Brevet 5. SuperHexe 02.-07.09.25

Wenns bei mir zeitlich klappt, kann ich für den Rückweg von der Wasserkuppe 2 Plätze in Bad Hersfeld anbieten. Bis Ende nächster Woche weiß ich mehr. Ist ja noch etwas Zeit bis dahin.
Ich habe es abgeklärt, bei mir passt es zeitlich. Platz ist für 2 Personen gleichzeitig, ggf. Zelt im Garten geht auch noch. Der Umweg nach Bad Hersfeld sieht so aus, es kommen auf die geplante Strecke nochmal 20 km Ebene.
Sagt Bescheid!

Ach ja, wenn sich nicht sklavisch an die Route gehalten werden muss, würde das auch 14 km und 100 hm weniger bedeuten...
kürzer
 
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Tut mir Leid aber ich muss meine Anmeldung leider zurückziehen. Wir sanieren gerade unser Haus und radfahren findet aktuell in meinem Leben nicht statt. Nicht mal zur Arbeit.
Im Mai musste ich schon einen 300er abbrechen und seitdem bin ich keinen Meter mehr gefahren.
Wünsche allen Starten viel Durchhaltevermögen und laue Spätsommernächte.
Viele Grüße
Jonas
 
Wir haben jetzt folgende Angebote für Not-Unterkünfte:
@C E in Plaue (In Gräfenroda links 5 km ca.)
@diggydoo in Niederschmalkalden (auf der Route)
@Hobbysprinter Bad Hersfeld

Für @eichenwind ein Argument.


Wenn Interesse besteht mache ich eine entsprechende Unterhaltung auf.

Teilnehmerstand:
@24kmh_sammler
@ChristianW
@Fritz
@eichenwind (vielleicht, wenn er nicht nachts fahren muss.)

Vielleicht gäbe es noch mehr, wenn sie von den Übernachtungsmöglichkeiten wüssten
@Radsammler (LEL wurde doch abgebrochen. Du brauchst Ersatz)
Ist denn sonst wirklich keiner hier mehr? Da wollen welche 2x2000 km mit dem Auto nach Skandinavien hin- und zurückfahren, um an so etwas teilzunehmen. Dabei gibt es das quasi vor oder Haustür.
 
Dann folgt auch ein Bericht, wie ein Ottonormalvelomobilist die Superhexe schaffen kann.
Et voilà: da Hex ja 6 bedeutet, hier die 6 Doppelregeln, mit denen jede und jeder die Superhexe schaffen kann. Vielleicht zumindest. Glaube ich ganz sicher.
  • Die Superhexe ist eine sportliche Herausforderung, bei der die Vernunft definitiv und absolut das letzte Wort haben sollte. Wie bei einer Bergwanderung lauern die Gefahren überall. Man muss sich und sein Fahrzeug kennen, den Verkehr, die eigene Leistungsfähigkeit. Müdigkeit! Gerade auf der südlichen Runde mit ihren 575 km ist man zwangsweise durch die Nacht unterwegs. Da soll man jederzeit jede Situation rational beurteilen können!
  • Um bei der Superhexe mitfahren zu können, muss man völlig durchgeknallt sein. Wer auch nur ansatzweise versucht, sie sich durch nachvollziehbare Argumente schön zu reden, hat sich doch bereits vorab disqualifiziert. Alle haben sie gesagt, so eine Tour geht nicht. Haben wir nicht gewusst. Wir sind sie gefahren.

  • Natürlich kommt es auf den idealen Trainingszustand an. Hier geht es nicht nur um Ausdauer, auch die Steigungen sind teils heftig. Du musst jederzeit auch Maximalkraft abrufen können. Eine nach gängiger Trainingswissenschaft gut geplante Vorbereitung ist unumgänglich!
  • Du fährst mehrmals die Woche mit dem Velomobil zur Arbeit. Das ist doch schon mal was, vermutlich schaffst du mit deiner Fitness auch die Superhexe.

  • Dein Fahrzeug muss im besten Zustand sein. Aerodynamisch optimiert, top gewartet, insbesondere die Bremsen! Logischerweise hast du auch Reifen mit minimalem Rollwiderstand aufgezogen - es gibt lange, flache Passagen, in denen es rollt und rollt und rollt. Doch dann geht es bergauf, daher übersteigt das fahrbereite Gewicht die 20 kg nur knapp. Werkzeug inklusive! Und Ersatzreifen, Ersatzzüge, und das Werkzeug für den Hinterradausbau, den du selbstverständlich auch im Dunkeln und bei Regen beherrschst.
  • Hauben sind etwas für traditionelle Passauerinnen, nur als Cabriofahrer weht einem der Fahrtwind angemessen ins Gesicht! Deine einst pannensicheren Reifen zeigen bereits ihre inneren Werte, aber du hast ja eine Tüte Flickzeug dabei. Und eine Pumpe. Sogar die große Standpumpe mit dem passenden Ventilaufsatz. Die meisten Drähte deiner Bremszüge sind auch noch in Ordnung. Hauptsache, du fühlst dich wohl in deinem Gefährt.

  • Essen, essen, essen. Nach ausgeklügeltem Plan beginnst du quasi mit dem ersten Tritt damit, die verbrauchten Kalorien nachzuladen. Dabei achtest du exakt auf die richtige Mischung von Kohlehydraten, schnellem Zucker und Ballaststoffen. Und Flüssigkeit ist wichtig, isotonisch selbstredend. Ja logisch weißt du durch jahrelange Erfahrung, was dein Körper braucht und auf langen Touren verträgt.
  • Du bist losgefahren und merkst, dass deine liebevoll geschmierten Stullen noch bei Fritz und Biggi auf dem Esstisch liegen? Egal! Irgendwo wird noch eine Tanke offen haben oder schlimmstenfalls ein McDoof. Und morgens kannst du dich auf den Bäcker freuen. Da es ordentlich regnet, musst du auch nur den Mund aufmachen oder die Oberlippe ablecken, um genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Passt schon.

  • Deine Messpedale zeigen dir stets an, ob du zu viel oder zu wenig in die Pedale trittst. Das hast du natürlich genau vorher ausgerechnet und im Garmin gespeichert.
  • Ist dein Beinometer geeicht? Selbstverständlich! Genau so, wie der Wetterstein vor deiner Eingangstüre.

  • Disziplinierter, sportlicher Ehrgeiz ist unerlässlich. Wer sich nicht trotz Müdigkeit und Erschöpfung immer wieder zum Weitermachen motivieren kann, wird es nie schaffen.
  • Keinen Bock mehr? Wusstest du, wie schön ein Pausentag bei Fritz und Biggi ist?
Tatsächlich ist Erfahrung und ein gut auf die Person eingestelltes Velomobil für eine solch gigantische Strecke durch die Nacht wirklich wichtig. So wie bei meiner ersten Velomobilfahrt[1] überhaupt[2].

In dem Sinne: Du wohnst in einem Carbon-Ei und hast 3 Räder unter dem Popo? Anmeldebefehl!

[1] Wenn man 1km im Velayo auf der Spezi nicht als "Fahrt" betrachtet...
[2] Ja, solche Erfahrungen meine ich. War geil!
 
So hier noch einmal alle Routen, damit keine Missverständnisse aufkommen:
1. Osten
Neu: Anfahrt über St. Andreasberg
Der Waldweg ist da nicht.

2. Süden.
Zwischen Wichmannshausen und Krauthausen war im Sommer eine Baustelle. Die lies sich auf einem Wirtschaftweg mit Namen "Schöne Aussicht" auch als Radweg ausgewiesen gut umfahren.
Neu Eisenach zur Wartburg.
In der Rhön sind 2 Bahnradwege.
1. Feldatalradweg ab Dernbach. Die Bundesstraße fand ich eigentlich auch ganz und schnell fahrbar. Läuft relativ parallel
2. Hinter der Wasserkuppe.
3. Westen von Korbach bis vor Sachsenhausen Bahnradweg. Da muss man einen Wiesenweg nehmen zum runterfahren.
 
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Neu Eisenach zur Wartburg.
Also bis ganz oben zur Burg (da darf man nur schieben - abgesehen davon, dass die Rampe wohl Kopfsteinpflaster ist) - oder zum Besucherparkplatz wie beim Fleche Allemagne?

Ich war auch noch nie ganz oben, würde da gerne mal schauen - aber wie habt ihr das gemacht? VM unten stehen lassen und hoch laufen oder hoch schieben oder Verbot ignorieren und trotzdem fahren? :unsure:
 
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