Alphaklasse bei Wind und Irrtümer

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Tim was ist los. Stimmt das etwa nicht das doppelte Windgeschwindigkeit nicht einen doppelten WindDruck erzeugt.
Aus Wikipedia (zu Beaufort):

"Der Winddruck steigt mit dem Quadrat der Windgeschwindigkeit und damit mit dem Kubus der Beaufort-Windstärke. Da die Beaufortskala jedoch nur die Geschwindigkeit und nicht die von der Höhe und der Temperatur abhängige Luftdichte berücksichtigt, ist die Zuordnung von Beaufort-Windstärke und Winddruck nicht eindeutig. Ein Sturm mit z. B. Beaufort 11 auf einem 6000 Meter hohen Berg entwickelt nur etwa den halben Winddruck wie ein Sturm der gleichen Beaufort-Stärke auf Meereshöhe. "
 

Düsentriebin

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Ich glaube viel eher, dass Daniel schon den ganzen Thread unter Niki's Account schreibt....
Ich denke das ist ein wer schreibt, Mist mit denkverschreiber. Logisch doppelte Windgeschwindigkeit vierfacher Druck.
Ja, klar ist Beaufort nicht eindeutig. Ist nicht möglich, sonst gäbe es nur vier Klassen.
Abu-t
Lese mal das 16te Wort im Thread. Das Vierräder besser sein können bezweifle ich nicht. Das Quattro bin ich bei Wind gefahren. Bezweifle das es so ruhig wie meines,
Du hast uns nicht die Windgeschwindigkeit oder Druck bzw dein gesamtes Gewicht angegeben. Bei 120km/h 20C 0hm am Vm bleibt keines stehen unter 250 kilo.
Ich dachte ich habe das rüber gebracht. Es war zumindest der Versuch.

Ps. Es gibt sogar stellen in der Natur wo auf 1m so mehr Wind ist wie auf 10m vim Boden
 
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Je nach vorliegendem Ströumungsprofil dürfte es in Bodennähe meist (Ausnahmen wären z.B. erhöhter Deich) deutlich darunter liegen. Dann noch den nichtlinearen Anteil einrechnen und die aufs VM wirkende "effektivgeschwindigkeit"dürfte eher bei 1/5 liegen, den cw-Wert dann noch mit einrechnen. Wenn dem nicht so wäre, könnte man VMs bei Sturm nicht fahren.
Wenn dem so wäre, könnten dann Gleitschirme (Trimspeed ca. 38 km/h, Minimalspeed ca. 20 km/h) bei normalen Flugbedingungen von bspw. 20 km/h Wind sicher landen?

Ist aber doch eh egal, Daniel hat die Windgeschwindigkeit auf VM - Höhe ja bei seinen Tests wohl gemessen
 
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Dazu lädts du dir am besten 30kg in die Satteltaschen deines Aufrechtrades und fährst eine Steigung deiner Wahl hoch.
Kann man so schlecht vergleichen denke ich - wenn ich mit dem Up 20% Steigung hochfahre (mache ich regelmässig) und bleibe im Sattel, muss ich etwas vorrutschen, und dann ist das Vorderrad hart an der Grenze, hat kaum noch Last - mit schweren Packtaschen geht das gar nicht mehr, da haut es Dich hinten runter, weil ein Up dafür zu kurz ist bei zu hohem Schwerpunkt...
Mit dem Long John kannst Du so Versuche problemlos machen, langer Radstand, besserer Schwerpunkt...
Und hat was mit Wind zu tun?
Nichts - deshalb höre ich jetzt auch auf...
 
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Wenn dem so wäre, könnten dann Gleitschirme (Trimspeed ca. 38 km/h, Minimalspeed ca. 20 km/h) bei normalen Flugbedingungen von bspw. 20 km/h Wind sicher landen?
Natürlich, auch bei 35km/h und darüber, allerdings kann Wind immer auffrischen, erhöhte Vorsicht ist geboten. Und nach der Landung ist der Schirm ja auch noch da...
 
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Fur jedes velomobil ist pro cm2 die winddruck gleich. Das verhalten unter seitenwind ist die summe unterschiedlicher factoren die zusammen das resultat ergeben. Der Milan SL sitzt nah am boden, hatt eine relativ kleine seitenflache, eine form die aerodynamisch besser auf seitenwind reagiert als viele andere und eine lenkung die weniger auf seitenkrafte reagiert.

Ubrigens finde ich es ziemlich optimistisch wind als einen constanten factor zu sehen, gerade so nah am boden wie wir sind, gibt es vieles was denn wind verstört und verwirbelungen und richtungsanderungen verursacht.

Grusse, jeroen
 
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Das hört sich alles sehr logisch und wissenschaftlich fundiert an. Am Ende des Tages zählt aber immer noch das eigene „Arschgefühl“ und die Beherrschung des eigenen VM. Wer schon ängstlich losfährt wird eher in eine Grenzsituation kommen und sich durch eine falsche Gegenraktion in Gefahr bringen als der, der locker das VM bei der Fahrt austariert!
Selbstüberschätzung ist gerade bei Sturm fehl am Platz! Morgen ist der nächste Sturm im Norden angesagt! ich freue mich drauf!
 
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Daten hin oder her aber das Gefühlte spielt schon eine Rolle....bei uns direkt an der Ostsee ist es oft sehr stürmisch mit heftigen Böen....ich muss da täglich mit dem VM los und da macht man schon seine Erfahrungen....mit dem Quest angefangen...da die Erfahrung gemacht mit Storm Strips,die schon das VM beruhigen und wenn's zu stürmisch war ohne Haube gefahren um besser auf den Wind reagieren zu können...dann das QV das gefühlt gleich wie Quest mit Storm Strips aber noch ruhiger auf der Straße lag und durch die Öffnung an den Seiten den Wind gut einschätzen läßt um dementsprechend gut zu reagieren....der SL fährt sich geschlossener Haube sehr ruhig aber manchmal zu ruhig da man oft nicht wirklich mitbekommt wie heftig die Böen grad sind....das kann schon zu Schrecksekunden führen wenn's dolle von der Seite kommt ohne Vorahnung die im SL oft nicht da ist weil er grad soooo ruhig auf der Straße liegt.....meine Erfahrung....VM fahren bei Sturm OHNE Haube geht am besten da man sofort auf den gefühlten Wind,gleich aus welcher Richtung,reagiert und das VM in puncto Geschwindigkeit besser anpasst....
 

Düsentriebin

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Na logo ... das merkt man doch an der Sprachübersetzung seines Handys
Duck und weg
Du irrst Die Sie ist seit 6 Wochen aus. Ich weis nicht ob ich Wissenschaftlich heran gehe, vermutlich schon, aber ich extrem warum ich was welchen schritt tue. Fakt ist das man viel Wissen muss ob wissenschaftlich, oder fundiert oder getestet. Alles gemixt ergibt geschulte Gefühle, ich baue eigentlich nur auf bze inmer weiter. Ich frag mich seit vielen Jahren zb wie gut es ist in den Windkanal zu gehen. Ich habe Angst das versaut werde und verkehrt abdrifte
 

eisenherz

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Du hast uns nicht die Windgeschwindigkeit oder Druck bzw dein gesamtes Gewicht angegeben. Bei 120km/h 20C 0hm am Vm bleibt keines stehen unter 250 kilo.
du könntest mit nem Anhänger Gewicht ans Rad bringen
2051_18_PalettiBohrkopf_01_980.jpg
dann fliegst du auf jeden Fall nicht weg ... ich glaube aber die Fahreigenschaft würden arg leiden :ROFLMAO:

Ps. Es gibt sogar stellen in der Natur wo auf 1m so mehr Wind ist wie auf 10m vim Boden
Letztes Wochenende Böden aus 180° anderen Richtung gekriegt ...
ganz zum Schluss der Runde als ich eigentlich schon dachte sicher zu Hause zu sein und in den Windschatten eines Waldes fuhr .... nochmal eben kurz zum Ärgern fette Böe und Vollbremsung ins Grün ( ZOX mit Scheiben vorn und hinten)
Mit ner Windcheetah mit Verkleidung hat es mich mal auf die Gegenfahrbahn versetzt ... dass hatte ich überhaupt nicht erwartet, weil die Kiste bis dahin total berechenbar lief ( allerdings weit weg von dem was VMs heute können)

Was mich total überrascht hat war die ThysVerkleidung die ich mal an einem DalliSpezial hatte. Sie war vorn und hinten aufgehängt und sozusagen leicht drehbar. Damit konnte ich mit dem Einspurer selbst bei Seitenwind recht gut fahren. Die Karosse machte ne leichte Rollbewegung und ich konnte locker reagieren. Allerdings konnte ich aus der Verkleidung nur schlecht die Straße vor mir sehen, deshalb hab ich das Experiment irgendwann verworfen
 
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Nachdenklich bezüglich Sinn und Zweck.

Wenn es hier darum geht zu beschreiben was weshalb gut bei Wind ist, ist kein Windkanal notwendig.

Ich fürchte bezüglich Anfälligkeit und Effizienz wird es kaum noch optima geben.

Selbstverständlich spielt jede Kannte wie Wartungsdeckel ne Rolle, hier gilt es vor und Nachteil abzuwägen.

Alltagsfahrer mögen kompfort gepaart mit Geschwindigkeit.

Ich möchte vom Seitenwind nicht unkontrolliert in den Graben gar Gegenverkehr geleitet werden.

Für eine Revolution in Effizienz im Sinne von Geschwindigkeit versus Leistung, bräuchten wir einen Düsentrieb in der Reifenherstellung.

Ob Daniel da mal seinen Finger in die Wunde legen, seinen Hut in den Ring werfen kann?

Einer der faul ist und körpereigene Energie gerne maximal nutzen möchte.
 

eisenherz

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Du irrst Die Sie ist seit 6 Wochen aus. Ich weis nicht ob ich Wissenschaftlich heran gehe, vermutlich schon, aber ich extrem warum ich was welchen schritt tue. Fakt ist das man viel Wissen muss ob wissenschaftlich, oder fundiert oder getestet. Alles gemixt ergibt geschulte Gefühle, ich baue eigentlich nur auf bze inmer weiter. Ich frag mich seit vielen Jahren zb wie gut es ist in den Windkanal zu gehen. Ich habe Angst das versaut werde und verkehrt abdrifte
Naja, Seitenwind und vor allem Böen ... da ist das Popometter sicher ein hervorragendes Werkzeug ...
Im Segelflugzeug auf der Suche nach der optimalen Zentrierung im Aufwind das zuverlässigste Werkzeug :oops: (y):D

Wie man da zu reproduzierbaren Ergebnissen in einem Windkanal kommen soll ... das würde eine interessante Versuchsanordnung ... ( wie soll ein Windkanal wechselnde Böen simulieren? )
Einzelne Element (z.B. Abrisskanten) kann man im Windkanal sicher gut feintunen, aber das ganzes System bei Wechselwinden?

Eggert hat bei den Regenfahrten beim abgesoffenen Rekordversuch auf der DEKRA sich die Wasserfahnen ganz genau angesehen ... schätze da hat das erfahrene Auge ne Menge gesehen.
Könnte mir vorstellen, das Wollfäden und Kamera hier besser sind als Windkanal
 
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