24 Zoll Faden

Damit es hier nicht nur immer um Reifen geht ;)
Ich hätte fast schon eine Reifenfrage gestellt (die nicht mit der Größe zu tun gehabt hätte, sondern mit einer Eigenschaft von BMX-Reifen) :D

Aber gut. Beim neurn A4x von Cruzbike ist 27,5"/650B/584 der Standard, aber eine Umrüstung auf 24"/507 wird bereits antizipiert. Die Reifenfreiheit vergrößert sich dadurch, aber nur von 57mm auf 68mm.
Ich bin zwar Freund breiter Reifen und fahre mein S900 deswegen mit 24", nicht mit 26", aber beim A4x wäre mir der Unterschied zu klein, die Streben sind nicht extra dafür geformt.
 
  • Generous tire clearance — stock 650b wheels accommodate tires up to 57mm (2.25") wide; swap to 24" wheels and clearance opens up to 68mm (2.6") for even more capable rubber on demanding terrain. Note: fender installation is not compatible at maximum tire width.

68mm ist Dir noch zu schmal? Oder reicht dann auch 57mm? Wenn man mit Schutzblech fahren will und trotzdem breite Reifen, könnte 24" interessant sein. Aber ob das dann gut aussieht oder Bastelei wird ... ? :unsure:

Ich hätte fast schon eine Reifenfrage gestellt (die nicht mit der Größe zu tun gehabt hätte, sondern mit einer Eigenschaft von BMX-Reifen) :D

Jetzt musst Du die Frage aber auch stellen ;). Um welche konkrete Eigenschaft geht es?
(Gibt es hier BMX Experten?)
 
68mm ist Dir noch zu schmal? Oder reicht dann auch 57mm?
Ich fahre ja gerne 100mm bis 120mm und träume von 160mm Surly Molenda. Für mich ist 57mm und 68mm nicht so weit auseinander wie 584 gegen 507. Da verliert man schon ein ganzes Stück Radius, was den Effekt der 11mm mehr Breite ein Stück weit auffrisst. Gut möglich auch, dass man in 584 einen hochwertigeren Reifen bekommt, der die Vorteile von mehr Breite weiter auffrisst.

Wenn man mit Schutzblech fahren will und trotzdem breite Reifen, könnte 24" interessant sein.
Aber auch bei 24" passen die Schutzbleche nicht um den maximal breiten Reifen herum. Also mit Schutzblechen dann 50mm vs 60mm? Würde ich immer noch 584 wählen.

Jetzt musst Du die Frage aber auch stellen ;).
Naguuuuut, wenn du drauf bestehst. :coffee:
Kann aber sein, dass wir das Thema schin hatten:
Binngerade wieder auf den Kenda Konversion (47-507). Der ist laut Aufschrift für 75~100PSI, also 5,2~6,9Bar. Ist die untere Grenze jetzt in irgendeiner Weise relevant, wenn ich damit keine BMX-Rennen fahre? Wenn das nur der Druck ist, um bei Sprüngen ein Durchschlagen zunvermeiden und in harten Kurven einem Vermorfmen zu widerstehen, kann ich ihn für den Arbeitsweg ignorieren. Wenn mir der Reifen von der Felge springen könnte oder noch schlimmer an Geschwindigkeit einbüßt, wäre der Komfortverlust ein notwendiges Übel.

Und ja, der Reifen ist mir zu schmal. Musste den 65mm Pulick-Up erstmal runter nehemn, um endlich wieder mit Schutzblechen zu fahren. Habe jetzt auch nicht bemerkt, dass der Pick-Up deutlich Komfortabler wäre, aber langsamer könnte er gewesen sein. (Allerdings schwer zu sagen, weil das Fahrrad eine Weile still stand, bis ich alle Baustellen gleichzeitig angefasst habe. In der Zwischenzeit kam der erste Frühlingsanfang mir besseren Temperaturen.)
 
Ist die untere Grenze jetzt in irgendeiner Weise relevant, wenn ich damit keine BMX-Rennen fahre?

Gute Frage. Da bräuchte man einen Kontakt zur Entwicklungsabteilung eines Reifenherstellers. Meine Vermutung wäre, dass an den meisten BMX Reifen nichts besonderes ist. Ein Vittoria Lampo oder Veloce hat genau wie ein Vittoria Gravel Endurance Reifen eine 100 TPI Nylon Casing mit 2,5 Lagen (3 auf der Lauffläche, 2 an den Seiten), bei den BMX Reifen fehlen allerdings die Pannenschutzeinlagen. Steifer und unflexibler sollte der BMX Reifen nicht sein, denn selbst bei hohen Drücken kostet das Geschwindigkeit.

Umso leichter, dünnwandiger und flexibler ein Reifen ist, umso besser dürfte der mit niedrigen Drücken fahren. Es könnte natürlich sein, dass bestimmte BMX Reifen es auf Dauer nicht verkraften, wenn sie zuviel durchgewalkt werden. Das müsste man testen. Ich würde kein allgemeine Aussage für BMX Racing Reifen treffen, weil ich nicht weiß wie spezifisch sie für hohe Drücke ausgelegt sind oder ob das einfach nur mittelleichte Reifen in BMX Größe und Design sind.

Die Druckangaben hängen sicher auch vom Einsatzgebiet ab. Viele einfache Felge würde 6,9 bar auf Dauer nicht verkraften. Eine BMX Racing Felge ist für hohe Drücke bei breiten Reifen ausgelegt und man würde im Rennen auch nicht mit 2,5 bar fahren. Aber 3,5 bar auf dem Track fände ich nicht völlig abwegig. 5,2 bar als Minimaldruck erscheint mir sehr hoch. Damit würde ich auch nicht am normalen Rad fahren wollen (wir reden von 47mm breiten Reifen).

Interessanterweise gibt Schwalbe bei den BMX Reifen und andere Sportreifen (Gravel, Road, MTB) oft gar keinen minimalen Druck an. Billy Bonkers und SX-R rollen auch mit niedrigen Drücken sehr gut und bei mittleren immer noch komfortabel.

Ich würde es einfach mit niedrigeren Drücken ausprobieren. Wenn der Reifen signifikant langsamer wird, dann sollte man das merken. Das er von der Felge wegen zu niedrigem Druck springt halte ich für unwahrscheinlich. Die Gefahr besteht doch eher bei hohen drücken. Oder bei ganz niedrigen (< 1 bar), aber da ist das Fahrverhalten dann schon schwabbelig. Ein Reifen der bei 7 bar noch gut auf der Felge sitzt sollte bei 2 bar auch keine Probleme machen.

So, das waren jetzt viele Vermutungen. Ich hab weder BMX Erfahrung, noch habe ich viele BMX Reifen ausprobiert. Ich kenne nur Billy Bonkers, SX-R und Maxxis Torch (ähnlich DTH). Wenn ich mal den Torch wieder montiert habe, werde ich verschiedene Luftdrücke ausprobieren, aber für den ist sowieso schon ein niedrigerer Druck zwischen 2,5 bis 4,5 empfohlen.
 
Es gibt vermutlich mehrere 47er Reifen die bis maximal 5 Bar (+-) freigegeben sind. Die haben dann eine viel niedrigere Untergrenze wenn uberhaupt angegeben. Insofern vermute ich auch das es kein Problem ist.

Bei zu weich aufgepumpte Reifen wird das verhalten irgendwann Schwammig. Rollwiederstand und Luftdruck haben noch nen dritten Partner, nahmlich die Oberflache auf dem Gerollt wird. Bei raueren Oberflache rollt es oft besser mit niedrigeren Druck.
Bei zu niedrigen Druck kenne ich das schwammige Verhalten, Weg knicken, grosseren Rollwiederstand, durchschlagen.
Abspringen hatt auch viel zu tun mit Masstoleranzen und die sind bei Reifen und Felgen anwesend und erlaubt.

Unterhalb 2,5-2 bar wird es mit dem Druck oft kritisch. Was auf den Hinweg zum Einkauf noch akzeptabel ist muss es mit 15kg extra auf den Ruckweg nicht sein.
 
Man kann das wohl von zwei Seiten betrachten:
- Habe den Reifen schon. Kann ich ihn sorglos mit weniger Druck betreiben?
- Überlege, mir den Reifen zu kaufen. Ist das Sinnvoll, wenn ich ihn mit weniger Druck betreiben wollen würde?

Habe sie jetzt erstmal auf Minimaldruck gepumpt und warte ab, was über die Wochen passiert, wenn der Druck langsam sinkt. (Aber es wird zur Zeit eher wärmer draußen, das geht dem Luftverlust entgegen.)
 
Den Conti ride Tour gibt es auch in 47mm da wird ein Druck von 3-4 bar empfohlen. Scheint mir fur die Breite nicht ausserordentlich. Die 6,9 bar bei 47 mm ist ziemlich ausserordentlich. Es gibt wenig Reifen ausser BMX die bei eine solche Breite fur so viel Druck freigegeben sind.

Ebentuel auftretende Karkas schaden hab ich uber die Jahre schon gesehen, aber meist bei ältere Reifen an Rader die wenig gefahren wurden. Oft mit Risse ins Gummi entweder in knapp uber die Felge wo der Reifen bei hohe Belastung zerquetscht wird, oder wo ein harte dicke Schicht Laufflache in weiche Flanken ubergeht.
 
Jan Heine bringt es ganz gut auf den Punkt:
"Stiff tires are always slow, but they are less slow at higher pressures. Only supple tires roll fast at all pressures, whether high or low."


Einen Maxxis Torch, IRC Siren Comp, Vee Speedbooster würde ich nicht als stiff (steif) bezeichnen, aber sicher auch nicht so super supple (geschmeidig?) wie ein top Rennradreifen. Ich bin auf den IRC Siren Comp Rise gespannt. Mit angeblichen 290g müsste der relativ dünnwandig sein.
 
Gibt es leichte Butylschläuche in 24"?

Aus Frust über fehlende Leichtbutylschläuche und fehlender Begeisterung für TPU (rollen super, alles andere ist Mist), hab ich spontan den Billy Bonkers an der 24" nicht-tubeless Felge einfach tubeless montiert. War unkomplizierter als einen flutschigen TPU Schlauch zu montieren. Da ist nicht mal Dichtmilch rausgeblubbert. Ich bin gespannt, ob er die Luft länger hält. Momentan sieht es sehr gut aus, bin aber noch nicht mit gefahren. Es ist das Hinterrad vom Tretroller. Das schien mir von allen Rädern die unkritischste Variante zu sein, falls der Reifen doch plötzlich Luft verliert.

Conti Dichtmilch, ein wenig vorher in den Reifen mit der Bürste einmassiert und trocknen lassen. Scotch Strapping Tape 8896. Günstigstes tubeless AV von AliEx.
 
Es gibt keine Standart korrelation zwischen Gewicht und Rollwiederstand. Breitere, schwerere Versionen vom gleichen Reifen können leichter rollen. Es gibt "leichte" aber unnachgiebige Karkassen die viel Rollwiederstand haben. Ein Conti Gatorskin in 25-28 zoll wiegt nur 240 gramm hatt aber 22 watt Rollwiederstand. https://www.bicyclerollingresistance.com/road-bike-reviews/continental-gatorskin-2015

Das ist vergleichbar mit ein 730 gramm 37-28zoll Schwalbe Marathon.

Andersrum geht auch der 530 gramm schwere G one speed pro roll mit etwa 12 watt. https://www.bicyclerollingresistance.com/mtb-reviews/schwalbe-g-one-speed-pro

Das ist vergleichbar mit ein Gp der etwas halb so viel wiegt. https://www.bicyclerollingresistance.com/road-bike-reviews/continental-grand-prix-tt-2016

Apfel und Birnen naturlich. Aber aus gewicht denn Rollwiederstand ermittlen, geht nicht wurd ich mal sagen.
 
für mein Eigenbau: dem ollen nach dem südlich gelegenen Frauen-Kriegerinnen Stamm benannte online Firma bin ich "auf den Leim gegangen", also hab den faulen Weg gewählt und da rumgesucht und habe nette Reifen in 40mm Breite gefunden, weil ich mir bei dem Rahmen nicht sicher war wegen der Reifenbreite, wahrscheinlich würde die gängigste Größe in 47mm Breite auch noch reinpassen : ) Plus dann passende Schläuche weil die "normalen" ab 47mm Breite beginnen-
muss mal die Daten raussuchen, wie die Reifenfirma heisst.....ist natürlich kein super performance ichdurchbrechdieschallmauerdamit Reifen, aber ist fürn Alltag im schnellen Trekking Modus ganz gut bisher...
 
Apfel und Birnen naturlich. Aber aus gewicht denn Rollwiederstand ermittlen, geht nicht wurd ich mal sagen.

Das behauptet glaub ich auch niemand. Trotzdem wird ein 37-622 mit 730g niemals ein wirklich schneller Reifen sein. Dass ein Rollwiderstandstest auf einer einfachen geriffelten Stahltrommel nicht den Gesamtverlust des Systems, Fahreigenschaften und Komfort auf schlechten Wegen abbilden kann, wissen wir auch.

Ein 60mm Reifen mit 530g ist leicht, relativ gesehen nicht wesentlich schwerer als ein 25mm Reifen der 190g wiegt. Es ist natürlich ohne Probleme möglich einen Reifen zu konstruieren, der sehr leicht und sehr langsam ist. Aber schwieriger einen schweren Reifen zu konstruieren, der trotzdem in einem größerem Druckbereich schnell ist. Die schnellsten Reifen sind in der Regel dünnwandig und leicht.

Geringes Gewicht macht noch keinen schnellen Reifen, es erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen schnellen Reifen handeln könnte.
 

Ich hatte mal wieder nicht bedacht, dass der aufgepumpte Reifen beim bei meinem großen Kostka nicht durch die geöffneten V-Brakes passt. Etwas Luft raus gelassen und nach dem Durchquetschen war er dann platt. Beim erneuten Aufpumpen blubberte dann auch Dichtmilch raus, ist jetzt aber wieder dicht und die erste Probefahrt war auch problemlos.

Besser wäre eine richtige tubeless Felge mit Hook. Blöderweise wird das für den Tretroller schwierig. 65mm Nabe mit 24-Löchern und Felgenbremse. Ich kenne 24-Loch 24" tubeless Felgen für Disc und Felgen mit Bremsflanken, die allerdings mehr Löcher haben.
 
Gab auch schon Beispiele, wo beim Einspeichen nicht alle Löcher der Felge genutzt wurden. Unter welchen Bedingungen das sinnvoll sein kann, vermag ich nicht ausreichend zu erörtern.
 
Gab auch schon Beispiele, wo beim Einspeichen nicht alle Löcher der Felge genutzt wurden.

Habe ich auch kurz drüber nachgedacht. Die Nabe ist leider eine straight-pull für radiale Einspeichung und die Felge hat schräg gebohrte Nippellöcher für gekreuzte Speichen. Ging vielleicht trotzdem irgendwie, aber schön ist das nicht. Da macht sich dann doch die beschränkte Auswahl bei 24" bemerkbar. In 20" und 28" gäbe es direkt passende Felgen.

Ich schau mal, ob ich irgendwoher eine Kickbike Nabe bekomme, die sind 66mm breit und gibt es mit 32-Loch.

Oder eine China Carbon-Felge, da kann man sich die Lochzahl aussuchen.

Oder gleich einen neuen Roller mit Scheibenbremse und zwei 24" Räder.
Mist, gibt es leider nicht zu kaufen ...
 
:cool: (y)


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Schwierigkeit ist hier der Hinterbau... falls das Standardbreiten-mass 47mm passen würde, könnte ich 24 Zoll Reifen zur Not sogar im Baumarkt kaufen... die auf dem Foto haben laut Herstellerangabe 40mm Breite-
 
1.75" breite Reifen werden oft als 47-... bezeichnet sind aber oft nur 44mm oder weniger breit.
 
Die Conti Tour ride ist in 47mm z.b. eher 42 zwischen den Messschieber. Genau so breit wie der 42 Contact Urban ( auf die gleiche 28 zoll Felge)

Vermute die Stahl hinterbau mit angebolzten Bremssteg lasst sich ohne al zu viel Probleme ein bisschen auseinander drucken. Moglich wird es mit ein Breitreifen in die Bremszange etwas Eng. So Abenteuerlich wie das Rad aussieht, da könnte man auch uberwiegen die Streben ein zu dellen. Muss man aussen mit was ganz dickes Unterstutzen, ne halbschale, halbes dickwandiges Rohr. Innen etwas rundes nutzen. Schon wird es nicht. Mit meine 35cm Rohrzange ging das recht einfach. War aber bei nen Rahmen mit dem ich nicht sehr vorsichtig war.
 
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