32" Reifen / Laufräder

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Es gab ja schon Gerüchte, jetzt ist es ganz offiziell, Schwalbe ist auch von 32" Laufrädern überzeugt und will da ganz vorne mitspielen. Bisher gab es nur MTB Reifen, Schwalbe hat auf der Velofollies einen G-One RX Pro in 50-686 vorgestellt. Soll frühsten 2027 erhältlich sein.


During a presentation at the Velofollies tradeshow last week, Schwalbe’s product manager Jakob Maßen said the company would be introducing 32in tyres “for nearly all cycling categories”.
Wird es dann auch einen 30-686 Pro One geben? Wird es Liegeräder oder Trikes mit 32" geben? 28/28/32?
 
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Ist das nicht ein Rückschritt?
Die Firma www.dirtysixer.com/ hatte bereits vor einem Jahr ein Fahrrad mit 36" Reifen im Programm. Erfolgreich getestet in diesem Video

Inzwischen sind die anscheinend davon runter gekommen denn drei ihrer fünf Räder gibt es nur mit 32" Reifen,
dann noch eins ausschließlich mit 36" und eins mit Wahlmöglichkeit von beiden.
 
Wird es Liegeräder oder Trikes mit 32" geben?
Alles, was volle Fat-Bereifung kann, sollte auch 32" können. 120-559 wäre rechnerisch wie 57-686. Da gibt es aktuell ein paar Trikes und als Einspurer das Stickbike Sequoia von Velomotion.
Wäre nicht undenkbar, dass er noch eine dritte Variante seines Stickbikes macht, die den großen Durchmesser mit normaler Nabenbreite erlaubt.

Ich freue mich auf einen schnellen Laufradsatz für mein Sequoia, um es auch als fast normales Liegerad zu fahren. :)

Felgen gibt es zum Beispiel schon seit einer Weile aus Carbon von Nextie, kriegt man da auch als Laufrad fertig aufgebaut, wenn sie eine Nabe dahaben, die einem passt. (Bei mir hatten sie gerade keine für Fatbike mit Schnellspanner zur Hand.)


Man kann natürlich immernoch Custom Liegeräder bauen (lassen). (https://de.ti-bikes.com/ schein ein üblicher Anlaufpunkt zu sein, wenn's Titan aus China sein darf.) Auf der ersten Spezi in Lauchringen war eines mit 36" hinten und (ich meine) 20" vorne. Spannende Optik. Ich spiele mit dem Gedanken, mit ein MBB-Fatbike bauen zu lassen, dass dann eben auch 32" könnte.
 
Ist das nicht ein Rückschritt?
Die Firma www.dirtysixer.com/ hatte bereits vor einem Jahr ein Fahrrad mit 36" Reifen im Programm. Erfolgreich getestet in diesem Video

Inzwischen sind die anscheinend davon runter gekommen denn drei ihrer fünf Räder gibt es nur mit 32" Reifen,
dann noch eins ausschließlich mit 36" und eins mit Wahlmöglichkeit von beiden.
Dirty Sixer nutzt die großen Räder (und weitere selbst hergestellte oder beauftragte Teile), um passende Fahrräder für sehr große Fahrer (wie den Chef selbst) herzustellen. Da ist der Bedarf für 36" eben nochmal weiter außen auf der Glockenkurve der Größenverteilung, also seltener. Und das war nie Mainstream! Hier geht es jetzt ja auch um Fahrräder für jedermann oder zumindest die "im normalen Bereich groß" sind.
 
Ist das nicht ein Rückschritt?
Bei den MTB wars ja auch von 26" auf 29" ein wenig zurückgerudert auf 27.5", um dann doch wieder bei 29" anzukommen. ;)

36er gibt es schon einige Jahre, aber soweit ich weiß gab es nie gute Reifen dafür. 32" scheinen die bekannten Reifenhersteller ernster zu nehmen.
 
Es gab ja schon Gerüchte, jetzt ist es ganz offiziell, Schwalbe ist auch von 32" Laufrädern überzeugt und will da ganz vorne mitspielen. Bisher gab es nur MTB Reifen, Schwalbe hat auf der Velofollies einen G-One RX Pro in 50-686 vorgestellt. Soll frühsten 2027 erhältlich sein.



Wird es dann auch einen 30-686 Pro One geben? Wird es Liegeräder oder Trikes mit 32" geben? 28/28/32?
Bleibt die Frage zu klären ob das mit den UCI Regeln konform geht ? @Ralsch weis vielleicht näheres dazu ? Ich weis nur was von " gleichgrossen Laufrädern, aber die UCI wird bestimmt sowas nicht zulassen, alleine der Neutrale MAterialwagen wird da nicht mit einverstanden sein. Oder haben vielleicht die Hersteller den Mut sich um ihre Kunden zu kümmern und die UCI Regeln zu missachten ? Hobby Rennradfahrer braucehn oftmals ganz anderes Material als die UCI dies vorschreibt....wäre eine interessante Entwicklung !
 
Bleibt die Frage zu klären ob das mit den UCI Regeln konform geht ?

Für Rennräder ist das Limit bei 700mm. Das wird auch eher so bleiben, weil es eigentlich keinen guten Grund für größere Laufräder gibt. Noch schneller wegen angeblich etwas geringerem Rollwiderstand braucht man nicht (aus sicht der UCI und der Sicherheit). Beim oftmals entscheidenden Sprint sind die größeren Räder auch nicht von Vorteil.

Für MTB hat die UCI schon grünes Licht gegeben. Wie die UCI Regeln Gravel sind, weiß ich nicht.
 
Möglich dass sie professionell nur Offroad Bedeutung erlangen und vielleicht im Triathlon. Bei den grośen Straßen-Rennen meine ich, dass eine Maximalgröße existiert, die eben auf 28" hinausgelaufen ist. Kann also sein, dass 28" die Hauptgröße bleibt, in der man alle Modelle findet und 32" für die Straße nur bei einigen Modellen nebenbei mitläuft wie alle kleineren Größen auch. Bei Gravel keine Ahnung.
 
Nun hatte sich in den letzten Jahren endlich alles auf einige wenige Größen konsolidiert, also 622 mm für MTB, Rennrad, Gravelbike und alle „normalen“ Fahrräder sowie 406 mm für einige Lastenräder, Trikes, Velomobile und auch Falträder. Für beide Durchmesser gibt es jeweils eine sehr große bzw. relativ große Auswahl der unterschiedlichsten Reifen. Gut für die Nutzer, gut für die Händler und gut für die Hersteller von Reifen.
Aber offenbar nicht gut für die Fahrradhersteller, denen wohl die Argumente ausgehen, in einem zunehmend gesättigten Markt immer noch neue Fahrräder zu verkaufen.
Ich habe wirklich nichts gegen Innovationen und finde, dass es in den letzten 10 bis 20 Jahren viele sinnvolle Verbesserungen gab. Aber 32“-Laufräder halte ich für ein überflüssiges Marketing-Gimmick.
 
Für Gravel gibt es keine Beschränkungen:

Bikes
Riders may use any type of bike (road bike, mountain bike, city bike, hybrid bike, cross bike, etc.) with the exception of tandem, E-Bikes or recumbent bikes. time trial road bikes are also forbidden. During the UCI Gravel World Championships, all bikes should have dropped handlebars. It’s not possible to participate in the UCI Gravel World Championships with a mountain bike.
Quelle: https://ucigravelworldseries.com/en/regulations/ (Abschnitt "Course")
 
Aber 32“-Laufräder halte ich für ein überflüssiges Marketing-Gimmick.
seh ich auch so: Bei der vorletzten Spezi bin ich ein 32"-Rad gefahren, geradeaus ging das gut, aber Kurven wollte das Ding gar nicht fahren. Massive Armkraft war nötig, kenn ich sonst von Fatbikes auf Asphalt - und wendig sind die Dinger schon gleich gar nicht. Wenn schon, dann ein schönes Tallbike, da hab ich eins....

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Aber offenbar nicht gut für die Fahrradhersteller, denen wohl die Argumente ausgehen, in einem zunehmend gesättigten Markt immer noch neue Fahrräder zu verkaufen.

Ich sehe nicht, dass 32" von den großen Fahrradherstellern gepusht wird. Für die ist das doch ein großer Aufwand und Risiko. Während Schwalbe einfach den Reifen hoch skaliert, muss bei einem Rahmen die Geometrie angepasst werden. Hochwertige Gravelräder sind aus Carbon, da braucht es dann auch mehrere neue Formen für die unterschiedlichen Rahmengrößen.

So ein Trend entwickelt sich aus verschiedenen Richtungen. Bevor es Produkt für den Massenmarkt wird, haben Leute schon viel Jahre vorher damit rum experimentiert. Die ersten 29er MTBs wurden Ende der 90er gebaut. Das MTB an sich wurde nicht von der großen Fahrradindustrie erfunden. Gravel-Bikes für breite Reifen wurden nicht erfunden, weil die Fahrradersteller neue Räder verkaufen wollten, sondern weil Leute angefangen haben leichte XC MTB Reifen in Gravel Rennen zu fahren.

Schwalbe erkennt hier nur einen neuen Trend und versucht sich Frühzeitig in dem Segment zu etablieren. 32" Räder werden kommen, da ist das Interesse inzwischen groß genug. Kunde möchte 32", Schwalbe möchte Reifen verkaufen. Win-Win.

Ob die Größe sich dauerhaft etablieren kann, wird sich zeigen. Ich persönlich brauch die 32" nicht und würde mich über mehr Auswahl bei OS20, 22", 24" und 26" freuen.

Bei der vorletzten Spezi bin ich ein 32"-Rad gefahren

Sicher, dass es nicht das 36 Zoll Rad war? (ich kann mir den Namen des Hersteller nie merken)
 
MTB ist ja jetzt nicht unbedingt die Liegerad Parade Disziplin . Was ich noch nicht verstanden habe,was wird sich erhofft von dem Reifen außer mehr Gewicht. Runter fahren okay,aber hoch?
 
Massive Armkraft war nötig, kenn ich sonst von Fatbikes auf Asphalt - und wendig sind die Dinger schon gleich gar nicht.
Kenne ich ganz anders. Auf der Spezi (vorletzte?) bin ich das Tern Orox gefahren, also nicht nur Fatbike mit 100-584 / 27,5"x4" sondern auch ein Longtail-Lastenrad mit extra langem Radstand. Die 180° Rechtskurve bin ich locker leicht als zwei Mal 270° Linkskurve gefahren. Das erste Fat-Pedelec, auf dem ich auf einer anderen Messe saß, war eine Umgewöhnung. Da bin ich erstmal stumpf geradeaus gerollt und fast in die Absperrung gerummst. Hatte aber schnell raus, wie ich es richtig in die Kurve lege, damit das gut klappt. Ist bestimmt auch abhängig von der Geometrie, die bei vielen Modellen auf stabilen Geradeauslauf ausgelegt sein mag?
Bei meinem Sequoia habe ich da auch keine Beschwerden. (Mit zufällig zugekaufter Gabel, also nicht vorsichtig optimierte Geometrie)

MTB ist ja jetzt nicht unbedingt die Liegerad Parade Disziplin .
Um so mehr würde uns eine Optimierung zugute kommen, oder? ;)

Was ich noch nicht verstanden habe,was wird sich erhofft von dem Reifen außer mehr Gewicht.
Ach, die Bedeutung von Gewicht wird doch bekanntlich voll überschätzt. Das Bisschen wird kaum stören. Und der Vorteil voll halt beim Überrollen von Unebenheiten liegen. Sowohl Effizienz als auch Komfort und ein bisschen sogar die Sicherheit sollten sich verbessern. Auf feinstem Asphalt macht das wahrscheinlich weniger Unterschied als der zusätzliche Luftwiderstand, aber auf schlechten Radwegen und Kopfsteinpflaster könnte sich der Bedarf an Federschwinge oder Reifenbreite reduzieren. Und die Grenze des fahrbaren Gravels würde etwas erhöht.




Und man kann die Optik ansprechend finden.
 
Ne,höher,unsicherer auf dem Liegerad, auf einem 32" Highbike im Gelände liegen?... Lieber nicht. Für gravel Gedöns reicht ein wenig Profil im Zweifelsfall. Wobei ich noch immer auf Slick stehe.Ist in der Gesamtheit dann doch schneller. Aber Gewicht, zeigt mir am Berg dann doch immer wieder,das es sehr Wohl relevant ist.Das mag dich im Norden zum Stammtisch nach Hamburg nicht interessieren,aber in den Alpen wird es dann doch Interessant beim Gewicht. Du musst wissen, ich fahre liegend nicht nur weil ich es gerne bequem habe,sondern auch faul bin.
 
höher,unsicherer auf dem Liegerad, auf einem 32" Highbike im Gelände liegen?
Bin mit dem Flite (20/20 vollgefedert) und dem Sequoia (26Fat/26Fat und als Stickbike nicht "unnötig tief", ohne extra Federung) den gleichen engen Trail mit verschiedenen Hindernissen gefahren und fand's mit der Höhe nicht wirklich schlechter, nur die Kurbel etwas hoch. Du bist aber auch etwas kürzer als ich, oder? Ich bin mit 185 schon eher am Rand der Zielgruppe des Sequoia mit voller Bereifung. Mit geschwungenem Rahmen ginge es ja aber wieder besser. Und natürlich kann man auch hinten 32" mit vorne irgendwas beliebigem kombinieren, was dann eigentlich die Sitzhöhe definiert.

Für gravel Gedöns reicht ein wenig Profil im Zweifelsfall.
Profil verbessert ja nicht Komfort und Effizienz beim Überfahren von Unebenheiten. Der eventuelle Sicherheitsgewinn durch die größeren Räder bestünde daraus, dass man beim Überfahren von Unebenheiten weniger stark senkrecht beschleunigt wird und dadurch weniger springt. (Was auch breite Reifen oder extra Federung können, aber ein bisschen anders.)

Aber Gewicht, zeigt mir am Berg dann doch immer wieder*,das es sehr Wohl relevant ist.
*)gefühlt
Ich meine, du gehörtest zu den Leichteren? Um und bei 70kg? Dann wären 7kg ein Unterschied von 10% und 700g ein Unterschied von 1%. Wie viel soll der Unterschied von 622 auf 686 ausmachen?
(Ich fahre Systemgewichte von meist mindestens um 120kg.)
Und dann gibt es ja noch die mit Motor, die das nicht interessiert. Ob die viel Nutzen an 32" haben, ist eine andere Frage.

ist ja jetzt nicht unbedingt die Liegerad Parade Disziplin
Ja sorry, aber du kannst doch nicht sagen, dass Optimierung offroad komplett irrelevant ist, weil Liegerader da einen Nachteil haben und dann für Bergauf optimieren wollen, wo Liegeräder einen Nachteil haben??

Welches Ziel verfolgt deine Teilnahme hier im Thread? Möchtest du wissen, welche Vorteile es im Allgemeinen bei 32" gibt, die ja nicht für dich relevant sein müssen oder möchtest du uns (oder dir selbst) erzählen, warum sie für dich nicht sehr relevant sind?

Aber ich geb's ja zu: Ich würde wahrscheinlich nicht extra ein 32er kaufen. Für mich ist es mehr als Wechselsatz für das Fatbike interessant, was ein Fahrrad weniger im Fuhrpark erlauben kann. Für andere mag es auch bedeuten, dass ein Fat-Modell durch zwei Modi plötzlich interessant genug wird.
Und für alle ist es natürlich nicht ideal oder einen Wechsel wert. Wer jetzt schon 20" oder 24" statt 28" wählt, wird wohl wenig Interesse haben, auf 32" zu wechseln. Da sind dann niedrige Sitzhöhe und Gewicht bevorzugt. Wer sich jetzt für 28" entscheidet, für den sollten ja die selben Argumente für 32" auch zutreffen, außer es ging nur um die Verfügbarkeit bester Rennradreifen und außer dass die Nachteile größerer Räder Natürlich bei 32" auch größer sind als bei 28", sodass für einige der Optimalpunk eher bei 28" liegen mag.
 
Wir haben hier so ein 29er mit 2,3 zoll Geax Tattoo light. Reifen sind fein, rollt super uber ganz viel weg. Aber es lenkt schon sehr gewohnungsbedurftig. Kippt noch extremer um als ein Hollandrad, wheelflop. Hatte auch noch ein 26er mtb musste aber zugeben das 28 doch besser rollt. Jetzt 28er Trekkingbike mit sportlicher geometrie. Das gefällt mir, hatte auch nen Giant trekkingmodel, Condor glauch ich, aber das fand ich sehr langweilig fahren. Wollte eigentlich nur geradeaus. Mit 2x 28 und 60 cm Sitzhohe hab ich am Midracer den Punkt erreicht das mir mein Lieger zu hoch ist.
Okeja mit 16 zoll vorn hab ich auch mal Offroad ausprobiert. Das machte schon aus harmlose Wurzel riesen Hindernisse. Das grosser im Gelände besser Rollt kann ich nicht mehr leugnen. Aber irgendwo ist das optimum. Ich glaub fruher am Hochrad, da gab es noch grossere Räder, so 1,50 meter oder so. 50, 52, sogar 56 zoll. Und dafur gibt es noch gar keine Luftreifen. Ich glaub da gibt es auch noch ne Marktluke !

 
Die Zoll Bezeichnungen können etwas täuschen. So wie die 16" Räder des Tunas nur 2" kleiner sind als die Räder bei 20" VMs, ist auch der Sprung von "28 Zoll" auf "32 Zoll" weit weg von 4" Größenunterschied.

28 Zoll
622mm ≈ 24,5" Felge
32-622 ≈ 686mm ≈ 27"
50-622 ≈ 722mm ≈ 28,5"
29x2.25 ≈ 29"

32 Zoll
686mm ≈ 27" Felge
32-686 ≈ 750mm ≈ 29,5"
50-686 ≈ 786mm ≈ 31"
32x2.5 ≈ 32"

36 Zoll
787mm ≈ 31" Felge
50-787 ≈ 887mm ≈ 35"
36x2.25 ≈ 35,5"

686 ist also nur 2,5" größer als 622. Der Schwalbe Gravel Reifen ist eigentlich ein 31" Reifen, bei breiteren MTB Reifen sind es dann wirklich fast 32". Das Verhältnis 622 zu 686 entspricht ungefähr dem Verhältnis von 559 zu 622 (Felgen: 22" | 24,5" | 27"). Man könnte daraus schließen, dass das Upgrade von 29er auf 32er genauso toll wird wie damals von 26er auf 29er. ;) Eigentlich müsste dann auch noch eine Zwischengröße kommen, denn alle* wollen natürlich von größeren Laufrädern profitieren, aber 686 wird für viele ein kleines Stück zu groß sein für ein sinnvolle Rahmengeometrie. 30 Zoll (660mm / 26" Felge) wäre meiner Meinung nach die sinnvollere Wahl gewesen.

* es wird natürlich immer eine kleine Randgruppe der Unverbesserlichen geben, die sich nicht davon abbringen lassen, dass 28" / 29er / 622 die weltbeste Laufradgröße ist und alle anderen mal wieder auf das Marketing der Fahrradindustrie reingefallen sind.
 
Ich schätze mal, man kann sagen, dass die Vorteile von größeren Rädern recht kontinuierlich verlaufen, vielleicht bei großen Größen langsamer. Die Nachteile von großen Rädern allerdings zum Teil auch, aber es gibt dann eine individuelle Grenze, wo ZU große Räder die Geometrie des Fahrrades einschränken und zu einer rapiden Verschlechterung führen.
Also fur einige (größere) Menschen könnte es einen kleinen Vorteil bringen und für einige Unentschieden oder einen kleinen Nachteil und für wieder andere (kleinere) einen großen Nachteil. Kinder setzt man ja auch nicht auf 28", weil das garnicht funktioniert. Wenn sie dann aber groß genug werden, bleiben sie ja nicht bei 20", weil die größeren Räder besser rollen.
 
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