ARA Niederrhein

CAS

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jeder Mensch, so er nicht recht alt ist, testet doch ständig die Grenzen aus vermute ich. Was kann ich mir alles herausnehmen bis ist das wohl meißt praktizierte.
Die Brevetfahrer, womit noch nicht der Bogen zum Niederrhein gezogen ist, doch wohl auch. Kleinkinder sowieso, weniger mit Pülverchen als mit Lautstärke.
Soll heißen Grenzen ausloten und Ergänzungsmittel haben nichts miteinander zu tun in meinen Augen. Wer probiert und erkannt hat, das er mit Brot und Wasser am besten klar kommt, der hat viel Glück schätze ich.
Wieviele waren es eigentlich am Niederrhein. Muss wohl ziemlich voll gewesen sein?
 
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Howdy Rene`,
auf Bild 164 bin ich mit dem Gazelle Stahlrenner zu sehen. Jep bin mit der Nonstopkurbel (42/16) durchs schöne Maasland randonniert. Klappte super, vollkommen geräuschloser Antrieb ohne Sperrklinkengeklapper oder Schaltungsgerassel. Perfekt! 8h reine Fahrzeit für den 200K waren für mich persönlich ein Erfolg. Hatte mit 10h gerechnet, wenn ich überhaupt ankommen würde. Letztes Jahr im Sommer versuchte ich den ´Amerika 200er´ ausserhalb der Brevet Saison... war aber das totale Debakel. Wahrscheinlich auch, weil ich nach 30Km von der Route abgekommen bin und ab 175 Km mehrmals wegen Problemchen absteigen musste. Hardwaremässig war´s letztes Jahr mit Riemenpedalen auch nicht so prickelnd. Was für 50Km gut ist, muss nicht unbedingt auch für 200km gut sein.

Gute Gespräche während der Fahrt mit verschiedenen anderen Randonneuren machten diesen 200er abwechslungsreich und kurzweilig. Die letzte h in der Dämmerung mit einer grösseren Gruppe und eingeschalteter Beleuchtung in die Dunkelheit....tolle Sache. Also den 200er nächstes Jahr plane ich wieder mit der ´Starren´ Nabe zu fahren.

Mmmmh, habe gerade vom Michael Koth eine RundMail bekommen, das wohl einige der schnellen Fahrer über die Strenge geschlagen haben.


Cheers

HannsST
 
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Klappte super, vollkommen geräuschloser Antrieb ohne Sperrklinkengeklapper oder Schaltungsgerassel. Perfekt! 8h reine Fahrzeit für den 200K waren für mich persönlich ein Erfolg.
Na das ist ja gut zu hören, das es gut geklappt hatt...
Ich hätte ja auch mal Lust einen Brevet mit meinem 1Gang Faltrad zufahren, aber ich glaube das würden meine Arme nicht durchhalten....:(

Gute Gespräche während der Fahrt mit verschiedenen anderen Randonneuren machten diesen 200er abwechslungsreich und kurzweilig. Die letzte h in der Dämmerung mit einer grösseren Gruppe und eingeschalteter Beleuchtung in die Dunkelheit....tolle Sache. Also den 200er nächstes Jahr plane ich wieder mit der ´Starren´ Nabe zu fahren.
Ja das ist ein Vorteil von offen Fahren...

Mmmmh, habe gerade vom Michael Koth eine RundMail bekommen, das wohl einige der schnellen Fahrer über die Strenge geschlagen haben.

Ja hab ich auch bekommen....
Hmm ich war öfter mit 40 unterwegs, aber immer auf dem RW(grrr).
Und 4-5mal hatte ich auch mal mehrere Fahrer vor mir, die dann auch nicht auf zufrufen wie 'Let op!' gehört haben.
Da wurde erst nach rechts gefahren wenn man den Leuten schon im Hintern drin saß.
Bin aber nicht der Meinung das ich jemanden gefährdet habe.
Insofern hoffe ich nicht das er mich meint....:eek:

Wobei die teilweise recht übelen RWs natürlich dazu einladen auf der Straße zu fahren...

Tschö
René
 
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Falls jemand neugierig ist, wie die aufrechte Fraktion bei den Nachbarn auf die Velomobile auf der Strecke reagiert hat, mag er sich mal die Kommentare zu einem Foto zu Gemüte führen:

http://fotos.rennrad-news.de/p/243144
 
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Hi,
gestern war der 300er inTwisteden dran.
85 werden wohl die Strecke in Angriff genommen haben.
Hajo wollte wohl seinen SL nicht ruinieren und fuhr mit dem Quest.
Mit Gegen wind fuhren wir nach Norden.
Hajo hat sich auch direkt abgesetz und auch lies den Pulk RRler hintermir.
Nach 2Stunden sah ich dann Hajo an der holländischen Grenze noch mal doch er entschwand ohne das ich aufschliessen konnte. Die Wolken wurden nun auch Dunkler und abundzu wurde man von einem Schauer getränkt.
Durch das hügeligste Gebiet von NL gings nun durch Wälder richtung WEsten immer begleitet von Gegenwind.
Nach 4,5 Stunden warK1 bei km140 erreicht.Nun gings 40km inFlevoland am Deich entlang.
Die einzige Stelle wo es ueberlange Zeit mal gut lief. Immer 39-40 auf dem Tacho.
Bei 220km war K2. Jetzt gings Nach Hause. Mitlerweile war ich aberschon recht groggy. Den REst hat mir Venendal gegeben. 200m fahren, rote Ampel,drücken,warten,anfahren, 200m fahren,rote Ampel usw.
Das waren bestimmt zwanzig Ampeln. Die Beschleunigung beim Anfahren war nun recht lahm.
Rauhe Radwege und enge Kurven wo ich nur recht langsam rumkam taten ihr übriges. Hajos Entscheidung war für die Streck goldrichtig. Es ist besser für dieses Gelände geeignet.
Ab Cuijk 40km vor dem Ziel war ich endgültig durch. Der Speed lag nun bei um die 30 kmh.Nach 11,5h kam ich um 8.30h mit demletzten Tageslicht wieder in Twisteden an. Hajo war schon anderthalb Stunden da. Keine Ahnung wie er das gemacht hat. Die erstenRennradler kamen über eine Stunde nachmir an. Ihnen hat der Wind ordentlich zugesetzt.
Einer von Ihnen wurde von der Polizei noch etwas aufgehalten Grund war urinieren in der Öffentlichkeit.

Tschö
Renė
 
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Moinsen,

ob der ungewissen Wetterlage und meiner Unlust, bei möglicherweise Regen morgens um 5 von Köln 3,5 h nach Twisteden zu radeln, bin ich diesmal wie zuletzt Peter schon am Freitag angereist und habe dort am Sportpark in einer Ecke gezeltet. Die Fußballer hatten mir auch gesagt, die sanitären Anlagen bis 22:00 h nutzen zu können.

In der Ecke hat sich dann auch noch ein Mitradler zu Schlafen gelegt - nur im Schlafsack - und wurde morgens gegen 5 von den automatischen Rasenbewässerungsanlagen erwischt ;-(

Nach der Stärkung mit Monis Butterkuchen ging's dann im Trockenen aber bei sehr windigem Wetter los. Ich hatte mehr duisburger VMs am Start erwartet. Helm ab vor den RRlern, die trotz Sturmprognosen angetreten sind und es warteten ja erst Mal 140 km Gegenwind.

Bis Emmerich ging's erst Mal durch niederrheinische Sträßchen, machmal auch etwas holperig - aber mit meiner Sänfte auf den breiten Vredestein HPV Reifen, die noch vom Winter drauf sind, brauch' ich ja nicht mosern. In Emmerich war dann wie vorgewarnt der Bahnübergang etwas länger geschlossen - also 2. Frühstück. Dann hinter Elten ein paar Hügel und wenn Renés Milan auch so schön gelb wie mein Quest geleuchtet hätte, wäre er mir vielleicht in den Rückspiegeln aufgefallen.

In Doesburg kam dann der erste größere Schauer, bei dem ich dann den Schaumdeckel aufgesetzt habe. Die Orientierung fiel dann etwas schwerer, da das Navi am Lenkstock etwas im Dustern war und vorne die neue Windschutzscheibe vollgeregnet war. Aber bei Fahrt gegen die Windrichtung sind die Schauer ja kürzer und so konnte ich den Deckel bald wieder verstauen und wenigstens ist die Brille weitgehend trocken geblieben.

Überrascht bin ich durch die abwechslungsreichen Landschaften: weite karge sandige Heidelandschaften, schmale glatte Asphaltbänder durch hügelige Eichenwälder - und die Radwege meist leer.

1. Kontrolle in kopfsteinbepflastereten Zentrum Elburgs minutengenau gerade schon im Zeitfenster bei einer Bäckerei. Weiter auf von Fahrten von Dronten bekannten Strecken und dann über idyllische Radwege am Veluwemeer, nun kam der Wind steif von der rechten Seite, wg. der Böen war am Deich Konzentration notwendig. Am Meer tummelten sich mehr als 50 Kite-Surfer - haben sich aber nicht verheddert.

2. Kontrolle wieder am Zeitfensterrahmen in einem festgelegten großen Hotel. Meine 1. Wasserflasche fülle ich als Reserve wieder auf (und bringe sie nach Twisteden). Durch die kühle Witterung trinke ich zu wenig - dafür futtere ich meine Bananen, Äpfel, Salamibrote ...

Von jezt an geht's mit Rückenwind südwärts - aber wegen des schon verbrannten Körner auch nicht schneller: auf freier Strecke so um die 40 km/h. Das Stop and Go in Veenendal wie von René schon beschrieben und auch das Zirkeln auf Radwegen um die Kreisel kosten und das Beschleunigen geht immer mehr in die Beine.

Landschaftlich schön noch die Wege auf dem Waaldeich und das zunehmend trockenere Wetter mit sonigen Abschnitten.
Nach knapp 324 km - 9 3/4 h bin ich wieder am Startpunkt, wo die Gulaschsuppe schon dampft.
Da sich trotz der frischen Witterung einige Scheuerstellen an den Oberschenkeln offenbaren nehem ich noch eine Dusche und verpacke mein Zelt&Schlafsack, erhole mich noch ein wenig bis René kommt.

Um 21:00h schwinge ich mich dann wieder ins Quest. Mittlerweile scheint klar der Mond und es wird kalt. Es sind bis Köln 110 km und eigentlich will ich nur schnell nach Hause. Wenigstens sind die Beine wieder erholt und ich kann gleichmäßig ruhig durchfahren und treffe 0:15 h gut wieder zu Hause ein. Es zieht noch einMal in den Beinen beim Duschen und dann freue ich mich auf mein warmes Bett.

Prima, dass die extra warm eingepackte Haxe nicht rebelliert hat. Jetzt kann der Sommer kommen,

Grüße - Hajo
 
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Moin,
auch ich habe mich am Samstag nach Twisteden aufgemacht, um das ZOX auch mal so richtig einzufahren.
Da ich eh am Niederrhein weilte, lag es nahe das auszunutzen.

Ich hatte mich mit Rolf verabredet um gemeinsam mit ihm und seinem ebenfalls neu erworbenen P-38 für den gemeinsam geplanten Flèche Allemagne im Mai schonmal zu üben.

Rolf tauchte dann aber mit seinem Mango (das Lightning hatte nen kurzfristigen Plattfuss) auf und ich dachte schon, dass ich dann wohl nicht viel von ihm sehen würde. Doch weit gefehlt...
Wir liessen es langsam angehen, Rene und Hajo waren natürlich direkt nach dem Start unserer Sicht entschwunden...

Für die Nicht-Velomobilisten war es tatsächlich ganz schön kalt und ziemlich windig, die Ups hatten die ersten 140km ganz schön zu beissen. Das ZOX lief aber sehr gut gegen den Wind, im Gegensatz zu Rolfs Mango, irgendein Defekt hatte sich am Antrieb eingeschlichen.

Bis Elburg sind wir quasi in einem Rutsch durchgefahren, Rolf dachte zwischendurch an umkehren, da er nur noch auf dem kleinen Blatt vorwärtskam.
In Elburg sind wir um 15:30 wie eigentlich alle in die Bäckerei eingefallen und ich hab auch gleich 6 Krentenbollen gebunkert.
Nach 30 min Kaffeepause ging es dann weiter, wunderschön am Veluwemeer entlang.
Die Kiter habe ich irgendwie nicht gesehen...
Am/auf dem Deich ging es dann lange Strecken auch mit reichlich 30+ ohne grosse Anstrengung voran (bei Rolf leider nicht, der Antrieb....)

Die Kontrolle 2 haben wir um 18:00 Uhr erreicht, Rolf ist dann vorgefahren, ich habe dort noch einen weiteren Thomas aus Köln auf seiner Speedmachine aufgegabelt.
Mit ihm bin ich dann bis nach Twisteden zurück gefahren.
Rolf haben wir an einer Tankstelle irgendwann wieder aufgelesen, ihn aber aufgrund der Mango Antriebsprobleme bald hinter uns gelassen.

Nach 200km hat mein hinteres Schutzblech dann den Kampf gegen das holländische Radwegpflaster verloren und hatte sich vor der mittleren Strebe endgültig durchvibriert. Die Reste hielten aber dann noch bis ins Ziel.

Saukalt wurde es mit zunehmeder Dunkelheit, ein Up-Fahrer schloss sich uns von hinten an, hielt das Tempo aber nicht ganz bis zum Schluss durch und kam kurz nach uns an.

Um 0:35 waren wir glücklich im Ziel, die Gulaschsuppe war wirklich gut (Zwei Portionen hab ich verdrückt).
Danach noch schön heiss duschen (v.a. die Füsse endgültig wieder auftauen) und dann hatte Rolf es auch endlich geschafft. Nach einem kleinen Pläuschchen gings dann mit dem Auto zurück nach Kamp-Lintfort zu meinen Eltern.

Um 2:00 lag ich dann im Bett, uff...
Die ersten 1000 km mit dem ZOX seit Februar sind damit fast voll.

Meine Statistik:
320km
13:33 Fahrtzeit (2 Stunden in Pausen/an Ampeln/Bahnschranken liegengelassen)
2,75 l Maltodextrin/Salz Mischung
0,25 l Wasser
1 Kaffee
6 Krentenbollen
1 Apfel
2 Müsli-Riegel
1 Riegel Schokolade
1 Schinkenbrot (aus der eisernen Reserve, der Turbo auf den letzten 50 km :D)

Mein Fazit:
1. Das ZOX ist ein prima Rad, die Fahrt fiel mir viel leichter als gedacht (mag auch am Winterpokal liegen).
2. Niederländische Separationsradverkehrsanlagen sind für schnelles Fahren in der Stadt absoluter Mist.
3. mehr trinken! (hat diesmal dank des Wetters gerade gereicht)

Und noch ein paar Bilder:
IMG_1184.JPGIMG_1191.JPGIMG_1194.JPGIMG_1202.JPGIMG_1206.JPG

Thomas
 
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Für die Nicht-Velomobilisten war es tatsächlich ganz schön kalt und ziemlich windig, die Ups hatten die ersten 140km ganz schön zu beissen.
Ich hätte mich ja gern - gleichfalls mit dem Zox - der Fahrt angeschlossen, aber der Rahmenbruch, der Rahmenbruch. Und aufrecht fahre ich nicht ernsthaft deutlich mehr als 3,5 h am Stück.

Das ZOX lief aber sehr gut gegen den Wind,
Ja, liegt definitiv besser im Wind als vieles andere; ... gegen VM oder flacheren Tieflieger kann es aber nicht anstinken.


Nach 200km hat mein hinteres Schutzblech dann den Kampf gegen das holländische Radwegpflaster verloren und hatte sich vor der mittleren Strebe endgültig durchvibriert.
Schutzbleche und deren Halterungen frisst mein Zox auch gern mal zum Frühstück.

320km
13:33 Fahrtzeit (2 Stunden in Pausen/an Ampeln/Bahnschranken liegengelassen)

Holla! Da könnte ich definitiv noch nicht mithalten und muss bis zum
gemeinsam geplanten Flèche Allemagne im Mai
definitiv noch "ein wenig" trainieren.

/Andreas
 
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Hi,
am 21.4. steht der 400er am Niederrhein an.
Gestartet wird pünktlich um 8Uhr.

Es geht diesmal flach nach Bad Iburg. Also alles für Leute mit Übergewicht die Ihre VM's über die Strecke prügeln wollen.
Eigentlich wollte ich ja mit dem Midracer starten aber bei so einer Strecke bietet sich der SL ja an...;)
Strecke:
GPSIES: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=fajlowbijtdfirsg
GOOGLE: http://maps.google.de/maps/ms?msid=210285769279585318808.0004bd761171b0d911fa3&msa=0

Das ist doch mal ne Strecke wo unser Düsentrieb doch mal den Nachbrenner zünden kann,oder?
Auch Hajo will ich da nur mit einem SL antreffen....

Also für Kurzentschlossene noch schnell bei Michael melden:
http://audax-randonneure.de/index.php?id=201

Tschö
René
 
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Würde gerne kommen, aber der 50. Geburtstag meines Schwesterchens verhindert dies. Dieses Jahr ist bei den Terminen echt der Wurm drin

Euch allen eine schöne Fahrt

Peter
 
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Danke für den Hinweis René, momentan hab' ichs leider immer noch auf den Bronchien - Erkältungen oder Infekte bin ich kaum noch gewohnt, seit ich Winters mit dem VM trainieren kann.
Ich hatte mich aber auch nicht angemeldet, da wir hier 2 Wochen später Konfirmation haben und eigentlich noch alles vorzubereiten ist und ich auch noch den Kölner 300er am 28.04. mitfahren will.

Wünsche Euch auch eine gute Fahrt - Hajo
 
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