300er ab Berlin mit der Rennliege

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Suche eine Route ohne Kopfsteinpflaster und möglichst gutem Asphalt, um 300 km an einem Tag zu fahren.

Mein vorläufiger Plan ist eine Verlängerung der letztes Jahr gefahrenen 250er Oder-Runde Richtung Norden:
BRouter Web Client

Bis Milmersdorf (ca. 70 km) ist soweit alles klar, den Abschnitt bin ich schon oft gefahren. Auf der L100 lässt sich richtig gut Strecke machen und wenn man Nachts startet ist auch der Dosenverkehr kein Problem.

Unklar ist die Verbindung von dort nach Osten Richtung Oder (bis ca. 100 km). BRouter kennt sich da leider nicht aus, weder was Material noch Qualität des Straßenbelags anbelangt. Im Zweifelsfall mach ich vorher mal eine Erkundungsfahrt, aber vielleicht kennt sich jemand da "oben" aus und kann Tipps zur Routenführung geben.

Bin auch offen für komplett andere Routen, die angedachte Route hätte nur den Vorteil, dass sie mir zu 90% bereits bekannt und quasi ab Haustür fahrbar ist.
 
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Havel-Elbe-Elster-Spree-Runde:p. Oder: Berlin-Potsdam-Bad Schmiedeberg-Herzberg(Elster)-Lübben-Storkow-Berlin (BRouter sagt 314 km so mal gaaaanz grob und Liegerad schnell)
 

Jag

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Götschendorf - Pfingstberg kenn ich nicht. Pfingstberg - Angermünde kenn ich über B 198 - ist in Ordnung.
Dann kenn ich Angermünde - Parstein - Lüdersdorf - Hohensaaten - in Ordnung.
Da wo ich auf dem Oderradweg war, war er auch ok.
 
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Anklam ist nur mit Kopfsteinpflaster und Holzbrücke nach Norden für Radfahrer zu durchqueren. Die gute Straße mit der guten Brücke ist eine Kraftfahrstraße gewesen...ich durfte Wegezoll anschließend berappen...dabei wollte ich da nichteinmal da lang...
 
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Nach der Testfahrt die nochmal etwas angepasste Route zwischen Milmersdorf und Angermünde.
Habe die fehlenden Oberflächen auch schon bei OSM getaggt.

Die L241 ist gut fahrbar. Hat zwar etwas Autoverkehr, aber noch im Bereich "mäßig". Mit ein paar LKWs muss man aber rechnen. Bei der angedachten frühen Startzeit sollte das aber noch unproblematischer sein.
 
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Heute mal den Abschnitt von der Oder bei Hohensaaten nach Angermünde getestet. Alles gut bis auf den Abschnitt zwischen Lüdersdorf und Gellmersdorf, wo ein ca. 200 m langer Kopfsteinpflasterabschnitt zu überwinden ist:
DSC02418.jpg
Kann man mit 28 mm Reifen so leidlich auf dem Schotterstreifen umfahren, Spaß macht's aber nicht.
Die asphaltierten Teile der Straße sind zudem so schmal, dass es ziemlich ungemütlich werden kann, wenn man Dosenverkehr begegnet.

Mögliche Alternativrouten:
 
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Angermünde - Dobberzin - Crussow - Stolpe ist Klasse! Letztes WE getestet.

Fürstenwalde - Hangelsberg (mit NW-Umfahrung Fürstenwalde) hatte ich auch mal getestet, der Radweg an der Müggelspree ist aber eher anstrengend (viele uneinsehbare Kurven) und die parallele L38 ziemlich stark befahren.
Dann lieber die Stadtdurchfahrt Fürstenwalde in Kauf nehmen und "unten" lang über Markgrafpieske, Spreenhagen entspannt Kilometer schrubben.

Die Gesamtstrecke liegt jetzt bei 310 km. Wenn die 300 in Reichweite sind, gehen die 10 mehr auch noch. Ansonsten ab in den Besenwagen. :ROFLMAO:

Noch sieht's bei mir leistungsmäßig nicht mal ansatzweise danach aus, aber irgendwann wird der Traum wahr werden! :sleep:
 
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