Alpha7 Hinterradausbau

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So, da bin ich wieder.

Verzweifelt :(

Ich hab die Achse ja eigentlich ganz gut rein bekommen, so mit drehen und ziehen usw.
Aber Sie fällt einfach nicht so wie bei @Kid Karacho weiter runter. Sie ist fest und ich kann an der Kassette drehen und machen, ich krieg sie einfach nicht über die drei Sperrnippel.
Da muss ich morgen wohl wieder mit dem Auto fahren - seufz -
 
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...Achsschraube einfädeln und mit Imbusschlüssel sanft beginnen anzuziehen. Gleichzeitig die Sperrklinken reihum mit einem Lineal reindrücken und dabei die Achsschraube sanft weiter anziehen...

groetjes und A-Dios juchzgi
 
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????? So lang ist die Schraube doch gar nicht.
Außerdem reagieren die Klinken extrem empfindlich auf seitlichen Druck. Zur Not verlassen die ihren Sitz und sind dann sehr widerborstig, und kurz danach kaputt.
 
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...drum steht auch zweimal "sanft"...
...Alternative statt via Achsschraube: ein Stück Dachlatte zwischen Rad und Radgehäuse rein und via Hebel sanften Druck ausüben und gleichzeitig die Sperrklinken mit Lineal o.ä. reindrücken...

groetjes und A-Dios juchzgi
 
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Bevor man Druck auf die Sperrklinken gibt, sollte man die Achse ein Stück zurück ziehen und erst mal dafür sorgen, dass die Nabe sauber über den Sperrklinken sitzt. Dann kann man das Rad von oben blockieren und Druck auf die Achse geben.
 
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Also normalerweise(!) flutschen die bei mir meist dann rein, wenn alles aufgefädelt ist und ich die Kassette leicht in Freilaufrichtung drehe.
Wenn das nicht klappt, nehme ich einen Zollstock (Gliedermaßstab) und drücke die Klinken unter Drehung der Kassette der Reihe nach ein.

Neulich habe ich nicht gemerkt, dass die Nabe wieder hochgeflutscht ist und nach Anziehen der Schraube ist dann eine der Sperrklinken durchgebrochen. Also obacht hier! Nix festeziehen, wenn das nicht sitzt.

Daniel schrieb, er habe für Nicis Rekord-VM die äußeren Kanten der Sperrklinken leicht angeschrägt, damit es schneller reinflutscht beim Wechsel. Die sind hart, also muss man mit Dremel, Trennscheibe etc. probieren - werde ich auch demnächst mal schauen.

Mir kommt gerade noch die Idee, eine dünne Kunststoffplatte wie eine Zange zu schneiden, die man vor dem Rad auf den Freilauf setzt und die die Klinken zusammenhält und die man danach zwischen Rad und Radkasten herausziehen kann.
"daKlinka" @Gear7Lover - wär' das was?
Im simplen Fall ein dünner Streifen PVC oder ähnliches - längs geschlitzt, am Ende ein Loch mit dem Durchmesser des Freilaufs. Zieht man es zurück, biegt es sich durch den Schlitz auseinander und lässt sich von der Nabe ziehen.
 

Gear7Lover

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"daKlinka" @Gear7Lover - wär' das was?
Hmm die Klinken fand ich jetzt nicht das grösste Problem. Also nicht gross genug als dass man dafür ein Spezialwerkzeug bräuchte. Ok wenn Du Rennen fährst und schnell mal das Rad tauschen willst, dann zählt jede Sekunde. Wenn ich das nächste mal das Rad draussen habe geh ich mal messen wie so ein Klinkenbändiger aussehen könnte... Du brauchst ja einen ziemlich langen Stiel da dran, ungefähr so lang wie ein da corkscrew :unsure: ;):cool:

Wenn die Achse nicht läuft dann ist alles Kacke. Die muss einigermassen verschieblich sein, sonst wirst zum Hirsch.
 
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Hmm die Klinken fand ich jetzt nicht das grösste Problem. Also nicht gross genug als dass man dafür ein Spezialwerkzeug bräuchte.
Hatte ich auch lange so. Einfach bisschen Kassette drehen - flupps - drin.
Aber seit der geknackten / getauschten Sperrklinke neulich hakt es so, dass ich immer mit Zollstock ran muss.
Muss ja nur eine Klinke zicken und schon fluppt es nicht automatisch. Vielleicht auch von Schmierung der Klinken abhängig?

Das leichte Anfasen der Klinken könnte tatsächlich pragmatischer und zielführender sein als ein Werkzeug...
 
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Genau @Gear7Lover, das ist mein Problem. Wenn ja die Achse nur mit etwas Gewalt durchs Rad geht, kann sie meiner Meinung nach nicht freiwillig runterfallen.
Sollte ich sie vielleicht noch einmal rausziehe und einpaar Tropfen WD40 dran achten?
Etwas Schmierung schadet nie. Wobei WD40 keine Schmierung ist. Ich würde einen Klecks Fett dünn auftragen.

Bei mir jedoch (altes DF) hat definitiv erst ein wenig Behandlung mit Schmirgelpapier etwas gebracht. Die originale Achse ging einfach zu stramm.
Mag sein, dass es da Serienstreuung gibt.

Die Achse soll auch am Ende (Radnabe) einen Tick dünner sein als am Anfang (Schwinge), damit es in der Schwinge schön stramm sitzt und nicht wackelt, aber der Lager-Stapel sauber drauf passt ohne zu klemmen.

Also im Bereich von ein paar Hundertstel vielleicht...
 
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Vielleicht die Sperrklinken unter leichtem Drehen in Freilaufrichtung einfädeln ohne die Achse zu weit durchs Hinterrad geschoben zu haben?
 
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Morgen kauf ich mir feines Schleifpapier und dann rück ich der Achse auf die Pelle, aber vorher muss ich sie jetzt wieder rausbekommen, vielleicht weiß jemand ne Alternative zum Abzieher, denn hab ich nämlich nicht ;)
 
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Morgen kauf ich mir feines Schleifpapier und dann rück ich der Achse auf die Pelle, aber vorher muss ich sie jetzt wieder rausbekommen, vielleicht weiß jemand ne Alternative zum Abzieher, denn hab ich nämlich nicht ;)
Ja - bei @Fritz auf der Hexe in 2020 hatte @Cars10 mal so ein Problem mit dem DF und wir haben es so hinbekommen:
- Achsschraube über Inbus lösen, entfernen (klar)
- Dort M10 Gewindestange in die Achse schrauben, so dass sie rechts rausschaut
- Lange Nuss aus Knarrenkasten (oder passendes kurzes Rohrstück), die über den Flansch der Achse past drüberschieben
- aufpassen, wo der Rand der Nuss drückt, ggf. dort Maulschlüssel oder eine Blechscheibe unterlegen, damit es besser verteilt wird
- Karosseriescheibe + Mutter hinter die Nuss und vorsichtig schrauben - die Achse sollte dann gezogen werden

Alternativ geht auch ein Gleithammer - gibts für ein paar Euro im Netz - da wirkt dann ein Gewicht als Masse an einer Stange, die mit dem Gewinde verschraubt ist und wenn das Gewicht nach aussen beschleunigt auf den Anschlag trifft, zieht der Ruck die Achse stückweise heraus.
Kann man sich notfalls auch selbst improvisieren: z. B. längere M10 Gewindestange, Mutter und Karosseriescheibe ganz aufs Ende und dort vorsichtig mit nem Hammer von innen klopfen...
 
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Wenn man schon am improvisieren ist, kann man auch eine etwas größere Nuss aus dem 1/2“ Steckschlüsselsatz als Gleitstück auf die Gewindestange fädeln. So hab ich es gemacht. Funktioniert prima. Oder ein Stück Rundholz axial durchbohren, wenn es etwas grifffreundlicher sein soll. Mach ich evtl. mal irgendwann, wenn ich wieder sowas rumliegen habe.
 
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