32" Reifen / Laufräder

Sehe ich genau andersrum.
Ich meinte damit, beim Up musst du mehr oder weniger auf die Sattelhöhe und Lenkereinstellung achten, dann ist es fahrbar, beim Liegerad ist viel mehr Einstellarbeit nötig, bis alles gut passt. Ein kleingewachsener Mensch kann auf einem Up mit zu niedrigem Sattel noch gut kurze Strecken fahren, bei einem Liegerad darf der Sitz nicht zu hoch sein, insbesondere bei sportlich flachem Schalen-Sitz, die Kurbeln dürfen nicht ans Vorderrad kommen, insbesondere bei größeren Vorderrädern, die gar nicht gehen bei (zu) kurzen Beinen, dann ist die Lenker einstellung evtl. aufwändiger usw. usw..........
 
@Christoph S Die Alte Oparad grosse 635 findet man eigentlich nur an alte Oparäder. 622 und 635 ist 28 zoll, 630 ist 27 zoll und 584 ist 27,5 zoll. Die alte Räder gibt es immer weniger, aber Hollandrad ist hier noch relativ ublich. Findet man bei jedem Fahrradhändler auf nen Dorf noch. Nicht beim Rennradspezialist. 451 such ich bei beide vergebens, ebenso hochwertige 406. Wenn's nicht im Katalog von den einen Grosshändler steht dan gibt es das nicht. Das ist hier das motto. Immer kundenfreundlich. Kettentausch am Nexusrad haben sie fur ein Bekannten gemacht und die Arbeit schon bezahlen lassen. Die Feineinstellung der Nabe haben sie nach Radausbau, Zahnkranz tausch nicht gemacht. Wenn's nicht genug verkauft dan gibt es das nicht, wird also wohl dauern bis es bei uns 32er Reifen zu kaufen gibt.
 
Sollte es bezahlbare RR mit den Laufrädern geben, würde ich mir das mal anschauen. Ich bin 193cm, und vielleicht passt das.
Liegerad käme auf die Optik an, sie ICE Monster sahen gut aus, ich hatte einen Baron mit 700c Laufrad (Sonderanfertigung ab Werk)
 
Die wichtigste Erkenntnis steht in den YT Kommentaren ;)
" 32” bikes need to become the next big thing with lots of nice tyres to choose from solely for us unicyclist out there … I have zero notion how this would work for bicyclists - mainstream - personally. But I do see / know how having an epic range of gravel type tyres for 32” - a niche community of monomaniacs become VERY happy, very fast "
Das verstehe ich gut, bin aber mit meinen 50-559ern schon zufrieden.
Ich will mit dem Einrad sowieso nicht schneller fahren, als ich bei einem Abstieg ein paar Meter laufen kann.
(20 km/h sind für mich genug...)

:) , Einrad
 
Erster Sieg im XC für einen Athleten auf einem 32" Fully, Felix Stehli vom Team Honeycomb 226ERS, in Südafrika in etwas matschigeren Bedingungen bei der Etappe 3/8 vom Cape Epic Rennen.
 
Auf der Sea Otter Classic letzte Woche gab es eine Menge 32" zu sehen. Am spannendsten find ich das Salsa Fargo 32, dass in der kleinsten Version angeblich ab 157cm passt. Reifen wurden einige Vorgestellt, von Maxxis, Schwalbe, Vittoria, Kenda, Teravail, ... Von den ganz großen fehlt eigentlich nur noch Conti.

Und schneller sollen sie auch sein.

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Und schneller sollen sie auch sein.
Ich schätze mal, bei den Messungen auf Straße muss man aber bedenken, dass hier bisher Profilreifen getestet werden, die ihre eigenen Unebenheiten mitbringen. Bei glatten Reifen auf glatter Straße werden die Unterschiede vermutlich nochmal dutlich kleiner ausfallen.
 
 
Es gab bei Liegerädern ein paar Einzelanfertigungen, wo der Rahmen auch über der Schulter des Fahrers lang läuft für mehr Steifheit. Ich hatte mir immer vorgestellt, da das Zugtrum lang zu führen. (Oder hatten das auch welche gemacht?) Bei einem Tieflieger mit 32" Hinterrad (besser gleich 36") könnte das tatsächlich die direkteste Verlegung werden.
Hätte natürlich ziemliche Nachteile und nur sehr spezielle Vorteile, wäre aber ulkig.
 
Kurze Kurbeln werden bei den Aufrechten auch gerade etwas überbenutzt. Aber hier mag es vorrangig darum gehen, dass die Zehen weniger mit dem Vorderrad in Konflikt geraten?
 
Aber hier mag es vorrangig darum gehen, dass die Zehen weniger mit dem Vorderrad in Konflikt geraten?
Das Problem wurde doch schon vor vielen Jahrzenten (1962) von den schrulligen Briten sehr erfolgreich gelöst :sneaky:
(dieser Entwicklung und ihrer Folgen haben wir wohl auch unsere guten, kleinen Laufräder bei Liegerädern zu verdanken…)

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…doch dann kam die UCI :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
doch dann kam die UCI :rolleyes:
Wenn ich das richtig sehe, ist das Minimum laut UCI 550mm inklusive Reifen. Da könnte man also locker 24"x1" / 25-507 fahren, wenn man wollte.
Also vielleicht war das keine "sehr erfolgreiche" Lösung, weil sie zwar das eine Problem tatsächlich umging, aber doch auch andere Nachteile mit sich brachte, die man nicht mitnehmen will.
Und dennoch gibt es weiterhin kleine Räder für Endverbraucher, für die es richtig ist. So wie nur wenige Leute bei Fatbikes geblieben sind, die aber in deren gewissen Anwendungen oder einfach für den passenden Geschmack toll sind.
 
sehr offensichtlich
eine
"sehr erfolgreiche" Lösung, weil sie
zu erfolgreich und anders war und darum von der UCI verhindert wurde.
Die Räder waren steife, antrittsstärker, konnten den Windschatten besser nutzen durch geringere Abstände.

Der UCI geht es nicht um Effizienz oder Entwicklund oder Erfolg, sondern alles gleich zu halten, damit keiner (z. B. durch Liegeräder oder "illegale" Aerodynamische Verkleidungen) eine zu großen Vorteil daraus hat.
(so mal meine bissig, freche Interpretation)
¯\_(ツ)_/¯

Ist aber nicht unbedingt Thema. Ist mir nur aufgefallen, da ich nie Kontaktprobleme Fuß->Vorderrad bei meinen Bromptons, Moultons hatte, aber als ich mal ein Rennrad geliehen habe, damit bei der ersten Kurve fast auf die Fresse geflogen bin - eben deswegen.
Super gefährlich, diese Rennräder... :ROFLMAO: :X3:

</OT>
 
Die Räder waren steife, antrittsstärker, konnten den Windschatten besser nutzen durch geringere Abstände.
Das würde ja für die erlaubten 24" immer noch gelten, nur halt weniger stark ausgeprägt. Fahren die Teams aber trotzdem nicht. Fast so als hätten größere Räder auch einen Vorteil. (Genau darum geht es ja grundsätzlich, ob die Kompromisse verschiedener Größen für jemanden richtig sein könnten.)
 
Aber hier mag es vorrangig darum gehen, dass die Zehen weniger mit dem Vorderrad in Konflikt geraten?

Das Scott Rad ist das erste 32", dass auch aussieht wie ein Gravel/Rennrad und bei der Geometrie versucht möglichst nah am 28" zu bleiben. Da wird Toe Overlap schnell zum Problem. Die Alternative ist nur flacherer Lenkwinkeln und/oder höherer Lenker / längere Gabel. Oder indirekte Lenkung (ich hatte letztens ein 32" oder 36" Upright mit kurzer Lenkstange in einem Video gesehen. Ich find es nur nicht mehr ...

Fast so als hätten größere Räder auch einen Vorteil.

622 hat den großen Vorteil, dass es der Standard ist und alle dafür entwickeln. Evolutionär gesehen brauchen große Räder keinen Vorteil haben, sie müssen einfach nur nicht schlechter sein. Oder andersrum: Kleinere Räder müssten in der Praxis einen klaren Vorteil haben. Dann würden alle kleinere Räder fahren und nichts wäre gewonnen.

Das Problem wurde doch schon vor vielen Jahrzenten (1962) von den schrulligen Briten sehr erfolgreich gelöst :sneaky:

…doch dann kam die UCI :rolleyes:

Laufräder kleiner als 550mm sind erst ab 2000 nicht mehr erlaubt. Die Briten mit ihren schrulligen Rädern haben einfach nicht überzeugt. Aber haben vielleicht dazu beigetragen, dass immer kleinere Vorderräder populär wurden und diese dann verboten. Auch im Triathlon konnte sich 650C (571) nicht dauerhaft durchsetzen. Und 650B (584) ist im Gravel und Rennrad Bereich auch schon untot.

Ich warte aber drauf, dass Paris-Roubaix mit 650B und 50mm Reifen gefahren wird.

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