Aus faul wird fit

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Also, am Pulver wird Patricks Erfolg nicht scheitern :),

ich mache derzeit im Schnitt etwa 1 Stunde Aktivität pro Tag, esse normal und nehme wie gesagt an “intensiven“ Tagen etwas vegetarisches Eiweiß zu mir,

Gewicht reduziert auf jetzt etwa 81 kg, (minus 4 kg in den letzten 2 Monaten) , Laufen (lahm) über einen Stunde wieder möglich, VO Max leicht verbessert. Garmin mögliches Fitnessalter erreicht

Der Ruderergometer scheint mir dazu noch richtig gut zu tun. Ich bin zufrieden.
 
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Die vom "Volksshake" (mir gefällt der Name nicht... erinnert mich zu sehr an "Bild" und AfD) haben ruckzuck geantwortet. Sie würden mir die angebrochene Packung ohne probleme gegen ihre "Shake" Variante (jetzt ja die "Bio-Protein" Variante) tauschen. Der Inhalt ist fast gleich, bei der "Shake" Variante sind aber mehr Geschmacksstoffe, also hier Kakao, drin und es ist etwas gesüßt. Mal schauen wie das schmeckt. Ansonsten hab ich erstmal bei Alphafoods nachbestellt, die waren lecker.

Jetzt muss ich für den Wahoo Kickr noch ne passende 10f Kasette auftreiben... Hab irgendwie vergessen, dass da keine dazu war. Aber irgendwie komm ich aktuell schwerlich in die Werkstatt.

GRuß,
Patrick
 
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Jacky, ich glaube, es liegt bei Deinem Trainings-Stillstand bzw. dem Hin- und Ruck-zuck-wieder-auf-Start nicht daran, dass Dir noch irgendein Ausrüstungsgegenstand oder klumpfreies Veganprotein fehlt. Auch an guten Wegweisern bezüglich Training oder Ernährung mangelt es nicht, wenn ich mir die letzten Seiten so durchlese.

Ich denke, es liegt tatsächlich nur an Dir bzw. Deiner mangelnden Selbstdisziplin bezüglich konsequentem Kraft- und begleitendem Ausdauertraining und vor allem zielorientiertem Essen.

Jetzt wirst Du bestimmt gleich wieder rhetorisch einigermassen geschickt etwas antworten, aber genau das bringt Dich Deinem Ziel „Aus fett wird fit“ keinen Deut näher. Eher weiter davon weg. Du vertüddelst Dich in irgendwelchen Internetdiskussionen über alle möglichen Probleme. Das mag ja ganz nett sein und hilft bestimmt einem bewegungsunlustigen Rentner den täglichen Verbrauch von Sudokurätseln etwas einzudämmen. Aber Dein Fokus sollte doch in den letzen Monaten auf „Fit“ liegen. Oder?

Herzlichst
Dein Günther
 
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Warts ab ;) ich hab so meine Probleme was die Organisation von tausend Projekten, Firma, Arbeit, eigenen Unzulänglichkeiten. Ich kann nicht einfach nur ein was machen, wie so viele das tun, da würde ich mental dran kaputt gehen. Daher hat auch das Projekt hier nicht prio 1 mit 40h Zeitbuget in der Woche. Wenn dann noch Verletzungen und Krankheit zwischen kommt, muss man dann halt auch mit Rückschlägen leben.

Also weiter geht's..
 
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Warts ab ;) ich hab so meine Probleme was die Organisation von tausend Projekten, Firma, Arbeit, eigenen Unzulänglichkeiten. Ich kann nicht einfach nur ein was machen, wie so viele das tun, da würde ich mental dran kaputt gehen. Daher hat auch das Projekt hier nicht prio 1 mit 40h Zeitbuget in der Woche. Wenn dann noch Verletzungen und Krankheit zwischen kommt, muss man dann halt auch mit Rückschlägen leben.
Vollkommen verständlich, aber: das mit dem fit werden klappt halt nicht, wenn man es nur hin und wieder tut, sondern nur mit einer gewissen Konsistenz - was zwingend erfordert dem Training zumindest eine gewisse Priorität einzuräumen und Pläne in der Tasche zu haben für die Zeiten wo die Zeit knapp ist und für Rückschläge.

Das sage ich nicht als Besserwisser, sondern weil ich genau das Problem viel zu gut aus eigener Erfahrung kenne. Im Training anfangen war ich schon lange Weltmeister, aber dann kommt die nächste Erkältung, die nächste Stressphase oder anderweitige Zwangspause und dann ist es plötzlich schon wieder so lange her seit dem letzten Training, da kommt es dann ja auch nicht mehr drauf an ob ich heute, morgen oder nächste Woche weiter mache... -> statt fitter bin ich über die letzten 20 Jahre immer nur schleichend schwerer und unfitter geworden.

Was in den letzten Monaten ein bischen geholfen hat: zwar einerseits fixe Pläne zu haben, was ich ungefähr wann trainieren will (ein Lauftrainingsplan + Home-Bodyweight-Programm) für alles außer fürs Radfahren (das ist reine Alltagsfahrerei und Genuß bei Touren, da will ich keinen Zwang draus machen), aber andererseits Alternativen für die Zeiten wo es zeitlich einfach nicht reicht oder aus anderen Gründen nicht geht (Laufpausen sind immer wieder nötig weil ich leider oft Wadenprobleme kriege). Dafür habe ich einfach 2 Sachen die auf meiner täglichen Must-Do-Liste mit fast so hoher Prio wie Medikamente einnehmen und Körperpflege stehen: irgendeine Art von Sport oder Bewegung (an Kranktagen dann mal nur gemütlich dehnen; an Stresstagen ein 5min-Kurzkrafttraining) und (mit etwas geringerer Prio) zumindest ein paar Minuten an die frische Luft kommen - lässt sich an stressigen Tagen dann auch prima beides mit einer Erledigung auf dem Rad kombinieren zb...

Seit ich das versuche durchzuziehen (wenn der Körper einen absoluten Ruhetag verlangt kriegt er den auch mal ausnahmsweise) habe ich es zwar dank vieler Verletzungs-Unterbrechungen (die empfindliche Wade halt) immer noch nicht geschafft den 5km-Trainingsplan endlich mal abzuschließen, aber ich merke trotz der Rückschläge das ich generell langsam fitter werde und auch nach jeder Zwangspause vom geplanten Training wieder auf etwas höherem Niveau einsteige wie vorher.
Der Trick war für mich tatsächlich das nicht ganz Pause machen sondern low-level oder schnelle Alternativen zu haben für die Zeiten wo das gewollte Training einfach nicht geht - inzwischen ist irgendeine Art von Bewegung oder Workout in meinem Tagesablauf zu haben so sehr Gewohnheit das mir etwas fehlt wenn es einmal gar nicht geht und ich fast selbstverständlich zB die 30 min Pause zwischen Meeting und Treffen mit den Kollegen zum Abendessen zu einem schnellen Mini-Training im Hotelzimmer nutze...
Ja, das System ist nicht ideal und macht garantiert nicht so gut oder schnell fit wie ein perfekter Trainingsplan der durchgezogen wird, aber eben deutlich fitter als ein toller Plan der nicht eingehalten werden kann - und passt perfekt in meinen chaotischen Alltag...
 
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"Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts." Viele begreifen den Ausspruch Schoppenhauers erst, wenn es vorbei ist mit den flotten Jahren, wo man alles andere machen konnte, ausser Sport. Und trotzdem unglaubliches leisten konnte. Ob nun Watt oder Whatever. Und selbst bei kalorienreduzierter Ernährung täglich immer ein Stück veganen Biokuchen unterzubringen wusste.

Im Arbeitsalltag sehe ich viele „Normalos“ die das die letzten Jahre so gehandhabt haben und jetzt mit steigendem Gewicht die Hummeln kriegen. Und dann für ein paar Wochen wie wild trainieren, wenig essen, frustriert und/oder übertrainiert sind und wieder aufgeben.

Die Jungs, die schon immer trainiert haben, eventuell auch mal ne Zeitlang etwas weniger (Familie, Beruf), die haben den Rhythmus über die Jahre verinnerlicht und kommen jetzt immer noch gut klar. Meinem Eindruck nach Kraftsportler / Kampfsportler besser als reine Ausdauertypen. Aber vielleicht kenne ich auch nur zu wenig Ausdauerleute.

Herzlichst
Günther
 

spz

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Kampfsportler besser als reine Ausdauertypen
Ausdauertypen können das auch :D, ob besser oder schlechter als Kraftsportler weiß ich nicht, ich kenn keine Kraftsportleute ;).
Aber dem was du geschrieben hast kann ich nur zustimmen. Es gab die letzten 40 Jahre zwar ruhige Phasen (mit entsprechenden Folgen :X3:) aber ganz aufgehört habe ich nie. Ich hab etwa die gleichen Abmessungen wie der junge Protagonist dieses Fadens, mache mir aber so keinen Kopf darum, denn ich weiß, dass so ein paar Kilo schnell wieder weg sind, wenn es wieder draußen ein paar längere Einheiten gibt. Bis dahin vergnüge ich mich mit Zwift, MTB, dem ein oder anderen Lauf und etwas längeren Wanderungen.

Viele Grüße
Günter
 
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Hi
Ich war schon länger nicht mehr in diesem Threat aktiv und ich habe mir nun die letzten Seiten durchgelesen..

Meine Vermutung ist stark dass wir beide dass gleiche Problem haben ...mangelnde ( Selbst)disziplin...und der theoretische Perfektionismus...Du willst dass was du tust perfekt umsetzen und hast vermutlich die Angst wenn du es nicht tust dass es eben nicht so läuft wie du erhoffst ..

Bei mir war's so :
Ich z.B. wollte immer trainieren um im Alltag schneller bzw effizienter fahren zu können weil ich keinen Führerschein habe .

Das erste was du dich selbst fragen solltest ist ,, Warum tue ich mir dass an und was sind überhaupt meine Ziele dabei? "

Ist es wirklich dein Hobby und deine Leidenschaft ? Oder nur lästiges Übel ? Wenn ersteres läuft es von allein ...wenn letzteres dann kannst es eigentlich von vorn herein vergessen...ich spreche aus persönlicher Erfahrung .
Ich empfand gezieltes Training immer als lästig und musste mich zwingen um überhaupt los zu fahren ...oft siegte die Trägheit dann doch und dass schlechte Gewissen kam auf ...

Mittlerweile bin ich 36 und sage mir man hat nur 1 einziges Leben ..
Ich habe z.B. 9 Jahre mit der Suche nach den perfekten Rädern verschwendet obwohl ich dass perfekte Rad von Anfang an hatte...alle im Forum machten es mir klar nur ich wollte es nicht wahr haben weil ich mich an irgendwelchen Kreuzotter.de Zahlen regelrecht fanatisch reinsteigerte und nie mit meinem Material zufrieden war und dass theoretisch schnellste wollte ohne aber auch nur ansatzweise die Praxis zu berücksichtigen, heißt :
Auf holprigen städtischen Radwegen wo ich zu 100% drauf fuhr ist es egal welches Rad ich hätte weil es nunmal nicht schneller vorangeht als der Radweg es zulässt...und so steigerte ich mich immer mehr in theoretischen Zahlen und Wattspielereien rein und fabulierte von langen Fahrten zu 180 Km entfernt wohnenden Freunden die ich bis heute nicht angetreten habe.

Heute sage ich mir :
Ich trainiere nicht und fahre nur noch Alltagsstrecken und wann ich bock habe , Was ich damit sagen will :
Wir alle leben nur einmal...warum sich Druck und Stress antun?

Und zu deinem Gewicht:
Es ist überwiegend Ernährung...wenn du etwas isst esse nur soviel wie du wirklich brauchst ( viele auch ich essen weiter z.B.weil dass Essen so gut schmeckt) ...das Sättigungsgefühl kommt nach ...
Wenn du Heißhunger auf Süßes hast :
Trinke ein Glas Wasser oder gönne die Obst ... ja ich weiß leichter gesagt wie getan ..ich schleppe auch seit dem ich die 30 überschritten habe dass ein oder andere Kg zu viel mit mir rum . ( 92 Kg bei 1,84)

Meine persönliche Erfahrung ist auch :
Stimmt die Ernährung nicht kannst du fahren wie du willst ..ohne dass sich nennenswert was tut .

Höre in dir selbst rein was du wirklich möchtest und frage dich ob du wirklich glücklich bist mit dem was du tust .
Es ist keine Schande wenn man ehrlich zu sich selbst ist dass einem die Selbstdisziplin fehlt ...am Ende geht's doch eh nur am meisten darum weil man sich einredet sich selbst etwas beweisen zu müssen.

Sei froh dass du offensichtlich gesund bist , ich z.B. habe dieses Jahr rausgefunden dass ich Dyspraxie habe ...
Ich fragte mich mein ganzes Leben wieso ich z.B.weiß wie eine Schleife geht sie aber letztendlich nicht kann ...als Kind fragte ich mich wieso andere z.B. Inline Skates und Skateboard fahren können , mit dem Rad Wheelies machen können oder gar richtige Kunststücke vollbringen können und ich nicht ...ich konnte mich mit 10 noch nicht mal alleine richtig an und ausziehen ...mit 12 lernte ich erst dass Radfahren ...
Auch so kann es gehen...

Man muss sich letztendlich selbst fragen ob dass was man sich antut wirklich dass richtige ist ...

Denke immer daran:
Du lebst nur 1x ...entweder die Leidenschaft fürs Hobby ist groß genug und du ziehst es durch oder du bist knall hart ehrlich zu dir und lässt es .. was ja keine Schande ist .

Tue dass was dir wirklich Freude bereitet ..


.
 
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@Recumbentbiker : Danke für deinen Beitrag :)

Das Problem mit "entweder richtig oder garnicht" kenne ich leider zu genüge. Mein E-Smart würde schon lange fahren, wenn ich nicht so denken würde. So hab ich bereits den 5. Akku und den 3. Motor verbaut, x offene Baustellen wie CCS laden, Wasserkühlung, das letzte bisschen Wirkungsgrad aus Inverter und Motor kitzeln...
Die Suche nach "dem perfekten Rad" durchlebe ich auch seit über einem Jahrzehnt. Das Thema "VM" ist ja mittlerweile ein Running Gag im Forum bei mir.

Beim Radfahren und auch beim Crossfit hab ich aber echt Sportarten gefunden, bei denen ich wirklich Lust habe sie zu machen. Sei es einfach so, um geplant ein Ziel zu erreichen, oder um sich mal "richtig abzuschießen". Damit ich mich aufs Rad setze brauchts nicht viel, außer das es vielleicht trocken ist und ich nicht krank. Die meisten anderen Sportarten habe ich halt irgendwie alle wieder fallen lassen. Sei es Handball, Volleyball, JiuJitsu oder gar Parcour (weils allein einfach nicht "bei der Stange" hält). Daher bin ich aktuell echt zufrieden :)

Ich hoffe du bist mit deiner aktuellen Situation zufrieden und weist was du tun willst :)
 
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Update "30 Minuten am Stück laufen lernen in 8 Wochen" ...

Woche 1 ist vorüber, Mo/Mi/Fr je 8 mal 2 Minuten laufen, dazwischen 2 Minuten gehen, 4 Minuten gehen am Anfang und Ende

Ich habe mich mal am Puls orientiert und die Geschwindigkeit danach ausgerichtet. Waren dann beim Gehen bis zur Hälfte der Zeit 5,5km/h, dann 6 km/h und beim Laufen 8,5 km/h, dann 9 km/h. Man sieht es im angefügten Diagramm sehr schön und es hat sich an den 3 Trainingstagen sehr gut angefühlt.

Trainiert habe ich auf dem Laufband, da ich da Zeit und Pace vorgeben kann und nur laufen/gehen muss. :)

fluxx.

P. S.: Und ja, ich weiß, dass es solche Beine auch in braun und gerade gibt ... :LOL:

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Soooo, gestern Abend, obwohl erst wieder nach um 8 von der Arbeit gekommen, den neu erworbenen Kickr Core eingeweiht. So kann ich mich endlich wetterunabhängig machen und vorallem auch hochintensive Intervalle ohne Hindernisse abspulen. Somit gestern direkt mal einen Versuch gestartet.


Also erstmal gemütlich 20min eingefahren, das Teil etwas kennen gelernt, zwei mal Pause gemacht um den Ventilator raus zu holen und den Pulsgurt an zu bringen, dann 3x4min @ 110%FTP und zum Schluss noch 10min locker wieder runter kommen. Das 3. mal 4min hab ich nicht mal mehr ganz geschafft, da der Puls nach oben abgehauen ist (95%HFmax) und mir wohl noch etwas der Infekt vom Wochenende in den Knochen steckt. Werde, wenn ich das Wochenende nicht durcharbeiten muss, noch ein "Trike" für den Kickr bauen. Also ein Vierkantrohr mit Stützen, Schalensitz und Kurbel. So kann ich auch sehr lange und niedrigintensive Einheiten fahren und nebenbei noch etwas anderes machen (z.B. endlich mal "Outer Wilds" spielen). So könnte ich meine wöchentliche Trainingszeit auf etwa 15h anheben.

Gruß,
Patrick
 
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