Akkukontakte am Kettwiesel

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Ich habe vor kurzem ein gebrauchtes Kettwiesel bekommen und hatte auch dort unerklärliche System Abstürze beziehungsweise Abschaltung während des Betriebs. Nachdem ich gesehen habe, dass die Akku Aufnahme(für Shimano BT E6000) am Trike selbst in Ordnung war und auch kaum eine Quelle für derartige Fehler sein konnte, habe ich mir den Akku einmal genauer angeschaut. Um es einfach auszudrücken: der männliche Teil der Kontakte saß an der Halterung am Trike und war soweit ganz okay. Danach habe ich mir den Akku vorgenommen und gesehen, dass die dortige Kontaktleiste (Buchsen) viel wahrscheinlicher, als Fehlerquelle infrage kam. Also habe ich jede einzelne Buchse untersucht und festgestellt, dass durch den Betrieb (vielleicht auch falsche Handhabung vom Vorbesitzer) die kleinen Federkontakte in den Buchsen soweit angedrückt waren, dass es zum Wackelontakt kam. Also wurden die kleinen Kontaktfedern vorsichtig gerichtet und anschließend mit Kontaktspray gereinigt. Aufgefallen ist mir außerdem, dass in jeder dieser Buchsen zwei getrennte kleine Kontaktfedern sitzen. Eine größere und eine kleinere. Mir ist nicht klar, wofür die kleinere der beiden Kontaktfedern ist. Auf jeden Fall läuft die Elektrik seit diesem Eingriff Fehlerfrei. Wenn man also handwerklich und technisch begabt ist, dann sollte man auf alle Fälle diese Möglichkeit vorher prüfen, bevor man den Akku einschickt und beim Hersteller reparieren lässt. Wenn auch nur einer dieser Kontakte nicht vernünftig greift, dann kann es durch verschiedene Gründe in der gesamten Steuerung zu Problemen führen.
 
Jetzt steht die nächste Maßnahme am Akku an: Ich will eine andere Halterung dafür bauen. Die Akkuhalterung soll dafür flach montiert werden, damit bei Erschütterungen die kleinen Federn im Akku nicht mehr so belastet werden wie jetzt:
IMG_8883.jpegHier die jetzige Einbausituation, bei der Erschütterungen die Kontakte wegen des Gewichts des Akkus schnell verbiegen (platt andrücken) können.
In dieser Position führen Erschütterungen allenfalls zu vertikalen Bewegungen, die aber keinen Einfluß auf die Federspannung der Konakte haben.IMG_8885.jpegDamit das funktioniert mss ich die Bedienseite vom Akku auf die linke Seite drehen und eine geeignete Plattform für die Halterung basteln. Ich werde berichten. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Shimano Akku am Kettwiesel?

Hier noch ein paar Detailfotos:IMG_8890 2.jpegIMG_8895.jpegso sieht es jetzt aus
IMG_8893.jpegDie Kontakte an der Halterung
IMG_8897.jpegSo sichere ich derzeit weitgehend gegen Wackelkontakte durch Erschütterungen
Und jetzt etwas, was ich vorher nicht gesehen habe.. Wenn der Sitz flacher ist, als meine jetzige aufrechte Position, dann drückt der Akku sogar gegen den Rahmen. Bisher zum Glück zumindest bei mir nicht. Aber bei einem gebrauchten Trike weiß man nie, was der Vorbesitzer gemacht hat. :unsure:
 

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So machst Du Dir nur die Kontakte durch Fretting kaputt. Lass die Orientierung so wie sie ist und fixiere den Akku ausreichend, daß die Relativbewegung nicht so drastisch stattfindet.
 
Der Steps Akku ist bei uns auch so angebracht. Der stößt auch hinten gegen so kann er auch nicht total runterklappen wenn der Sitz ausgeklinkt ist.
Bis jetzt keine Kontaktprobleme bei 35000km im Wechsel mit 4 Akkus.
Der sitzt ja fest in der Schiene und kann da kaum wackeln. Die Halterung am Stützkreuz muss öfter mal nachgezogen werden.

So sieht das am Fatwiesel aus mit anderem Akku aus.
Da sind einfach Winkel am Stützkreuz wo der Akkuhalter dann drauf sitzt.


IMG_1778.JPG IMG_1779.JPG

Der Stepsakku ist ja recht breit da fänd ich ihn so nicht so toll.
Und wie gesagt der sitzt da in einer Schiene, der kann nur bedingt auf die Kontakte drücken, weder hoch runter noch recht links.
Halte lieber die Schiene und Nut am Akku sauber + Silikonfett am Halter damit der Akku schön geschmeidig in der Schiene rutscht und du nicht mit Kraft den Akku in die Kontakte rein ballerst.
 
IMG_8902.jpegWenn man sich die Ausrichtung der Kontakte ansieht, erkennt man, dass sie bei Erschütterungen nur vertikal bewegt werden und zwischen den anliegenden Kontakten rauf und runter rutschen können, während sie beim Kettwiesel horizontal liegen und entsprechend die Federn durch Vibrationen auch kompliziert werden.
 
erkennt man, dass sie bei Erschütterungen nur vertikal bewegt werden und zwischen den anliegenden Kontakten rauf und runter rutschen können,

Nochmal: Sobald sich die Kontakte relativ bewegen können, gehen sie mit der Zeit kaputt. Du musst darauf achten, daß das nicht passieren kann. Wenn bei @Steinwiesel die Schiene nicht an 4 Punkte befestigt und regelmäßig nachgezogen würde, würde das nicht so lange funktionieren.

Gruß,

Tim
 
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