Brevet 6. Alte Hexe 22.05.-25.05.26

340HM haben mir heute alles abverlangt … ich lese hier staune(y)
Kommt ja auch drauf an auf welche Distanz sich die 340Hm konzentrieren. Wenn man die auf wenigen Kilometern hochkurbeln muß ist das was anderes als hin und wieder 1-2% Steigung mit Schwung zu nehmen.

Ich hab nicht viel gelesen aber die Bilder bestaunt, Gratulation allen Hexen-Teilnehmern, genial was ihr da macht und meine Hochachtung vor @Stokerin und @Fritz dieses Event auf die Beine zu stellen.
 
Zum Thema 6 km/h am Berg:

Im Anstieg zum Köterberg bin ich auf dem letzten Steilstück unter 4 km/h gefallen, wenn ich mich recht erinnere. Schieben wäre schneller gewesen. @veloeler beherrscht das übrigens perfekt. Aber ich wollte wissen, ob es ohne Schieben geht.
Den Köterberg hab ich mit 45min bergauf fahren nach bereits 280km ziemlich übel in Erinnerung :sick: … wird für alle Zeiten aus meinen Routen verbandt:rolleyes::ROFLMAO:
 
Zum Thema 6 km/h am Berg:

Im Anstieg zum Köterberg bin ich auf dem letzten Steilstück unter 4 km/h gefallen, wenn ich mich recht erinnere. Schieben wäre schneller gewesen. @veloeler beherrscht das übrigens perfekt. Aber ich wollte wissen, ob es ohne Schieben geht.
Ich weis ja nicht, wie schnell ihr so geht, aber wenn ich wandern gehe, rechne ich mit 4km/h. Und da habe ich nur einen Rucksack auf und schiebe kein VM.
 
War wieder ein tolles Event, perfekt organisiert, mit einfach nur sympathischen Leuten und herausfordernden Strecken. Freue mich schon aufs Jahr 2027.

Leider war für mich der Abschluss nach der Hexe ein bisschen wie beim Chef hier :

Erst verreckt mit die Karre
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dann fahr ich in nen Blitzer (80 auf der vierspurigen Bundesstraße auf der ich die ganze Zeit überholt wurde, sodass ich 90 gefahren bin. Naja, gibt schlimmeres)

Und dann kippt mir der offene Soja Joghurt im Fußraum des Autos um ohne das ich's bemerke und verteilt 400g Sojajoghurt eben dort...

Nunja :D
Und jetzt arbeiten fahren.

Dennoch: ich finde die Hexe hat sich (für mich) dieses Jahr gelohnt, auch wenn sich jetzt doch noch die linke Achillessehne entzündet hat.
Bis nächstes Jahr!

PS. Es war beeindruckend wie viele der Fahrer zur Hexe teils hunderte Kilometer per Rad angereist sind!
 
Zum Thema 6 km/h am Berg:
hier mal eine filtrierte Auswertung auf Basis der Superhexe - Geschwindigkeit nach Steigung:

Datenbasis: Superhexe-FIT (Ost + Süd 1/2 + Süd 2/2 zusammengefasst), 988 km / 9.341 Hm, Median-Geschwindigkeit pro 200-m-Segment, gebinnt nach Gradient (Höhe geglättet mit Rolling-Median w=11).

SteigungMedian km/hMittelwert km/hp25p75SegmenteDistanz km
< -4%49,949,638,563,326154,5
-4 … -2%46,547,238,055,637177,2
-2 … 0%41,341,834,149,01712355,3
0 … 2%29,630,122,337,01802368,5
2 … 4%14,216,511,818,537175,0
4 … 6%9,010,47,710,513427,0
6 … 8%6,97,36,17,28917,9
8 … 12%5,45,54,96,15911,8
> 12%3,83,93,83,851,0

Das >12 % Stück könnte Eisenach die Rampe zur Burg hoch gewesen sein.
Die musste man aber schieben, da drehte dann das Hinterrad durch...
 
Die Hexe fahren war für mich etwas ganz besonderes. Auch, wenn meine Beine nur drei Runden wollten, so waren es doch 333km Heimat erfahren, die ich vor 30 Jahren verlassen habe. Vor allem Runden eins und zwei haben einiges an Erinnerungen hochkommen lassen. VM-Tempo war dazu genau richtig.
Runde drei führte dann bei Nacht in unbekanntere, nicht minder schöne (aber in der Abfahrt saukalte) Gefilde. Schön zu sehen, wie sich die Windräder weiter ausbreiten (auf der Hegge habe ich die zwei originalen zweiflügligen wiedererkannt, die heute reichlich Zuwachs erhalten haben…).
Schön war’s!
Danke, @Fritz und @Stokerin fürs Planen, Bewirten und uns Aushalten!
Und heftigste Verbeugungen und Gratulationen an Matthias und Martin für den finish - bei saunaartiger Hitze und für Matthias mit 1.5h Zwangspause durch Lenkplattenbruch. Wahnsinnsleistung und -zeit, die noch nicht genügend gewürdigt wurde!
IMG_0469.jpeg
 
Ich wundere mich auch immer wieder wie @Fritz und @Stokerin das jedes Jahr aushalten.
Es was schön mal neue Gesichter zu sehen und Respekt an die, die die 6 Runden gefahren sind und an die,die es versucht haben. Wer es nicht gefahren ist ,weiss nicht wie herrausfordernd das ist. @HMayr der zum ersten mal ohne Motor dabei war. :-)
Auch an @Fritz der sich das jedes Jahr antut.

Auch das Giveaway, die Taschen finde ich sehr schön.

Der Käse war ein Highlight. Vielleicht werden sie ja Sponsor.
 
Ich habe es mit meinem Auto beim ausparken übersehen und geschrottet. Es tut mit unendlich leid, dass ich es übersehen habe. Ich hoffe das @Jack-Lee das Trike wieder aufbauen kann.
Wie gesagt, ich bin dir da null böse. Zeigt aber wie schnell es gehen kann und das auch die Technik (Sensoren) überaschend schnell versagt.

Und wenn man die Hexe fährt, die Knie nach 280km am 11% Anstieg schmerzen, dann kann man irgendwie nicht nachvollziehen wie es z.B. Fritz oder Matthias schaffen diese Strecke in deutlich unter 24h zu fahren (wenns keine Panne gibt). Irre! Aber auch an alle Anderen : Gut gekämpft, gut durchgezogen! Und das gequatsche davor, mittendrin und danach ist noch ein i Tüpfelchen (neben der super leckeren Verköstigung)

PS.
Kurzer trainingstechnischer Abriss:
Runde 1 mit dem Rennrad
Runde1.png
Viel zu heiß. Vertrag eh schon keine Hitze, dann 30°C, schwarzer langer Anzug, Helm. Da hab ich echt gelitten. Mit kurzen Klamotten wäre ich aber wohl verbrannt. Hab trotz SF50+ Sonnenbrand.
Dafür trotz lahmen Aufrechtrad relativ fix gewesen.

Runde 2 nochmal mit der Eierfeile
Runde2.png
Diesmal mit kurzen Klamotten und viel Sonnencreme, sowie ohne Helm. Schon deutlich angenehmer.
Auch möglichst gemütlich angehen lassen etwas zu regenerieren. Das hat auch geklappt, der Puls ging bei gleicher Leistung über die Strecke immer weiter runter und meine Erschöpfung wurde weniger, nicht mehr. Dafür tat nach gut 10h aufm Rennrad gut der Arsch weh.

Runde 3 Umstieg aufs Trike
Runde3.png
Nach anfänglich etwas zähem Start liefs nach 1-2h echt toll und die Beine kurbelten wie von allein. Aber auch hier wurden die letzten Kilometer doch etwas gemeiner, weil die Knie und die Achillessehne sich doch recht deutlich meldeten. Mit 220W und 55rpm die letzten Hügel hochdrücken war nicht so mega clever. 65rpm Durchschnittstrittfrequenz bei 150mm Kurbellänge lassen erahnen wie "Stampfig" ich unterwegs war. Am Rennrad hab ich wenigstens 172,5mm installiert.

Am Ende waren es 528TSS Punkte, etwa 20% mehr als für eine gesamte (normale) Trainingswoche.

Alles in Allem gings mir nach den Runden noch echt gut, hab keinen weiteren Schlaf gebraucht und bin auch schon wieder seit 8 auf Arbeit (aber jetzt gehts heim, Couch ruft).
Bin echt zufrieden wie es lief, das nächste mal dann mit dem Velomobil und mindestens 4 Runden!

Gruß,
Patrick
 
Gab's doch einen passenden Thread hier im Forum zum Thema. Nachträglich heroisierte Erlebnisse. Wenn man dabei ist, denkt man gern mal "Nie wieder!" um nach ein paar Tagen auf "soooo schlimm wars nicht" und dann in "ich meld mich für nächstes Jahr an" zu wechseln :)
Aber dank Nussecken und Eis war die Hexe 2027 eh gesetzt.
 
So, auch von mir kurzer Rückblick:

Natürlich als erstes vielen, vielen Dank an Biggi @Stokerin und Fritz @Fritz (den Betreibern des Luxus-Ressorts "zum fröhlichen Velomobilisten") für Ausrichtung, Beherbergung, Motivationsarbeit, Reparaturen usw usf.

Wie im letzen Jahr schaffte ich 3 Runden, aber in kürzerer Zeit und mit dem ZR statt dem Velomobil. Zwar gab es erneut technische Probleme (die Alte Hexe frisst keine Kinder, aber Räder), die waren aber gegenüber letztem Jahr eher zu vernachlässigen, kosteten vllt. eine halbe Stunde (ich will jetzt mal nicht alle möglichen "aber wenn das und das nicht gewesen wäre, dann ... "-Faktoren vorschieben).
Sonntag um 10.15 Uhr aufgeschlagen, hätte ich zwar sicher noch flache km fahren können, aber erneut in die Berge verkniff ich mir. Bisschen verhalten ob erneuten Losfahrens war ich wohl auch wegen eines Beinahe-Unfalls, denn "morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung", aber 1 Stunde später wäre die Welt beinahe nicht mehr in Ordnung gewesen für mich, ein 3-Brötchen-mit-dem-Auto-Holer wollte noch rasch nach links auf den Parkplatz der Bäckerei einbiegen, als ich auf der Gegenspur entgegen kam. Naja, ich werde mal den Arved Klütz nach der Möglichkeit einer Scheibenbrems-Gabel für mein Uralt-ZR fragen.

Die Wahl für das ZR war schon ok, ich fühlte mich sicherer als mit dem VM, einfach weil letzteres zu fahren ich sträflich vernachlässigt habe. Wie ja letztes Jahr auch @dbuebersee gezeigt hat (und vielleicht vorher auch andere Liegeradler/innen?), sind 3 Runden auch mit offenem Rad und auch für schwächere Fahrer wie mich machbar mit ein wenig gutem Willen. Nächstes Jahr - so ich denn noch darf - würde ich dann wieder VM nehmen und aber vorab Fahrtechnik trainieren.

Highlight für mich beim Fahren war der Blick runter auf Höxter in der Abenddämmerung. Der Heißluftballon, der morgens um 5.00 Uhr bei Westheim 30 Meter direkt über mir schwebte, war auch ganz imposant. Ansonsten viele interessante Wege kennengelernt, die Abfahrt der 2. Tour Richtung Brakel fahre ich vllt. bei Tageslicht noch einmal ab.
 
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