Alpha 7 Rumänien

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Ich zitiere mal einen Ausschnitt aus der Email von Velomobile World von heute: "Es sieht so aus, als könnten einige Attos die 14.4 V der Lupinenbatterie nicht verarbeiten."
Lösung soll ein 10 Ohm Widerstand in der Masseleitung der Atto DFs sein.
Ich denke mal nicht, dass die 14.4V das Problem sind, die werden beim Motorrad auch erreicht. Und bei den Attos die ich kürzlich ins DF eingebaut habe, geht auch ein Rücklicht nicht mehr. Blinker und Bremslicht aber schon. Hier wurden aber nur 7.2V verwendet.
Aus meiner Sicht ist die Änderung nicht nötig.
 
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die 14.4V das Problem sind, die werden beim Motorrad
Das dürfte beim KFZ nun wirklich die absolute Obergrenze sein, da hat die einzelne Blei-Zelle schon 2,4 Volt (mal sechs).
Bei 4 Zellen LIPO ist 14,4 V nur die Nennspannung, die Ladeendspannung beträgt aber 4,2 Volt je Zelle, mal 4 = 16,8 Volt. Könnte also ungesund sein.
 
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Wenn der große Lupine-Akku weitgehend voll ist, muss die mikrige KSK in den Attos rund 6 Watt verbraten (damit kann man fast löten).
Kellerman hat da aber nichts falsch gemacht! Bei der Baugröße lässt sich die Wärmemenge halt schlecht ableiten.

Abhilfe könnte eventuell ein größerer Kühlstern an der Befestigung auf der Innenseite bringen.
Konflickte mit Gepäck/Isomatte sind dann natürlich vermehrt zu befürchten)
 
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Ich zitiere mal einen Ausschnitt aus der Email von Velomobile World von heute: "Es sieht so aus, als könnten einige Attos die 14.4 V der Lupinenbatterie nicht verarbeiten."
Lösung soll ein 10 Ohm Widerstand in der Masseleitung der Atto DFs sein.
Ich habe mittlerweile 2 defekte Attos...

Ich finde es ziemlich schräg, dass sich hier die Kunden ihre Köpfe darüber zerbrechen, wie man dieses Problem lösen kann.
Ich habe keine Ahnung von Elektrik, kann aber wohl erwarten, dass der Hersteller weiß, was er tut. Dies scheint hier offensichtlich nicht der Fall zu sein.
Wir alle hier fahren Neufahrzeuge, es gibt Gewährleistungs- und Garantie-Regeln, die Hersteller einzuhalten haben. Wer von uns würde sich um die Reparatur einer Autoleuchte kümmern? Ab zum Autohaus: "Kümmert euch darum" und gut ist.
Ich bin ziemlich verärgert, dass sich Rumänien nicht ordnungsgemäß darum kümmert. Ein Hinweis, dass man einen Widerstand einbauen solle, den man auch noch -so jedenfalls verstehe ich das- auf eigene Kosten beschaffen muss, ist bei Weitem nicht ausreichend. Von Kundenservice wag ich hier gar nicht zu reden.
 
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@winido
könntest du bitte berichten, was an den Attos in deinem DF zuverlässig bis nahe Entladeschluss (5,6 -5,8V) funktioniert.

Deine Erfahrung mit dem Bremslicht wundert mich,
denn eigentlich kann es nicht anders sein, als dass die Rücklicht- und die Bremsdiode in Reihe geschaltet sind.
Dann leuchten aber nur beide oder keine.

Könntest du bitte mal auf der intakten Seite testen:
Licht ausgeschaltet (Rücklicht brennt nicht). Bremse anziehen und das Klötzchen korrekt einklemmen (nicht schräg),
Wenn meine Annahme stimmt, müssten jetzt beide roten LEDs auf der intakten Seite brennen.
 
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Wer von uns würde sich um die Reparatur einer Autoleuchte kümmern? Ab zum Autohaus: "Kümmert euch darum" und gut ist.
...
Ein Hinweis, dass man einen Widerstand einbauen solle, den man auch noch -so jedenfalls verstehe ich das- auf eigene Kosten beschaffen muss, ist bei Weitem nicht ausreichend. Von Kundenservice wag ich hier gar nicht zu reden.
@Stockerin
Ich verstehe deinen Ärger,
aber wenn unsere VM-Entwickler und -Produzenten nach Methoden und Vorgaben der Autoindustrie Arbeiten würden, gäbe es keine Velomobile oder sie würden um Zentner schwerer sein.

Dieser 10 Ohm Widerstand (bekommst du beim nächst liegenden Elektroniker für 50 Cent) ist ein Versuch in einem Preprint.
Ich hab 's hier vorgerechnet: https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/mehr-licht-am-alpha.60352/post-1248718
Das wird nicht funktionieren.
 
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Dieser 10 Ohm Widerstand (bekommst du beim nächst liegenden Elektroniker für 50 Cent)
Das mag ja alles sein und ich kenne auch kaum jemanden, der nichts an seinem Velomobil verändert hat, das ist aber etwas anderes.
@Stokerin hat vollkommen recht. Auch mein Verständnis für den Verkauf unausgereifter Technik geht gegen Null.
Die Fertigung ist professionalisiert, dazu gehört nun mal auch dass alles, was nicht einwandfrei funktioniert idealerweise gar nicht verkauft, notfalls eben nachgebessert wird.
Fehler kommen vor, aber Produktionsfehler ohne Nachbesserung sind schlicht inakzeptabel. Wir reden über Neufahrzeuge aus einem spezialisierten Werk auf hohem technischen Niveau, nicht über Garagen-gefertigte "Bastelbuden" an denen man selbst Widerstände einlöten muss, damit nichts abraucht.

Gruß
Christoph
 
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Darum geht es doch gar nicht. Ich hätte als Beispiel auch einen Staubsauger oder die Beleuchtung an einem Fahrrad von der Stange nehmen können.
Wenn ich ein Rad beim x-beliebigen Händler kaufen würde, an dem irgendetwas nicht funktioniert, würde ich es ihm auf den Hof stellen und Abhilfe verlangen.

Ich möchte nicht missverstanden werden. Ich liebe mein VM und ich bastle auch ganz gern daran herum. Das machen ja sehr viele hier und das Schwarmwissen ist enorm und sehr hilfreich.

Was ich kritisiere ist, dass die Kunden eines Neufahrzeugs im Wert von 10.000 € + x mit einem Problem alleingelassen werden, das vom Hersteller verursacht ist. Ein defektes Rücklicht ist kein Gimmick, sondern ein Sicherheitsmanko.
 
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Kurz vor dem Einnicken zum Mittagsschläfchen bin ich aufgesprungen,
weil mir eine mögliche Erklärung für das Verhalten der Attos eingefallen ist:

Das einzelne Rücklicht ist vermutlich nicht kaputt, sondern die zuständige KSK macht einfach wegen Überhitzung dicht.
Beim Blinken und beim Bremsen hängen jeweils 2 LEDs in Reihe im Stromkreis und die KSK muss gut 3V weniger runter regeln.
Solange das Rücklicht alleine im roten Stromkreis hängt, muss die KSK entsprechend mehr Energie vernichten und so springt die Schutzschaltung an, besonders wenn es heiß ist oder und wenn der Akku gut gefüllt ist.

Für die 7V-Akkus passt das nicht ganz.
Aber die mit den 4S Alpha-Akkus können hoffen und mal bei fast entladenem Akku oder an einer geeigneten 12V-Quelle testen
und vielleicht auch eine Rückmeldung geben.
 
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Das einzelne Rücklicht ist vermutlich nicht kaputt, sondern die zuständige KSK macht einfach wegen Überhitzung dicht.
Beim Blinken und beim Bremsen hängen jeweils 2 LEDs in Reihe im Stromkreis und die KSK muss gut 3V weniger runter regeln.
Ich bin, wie gesagt, nicht sehr sattelfest in Elektronik – aber das klingt falsch:
  • Eine Konstantstromquelle erzeugt einen konstanten Strom. Nicht eine bestimmte Spannung.
  • Wenn ich mir die Schaltungen der Konstantstromquellen anschaue, dann ist da meist ein Transistor mit einem Widerstand dahinter, an dem Leistung abfällt; und die dortige Verlustleistung dürfte nur vom Strom des Verbrauchers abhängen, der ja konstant ist. Der Spannungsteiler zur Regelung der Transistor-Basis kann ja so hochohmig gemacht werden, dass dort kein nennenswerter Strom fließt.
  • Ich glaube nicht, dass im Atto nur eine Konstantstromquelle ist: Man könnte zwar den Strom entweder durch einen oder durch beide Verbraucher leiten, zumindest wenn die LEDs den gleichen Strom brauchen. Aber die Lampe hat ja mehrere Anschlüsse, über die Blinker und Rücklicht getrennt mit Strom versorgt werden – und wenn sie parallel geschaltet sind, dann ist der Strom nicht konstant, sondern addiert sich.
 
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Ich gehe davon aus, dass wir da zwei Stromkreise haben: einen für Gelb und einen für Rot.
Die Ströme sind in beiden immer gleich, aber im roten Kreis hängen je nach Wahl der Zuleitung eine oder zwei LEDs.
Wenn das Bremslicht über die Rücklichtader umgangen wird,
muss die KSK rund 0,33A x 3V = 1W mehr verbraten.
Und das tut sie vermutlich linear, denn für Takt-Spulen ist da kein Platz.
 
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