Agilo velomobile

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Der Bauplan ist jetzt bestellbar, allerdings hat sich der Preis nahezu verdoppelt.

Eine Leseprobe ist hier verfügbar. Lektüre lohnt sich - ich sehe Ansatzpunkte für Diskussionen.
 
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Dafür ist die Bauanleitung nochmal deutlich präziser geworden, es gibt (glaub) eine Cabrio Version, die neuen Pläne kann man direkt auf passende Sperrholzplatten legen und durchkopieren, statt alle Teile auszuschnippeln, neu anzuordnen, und erst dann zu kopieren. Für Schweizer ist doof, dass kein Händler 3mm Sperrholz Format 1250x2500 führt. (nur Pappel 3mm in 2520x1870). Da wär' doch wieder ausschneiden um rumschieben angesagt, bis alles passt. (ich hab 1250x2500 Albasia 4mm bestellt, gibt viel anzupassen)
Um genau nach Plan zu arbeiten ist die Anleitug mit Plänen super.
 
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The new price is about 7% of the cost of the raw materials and sub assemblies. That is a common price in the boat building world, some boat plans are 10-12% of the cost of materials or even more. The Agilo plan is still cheaper than a popular less complex teardrop caravan plan...
Thanks for that info - helps a lot to judge the pricing of the Agilo!
 
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zureich
ich sehe Ansatzpunkte für Diskussionen.
sind die plähne so kombiniert das bei wichtigen teilen die holzmaserung berücksichtigt wird ?
(erwähnt wurde nichts davon) eventuel gäbe es da optimierungs optionen dünner leichter .....
hat die cabrio version ein verdeck vorgesehen ?
ist es möglich einen anderen lenker zu benutzen ?
verträgt so ein mobil bordstein kanten, wie fragil ist so was, verglichen mit einem trike ?
 
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ist es möglich einen anderen lenker zu benutzen ?
Wohl nicht so ohne weiteres. Wenn Du von der ursprünglichen Gestaltung des VM abweichen willst, benötigst Du die Einwilligung von Herrn Sitko (siehe Kapitel 44 der Bauanleitung). Bei kleineren Änderungen wird man ggf. auf Zustimmung hoffen dürfen, bei größeren Änderungen (z.B. Panzer statt Tiller) ist das zunächst wohl erstmal offen.

verträgt so ein mobil bordstein kanten, wie fragil ist so was, verglichen mit einem trike ?
Gute Frage. In dem Zusammenhang bin ich auf die ersten Erfahrungsberichte gespannt. Vielleicht kann ja zwischenzeitlich ein Holzfachmann mit VM-Hintergrundwissen - oder umgekehrt :) - mal etwas zu den gewählten Verbindungen sagen (@Jack-Lee @lotharko @efeu325 @tieflieger)?

Einige der erforderlichen Teile sind sehr speziell (z.B. Hinterradschwinge der Leiba Hybrid) und bzgl. Preisen nicht offengelegt. Eine ungefähre Angabe hierzu in der Bauanleitung, ggf. mit dem Hinweis "Stand: Juni 2020", wäre sicherlich hilfreich. Hat sich hier schon jemand um die Preise gekümmert und kann Auskunft dazu geben?
 
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Wenn Du von der ursprünglichen Gestaltung des VM abweichen willst, benötigst Du die Einwilligung von Herrn Sitko
Dann darfst Du das selbstverständlich machen Egal, was der Herr Sitko da in seine Anleitung hineinschreibt - Papier ist geduldig. Es gibt kein Gesetz, dass es verbietet, eine derartigen Plan ganz oder teilweise als Vorlage zu verwenden und eben nicht 1:1 umzusetzen. Was natürlich sein kann und dürfte: man wird das Ergebnis nicht mehr "Agilo" nennen dürfen, wenn man es denn verkaufen möchte. So what.

Und wenn Du aus der Vorlage drei Stück bauen möchtest und nicht nur eines (das erste für nen Feind, das zweite für den Freund, das dritte für Dich selbst...) kann er Dich auch nicht daran hindern. Auch wenn in dem Papier was anderes steht.Das gilt noch nicht als kommerziell. OK, die zusätzliche Hardware muss man dann halt woanders besorgen.

Was Du natürlich nicht machen darfst: Kleinserienproduktion.
 
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Ist 3mm Flugsperrholz nicht 4-fach?
3mm Flugzeugsperrholz ist zu schwer. Es braucht 3mm Okoumé, Pappel, allenfalls mit (meinem) Stress, 4mm Albasia, alle etwa 150g/m2, alle 3Schicht. 2mm Sagt Bodo Sitko, sei zu weich und hat zu wenig Leimfläche, und Birke bleibt zu schwer. 4mm findet er zu steif zum biegen. Es gibt ja recht viele über Eck Verklebungen. Die Holzmaserung ist da eher egal, es ist kein Sicht-Holz-Projekt wegen vieler Verleimungen, und wegens Bodsteinunfällen.. das wird man reparieren können wie andere Faserverbundstoffe auch. Bei Sperrholz ist die Verleimung oft stärker als die Platte.

(Die Pläne sind schon so gemacht, dass man ganz froh ist die zu haben und drei mal benutzen würde ich die sicher nie wollen: Die gehn kaputt beim benutzen. Und die Kosten der Pläne sind jetzt ja nicht der bestimmende Faktor).
 
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If you want to bend easily use 3 mm exterior grade (CTBX in France) poplar ply. Okoumé is stiffer and heavier - slightly heavier - and bending some parts will require knowledge of the wood. I have been using Okoumé ply for over 20 years and the quality is not what it was when the ply was made from mature forest trees which had been dried correctly...
 
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And poplar is difficult strength-wise. 1.5mm birch is, AFAIK, lighter and stronger than poplar (its Young's modulus is abouth 3 times that of poplar). Ok, You'll have additional stripes glued to the base in order to profide for a sufficient width of any gluein surface. More labour, less beginner friendly.
 
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und hier sieht man, dass eine (dünne) Epoxi Verklebung Araldite Standard stärker ist als Sperrholz (hinten), die PU Verklebung Jowat 681.30hält zwar gut, aber reisst nur von der Bodenplatte Fasern raus, und der faserverstärkte PU Jowat 687.40 vorne hat zwar deutlich mehr Kraft aufgenommen, aber auch hier bleiben die beiden Brettchen recht intakt. Proben mit 4mm Albasia. Es bricht unelastisch, also bei Unfällen nicht-toll.
Schon schade, ich hätte lieber PU verarbeitet ;(
Glue cracked.jpg
 
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Hätte man was davon wenn man mit leichten Sperrholz die Karosse baut und anschließend mit ein oder zwei Lagen CFK belegt und stabiler macht?
 
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man hätte ziemlich Arbeit... und man hätte was gelernt. 150g ist schon leicht, und das Konzept ist erprobt. (also die Carbon Panzerung wäre eher z.B. für Frau Merkel ;) )
 
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Im “stitch & glue” Bootsbau (Kanus, Kajaks u.ä) werden manchmal nur die Nähte zwischen der Sperrholzteilen mit GFK-Bändern verstärkt. Die Flächen dazwischen können dann mit Epoxy (ohne Gewebe) behandelt werden
 
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Pappel und Okoume sind beide erheblich leichter als Birke. Das gewicht von holz kann sich dabei auch noch von baum zu baum unterscheiden. Beide erst genante wiegen ungefahr die halfte von Birke, und sind in einige richtungen deutlich weniger belastbar. Wenn mann rein auf zugstarke konstruieren konnte, wahre Birke fantastisch, leider spielen auch zug, druck, torsion, beulsteifheit und wahrscheinlich noch andere krafte mit. Da hilft die extra dicke sehr viel. Pappel ist oft sehr niedrige qualitat, mit lucken zwischen lagen, Funierblatter die nicht die volle platte fassen, mit fuller gefullte astlocher, nicht wasserfeste leim.

Holzvelomobil und bordsteinkante? Mit die meiste velomobile kann mann keine höhe bordsteinkanten runterfahren. Die 15-20 cm wirklich hohe versionen. Zuerst schrappt die nase dann uber die strasse, sind die vorderen reifen mall auf die untere strasse, bleibt das velomobil mit seinen boden auf die kanten hangen, weiteres schrappen und zum schluss knallt mann dann nach das hinterrad denn schwanz unsanft auf die bordsteinkante. Die meiste velomobilisten machen das nicht, und die die es machen tun es kein zweites mall vermute ich. Mann kann mit erheblichen oberflachige schaden und wenn es schlimm ausfallt noch weitere schaden rechnen.

Die erste paar hundert km hatte ich angst ob die konstruction hallt, Mit der erfahrung wachste auch das vertrauen. Abgesenkte bordsteinkanten, so in die grossenordung 2-5 cm, schlaglocher usw alles hatt es uberstanden und das bei geschwindigkeiten von 35, 45 km/h. Meiner ist aber geziehlt verstarkt, mit escheholz, und carbon.

3mm Okoume oder gar Pappelsperrholz ist an viele stellen erheblich starker als die alt bekannte glasfaser velomobile. Eine lage 160er glas als schutz fur kratzer und ahnliches macht die oberflache härter. Carbon geht auch als verstarker, ist aber nicht nötig. Ich hab mir die 1,5 mm Birke sperrholz hutze mit nur eine lage von etwa 200 gramm UD Carbon und ein etwa 10 cm breiten streifen dickes etwa 360 gramm, Carbon verstarkt. Die hutze ist unbeindruckt wenn ich meine 88 kilo drauf setze. Auch eine Eskimorolle bei 45 km/h hatt das uberlebt.

Also denn zweckmassigen einsatz von carbon kann hilfreich sein, unzweckmassig bringt es extra arbeit, extra gewicht, extra kosten.
 
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