900€ für 500Wh nominal, gekauft ). Die 500Wh hatte der neue Akku nie gehabt. Ich habe einen Leistungsmesser (WattsUp) in das Ladekabel eingebaut. Anfangs gingen so 490Wh in den leer gefahren Akku rein. Jetzt sind wir schon bei 465Wh. Reichweite ca. 60km. Der 1 Jahr ältere Akku1 hat nur noch 440Wh für 54km Reichweite. Deshalb wollte ich ja einen Nabenmotor. Mit 3*9Gängen kann ich auch ohne Strom fahren. Nur nicht mehr un die 30, sondern eher um die 20km/h und weniger.
 
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Danke für deinen Erfahrungsbericht.

Ein paar Bilder wären nett.

40kg ist schon eine Nummer.
Beim Tricon hattest du anscheinend nach relativ kurzer Zeit schon massiv Probleme, erscheint dir das Ti-Fly (bisher) stabiler / langlebiger?
Bei dem Gewicht sollte es ja ausreichend dimensioniert sein (war das Tricon leichter?).

Erfolgte der "Upgrade" mit Unterstützung durch AZUB oder übers eigene Portmonnaie?

Du hast eine Pedelec Version (45er)? Wie macht sich der Maxon bergauf? Keine Probleme mit Überhitzung? Wie ist die Geräuschkulisse?
 
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20190921_132440.jpg
20190911_073355.jpg
20190911_073355.jpg

Hier mal Fotos vom aufgemotzten Trike. Den Maxon habe ich vom TRICON26 übernommen. Den möchte ich nicht missen. Das ist der MX33. Für die 45er Version. bräuchte ich ja ein Versicherungskennzeichen. Das wolle ich nicht. Der Motor hat eine schmalere Einbaubreite als die Schwinge. Zum Glück ist die Achsaufnahme für die Steckachse nur angeschraubt. Durch einfügen von paar Unterlegscheiben und längere Imbusschrauben habe ich die Breite von 150mm auf 148mm verringert. Da es ein Getriebemotor ist, macht er auch Geräusche, wenn er aktiviert wurde. Ein hohes Sirren. Daran habe ich mich gewöhnt. Nicht unangenehm. Vorteil ist die unkomplizierte Bedienung mit nur einem Drehgriff, 3Leistungsstufen/Gänge.

Ich hatte damit mal versucht, den Feldberg im Ts. hochzufahren. Bis zum Sandplacken hat der Strom gereicht, ohne das der Motor sich überhitzt hat. Das waren ca. 32km bergauf.

Auf dem Foto ist das verbogene KB zu sehen nach dem Crash mit einem Mülleimer. Auch eine Bremsscheibe war dabei verbogen worden. Beides gewechselt.

Bei AZUB hätte ich mein TRICON auch nur reparieren lassen können. Das haben die mir auch angeboten (ca 500€). Doch die Verbesserungen bei den Achsen, stabilerer Sitz und die Ti-Blattfedern sahen einfach zu gut aus. Die Vollfederung bringt aber mehr Gewicht auf die Waage. Das Tricon26 fand ich aber auch sehr komfortabel.
 

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Eine Kritik hätte ich noch für den Sitz bzw. Sitzgestell. Die mittlere
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Strebe sitzt ist mir zu tief. Ich kann den Sitz nicht flach genug stellen. Oder ich drücke den Sitz nach hinten durch, wenn ich mich anlehne. Ist ganz einfach durch Hebelgesetze zu erklären.
 
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Hast du noch Luft die vordere Sitzaufnahme weiter nach vorne zu schieben, so würdest du noch ein paar Grad flacher kommen. Falls du noch Lift hast den Ausleger weiter ausziehen.
 
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Hast du noch Luft die vordere Sitzaufnahme weiter nach vorne zu schieben, so würdest du noch ein paar Grad flacher kommen.
Genau das bemängle ich doch. Klar kann ich ich den Sitz auf dem Rahmen weiter nach vorn schieben. Dann sind die Gewindestangen aber nicht mehr max. waaagerecht, sondern wippt bei jedem Hineintreten. Deshalb muss das Loch, wo der Schnellspannhebel im obrigen Bild nach unten zeigt, weiter nach oben wandern, um die Hebelwirkung zu verringern.
 
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Die optimale Stellung der Stangen sind lt. Azub (Trike Manual S.9) 90° zum Sitz. Das sollte doch möglich sein wenn Du wieder die vordere Aufnahme verwendest.
 

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Hallo @tigerroy,
wenn der Abstand zwischen Sitz zur vorderen Sitzaufnahme am Rahmen zu klein ist, kannst Du die Alu-Gewindehülsen auch entsprechend kürzen. Ich habe sie ganz weggelassen, da sich bei mir der Sitz am Gepäckträger abstützt. Von der anderen Seite der Klemme auf die Gewindebolzen geschraubt, kann ich damit den Sitz fest an den Gepäckträger ziehen. Das ergibt eine ziemlich flache Sitzposition. Jeden Monat einen Tropfen Öl an die Auflagepunkte, verhindert knarzen. Funktioniert bei mir seit 13000km.

DSC_1345 Sitz.jpg


Noch mal zum Gewicht - nach 6000km habe ich auch mein Tricon zum Ti-Fly umbauen lassen. Die Federung soll wohl etwas schwerer sein, effektiv merke ich davon allerdings nichts. Bei Dir dürfte der Akku mit Motor und Elektronik um Größenordnungen über der Gewichtszunahme durch die Feder liegen.


Mit den vorderen Schutzblechen hatte ich noch nie Probleme, die Halterung ist stabil. Eher hatte ich hinten Ärger; bei dem kleinen 20iger und 28mm Duranos mit 8bar sind die Beschleunigungskräfte auf die relativ schweren Haltestangen offenbar zu groß. Das Schutzblech muss diese Kräfte abfangen und reißt am vorderen Halter. Abhilfe schafft eine gewichtsreduzierte Montage mit nur einer Haltestange auf jeder Seite und einem kürzeren (ein vorderes) Schutzblech ohne Gummiende.

DSC_0762 Schutzblech.jpg



Grüße aus Mähren, Steffen
 
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2660km gefahren. Jetzt beide VR-Reifen gewechselt auf Tryker. Die M+-Reifen zeigten schon Verschleißerscheinungen. Dabei fiel mir eine verlorene Mutter und eine lockere Schraube bei der rechten VR-Aufhängung auf. In meinem Fundus fand sich noch eine M8-Mutter als Ersatz.

Mein Sitz wippt nicht mehr. Ich nutze das hintere Loch, wobei ich die Gewindestangen so angepasst habe, dass der Sitz auf dem Rahmen liegt.

Ein weiteres Problem bei mir ist, dass sich der zentrale Steuersatz mit dem Untenlenker sich regelmäßig lockert. Da muß ich regelmäßig die Schraube anziehen.
 

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Mist. Mein Trike hat nen Spurfehler. Mein Reifenabrieb ist unnormal und ohne Motor lahm. Das werde ich irgendwie korrigieren.

Dann ist es leider nicht Winterfest. Jetzt war Frost und erst Bremszüge, später der hintere Schaltzug froren ein. Trike dann Tagsüber erst mal ins warme gestellt und Bowdenzüge mit Fön behandelt.
 
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Moinsen @tigerroy
Oh das mit der Spur ist Mist. Schau mal unter dem Trike nach der Platte an der die Spurstangen montiert sind, die war bei mir mal etwas lädiert. Siehe linke Schraube.
8D11D73D-B1D3-4B31-AA12-7B2E0A2F7B59.jpeg

Wie das bei mir passiert ist weiß ich nicht, bin jedenfalls nirgendwo gegen gefahren oder habe Stuns versucht.
Habe die Platte mit einer Glattbackenzange begradigt. Und Zack rubbelt nix mehr und das Dreirad geht besser als das von Nachbars Sohnemann
 
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Interessant, wir hatten noch überhaupt keine Probleme mit unseren beiden Ti-Fly X. Na ja, vielleicht fahren wir etwas "gemäßigter"
 
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Die Spureinstellung funzt wieder. Es hat gereicht, nur auf der rechten Seite die Gewinde der Spurstange paar mm rauszudrehen. Dann hat auch die linke Seite gestimmt. Paar Mal die A4-Blätter überfahren. Die haben sich nicht mehr verdreht. Das TiFly26 rollt nun wieder bedeutend leichter. Ich hatte jetzt mal versucht, das Ritzelpaket zu wechseln. Leider erfolglos. Die 1. 2 Ritzel gehen ja mit dem Abzieher ab. nur hat sich das restliche Paket verhakt. Das läßt sich einfach nicht von der Kassette abziehen. Jemand ne Idee?

Hilft alles nix, werde weiter intensiv mit Nabenmotor fahren (HR hält schon 10000km durch). Das schont gewaltig das Ritzelpaket. Auf paar mittleren Ritzeln springt manchmal die Kette, ist aber noch verschmerzbar.

Heute die erste Schneefahrt in dieser Saison. Der sehr nasse Schnee hat sich schön zw. den Speichen breit gemacht. Er klebte förmlich auf der Felge. Ich bin gut durch den Matsch gekommen. Auch das Schwänzeln mit dem HR habe ich provoziert, hat Spaß gemacht. Zum Glück sind mir die Züge jetzt nicht eingefroren. Mal sehen, wie das morgen früh aussieht. Heute morgen sehr zeitig zur Arbeit mit 27er Schnitt. Was mir bei der Schneetour passiert ist, dass sich die Umlenkröllchen der Kettenschnellverstellung so mit Schneematsch zugesetzt hat, dass die Kette raus sprang. Also anhalten, Eis rausfummeln aus den Röllchen, Kette einlegen und weiter gehts.
 
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Interessant, wir hatten noch überhaupt keine Probleme mit unseren beiden Ti-Fly X. Na ja, vielleicht fahren wir etwas "gemäßigter"
Meine Frau und ihre Cousine haben ihre beiden Ti-Fly 26 dieses Jahr bekommen und sehr viel gefahren. Null Probleme! Was für eine qualitative Verbesserung zu dem vorherigen Fabrikat.

Wir können "unseren" Händler nur weiterempfehlen: info@fahr3rad-saar.de

Frohe Trike Weihnacht
 
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@Kuni bekommt bald die gleichen Probleme wie ich. Ich hatte schon wieder SPURFEHLER. Da hat AZUB wohl zu schwach dimensioniert. Eine Gefahrenbremsung hat gereicht, um die Spur zuverstellen. Und was war die Ursache? 2 dicke Unterlegscheiben jeweils vor den Kugelkopfgelenken der Spurstange. Dadurch wird die Schraube länger und der Hebelarm größer. Die Schrauben tordieren, stellen sich schräg. So hat sich meine Spur verstellt. Also in der Mitte das Blech verbogen. Am rechten VR Spurstangenaufnahme verdreht und verbogen. Ich kann froh sein, dass es nicht gebrochen ist. Als Sofortmassnahme empfehle ich die Unterlegscheibe zw. Halterung und Kugelkopfgelenk sofort zu entfernen. Das kann sonst ins Auge gehen.

20200213_104856.jpg
 

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Die verbogenen Lenkhebel kann ich nicht sinnvoll kommentieren. Aber hierzu ist mir gerade was eingefallen, vielleicht ist das ja noch aktuell:
Ich hatte jetzt mal versucht, das Ritzelpaket zu wechseln. Leider erfolglos. Die 1. 2 Ritzel gehen ja mit dem Abzieher ab. nur hat sich das restliche Paket verhakt. Das läßt sich einfach nicht von der Kassette abziehen. Jemand ne Idee?
Wenn der Freilaufrotor aus Alu oder nicht sonderlich gut gehärtetem Stahl ist und die Ritzel einzeln sind, können die Ritzel sich etwas in den Stegen des Rotors eingraben. Vielleicht hilft es, die Kassette gegenüber dem Rotor mit etwas Kraft rückwärts zu drehen, bevor du sie abzuziehen versuchst. Gegenhalten müsste mit den wieder aufgesteckten kleinsten Ritzeln möglich sein.
Vielleicht hängen auch die Zwischenringe an den Verformungen der Stege fest, dazu habe ich aber keine Idee außer "kräftiger ziehen".
 
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